Palais Strozzi in der Wiener Josefstadt
Christina Kendi
Attribute
1702: ein kleiner Sommerwohnsitz entsteht im Auftrag von Gräfin Maria Katharina Strozzi zwischen Äckern, Wiesen und Weingärten außerhalb der Stadtmauern Wiens am sogenannten "dürren Lerchenfeld"

Heute: Palais Strozzi, Finanzamt für die Wiener Gemeindebezirke 8, 16 und 17 in der Josefstädter Straße 39, 1080 Wien

Palais Strozzi - einst und jetzt

Wie hat sich aus dem kleinen einstöckigen Palais in der heutigen Josefstadt ein mehrstöckiger, aus mehreren Gebäudeteilen bestehender, Bau – wie wir in heute bewundern können – entwickelt? Welche Bedeutung hatte das Gebäude für seine Besitzer, und welchen Einfluss übte es auf seine Umgebung aus?
Entstehung, Veränderung und Entwicklung des Palais Strozzi werden in diesem Beitrag behandelt, wobei besonderes Augenmerk auf das 18.Jahrhundert gelegt wird, als die Periode der adeligen Repräsentationsbauten des Barock in den Wiener Vorstädten. Nicht nur das Gebäude selbst ist eine nähere Betrachtung Wert, sondern auch die Wirkung, die es auf seine Umgebung gehabt hatte, die ihren Namen diesem Palais verdankt: der "Strozzigrund" gilt als einzige Wiener Vorstadt, die nach einer Familie benannt wurde. Aber auch die Veränderungen, die das Palais im 19. und 20.Jahrhundert erfahren hat, sollen nicht ganz außer Acht gelassen werden, und finden ihren Raum vor allem im letzten Abschnitt ("Eine Führung durch das Palais heute").

Bild aus: Kinz, Maria. Zauberhafte Josefstadt. (Wien 1990) S. 29
Foto: Christina Kendi, 2005

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