• Blog
  • DOC-team
  • Projekt
  • Texte
  • Links
  • English
  • VKA_Map
  • Impressum

Žižkov, Prag

Dezember 4th, 2012 Stephan Gruber

Diese Prager Sicherheitsfirma hat anscheinend Erfahrung mit lückenloser (Kamera-)Überwachung…

Danke für das Foto an Pavel!

Posted in Aus dem Alltag | No Comments »

Veröffentlichung: Personen identifizieren – Eine Geschichte von Störfallen

September 24th, 2012 Christoph Musik

In der neuesten Ausgabe des Kriminologischen Journals ist gerade unser gemeinsamer Artikel Personen identifizieren – Eine Geschichte von Störfallen erschienen. Es handelt sich dabei um einen Kommentar zu Raul Gschreys künstlerischem Beitrag “Der typische Deutsche” oder “Automatisierte Erkennung erfordert indivduelle Charakteristika – sei durchschnittlich.”

Ausgehend von Gschreys Arbeit gehen wir in diesem Kommentar auf einige Aspekte der Geschichte und Entwicklung, Ausverhandlung und Implementierung von Identifizierungstechniken und ihrer Störfälle ein.

 

Gruber, Stephan/Meßner, Daniel/Musik, Christoph (2012): Personen identifizieren – Eine Geschichte von Störfallen. Kriminologisches Journal, Heft 3 (2012), S. 219-224.

Posted in Texte | No Comments »

TV-Serie ‘Person of Interest’ auf RTL

September 13th, 2012 Christoph Musik

Ab heute Abend, Donnerstag 13.09.2012 läuft die von uns bereits erwähnte US TV-Serie Person of Interest auf RTL mit dem Pilot an. RTL zeigt alle 23 Episoden der ersten Staffel immer donnerstags um 21.15 Uhr in deutscher Free TV Erstausstrahlung. Zuvor lief die Serie bereits auf RTL Crime an. Hier der Trailer auch auf deutsch:

Posted in Mediensplitter | No Comments »

Who’s watching the watchers? (Portland, OR)

September 4th, 2012 Stephan Gruber

Chris Price (Voxx Romana)

Posted in Kunst, Unterwegs | No Comments »

TV-Serie: Person of Interest

Dezember 13th, 2011 Daniel Meßner

Heute mal ein TV-Tipp für alle, die sich für mediale Repräsentationen von Überwachtungstechniken interessieren. Person of Interest ist eine CBS-Serie und läuft seit September 2011.

Der Trailer fasst die Rahmenhandlung ganz gut zusammen:

Protagonist Harold Finch hat eine gigantische Überwachungsmaschine gebaut, die terroristische Anschläge vorhersagen soll, um ein zweites 9/11 zu verhindern. Die Maschine spuckt allerdings nicht nur terroristische Vorhaben aus, sondern jegliche Art von Straftaten. Da die Regierung an der Verhinderung nicht-terroristischer Straftaten aber kein Interesse hat, verfolgt Finch diese mit seinem Partner John Reese selbst. Die Serie macht ständig Überwachungstechniken zum Thema und spielt dabei mit Utopien und Visionen.

Folgender Dialog aus Episode 2 soll das verdeutlichen. Finch zeigt einem Partner das große Netzwerk an Servern, die die Daten sammeln; der fragt noch einmal nach, ob es sich hier nicht um ein “Orwellian Nightmare” handelt:

Finch: That´s every e-mail, every phone call, surveillance cameras …
Partner: In the country?
Finch: No, that’s just New York. I’m starting with the basics here. I’m trying to teach it to track people using cell phone location data, facial recognition. I’m almost ready to move on to the next problem.
Partner: What’s the next problem?
Finch: Sorting them all out. Terrorists don’t exactly stand out on street corners, you know? You have to teach the machine to sift through the e-mails, wire-tapped phones, bank transactions …

Posted in Film & Musik | 1 Comment »

Der Traum von der Unsichtbarkeit wird wahr

September 9th, 2011 Christoph Musik

Ist zwar schon etwas älter und viele werden das Youtube Video bereits kennen, aber da es einfach so schön zu meinem Thema passt, hier nochmal:

Was die Urheber des Videos als “rassistisch” ansehen, wurde von einem HP Mitarbeiter im HP Blog TheNextBench.com auf einer soziotechnischen Ebene erklärt, wie weiterhin auf pcworld.com zu lesen ist:

“The technology we use is built on standard algorithms that measure the difference in intensity of contrast between the eyes and the upper cheek and nose,” Welch explains. “We believe that the camera might have difficulty ‘seeing’ contrast in conditions where there is insufficient foreground lighting.”

Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte: Einerseits zeigt dieses Beispiel, dass Gesichtsdetektion und die damit verbundene Kamerakalibrierung stark von der Umgebungsbeleuchtung abhängt und eben nur dann funktioniert, wenn ein Gesicht ausreichend ausgeleuchtet ist, andererseits wurde beim Programmieren des “Standard Algorithmus” wohl nicht mitbedacht, dass das Erkennen der Kontrastdifferenz nicht bei allen Personengruppen der beste Weg ist, ein Gesicht zu erkennen und es zu verfolgen.

Was bei diesem Beispiel auch deutlich wird ist, dass Technologien je nach Anwendungsbereich unterschiedlich ermächtigende, aber auch repressiv-diskriminierende Funktionen einnehmen können1 : Die beiden User im Video erleben die für sie an und für sich positive Tracking Funktion der Webcam als rassistisch und diskriminierend, weil sie nur bei der “weißen” Person funktioniert und die “schwarze” Person von der Funktion ausschließt. Andererseits könnte diese Schwäche der Tracking Funktion im Kontext von Überwachungstechnik von auf Anonymität bedachten Personen durchaus als positiv erlebt werden, denn so könnte man sich quasi unsichtbar durch Raum und Zeit bewegen, ohne von einem Kamera-Algorithmus-System automatisch detektiert und verfolgt zu werden.

(Danke für den Hinweis auf das Video an Gernot)

  1. Siehe dazu auch das Konzept des ‘situated dis/empowerment’ von Prainsack, Barbara & Toom, Victor (2010): Situated Dis/empowerment in Transnational DNA Profile Exchange. British Journal of Criminology 6/50, S. 1117-1135 [↩]

Posted in Aus dem Alltag, Mediensplitter, Theorie | No Comments »

Konferenz: “Cultures of Surveillance” (London)

August 16th, 2011 Stephan Gruber

Cultures of Surveillance – An Interdisciplinary Conference

UCL (University College London)
29. September – 1. Oktober 2011

Angekündigt haben sich auch einige IdentiNet-Bekannte, unter anderen Jane Caplan, Edward Higgs, Simon Cole, David Lyon und Anton Tantner. Fixes Programm gibt’s zwar noch nicht, aber zumindest mal eine Liste der geplanten Beiträge.

Posted in Veranstaltungen | No Comments »

Gesicherte und geordnete Mobilität an Flughäfen?

August 1st, 2011 Christoph Musik

Unter dem Titel ‘Secured and Sorted Mobilities: Examples from the Airport‘ (2004) beschäftigte sich Peter Adey  in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Surveillance & Society mit dem Zusammenhang von Überwachung/Kontrolle, Sicherheit und Mobilität am Beispiel des Flughafens.

Flughäfen werden von Adey als die Symbole von Mobilität und der postmodernen Welt bezeichnet, auf welchen die vielfältigsten Formen von Überwachungs- und Kontrollpraktiken beobachtet werden können, um Mobilität zu kontrollieren und zu regeln. Flughäfen können deshalb auch als Mikrokosmen für mögliche zukünftige gesellschaftliche Überwachungs- und Kontrolltrends angesehen werden. Flughäfen und ihre Grenzen sind genau jene Orte, an welchen zwischen unerwünschter und erwünschter Mobilität unterschieden wird; Passagiere, aber auch ihre Gepäckstücke, Haustiere und andere reisende Objekte werden dort mit Hilfe von unterschiedlichen  Methoden “(aus-)sortiert”. Adey unterscheidet zwischen dem “Profiling Sort”, also dem Erstellen von Persönlichkeitsprofilen, dem “Read Sort”, womit er biometrische Techniken meint, die den menschlichen Körper lesbar machen sollen, aber auch zwischen Methoden wie Röntgendurchleuchtungen des Gepäcks.

Automatisierte Grenzkontrollen vergleicht Adey mit Profiling Methoden, und verordnet ihre Logik insbesondere darin, mehr Zeit für zusätzliche Sicherheitskontrollen für diejenigen Personen zu haben, welche nicht an automatisierten Grenzkontrollen teilnehmen können oder dürfen.1 Ich folgere aus dieser Analyse, dass die gewünschte erhöhte Sicherheit also nicht in den automatisierten Grenzkontrollen selbst liegt, sondern vielmehr in der dadurch gewonnenen Zeit für die Kontrolle von “anderen”, scheinbar sicherheitskritischeren Personen gesehen wird. Nimmt man zur Kenntnis, dass die vor kurzem verübten Terroranschläge in Norwegen von einem Norweger (= Inländer, welcher automatische Grenzkontrollen mit sehr großer Wahrscheinlichkeit benützen könnte2 ) verübt worden sind, muss man doch grundsätzlich in Frage stellen, ob diese Logik wirklich zu erhöhter Sicherheit beitragen kann.

  1. Im Falle der e-passport gates in Großbritannien können nur Personen aus dem europäischen Wirtschaftsraum die automatisierte Grenzkontrolle nützen. Siehe auch: http://www.ukba.homeoffice.gov.uk/travellingtotheuk/Enteringtheuk/e-passport-gates/ [↩]
  2. Auch wenn in diesem Fall kein Flughafen betroffen war, geht es hier um die Logik, dass der Terrorist Inländer ist [↩]

Posted in Texte | No Comments »

Praha hlavní nádraží (Prag, Hauptbahnhof)

Juli 12th, 2011 Stephan Gruber

Posted in Unterwegs | No Comments »

Allende-Platz, Hamburg

Oktober 5th, 2010 Stephan Gruber

Kurzbesuch beim Institut für Kriminologische Sozialforschung, Universität Hamburg, einem unserer Kooperationspartner:

Posted in Unterwegs | No Comments »

Taborstraße, Wien 2

September 2nd, 2010 Stephan Gruber

Posted in Unterwegs | No Comments »

Schwedenplatz, Wien 1

September 1st, 2010 Stephan Gruber

Posted in Unterwegs | No Comments »

Leyserstraße/Spallartgasse, Wien 16

August 30th, 2010 Stephan Gruber

Danke für das Foto an Irene.

Posted in Unterwegs | No Comments »

Taborstraße/Glockengasse, Wien 2

August 27th, 2010 Stephan Gruber

Danke für das Foto an Irene.

Posted in Unterwegs | No Comments »

Veröffentlichung: Volksdaktyloskopie

August 19th, 2010 Daniel Meßner

Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der Zeitschrift JIPSS (Journal for Intelligence, Propaganda and Security Studies) erschienen. Darin findet sich ein Aufsatz von mir zum Thema “Volksdaktyloskopie als Überwachungsphantasie”.

Bis das Exemplar in den Bibliotheken zugänglich ist, wird es wahrscheinlich noch ein paar Monate dauern, aber bei ACIPSS (Austrian Center for Intelligence, Propaganda and Security Studies) am Institut für Geschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz gibt es das Einzelheft für nur 10 Euro inklusive Versand.

Der Aufsatz basiert auf meinen Vorträgen bei der IFK_Sommerakademie (Spuren und Archive des “Bösen”) und am Kulturgeschichtetag 2009 in Linz.

Daniel MESSNER: Volksdaktyloskopie — Das Fingerabdruckverfahren als Überwachungsphantasie zwischen Ausweitung und Widerstand, in: JIPSS 1/2010, S. 7-19.

Posted in Texte | No Comments »

« Previous Entries
  • Results

  • Seiten

    • DOC-team
      • Stephan Gruber
      • Daniel Meßner
      • Christoph Musik
      • Supervisors
      • Anna Masoner
    • Projekt
      • Standardisierung & Professionalisierung – Frühmoderne Identifizierung 1782–1867
      • Technisierung und Implementierung – Daktyloskopie als Überwachungsphantasie seit 1900
      • Algorithmische Identifizierung: Wie Maschinen sehen und identifizieren lernen
    • Texte
      • Workshop ’08
        • Programm
        • Graduierte
        • ExpertInnen
        • Fotos
        • Downloads
    • Links
    • English
    • VKA_Map
    • Impressum
  • Kategorien

    • Aus dem Alltag (47)
    • Buch (22)
    • Film & Musik (15)
    • Internes (22)
    • Kunst (6)
    • Mediensplitter (82)
    • Off Topic (8)
    • Podcast (15)
    • Quellen (12)
    • Recht (2)
    • Texte (22)
    • Theorie (23)
    • Tipps (8)
    • Unipolitik (9)
    • Unterwegs (59)
    • Veranstaltungen (46)
  • Archive

    • Mai 2013
    • April 2013
    • März 2013
    • Februar 2013
    • Januar 2013
    • Dezember 2012
    • November 2012
    • Oktober 2012
    • September 2012
    • August 2012
    • Juli 2012
    • Juni 2012
    • Mai 2012
    • April 2012
    • März 2012
    • Februar 2012
    • Januar 2012
    • Dezember 2011
    • November 2011
    • Oktober 2011
    • September 2011
    • August 2011
    • Juli 2011
    • Juni 2011
    • Mai 2011
    • April 2011
    • März 2011
    • Februar 2011
    • Januar 2011
    • Dezember 2010
    • November 2010
    • Oktober 2010
    • September 2010
    • August 2010
    • Juli 2010
    • Juni 2010
    • Mai 2010
    • April 2010
    • März 2010
    • Februar 2010
    • Januar 2010
    • Dezember 2009
    • November 2009
    • Oktober 2009
    • September 2009
    • August 2009
    • Juli 2009
    • Juni 2009
    • Mai 2009
    • April 2009
    • März 2009
    • Februar 2009
    • Januar 2009
    • Dezember 2008
    • November 2008
    • Oktober 2008
    • September 2008
    • Juli 2008
  • Schlagwörter

    auge ausstellung ausweis betteln Biometrie csi datenbank diskussion DNA evidenz Fahndung film fingerabdruck Fotografie gender geschichte gesichtserkennung hausieren identifizieren internet kamera klassifizieren kriminalisieren kuwi medien pass podcast politik Polizei popularisierung protest stipendium subversion tathergang technik tv ueberwachung USA verbrecher verdaten vergangenheit vermessen videoüberwachung wissenschaft zukunft
  • Links

    • Adresscomptoir
    • ANR-CIRSAP
    • CS KUWI
    • Ehen vor Gericht
    • hist.net
    • IdentiNet
    • Institut für Geschichte
    • Projet Bertillon
    • small | world | ART | project
    • Stimmen der Kulturwissenschaften (SdK)
    • The New Transparency
    • The Surveillance Project
  • Meta

    • Anmelden
    • Beitrags-Feed (RSS)
    • Kommentare als RSS
    • WordPress.org
  • NetworkedBlogs
    Blog:
    Verdaten. Klassifizieren. Archivieren.
    Topics:
    history, STS, PhD
     
    Follow my blog

identifizierung.org and univie.ac.at/identifizierung are proudly powered by WordPress | Bob |