Projekt: Stimmen der Kulturwissenschaften

Editorial: Kulturwissenschaftliche Forschungen sind vielfältig. Ihre Resonanz in der Öffentlichkeit hingegen ist oft gering. Kulturwissenschaftliche Themen sind für Medien aufgrund ihrer Komplexität häufig unattraktiv. Nicht, dass Naturwissenschaften weniger komplex wären: Aber ihre Ergebnisse lassen sich besser darstellen und sie erscheinen häufig außerhalb gesellschaftspolitischer Relevanz. Dabei können gerade KulturwissenschaftlerInnen einen wichtigen Beitrag zu gegenwärtigen Diskussionen leisten, in dem sie für vielfach verwendete Argumente und ihren populistischen Verkürzungen die nötigen Erklärungszusammenhänge bieten. Diese Reihe bietet KulturwissenschaftlerInnen den Raum — und vor allem die Zeit — ihre Forschungen zu erklären.
Ana Masoner, Daniel Messner, Martin Gasteiner
