Heute mal ein TV-Tipp für alle, die sich für mediale Repräsentationen von Überwachtungstechniken interessieren. Person of Interest ist eine CBS-Serie und läuft seit September 2011.
Der Trailer fasst die Rahmenhandlung ganz gut zusammen:
Protagonist Harold Finch hat eine gigantische Überwachungsmaschine gebaut, die terroristische Anschläge vorhersagen soll, um ein zweites 9/11 zu verhindern. Die Maschine spuckt allerdings nicht nur terroristische Vorhaben aus, sondern jegliche Art von Straftaten. Da die Regierung an der Verhinderung nicht-terroristischer Straftaten aber kein Interesse hat, verfolgt Finch diese mit seinem Partner John Reese selbst. Die Serie macht ständig Überwachungstechniken zum Thema und spielt dabei mit Utopien und Visionen.
Folgender Dialog aus Episode 2 soll das verdeutlichen. Finch zeigt einem Partner das große Netzwerk an Servern, die die Daten sammeln; der fragt noch einmal nach, ob es sich hier nicht um ein “Orwellian Nightmare” handelt:
Finch: That´s every e-mail, every phone call, surveillance cameras …
Partner: In the country?
Finch: No, that’s just New York. I’m starting with the basics here. I’m trying to teach it to track people using cell phone location data, facial recognition. I’m almost ready to move on to the next problem.
Partner: What’s the next problem?
Finch: Sorting them all out. Terrorists don’t exactly stand out on street corners, you know? You have to teach the machine to sift through the e-mails, wire-tapped phones, bank transactions …

Quelle: http://live.holavalencia.net/post/48293583/cool-new-louis-vuitton-window-decoration



Wem Facebook und Konsorten schon in der heutigen Ausprägung unheimlich sind, der sollte den folgenden Artikel besser gar nicht lesen:
“Eine schwedische Software-Firma kombiniert Gesichtserkennung, Augmented Reality und soziale Netze zu einem neuen Dienst: ‘Recognizr’ sagt, wer im Café neben einem sitzt.” [weiterlesen auf heise.de]
Klingt zwar noch etwas nach düsterer Überwachungszukunft, ist aber gar nicht mehr weit weg: Die Technologie, so einer der Entwickler, sei “schon so weit, dass eine kommerzielle Anwendung innerhalb von zwei Monaten machbar wäre.”