Medien
Adressatenanalyse (Mediendidaktik)
Alle Medien sollten verwendet werden, also Printmedien und elektronische Medien, interaktive Medien, also Internet, aber auch Film, Plakate und Flugzettel, beispielhaft sind in unserem Modul die Fernsehnachrichten angeführt.

Zeitungen eignen sich für Zeitungsvergleiche, Textanalysen, Bedeutung und Analyse der Bilder, Aufarbeiten der journalistischen Textformen, Interpretieren von Statistiken etc.

Das Radio kann verwendet werden, um Nachrichten zu analysieren, Sprachanalysen durchzuführen, einzelne Sendungen zu bewerten nach ihrem Informationsgehalt und Manipulationsmöglichkeiten, Schnitt und Montagen spielen dabei eine besondere Rolle.

Im Fernsehen wird analysiert nach Sehergewohnheiten, Bildmächtigkeit, Manipulationsmöglichkeiten durch Schnitt und Themenwahl. Die "Macht der Bilder", die gerade beim unkritischen Fernsehkonsum vorherrscht, sollte besprochen werden.


Öffentlich-rechtliches Fernsehen und Privatfernsehen muss unterschieden werden. Möglichkeiten und Realität von politischen Interventionen sollten genannt werden.

Bei den Neue Medien soll die kritische Nutzung als Ziel formuliert werden, ebenso die Gefahr, durch Überinformation letztlich von nichts wirklich etwas zu wissen. Ein weiteres Problem, das sich lohnt behandelt zu werden, ist die Frage des Datenmülls.

Der Interaktivität als Chance zur Demokratisierung der Gesellschaft steht der "social gap" der User und nicht Vernetzten gegenüber. Dieser "gap" ist geographisch, sozial und generationsmäßig vorhanden, daher vertieft das Internet zur Zeit gesellschaftliche Differenzierungen.

Man kann die Unterschiede zwischen den Print- und Internetausgaben der Zeitungen analysieren. Vorteile des Internet sind dabei Aktualität und Prägnanz, Nachteile die Fehlerhäufigkeit und die zu geringe Hintergrundinformation.
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