Mehrsprachigkeit bei Gericht und Behörden
Transdisziplinärer Forschungsschwerpunkt an den Instituten für Afrikawissenschaften und Sprachwissenschaft der Universität Wien

 

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Jeder Angeklagte hat das Recht "in einer für ihn verständlichen Sprache über die Art und den Grund der gegen ihn erhobenen Beschuldigung in Kenntnis gesetzt zu werden."

EMRK Artikel 6/3a



 
 

 

 

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Diplomarbeiten

Kommunikation im Asylverfahren. Eine interkulturelle Perspektive

Martina Rienzner geht in ihrer Diplomarbeit der Frage nach, wie die Akteure in der Kommunikation im Asylverfahren mit kultureller Differenz umgehen. Kulturelle Differenz wird dabei nicht als eine gleich bleibende Determinante erfasst, die die Kommunikation immer auf dieselbe Art und Weise beeinflusst, sondern als eine Variable, die sich je nach Situation und Teilnehmer verändert. Das der Analyse zu Grunde liegende Datenmaterial setzt sich aus Beobachtungsprotokollen von Verhandlungen am Unabhängigen Bundesasylsenat, der später in den Asylgerichtshof transformiert wurde, und Experteninterviews mit VerhandlungsleiterInnen zusammen. Durch induktives Kodieren der Daten konnten mehrere Strategien ermittelt werden, die die Akteure im Umgang mit kultureller Differenz verfolgen.

Betreuer: Walter Schicho
Eingereicht im Februar 2009

Eine überarbeitete Version der Diplomarbeit ist im Peter Lang Verlag erscheinen: Rienzner, Martina (im Erscheinen): Interkulturelle Kommunikation im Asylverfahren, Frankfurt am Main u.a.: Peter Lang. 
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Verständliche Sprache im Asylverfahren

Monika Ritter vergleicht in ihrer Diplomarbeit theoretische Konzepte von Verständlichkeit mit der tatsächlichen Praxis im Asylverfahren. Eine transdisziplinäre Perspektive einnehmend, berücksichtigt sie neben dem wissenschaftlichem Diskurs zu Verständlichkeit in den Sprach-, Kommunikations-, Translations- und Rechtswissenschaften auch die Sichtweise von in der Praxis betroffenen AkteuerInnen (AsylwerberInnen, RechtsvertreterInnen, AsylrichterInnen, ReferentInnen, PolizistInnen).
Ziel ist, einen Kriterienkatalog zu erarbeiten, der eine transparente Wahl der zu dolmetschenden Sprache ermöglicht und gewährleistet, dass der Verständlichkeit größeren Stellenwert eingeräumt werden kann.

Betreuerin: Gabi Slezak
Laufzeit: 2010-2011

Informationsblatt
Forschungsexposé

Kontakt: rittermo (at) yahoo.de

 

 

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