DE | EN | Drucken

Zielsetzungen des IEFN

Das Institut für die Erforschung der Frühen Neuzeit wurde 1989 von einer Gruppe interdisziplinär ausgerichteter ForscherInnen als private Forschungsinstitution gegründet - mit dem Ziel, Aktivitäten zur Erforschung der Frühen Neuzeit zu fördern und zu koordinieren.

Das IEFN befasst sich mit der Erforschung der ›vormodernen‹ Epoche vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Die Auseinandersetzung mit theoretischen und methodologischen Problemstellungen bildet einen ebenso wichtigen Schwerpunkt wie die bibliographische Dokumentation und die publizistische Verbreitung internationaler und interdisziplinärer Forschungsergebnisse.

Statt einen Ansatz zu favorisieren und damit gewissermaßen eine ›Schule‹ zu begründen, sehen wir gerade in der Vielfalt an theoretischen und methodologischen Ansätzen Möglichkeiten zum Erkenntnisgewinn. Je nach Schwerpunktsetzung und Fragestellung treten mikrohistorische, ethnologische, geschlechtergeschichtliche, diskursanalytische, konstruktivistische, poststrukturalistische, ethnomethodologische Ansätze in einen produktiven Austausch.

Das IEFN ist zu einem Kontaktzentrum für FrühneuzeitforscherInnen im Bereich von Geschichte, Kunst- und Musikgeschichte, Literatur- und Theaterwissenschaft, Linguistik, der ›gender studies‹ und der ›cultural studies‹ geworden. Ein dichtes Netzwerk von Kontakten besteht mit Institutionen und ForscherInnen des deutschen und englischen Sprachraumes, aus der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn und Skandinavien sowie den USA und Kanada.

Aktuelles & Termine

  • 17. Jänner 2018 – Jour Fixe Lenka Veselá (Prag): The Library of Hieronymus Beck von Leopoldsdorf in the Context of 16th Century Central European Aristocratic Libraries
  • 13. Dezember 2017 – Jour Fixe Marion Romberg (Wien): Die Welt im Dienst des Glaubens. Erdteilallegorien in Dorfkirchen auf dem Gebiet des Fürstbistums Augsburg im 18. Jahrhundert

Weblog