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Občan K. – Kinostart

Oktober 25th, 2012 Stephan Gruber

Vor einiger Zeit haben wir auf eine Aktion des tschechischen Kollektivs Ztohoven mit dem Titel “Občan K.” (“Bürger K.”) hingewiesen, das dieser Gruppe einigen Ärger mit den Behörden einbrachte: Die Künstler ließen sich neue Personalausweise ausstellen und benützten dafür gemorphte Porträtfotos, die sich aus den Bildern mehrerer Personen zusammensetzten und so die gewünschte Eindeutigkeit von Foto-IDs unterwanderten. Am 8. November startet nun der daraus entstandene Dokumentarfilm der Gruppe in ausgewählten tschechischen Kinos: Občan K. – dokumentární film o záměně identit členů umělecko-aktivistické skupiny Ztohoven (Bürger K. – Ein Dokumentarfilm über die Identitätsverwechslungen der Künstler-Aktivistengruppe Ztohoven).

Hier gibt’s den Trailer dazu:

Und auf ARTE lief vor einiger Zeit ein sehenswertes Porträt über die Gruppe und ihre Aktionen – dazu gehörten subversive Ampelmännchen, das Austauschen von Werbeplakaten und als Highlight eine vorgespielte atomare Explosion im tschechischen Frühstücksfernsehen: (2 Teile)


(Dank für die Hinweise wiederum an Pavel!)

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Berichte über mobile Gesichtserkennung bei US-Polizei

Juli 18th, 2011 Christoph Musik

Wie orf.at (Gesichtserkennung via iPhone dient zur Strafverfolgung) und futurezone.at (US-Polizei will iPhone für Gesichts-Scan nutzen) in Anlehnung an den Wall Street Journal Artikel ‘How a New Police Tool for Face Recognition Works‘ berichten, planen US-Behörden gegen Ende des Jahres in mehreren Bundesstaaten die Einführung der mobilen, multimodalen Identifizierungsanwendung „MORIS“ (Mobile Offender Recognition and Information System), die es Polizeibeamten erlaubt, mit Hilfe von automatisierter Gesichtserkennung, Iriserkennung und Fingerabdruckserkennung verdächtige Personen unmittelbar auf der Straße zu identifizieren, solange diese in einer mit dem Tool verbundenen Datenbank gespeichert sind. Das Tool arbeitet in Verbundung mit iPhones und anderen smarten Mobiltelefonen. Interessanterweise wird dieser Aspekt sowohl bei orf.at als auch bei futurezone.at bereits in der Überschrift der Meldungen erwähnt, im Wall Street Journal Artikel erst zu einem späteren Zeitpunkt. Das bringt mich zu der Frage, wieso dieses Tool überhaupt erst mit einem iPhone oder ähnlichen Smartphones funktionieren kann und nicht eine eigene Linse verwendet? Es scheint mir hier weniger um technische Machbarkeitsfragen zu gehen, aber eher um eine positive Kodierung der Anwendung in Kombination mit den momentan sehr populären Smartphones.

Quelle: BI2 Technologies

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Schwedenplatz, Wien 1

September 1st, 2010 Stephan Gruber

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Conivenz / Connivenz / Konnivenz

August 31st, 2010 Stephan Gruber

Wieder mal ein neues Wort gelernt: Konnivenz bzw. in älterer Schreibweise Conivenz, Connivenz. Drauf gestoßen bin ich in einem Schreiben des niederösterreichischen Statthalterei-Präsidiums (Originaldokument als PDF) an den Wiener Polizeidirektor Anton Ritter von Le Monnier aus 1872,1 das die Übertragung staatsanwaltschaftlicher Funktionen an Polizeibeamte zum Gegenstand hat. In diesem Schreiben heißt es auf der ersten Seite:

Ein gewisser Grad von Vertrautheit mit den Bestimmungen des Strafgesetzes und vor Allem unpartheiische Handhabung des Anklagerechtes ohne Conivenz gegen einzelne Personen sind Faktoren, deren Vorhandensein bei diesen Organen nicht entbehrt werden kann; das Rechtsgefühl würde im Volke auf das Empfindlichste geschädiget, die berechtigte Unzufriedenheit in die weitesten Kreise der Bevölkerung getragen, wenn in Folge Uibelwollens oder Unkenntniß der mit der Verfolgung betrauten Organe der Rechtsschutz nicht in gleicher Weise gewährt würde.

Der Brockhaus aus den 1890er Jahren2 kennt dazu diese Erläuterung:

Konnivieren (lat.), Nachsicht üben, ein Auge zudrücken, durch die Finger sehen; Konnivénz, Nachsicht, stillschweigende Vergünstigung.

Im Stowasser3 finden sich folgende Definitionen:

cō-nīveō und con-nīveō, ēre 1. die Augen schließen. 2. [von den Augen:] geschlossen sein. metaph. 3. ‘ein Auge zudrücken’, Nachsicht üben […] 4. ‘einschlafen’, an Bedeutung verlieren

  1. Archiv der Bundespolizeidirektion Wien, Karton “Polizeiwesen / Polizeibeamte 1″ [↩]
  2. Brockhaus’ Konversationslexikon, 14. Auflage, Leipzig/Berlin/Wien 1894–1896, online: http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=130065#Konnivieren [↩]
  3. Stowasser – Lateinisch-deutsches Schulwörterbuch, Wien/München: Hölder-Pichler-Tempsky 1994 [↩]

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Diskussion über Einführung einer „Police-Elimination-Datenbank“ in Österreich

August 13th, 2010 Christoph Musik

Wie orf.at (“Jagd auf Phantomtäter”), heute.at (“DNA-Proben von Polizisten sollen gespeichert werden”) und krone.at (“DNA-Massentests, damit Polizei nicht sich selbst jagt”) berichten, beabsichtigt das Bundesministerium für Inneres, eine sog. “Police-Elimination-Datenbank” einzuführen. In dieser Datenbank sollen sich Sicherheitsorgane, die mit hoher Wahrscheinlichkeit an Tatorten ihre eigenen Spuren hinterlassen, erkennungsdienstlich erfassen lassen, d.h. ihre Fingerabdrücke und DNA- Proben abgeben. So soll verhindert werden, dass „unbekannte Täter“ aufgrund von Tatortspuren  gesucht werden, diese aber eigentlich ermittelnde Polizisten sind.

Die Datenbank wird von der Polizeigewerkschaft kritisiert: “Viel zu teuer, nicht zielführend und gegen den Persönlichkeitsschutz der Beamten gerichtet”, wird der Sprecher der niederösterreichischen Polizeigewerkschaft, Reinhard Zimmermann, von noe.orf.at zitiert.

Während ich die ersten beiden Argumente (zu teuer, nicht zielführend) nicht nachvollziehen kann, da sich die Investition rein finanziell lohnen würde (die Effizienz der Polizeiarbeit könnte gestärkt werden), ist der Persönlichkeitsschutz natürlich sehr wohl ein starkes Argument, das nach datenschutzrechtlichen Erwägungen danach schreit, nach “gelinderen Mitteln” zu suchen, um dieses Problem zu lösen: So könnte man bei den ermittelnden Polizisten stärkeres Bewusstsein im Umgang mit ihren eigenen Fingerabdrücken und DNA-Spuren schaffen , damit diese gar nicht erst an den Tatort gelangen. Und wenn dies passieren sollte, könnte man ja immer noch im Anlassfall einmalig einen Spurenabgleich vornehmen. Dies darf natürlich auch nicht so weit führen, dass von jedem Bürger verlangt wird, quasi “Spurenmanagement” zu betreiben und immer einen Gummihandschuh oder Mundschutz zu tragen.

Darüber hinaus zeigt diese Diskussion auch sehr gut, dass technische Hilfsmittel zur Identifizierung von Personen zwar idealtypisch durchaus sinnvoll sein mögen, aber durch ihre Implementierung neue Probleme und Risiken geschaffen werden, die oft nur durch einen schwerwiegenden weiteren Schritt kompensiert werden können. Der Polizist oder die Polizistin soll am Tatort erkennungsdienstlich erfasst werden. Mit Ulrich Beck1 könnte man weiter argumentieren, dass die Verteilung der Risiken damit auf eine kleine Gruppe von Polizisten und Polizistinnen abgewälzt wird.

  1. Ulrich Beck (1986): Risikogesellschaft. Auf dem Weg in eine andere Moderne. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. [↩]

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“Občan K.”: Identitätsfälschung in Tschechien

Juni 25th, 2010 Stephan Gruber

In Tschechien sorgte kürzlich eine Kunstaktion mit dem Titel “Občan K.” (“Bürger K.”) für Aufsehen – und Ärger mit den Behörden: Mitglieder der künstlerischen Aktionsgruppe Ztohoven (bedeutet etwa “Rausvonhier”) ließen sich neue Personalausweise ausstellen. Das Besondere daran: Sie benutzten “gefälschte” Ausweisfotos, indem die Porträtfotos von jeweils zwei Personen so gemorpht wurden, dass beide Personen dasselbe Bild benutzen konnten. Somit konnte eine Zeit lang mit der Identität des jeweils Anderen gelebt werden, einschließlich Heirat und Wahlen. Ziel der Aktion war, auf den relativ einfachen Missbrauch persönlicher Daten von x-beliebigen Personen aufmerksam zu machen. Nach der (freiwilligen) Aufdeckung der Aktion folgte jedoch die polizeiliche Verfolgung …1

Občan K. / Citizen K. / Der Bürger K. from Občan K. on Vimeo.

Danke für den Hinweis an Pavel H.!

  1. Siehe auch “Czech Citizen K: Artist arrested for identity fraud”, http://aktualne.centrum.cz/czechnews/clanek.phtml?id=671259 sowie “Aktionskünstler von ‘ztohoven’ leben ein halbes Jahr unter falscher Identität”, http://www.radio.cz/de/artikel/129124 [↩]

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Menschliche Überwachungskameras? Oder doch nur: aufmerksame Menschen?

Mai 14th, 2010 Christoph Musik

Am New Yorker Times Square ist am 1. Mai 2010 beinahe in einem Geländewagen eine Autobombe explodiert. Die Katastrophe konnte durch die wachsamen Augen von zwei Menschen (!) verhindert werden. Die ARD-Korrespondentinnen Anja Bröker und Lena Bodewein sprachen am Times Square mit dem T-Shirt Verkäufer Duane Jackson, der Alarm geschlagen hatte. Die Polizei setzt indes auf mehr Überwachungskameras, wie die beiden Journalistinnen in ihrem Videoblog berichten.

Im Beitrag ist von dem sog. ‘Ring of Steel’ die Rede, eine andere Bezeichnung für die ‘Lower Manhattan Security Initiative’, die sich London’s ‘Ring of Steel’, ein umfassendes Netzwerk aus Überwachungskameras und Straßensperren zur Erkennung und Verhinderung von terroristischen Akten zum Vorbild nimmt. New York’s Bürgermeister Bloomberg erkundete soeben das Londoner Vorbild. Die Pläne für den New Yorker ‘Ring of Steel’ gibt es schon seit mindestens 2007, damals wurden die Kosten auf $ 90 Mio. geschätzt. Letzte Woche war bereits die 2,2-fache Summe von $ 200.7 Mio. zu lesen.

Noch einmal zurück zum Videoblog: Ein Bombenattentat konnte durch einen aufmerksamen Menschen verhindert werden und um noch mehr Sicherheit zu schaffen sollen weitere Kameras installiert und deren Vernetzung  vorangetrieben werden. Was stimmt an diesem Satz nicht? 1. Es waren nicht die Kameras, die das Attentat verhindert haben, es war einfach ein aufmerksamer Mensch. Diese Tatsache als Begründung für noch mehr Überwachungskameras zu nehmen ist absolut irreführend und führt 2. zu der Annahme, dass ein Zusammenhang von (mehr) Sicherheit und Kameras besteht, welcher unhinterfragt stehen gelassen wird. Es bedarf scheinbar keiner Begründung, wieso mehr Kameras für mehr Sicherheit sorgen.

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Mugshot

September 7th, 2009 Daniel Meßner

Über Bilder von TäterInnen und Verdächtigen schreibe ich nicht zum ersten Mal. Meinen letzten Beitrag, bei dem ich Bilder von Prominenten-Mugshots gezeigt habe, möchte ich jetzt ergänzen. Ich bin in der aktuellen Spex über ein Interview mit Lady Gaga gestolpert, genauer gesagt, nicht über das Interview, sondern über ein Foto ihres aktuellen Single-Covers. Ein Mugshot anderer Art:

Amazon.de

Bild: Amazon.de

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NYC #1 – Public Surveillance

August 25th, 2009 Stephan Gruber

1nypd1surveillance1vigilancia

Danke an Irene für die Fotos.

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Polizeistaatsoper

Januar 27th, 2009 Anna Masoner
britannica.com

www.britannica.com

In Linz, wo man derzeit am Bahnhof ziemlich pentrant mit “Willkommen in Linz, der Kulturhauptstadt Europas 2009″ begrüßt wird, war Anfang Jänner die Premiere des Singspiels (was genau das ist, weiß ich leider auch nicht) “Fouché“. Der deutsche Komponist Franz Hummel hat es extra für die Stahlstadt im Kulturrausch verfasst.

Warum ich das hier blogge? Joseph Fouché, duc d’Otrante gilt angeblich als der Begründer des Polizeistaates im napoleonischen Frankreich.

Auf Wikipedia erfährt man so einiges über ihn: Vom Ordensmann brachte er es während der französischen Revolution zum Politiker. Mit Robespierre verkracht, war er entscheidend am Sturz des Jakobiners beteiligt. Schließlich unterstütze er Bonaparte beim Staatsstreich. Sein ausgedehntes Spionagesystem, das alle gesellschaftlichen Klassen und Schichten umspann, machte ihn als Napoleons Polizeiminister legendär. Nachdem Fouché wegen Intrigen gegen Napoleon abgesetzt und, weil Napoleon offenbar keinen besseren finden konnte, wieder eingesetzt wurde, baute er sein System weiter aus. Fouché machte nichtsdestotrotz mit den Intrigen weiter und schloss sich nachdem Napoleon 1814 das Handtuch werfen musste den wiedereingesezten Bourbonen an.

Interessant, dass er sei es von den Monarchisten als auch den Republikanern immer wieder nach der jeweiligen Machtübernahme als Polizeiminister übernommen wurde. Das lag vermutlich weniger am Vertrauen in seine Fähigkeiten, als an der Angst vor seiner Macht, die ihn offenbar unersetzbar machte.

Doch was hat das eigentlich mit Linz zu tun, werden aufmerksame LeserInnen langsam fragen. Dort lebte Fouché offenbar einige Monate, nachdem er aus Frankreich verbannt wurde.

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Ein verspätetes Bonne Année

Januar 12th, 2009 Anna Masoner

Ein gutes neues Jahr von der Prefecture de Police – und wir schließen uns an. Was soll man sonst dazu sagen? Höchstens, dass die Marketingmethoden der Pariser Polizei schon seltsame Züge annehmen. Wusste übrigens gar nicht, dass die Polizei eine Marketingabteilung hat. Aber wer hat das in Zeiten wie diesen nicht. Wo ist denn eigentlich unsere?

Merci Emmanuel, en fait!

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Identifizierung unterwegs: Leipzig

Dezember 5th, 2008 Stephan Gruber

Die letzten beiden Tage habe ich in Leipzig verbracht, wo ich im Forschungskolloquium am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur einen Vortrag halten durfte. Im Zuge der Reise bin ich – neben den üblichen Kontrollinstanzen und Ausweispflichten des internationalen Flugverkehrs – auf zahlreiche interessante Artefakte von Identifizierungstechniken gestoßen: Vor allem öffentliche Anschläge und Hinweise der Polizei sind in Leipzig zuhauf zu finden. Hier eine kleine Auswahl als ‘Fotostory’:

Ein Hinweis auf die Kamera-Überwachung des Bahnhof-Vorplatzes.

Auch das Innere des Bahnhofes wird natürlich überwacht.

Per Anschlag gesucht wird ein Mörder …

… und 'natürlich' die üblichen Verdächtigen – "Terroristen".

Und schließlich mein 'Lieblingsfund' am Weihnachtsmarkt: eine Warnung vor Taschendieben, die von Umhängetaschen angeblich "magisch" (sic!) angezogen werden.

Insgesamt hatte ich also eine interessante Reise nach Leipzig – und noch dazu eine erfolgreiche: Mein Vortrag am Simon-Dubnow-Institut war sozusagen mein erster “professioneller” Auftritt im internationalen akademischen Gewerbe. Und angenehmer hätte diese Premiere nicht verlaufen können, sowohl was das ‘Drumherum’ betrifft als auch die Veranstaltung selbst – ich habe mich sehr wohl gefühlt. Mein Dank gilt vor allem Yaron Jean, der das Kolloquium in diesem Semester organisiert.

Dass ich mich wohl gefühlt habe, dokumentiert das letzte Bild vom Mittagessen im Thüringer Hof – entspannter können die letzten Vorbereitungen für einen Vortrag wohl kaum ablaufen …

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Veranstaltungshinweis: Construction et Circulation des Savoirs Policiers en Europe Centrale et Septentrionale, XVIIIe–XIXe Siècles

November 28th, 2008 Stephan Gruber

Von 4. bis 6. Dezember 2008 findet an der Université Charles-de-Gaulle – Lille 3 die 4. Tagung des Projektes Circulation et Construction des Savoirs Policiers Européens (1650–1850)/Circulation and Construction of European Policing Knowledge statt. Das Programm verspricht spannende Vorträge und Diskussionen der internationalen TeilnehmerInnen:

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Online Verbrecherjagd

November 12th, 2008 Anna Masoner

Über “ein Spiel mit Prangerwirkung” schreibt die SZ heute. In Japan können nun Spieler der Online Slotmaschine Famista auf Verbrechersuche gehen. Statt der üblichen Karos oder Kleeblätter wirbeln nun aktuelle Fahndungsfotos herum. Bei drei gleichen gibts als Belohnung den Steckbrief sowie die Kontaktdaten der Polizei für Hinweise.

“Mit dem Spiel wolle die Firma Famista der Gesellschaft einen Dienst erweisen, sagte ein Sprecher. Indem die Verbrechersuche mit Unterhaltung kombiniert werde, könne die Polizeiarbeit unterstützt werden.”

Auch ne Möglichkeit von Crowdsourcing.

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