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Zielsetzungen des IEFN

Das Institut für die Erforschung der Frühen Neuzeit wurde 1989 von einer Gruppe interdisziplinär ausgerichteter ForscherInnen als private Forschungsinstitution gegründet - mit dem Ziel, Aktivitäten zur Erforschung der Frühen Neuzeit zu fördern und zu koordinieren.

Das IEFN befasst sich mit der Erforschung der ›vormodernen‹ Epoche vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Die Auseinandersetzung mit theoretischen und methodologischen Problemstellungen bildet einen ebenso wichtigen Schwerpunkt wie die bibliographische Dokumentation und die publizistische Verbreitung internationaler und interdisziplinärer Forschungsergebnisse.

Statt einen Ansatz zu favorisieren und damit gewissermaßen eine ›Schule‹ zu begründen, sehen wir gerade in der Vielfalt an theoretischen und methodologischen Ansätzen Möglichkeiten zum Erkenntnisgewinn. Je nach Schwerpunktsetzung und Fragestellung treten mikrohistorische, ethnologische, geschlechtergeschichtliche, diskursanalytische, konstruktivistische, poststrukturalistische, ethnomethodologische Ansätze in einen produktiven Austausch.

Das IEFN ist zu einem Kontaktzentrum für FrühneuzeitforscherInnen im Bereich von Geschichte, Kunst- und Musikgeschichte, Literatur- und Theaterwissenschaft, Linguistik, der ›gender studies‹ und der ›cultural studies‹ geworden. Ein dichtes Netzwerk von Kontakten besteht mit Institutionen und ForscherInnen des deutschen und englischen Sprachraumes, aus der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn und Skandinavien sowie den USA und Kanada.

Aktuelles & Termine

  • 15. November 2017 – Jour Fixe Scott Edwards (Wien): Im Spannungsfeld von Konfession, Nation und Tradition: Ludwig Senfl in den böhmischen Sammeldrucken Moderation: Petr Mat’a Zeit
  • 4. November 2017 – Führung Vom Linienwall bis zur Arena: Donauprallhang, Erdberger Mais und Schlachthofgründe Eine Flanerie geführt von Anton Tantner und Leonhard Weidinger Das

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