Fahndung 2.0
published by Stephan GruberIn den letzten Tagen gab es einige Meldungen österreichischer Medien über neue Fahndungsstrategien:
- Für einige Empörung hat der Bürgermeister von Gleisdorf gesorgt, der in Privatinitative “auf Facebook ein Foto von zwei Jugendlichen veröffentlicht und die Bevölkerung um Hilfe bei der Identifizierung der Burschen gebeten” hat. Anlass war eine Sachbeschädigung, derer die beiden Gesuchten verdächtigt wurden. Diese private Facebook-Fahndung war schnell erfolgreich: “Nach nur wenigen Minuten hatte Stark sein Ziel erreicht, die Namen der Jugendlichen bekommen und das Foto wieder gelöscht”.
- Ebenfalls über Facebook veröffentlicht seit kurzem das Bundeskriminalamt seine Fahndungsaufrufe, wie Die Presse vermeldet. Im gleichen Artikel findet sich auch eine erste Zwischenbilanz über die Bildschirmfahndung auf Wiener Bahnhöfen; diese “hat bisher noch zu keinem Erfolg geführt”.

März 15th, 2012 at 14:09
Das Ganze hat natürlich Vor- und Nachteile. Schlimm wird es wenn plötzlich falsche Verdächtige gepostet werden. Auf Facebook kann das schnell weit verbreitet werden – dann zu unrecht.
Ansonsten ist es natürlich klasse, wenn auf die Weise Fälle schnell aufgeklärt werden.
LG
April 3rd, 2012 at 09:03
Hey,
vergangenen Sonntag gabs einen Beitrag dazu in matrix,http://oe1.orf.at/programm/299370 ich sag jetzt nicht von wem :-)
man kann ihn noch ein paar tage nachhören…
lg
Anna
April 3rd, 2012 at 09:05
und noch was: mir fällt grad auf, dass das ja u.a. noch mein auge ist, das den banner ziert, find ich cool …