Merel Boers: Abschlußbericht:

Ein neues deutsches Reich innerhalb Europas - Föderationsgedanken des Kreisauer Kreises

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Auf diesen Seiten möchte ich versuchen klar zu machen, was für eine Art Europa die Kreisauer gerne gesehen hätten. Ich werde eingehen auf die organisatorischen sowie auf die idealistischen Vorstellungen, die sie hatten, weil die Idee des ‚neuen Menschen‘ eine sehr große Rolle spielte in ihrem Gedankengut. Durch eine radikal andere Organisation des deutschen Reiches innerhalb eines starken Europas hofften sie, diesen neuen Menschen schaffen zu können und damit die Zukunft Europas sicher zu stellen. Ich werde zusammenfassend die neuen Strukturen des deutschen Staates und Europas behandeln, um nachher eine Analyse machen zu können, die auf folgenden Fragen eingeht: Wären das neue Deutschland und das neue Europa vereinbar gewesen - organisatorisch, idealistisch - und wo liegen die Konfliktpunkte in den Vorstellungen? Inwiefern die Europapläne des Kreises in unserer heutigen EU wiederzufinden sind, wäre ein interessanter Punkt.

Ich bin ausgegangen von dem Hauptteil des Kreisauer Nachlasses: nämlich den Dokumenten, die man während der drei großen Tagungen aufgestellt hat. Einzelne Mitglieder haben in ihren Denkschriften auch verschiedene Auffassungen über Europa hinterlassen. Die Tagungsdokumente aber sind Endresultate der Diskussionen zwischen den meisten Beteiligten und deswegen eher als Pläne und Kompromisse des Kreises als ganzem anzusehen. Die Denkschriften aber deuten auf sehr große Meinungsunterschiede hin und sind deswegen nur repräsentativ für die Gedanken ihrer Autoren. Man kann die Pläne für Deutschland zwar nicht weglassen bei der Behandlung der Europapläne; trotzdem ist der Teil über Deutschland nur gedacht für die Leute, die mehr Beweise brauchen oder unglaublich interessiert sind. Für das Symposion am 29.1.2000 reichte der Europateil.
 

Europa - Funktion, Aufgaben, Organisation, Zusammensetzung

Eine stabile Basis

Überlebende des Kreisauer Kreises weisen in Interviews und Publikationen immer wieder darauf hin, dass ein vereinigtes Europa immer selbstverständlich war für sie. Es war einer von den unumstrittenen Ausgangspunkten für eine Welt nach Hitler; wozu auch z.B. christliche Werte, ein neuer, verantwortlicher und selbständiger Mensch und ein starkes Gemeinschaftsgefühl gehörten. Es ist dann auch auffallend, daß in einem Kapitel der übrig gebliebenen Dokumente nur von der Organisation des deutschen Staates gesprochen wird, obwohl das Kapitel den Titel ‚Gedanken zur europäischen Ordnung‘ trägt 1) . Deutlich wird dieses Paradox erst, wenn erklärt wird 2) : "Dieser Aufbau will die Einheit und die zusammengefaßte Führung des Reiches sichern und seine Eingliederung in die Lebensgemeinschaft der europäischen Völker ermöglichen." Die Funktion, die eine europäische Gemeinschaft an erster Stelle erfüllen soll, ist eine Schutzfunktion. Durch eine starke Bindung Deutschlands mit anderen europäischen Ländern können neue politische Exzesse verhütet werden.

Aber die Kreisauer sahen auch schon die ersten Anzeichen des kalten Krieges. In einem der Dokumente über die Außenpolitik erklärt man, daß nach dem Verschwinden des gemeinsamen Feindes Nazideutschland das kapitalistische Amerika (Restauration) und die kommunistische Sowjetunion (Revolution) um den Einfluß in Europa bekämpfen werden 3) . Europa soll sich nicht verführen lassen, so heißt es, sich zu stark an einen von beiden anzulehnen. Es soll eine starke Einheit werden, um als Friedensblock dazwischen zu stehen und ein erneutes Auseinanderreißen Europas zu vermeiden. Durch die neutrale Position Europas soll ein Gleichgewichtsfrieden zwischen den Giganten entstehen. Für die Kreisauer sei jedoch ein Gleichgewicht nicht genug: man muß nach Lösungen und Kompromissen suchen. Auch hier soll Europa wieder ein Beispiel sein, indem es außenpolitische Fragen und innenpolitischen Angelegenheiten nicht mehr trennt. Gewisse Themen aus der Nationalpolitik werden damit automatisch europäische Angelegenheiten. Man spricht in diesem Zusammenhang von "... Übereinstimmung in den Fragen der unmittelbaren moralischen und rechtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Lebensordnung...". So soll in Europa ein ideologischer dritter Weg gefunden werden, der den Leitfaden formt für die (vorbildliche) Außenpolitik Europas. Der versteckte Gedanke hier ist, daß so wie Deutschlands Neuordnung positiven Einfluß auf Europa haben wird 4) , auch Europas neues Denken ein Beispiel für die Großmächte sein wird.

Ideale

So wie bei den Voraussetzungen für ein neues Deutschland ist der Kern der europäischen Zusammenarbeit für die Kreisauer ein neuer Mensch. Das genaue Profil dieses Menschen werde ich in der Beschreibung des deutschen Staates behandeln; wichtig ist jetzt zu wissen, daß dieser Mensch ein starkes, verantwortungsbewußtes Individuum ist, geprägt von seiner Erziehung und den verschiedenen Gemeinschaftseinheiten, in die er eingebunden ist. Die Kreisauer hatten Angst vor den Massen des totalitären (und kommunistischen) Staates, zu gleicher Zeit aber wollten sie den egoistischen, extrem-individualistischen Menschen (Schreckensbild des absoluten Kapitalismus) auch nicht in ihrer neuen Welt sehen. Sinn und Zweck einer europäischen Gemeinschaft in diesem Sinne war dann auch, über gegenseitigen ideologischen Dogmatismus hinwegzukommen und die Bedingungen für diesen neuen Menschen zu schaffen.
"Es dürfte sich hierbei darum handeln, nach einer Periode, welche die Verschiedenheiten und Ressentiments zwischen einzelnen Menschengruppen und Rassen auf das Äußerste betont hat, die fundamental ähnlichen Existenzbedingungen des modernen Menschen in allen Ländern wieder zum Bewußtsein zu bringen und zum Ausgangspunkt für die Neugestaltung seiner kleinen und großen Lebensordnungen zu machen." 5) .
Diese Bedingungen sollen erfüllt werden mit einer Ideologie, die christliche und sozialistische Forderungen mit einander vereinigt. Hieraus kann man schließen, dass die wirtschaftliche Zusammenarbeit Europas erst an letzter Stelle kommt: die moralischen und sozialen Lebensbedingungen sind wichtiger. Die Wirtschaft ist Mittel, kein Zweck. Sie kann dem neuen Menschen ein Leben ermöglichen, indem sie sich für den Mitmenschen nützlich machen und seine eigene Persönlichkeit entwickeln kann. Die Kreisauer hatten also eine christlich-humanistisch-sozialistische Gesellschaft vor Augen, selber nennen sie ihre Ideologie ‚personaler Sozialismus‘ 6) . Die Kreisauer gehen eigentlich davon aus, daß ein vereintes Europa nur dann erfolgreich sein kann, wenn eine gemeinsame Ideologie vorhanden wäre, nämlich genau die des neuen Deutschlands. Um Europa auch kulturell einigen zu können (und damit diese gemeinsame Mentalität zu formen) "...ist die innere Überwindung der jetzt herrschenden säkularisierten Lebensauffassung durch eine christliche Haltung erforderlich..." 7) .
Es müßte kein Religionszwang herrschen: trotzdem würde man die Kirchenzugehörigkeit in der Regierungsspitze zur Pflicht machen. Gemeint sind hier Präsident, Kanzler, Minister und Kronrat. Sie müßten "ihren Eid auf die Verfassung in einem feierlichen kirchlichen Akt ablegen". Da kommt auch der Einfluß der Kirchenspitze nicht zu kurz: Sie kann die Einweihung verweigern und damit den Amtsantritt blockieren. Der Kronrat müßte bei derartigen Konflikten zwischen Kirche und Regierung entscheiden, wie der Eid stattfinden soll 8) .
So wie für das Kreisauer-Deutschland gibt es auch für Europa eine klare Formulierung der Grundsätze. Sie sind ein Teil der Voraussetzungen für Deutschland, dennoch ist es auffällig, daß diese Sachen auch als europäische Angelegenheit gesehen werden. Diese Grundsätze sollten den neuen Menschen schaffen. Als erstes will man die Grundrechte der Menschen sichern (unabhängig von Rasse, Glauben, Volkszugehörigkeit 9) , die geistliche und körperliche Integrität festlegen und aus jedem Menschen (durch Erziehung und Schulung) ein verantwortungsbewußtes Individuum machen. Es soll diese Verantwortung tragen / ausüben auf den verschiedenen Ebenen des Lebens (sozial, politisch und international). Zweitens stellt man die Familie in den Mittelpunkt. Sie soll unter öffentlichem Schutz stehen, damit nicht nur die Erziehung, sondern auch materielle Bedingungen wie Ernährung, Wohnung aber auch z.B. Garten (!) gesichert sind. Drittens soll die Arbeit eines Menschen stimulierend wirken (auf das Verantwortungsbewußtsein). Arbeitsbedingungen und Berufsausbildung sollen festgelegt werden, die Mitarbeiter tragen auch für den Betrieb Verantwortung (siehe Wirtschaft). Viertens wird darauf hingewiesen, daß dieses Verantwortungsbewußtsein dafür sorgen wird, daß das politische System der kleinen Gemeinschaften und die Wahl der Vertreter funktionieren wird. Fünftens soll die nationale Abstimmung / Kultur geschätzt und geschützt werden. Trotzdem wird die europäische Ordnung als letzte politische Spitze über allem stehen. Und sechstens, noch viel allgemeiner: "das zertretene Recht muß wieder aufgerichtet werden" 10) .

Konkrete Vorstellungen - politisch und wirtschaftlich

Wie wir noch sehen werden, war das Reich, das die Kreisauer ausgedacht hatten, ein stark dezentralisiertes System. Dies sollte auch der Ausgangspunkt des neuen Europas sein: Einheit durch Verschiedenheit, Person vor Organisation 11) . Hierbei denkt man gleich an eine Repräsentation von Regionen statt Nationen, dies kommt aber nicht sehr deutlich in den Europaplänen nach vorne. Obwohl sie gern gesehen hätten, daß jedes europäische Land dem Dezentralisationsmodell Deutschlands folgen würde, wäre die Repräsentation im Europabund dennoch auf nationaler Basis gedacht. Der Gedanke dahinter: Im Land selbst würden die kleinen Gemeinschaften zählen, von der anderen Seite würde der Staat vom europäischen Bündnis eingeschränkt. Hier sieht man wieder einen Kompromiß: Wenn es nach Moltke gegangen wäre, wären die Nationalstaaten endlich aufgelöst worden; jemand wie Yorck aber sah den Staat als göttliche Ordnung. Alle legten aber Wert darauf, daß der Nationalismus zurückgeschraubt werden sollte 12) . Man erkennt auch, daß der interstaatliche Dialog die Gegensätze sicher verstärken oder verdeutlichen würde 13) . Aber nur in einer "neuen europäischen Gesamtordnung" könne man sich als kulturelle, soziale und wirtschaftliche Einheit profilieren (gegenüber den außereuropäischen Großmächten) 14) .
Für die politische Organisation Europas hat man drei Grundsätze festgelegt, die auch für den neuen deutschen Staat gelten:
  1. Alle Teilnehmer sind gleichberechtigt (also auch was die Souveränität angeht).
  2. Es sollte im europäischen Rahmen genug Autonomie geben (Bewegungsfreiheit für eigene Einfüllung).
  3. Die europäische Führung (Verfassungsorgane) sollte genug Vollmachten bekommen, um Europa auch tatsächlich führen zu können.
Diese Bilanz zwischen klein und groß finden wir noch viel ausgeprägter in der deutschen Staatsorganisation. Der Kreis leitet aus seinen Grundsätzen die Notwendigkeit des europäischen Bundes ab 15) . Ob dies ein Bundesstaat oder Staatenbund sein sollte, kann man erst in der Praxis entscheiden. Die Führungsorgane sind auch dreifach:
  1. Kronrat oder Bundesrat - Zielsetzung (Willensbildung) und Überwachung der Souveränität
  2. Bundesregierung - Bundespräsident, -Kanzler, -Minister - eigentliches Führungsorgan, schnelle Beschlüsse
  3. Bundestag - Parlament.

  4.  
ad 1. Hier sind die Nationen vertreten von ihren Staatshäuptern, hier werden die groben Linien skizziert. Oberbefehl über das Bundesheer. Wählen Bundespräsident (gleichzeitig Ratspräsident, kann nur Ratsmitglied sein), -Kanzler (vorgeschlagen vom Präsidenten) und Stellvertreter - treffen sich jährlich, können, wenn notwendig, zusammengerufen werden. Beratende Stimme haben der Bundeskanzler, ein evangelischer Bischof (gewählt von evangelischen Bischöfen), ein vom Papst bestimmter katholischer Bischof und der Präsident des Bundestags.
ad 2. Bundesminister werden auf Vorschlag des Kanzlers vom Präsidenten ernannt.
ad 3. Bundestag ist auch Teil der Regierung. Vertreter von den Volksvertretungen eines Landes 16) gewählt. Anzahl gestaffelt nach Größe der Bevölkerung. Genannt wird als Beispiel ein Vertreter pro angefangene Million Einwohner.
Beschlußfassung über die Gesetzesvorlagen der Bundesregierung, über die Bewilligung und Aufbringung der Geldmittel, über dieHaushaltspläne. Initiativrecht.
Es soll eine richtige Europabürokratie (und -Regierung) entstehen mit eigener Ausbildung und über die Landesgrenzen hinweg. Als Hauptstadt schlägt man Wien vor 17) .

Trotz der zweitrangigen Position, die der Wirtschaft in den Idealen zugewiesen wird, erkennt man auch im Kreis, daß es dieses Gebiet sein wird, über das man als geeinigtes Europa nach dem Krieg als erstes entscheiden muß. Man sieht sich mit dem Krieg im Kopf als erstes konfrontiert mit Problemen wie Arbeitsbedingungen, sowohl im Betrieb selber (Betriebsgestaltung) als draußen (Wohnungen etc., aber auch Erziehung). Eine gemeinsame Währungs-, Zoll- und Konjunkturpolitik wäre etwas für spätere Zeiten 18) . In der europäischen Wirtschaftspolitik wären die kleinen Einheiten wieder am wichtigsten, da die regionalen wirtschaftlichen Interessen innerhalb Europas die große Saugkraft der wirtschaftlichen Interessen der USA abschwächen könnten. Die Interessen müßten von einem Wirtschaftsrat vertreten werden. Die Pläne für die Wirtschaft sind in der Form von Fragestellungen ausgearbeitet, aus denen man ein Paar Zielsetzungen schließen kann. Sie sind jedenfalls nicht so klar und abgegrenzt wie die politischen Vorstellungen des Kreises.
 
Die Zentralisierung der Wirtschaft soll auch im europäischen Rahmen (sowie innerhalb des deutschen Staates) sehr weit gehen. In einer Einleitung zu diesem Thema wird gesprochen von einem geordneten Leistungswettbewerb unter Aufsicht einer europäischen Wirtschaftsführung, Steuer-, Kredit- und Verkehrspolitik. Die Wirtschaft dient verschiedenen Zwecken: Das Zusammenführen der verschiedenen europäischen Völkergemeinschaften, die Versorgung dieser Bevölkerung, der Raum für den neuen Menschen. Nachdruck liegt auch auf dem im Zaum halten von kapitalistischen Exzessen wie Kartellen. Ziele sind eine europäische Zoll- und Währungsunion (inklusive Aufheben der Binnenzölle), gemeinsame Währungspolitik, ‚Arbeitsverteilung‘ (zwischen den Mitgliedsländern), Bestimmung des Platzes / Interessenlage Europas in der Weltwirtschaft, Position und Meinung der Gegner (einer europäischen Wirtschaftspolitik) erforschen und konfrontieren. Einflüsse bei den Wirtschaftsbesprechungen formten Keynes und White (kk 275-277).

Die verschiedenen Länder innerhalb der europäischen Gemeinschaft

Auch auf diesem Gebiet schufen die Kreisauer einen Plan für die Zeit unmittelbar nach dem Krieg. Die Probleme der Grenze sollten nicht übereilig gelöst werden: Jedes Volk oder jede Volksgemeinschaft soll gleich im europäischen Bunde vertreten werden, und innerhalb dieses Verbandes wird über die Grenzlage unterhandelt werden. Vorläufige Einteilung Europas:
Schweden, Dänemark, Norwegen, Finnland, Belgien, Holland, Schweiz, England, Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal, Böhmen, Mähren, Polen, Italien, Serbien, Slowakei, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Griechenland, Ungarn, Rußland (insgesamt 24 Länder).
Nur drei Länder werden explizit behandelt in den Kreisauer Dokumenten: Deutschland, Rußland und England. Über die vorgesehene Rolle für Deutschland im Bund werde ich später schreiben (kk 267-268).
Für die Kreisauer spielt England für den Erhalt der neutralen Position Europas eine wichtige Rolle, da sie immer zwischen Liberal-Kapitalismus und Sozialismus geschwebt haben sollen (kk 242). Die Rolle Englands im Kreis war ziemlich unklar: Da z.B. Moltke eng mit diesem Land verbunden war, gab es eine Diskussion, ob und wie es Europa zugehören sollte. Eine Meinung war, dass England und sein Empire selbständig genug wären. Das europäische Bündnis würde sie in ihrer Funktion stören. In irgendeinem Sinn wäre England auch zu stark für Europa. Die anderen Mitglieder des Kreises sahen dies eher als Vorteil an. Von der letztendlichen Liste her zu beurteilen ging man also doch von einer Mitarbeit aus: diese Entscheidung wurde getroffen, nachdem Englands Seeherrschaft gebrochen war (das war nämlich der entscheidende Punkt in Englands ‚Selbständigkeit‘ (kk 266, vr 460-461). Nach dem Verlust seiner Hegemonie sollte es zwischen den USA und Europa entscheiden, und man hoffte natürlich auf das letztere. Jedenfalls hätte es sicher eine Beispielrolle dadurch, daß es sich in seine Geschichte nie nach einen von den beiden Extremen gesehnt hat (links oder rechts), sondern immer einen Mittelweg angehalten hat, dem Europa laut Kreis auch folgen müßte. Andererseits wäre das kontinentale Gewicht Europas eine Hilfe in der Verwirklichung von Englands politischen Plänen (kk 242). Deutschland und England müßten zusammen in Europa diesen Weg anzeigen. Englands Ansehen könnte dann auch das geschädigte Deutschland wieder glaubwürdig machen (kk 243). Um diese Glaubwürdigkeit zu sichern, arbeiteten die meisten Mitglieder des Kreises schon während des Krieges intensiv daran, die Beziehungen mit den europäischen Widerstandsgruppen und die Regierungen der alliierten Länder zustande zu bringen (vr 323-341).
Auch die Frage, ob Rußland im Bund aufgenommen werden sollte, war eine schwierige für die Mitglieder des Kreises, da die meisten einen ziemlichen Abscheu vor dem Kommunismus empfanden. Andererseits hoffte man auch die russische Politik in einem Bündnis positiv beeinflussen zu können (vr 460). Es ist klar, dass auch hier der Lauf des Krieges entscheidend gewesen ist: vorher wurde Rußlands Beitritt in den Denkschriften noch heftigst abgelehnt. Jedenfalls baut man noch eine Fluchtklausel ein: Russischer Beitritt müßte auf der Basis gemeinsamen christlichen Glaubens sein.
 

Ein neues Deutschland

Staatsordnung

Die Kreisauer stellen zwischen das Ende des Krieges und die Entstehung des neuen Systems eine Übergangsphase, in dem u.a. die Kriegsverbrecher international gerichtet werden müßten (also weder von den Alliierten noch von Deutschland selbst), die Opfer entschädigt werden müßten, die menschlichen Grundrechte im Reiche wiederhergestellt werden müßten, sowie (und damit auch) das Vertrauen und Ansehen Deutschlands in der Welt und vor allem in Europa. Die Kreisschriften geben sogar eine ausführliche Anleitung für den Umgang mit und für die Entschädigung von den besetzten Gebieten (kk 255-260, 269-277). Diese Zwischenzeit ist ein Kapitel an sich, ich werde mich deswegen auf die Zielsetzungen für das neue Reich konzentrieren. Wichtig ist es zu wissen, daß die Grundlagen für das neue System in dieser Periode gelegt werden. Ich komme noch kurz darauf zurück bei der Behandlung von Deutschlands Platz in Europa (kk 253-256).
Ausgangspunkt dieses neuen Staates war eine Kompromisslehre. Der Kreisauer Kreis war eine Gruppe, die aus vielen verschiedenen Überzeugungen bestand, und deswegen sind ihre Ideen auch ein Produkt endloser Diskussionen. In einem Versuch, Kapitalismus und sozialistische Gedanken mit einander zu vereinen und gleichzeitig den Totalitarismus zu beseitigen, entstand eine radikal neue Staatsform. Ausgangspunkt ist die politische Gliederung des Staates, von klein nach groß.

Prinzip ist, daß auf niedrigst möglicher Ebene regiert werden sollte. Man fängt an mit den Gemeinden, die kleinste Einheit, in die der deutsche Bürger ‚eingebunden‘ sein sollte. Ihre Vertretung (Bürgermeister und Gemeinderat) wird direkt gewählt. Zweite Gemeinschaft ist der Kreis, eine Gruppe von Gemeinden. Hier gelten dieselben Spielregeln.
Die nächste Stufe ist die der Länder. Der Kreistag wählt Einwohner des Kreises für den Landestag: Mehr als die Hälfte der Abgeordneten sollte kein Kreistagsmitglied sein. In der erste Kreisauer Tagung (Mai 1942) redet man noch von direkter Wahl des Landeshauptmannes, in der zweiten Tagung (Oktober 1942) wird der Landeshauptmann vom Landtag auf Vorschlag des Landesverwesers gewählt. Die Landesregierung besteht aus Landeshauptmann und Staatsräten (kk 228, 73). Beschlüsse liegen beim Landtag, ‘laufende‘ Ausführung bei der Landesregierung, Verwaltung beim Landeshauptmann und Kontrolle beim Landesrat (aus unabhängigen und erfahrenen Personen zu bilden). Der Landesverweser, gewählt vom Landtag auf Vorschlag des Landesrats, wäre eine Art Landespräsident, er würde unter anderem die Verantwortung für die Verwirklichung der Reichspolitik im Lande tragen und dem Landesrat vorsitzen. Er wird für 12 Jahre gewählt, die andere Ämter gelten 5 Jahre.
Der Reichstag wird von den Landtagen gewählt. Auch hier gilt: Mehr als die Hälfte der Gewählten sollte nicht den Landtagen angehören. Die Reichsregierung besteht aus Reichskanzler und Fachministern. Reichsrat wird geformt von den Landesverwesern, den Präsidenten des Reichstags und der Reichswirtschaftskammer und Reichsräte. Der Reichsverweser ist 12 Jahre im Amt. Funktionen und Berufung der verschiedenen Ämter laufen parallel mit denen der Länder. Wichtig ist, daß der Reichsverweser den Reichkanzler abberufen kann, und die Mehrheit des Reichstags diese Abberufung verlangen kann.

Zum Schluß: Wahlberechtigt sein im Kreisau-Staat heißt, älter sein als 21 oder Kriegsteilnehmer sein, Familienoberhäupter bekommen für jedes Kind eine
zusätzliche Stimme, wählbar ist man ab 28 (deren Kandidatur von einer bestimmten Anzahl Wahlberechtigten in der Gemeinde /Kreis bewilligt werden muß). Waffenträger sind nicht wählbar und Frauen haben weder aktives noch passives Wahlrecht. Für Länder und Reich sind auch politische Beamte nicht wählbar (kk 225-230).

Der neue Mensch

Um diese Neuordnung auch tatsächlich in die Praxis umsetzen zu können, muß der deutsche Staatsbürger ‚wiedererzogen‘ werden. Weil er in der Wirtschaft einen größeren Einfluß bekommen würde, müßte er auch gelehrt werden, damit umzugehen. Aus der Staatsordnung wird deutlich, daß der Bürger viel zu sagen hat in seiner eigenen Region; je höher die Stufe, desto weniger wird aber die Reichweite seiner Stimme. Man hat dann auch wirklich vor, viel mehr Ausführungsmacht bei den niedrigeren Niveaus anzusiedeln. Wie das funktionieren sollte, wird nicht deutlich, man hat auch nur die Grundsätze aufgeschrieben. Der größte Einfluß des Staats sollte bei der Wehrmacht und in der Wirtschaft liegen: Obwohl der kleine Bürger in den Firmen viel mehr in Entscheidungen einbezogen werden sollte, will man manche Industriebranchen z.B. verstaatlichen, um die Wirtschaft zu sozialisieren und Kartellen und anderen kapitalistischen ‚Exzessen‘ entgegenwirken zu können. Nächste große Mission des Staates aber ist eben diese Erziehung. Sie ist eigentlich der prominenteste Punkt des Kreisauer Denkens; von ihr hängt das Glück der Welt nach dem "Dritten Reich" ab.
Wie sollte diese Menschen ‚gemacht‘ werden? Die allerwichtigste Einheit ist für den Kreisau-Staat die Familie. Um sie herum wird die Neuordnung gebaut. Nicht jeder Mensch, sondern jede Familie hat Recht auf ein Minimaleinkommen. Nicht die fruchtbare Frau, sondern die fruchtbare Familie soll im Rampenlicht stehen usw. Diese traditionelle Familie soll wachsen auf christlich-sozialem Boden (obwohl Religionsfreiheit ein Grundrecht ist, wird ein Mindestmaß an Religiosität gefordert) (kk 66) und gemeinschaftsgeprägte Individuen hervorbringen, die sich verantwortlich für das Ganze fühlen und dazu beitragen. Ein Teil der Verantwortung für die Erziehung übernimmt also die Kirche, einen anderen Teil der Staat, durch Schulen. Das schwierige Verhältnis zwischen Kirche und Staat zu besprechen, führt zu weit: sie sollen einander jedenfalls ergänzen und nicht im Wege sein. Der Staat hat also im Prinzip keinen Einfluß auf die Kirche und umgekehrt. Der Bürger wird über das Verhältnis zwischen Pflicht (für seine Familie, seine Mitmenschen in der Arbeit), und Freiheit (kk 87) aufgeklärt. Diese Pflicht soll sein Leben erfüllen, einen Sinn geben. Moralisches Bewußtsein, der Leitfaden für das Leben: derartige Bereiche sieht man im Kreis gerne aus den Händen der Eltern genommen.

Einen Platz in Europa

 Die Rolle, die Deutschland zugedacht wird, ist doppelt. Erstens soll sie sich um die innenpolitische Situation bemühen und das eigene Volk ‚wiedererziehen‘, ohne daß dies als Zwang empfunden wird. Zweitens soll sie die anderen europäischen Länder davon überzeugen - wieder ohne Druck auszuüben -, daß ihr Menschenbild und ihre dezentralisierte Organisation der richtige Weg für die Zukunft ganz Europas seien. Eine schwierige Aufgabe für ein Land, das kurz zuvor mit allen Mitteln Europa unter seinem Befehl hielt (kk 243-246, 254). Man geht übrigens davon aus, daß Deutschland gleich nach dem Krieg fähig wäre, an einem vereinten Europa teilzunehmen, da die neue Regierung die Verantwortung übernimmt. Diese Regierung sei geboren aus Widerstand gegen den Nationalsozialismus und deswegen schon gleich vertrauenswürdig und respektabel. Was nicht hindert, daß die meisten Kreisauer es für durchaus möglich hielten, daß das Reich während dieser Anfangsperiode noch immer besetzt wäre, also nicht ganz autonom wäre.
Es gab im Kreis eine große Diskussion über die Position Deutschlands am Ende des Krieges. Am liebsten hätte man gleich die Macht übernommen mit Hilfe der Alliierten - daß dies nicht möglich wäre, wurde klar aus den Gesprächen, die verschiedene Kreisauer mit den Alliierten führten. In den späteren Schriften geht man also aus von einer Kapitulation (ganz oder teilweise) und Besetzung Deutschlands nach dem Krieg aus. Aus Angst vor einer neuen Dolchstoßlegende aber suchte man Wege, innerhalb dieser Übergabe eine respektable Position für das neue Reich frei zu machen. Die unmittelbare, autonome Teilnahme an der europäischen Zusammenarbeit, die man in den Schriften verlangt, ist ein Beispiel dafür, wie diese Angst dem Kreis zu schaffen machte. Man erklärt auch dauernd, wie wichtig es ist, schon vor dem militärischen Zusammenbruch Nazideutschlands das Vertrauen Europas zurückzugewinnen. Eine wichtige Rolle müßte die Kirche dabei erfüllen.
In der Praxis beschäftigten verschiedene Mitglieder des Kreises sich ununterbrochen damit, Kontakte mit den Alliierten und mit anderen europäischen Ländern herzustellen, damit der Übergang geschmeidiger verlaufen würde. Aus diesen Erfahrungen wurde klar, wie schwierig es sein würde, vor allem die Alliierten von der Aufrichtigkeit und Dauer einer neuen Formation zu überzeugen (kk 225, 253-254). Merkwürdigerweise sah man die besetzten Gebiete in Europa als eine Art Pfand für eine sichere Zukunft: Bei einer inneren Wendung würde man diese Gebiete erst freigeben, wenn das Vertrauen in die neue Regierung bestätigt wäre. Für den Fall also, daß der alliierte Aufmarsch langsamer wäre als der eigene innenpolitische Erfolg. Hieraus spricht überdeutlich der Frust über die abweisende Haltung der Alliierten bei den Kontaktversuchen des Kreises (kk 255-256).
Das zweite Problem Deutschlands innerhalb Europas war für die Kreisauer sein natürliches Übergewicht in Europa - wie könne man diese Bedrohung beseitigen? Deutschland sollte weder in kleine Regionen zerteilt werden, noch beerdigt werden unter Tausenden von Sicherheitsverträgen (kk 257). Die Kreisauer stellten einen Friedensplan mit fünf Punkten auf:
  1. Alle europäischen Staaten sollen gleichberechtigt in einen gemeinsamen Verband aufgenommen werden ‚unter Preisgabe bestimmter Souveränitätsrechte‘ (militärisch, rechtlich, außenpolitisch und wirtschaftlich in Charakter).
  2. Die Luftstreitkräfte sollen sofort europäisiert werden, Formierung eines europäischen Polizeicorps (um Deutschland militärisch einzubinden und auch den anderen Länder keine Chance auf Hegemonie mehr zu erlauben).
  3. Einrichtung eines europäischen Gerichtshofs zur Sicherung der Grundrechte der Europäer.
  4. Der Anfang der europäischen Organisation müßte an erster Stelle von den "Zentralplanungsbehörden der kriegsführenden Mächte" unternommen werden (Verwaltung der Mittel für vorher genannte Aufgaben und Entstehen europäischer politischer und wirtschaftlicher Organe). Für spezifische Fragen müßten Fachvertreter aus den verschiedenen europäischen Ländern engagiert werden. Zur Behandlung dieser Fragen wäre ein Delegiertenrat einzurichten.
  5. Für laufende inneneuropäische Angelegenheiten und die Vertretung nach außen sollte ein Europäischer Rat gebildet werden, indem die europäischen Nationen vertreten sind. Aus diesem Rat sollte ein Präsident für einen bestimmten Zeitraum gewählt werden (kk 258-260).

Analyse

Um mit Positivem anzufangen: Man kann im Kreisauer Europa sicher einiges von unserer heutigen EU wiedererkennen, und manche Zielsetzungen wären in dieser Union noch immer angesagt. Die Nationalismusfrage z.B. gilt, glaube ich, nach wie vor. Das Vorhersehen des Kalten Krieges, das Kompromißdenken, von dem der Kreis so durchtränkt war, die Bemühungen, ein neues Deutschland und Europa schon während des Krieges sicher zu stellen; es ist alles äußerst bewundernswert. Aber bei dieser Analyse möchte ich auch die rostigen Räder dieser Maschine beachten.
Erstens ist da die Beziehung zwischen Deutschland und Europa. Eigentlich ging man davon aus, daß alle Länder in Europa bald dem Beispiel Deutschlands folgen würden und sich alle dem personalen Sozialismus anschließen würden. Dieses Europa würde scheitern, wenn nicht alle Länder einigermaßen gleich organisiert wären, daß heißt, wenn sie nicht von demselben Menschentyp bevölkert wären. So oder so ist der Kreis sehr intolerant, wenn es auf den Menschen ankommt: nur Wahlrecht für Männer (keine Wahlberechtigung für Waffenträger), Bevorzugung der Familien, Bevorzugung der christlichen Religion... Der Staat und die Kirche müssen selbst Werte in den Menschen installieren. Wenn der Staat entscheidet, was gut und böse ist, bleibt den Menschen wenig Raum. Ein Versuch also, den Menschen ‚in die richtige Richtung‘ zu schieben, endet beim autoritativen Staat. Für die Kreisauer ist eben der Kampf zwischen Masse und Individuum am wichtigsten. Aber wie sie auch versuchen, den Menschen Verantwortung zu übertragen, sie scheitern in den Plänen an der riesigen Angst vor einer Tendenz Richtung Egoismus. Und deswegen ist der Mensch, der von den Kreisauern geschaffen wurde, trotz aller Bemühungen ein Massenmensch, der sein Leben lang versuchen muß, die Staatsideale und christlichen Werte aufrecht zu leben. Und über den tatsächlichen Einfluß, den er in einem Staat haben würde, wo die größeren Wahlen indirekt geregelt sind, kann man nur spekulieren.
Im Nachhinein erscheint auch die Forderung, daß Europa christlich sein sollte, ein bißchen fragwürdig, aber mit der Jahreszahl 1943 im Kopf glaube ich, daß es mehr als logisch war, daß man versucht hat, eine ‚Gegenlehre‘zu finden, die das Negative der nationalsozialistischen Gesellschaft durch etwas Positives ersetzen konnte.
Der zweite Konflikt in diesen Zeilen zeigt sich in der Behandlung der kleinen Gemeinschaften. Wo die so wichtig für Deutschland sein sollten, bleibt doch die Vertretung im Europabund auf nationaler Ebene. Vielleicht hat man hier eingesehen, daß es nicht ganz realistisch wäre, davon auszugehen, daß ganz Europa bald so organisiert wäre, wie man sich das für die Nachkriegszeit vorgestellt hätte. Und obwohl man überaus Vertrauen hat, daß die neue Regierung Deutschland gleich nach dem Krieg sein Ansehen wiedergeben könnte, zäunt man es von beiden Seiten ein. Europa und die kleinen Gemeinschaften übernehmen einen großen Teil der politischen Macht (wirtschaftlich bleibt noch immer der Staat der mächtigste) und bewahren es dadurch vor weiteren Exzessen. Dieses Selbstvertrauen steht in schrillem Kontrast zu der Realität: Die Versuche des Kreises, Kontakte ins Ausland zu knüpfen, gelangen zwar, aber man teilte dort nicht diesen Glauben an ‚den anderen Deutschen‘. Vor allem die Kontakte mit den Alliierten scheiterten in dieser Hinsicht. Vielleicht war das Trauma des ersten Weltkrieges zu groß und wollte man einfach nicht einsehen, wie weit Deutschland auf den Knien gehen müßte, wenn alles vorbei wäre. Jedenfalls macht das Wissen im Nachhinein dieses Selbstvertrauen zunichte.
Eine andere Schwäche bei diesen Plänen ist natürlich der Vorschlag zu einem riesigen Bund mit wenig Spezifizierung in sachen Wirtschaft z.B. Das eigentliche bindende Element zwischen all diesen Ländern müßten der christliche Glaube und der Kreisauer Mensch sein. Dies hätte zusammen mit der Lektion vom Krieg ausreichen sollen, um den Nationalismus zu überwinden. Rußland möchte man in Europa einbeziehen, obwohl Europas Funktion eben wäre, das Gleichgewicht zwischen Ost und West zu suchen, und obwohl man eine riesige Angst vor dem Kommunismus hatte. Mit der Art von Vertretung im Kreisau-Europa, nämlich proportional zur Einwohneranzahl, hättee Rußland einen sehr großen Einfluß bekommen.
Ebenso undeutlich ist die Haltung England gegenüber. Anfangs ist es eine Stufe zu hoch für Europa, doch nachdem es im Krieg von dieser Höhe heruntergefallen ist, überlegt man sich, ob es doch nicht ganz geschickt wäre, sie mit einzubeziehen. Aus den Dokumenten treten sehr großer Respekt und Achtung für dieses Land hervor (u.a. durch Moltkes Hintergrund - seine Mutter war Engländerin), so daß England eigentlich mit Deutschland zusammen die Führung in Europa übernehmen müßte. Die Bekehrung Europas und das Zurückgewinnen von Deutschlands alter Position in Europa hängt an England und an den Beziehungen, die man während des Krieges in anderen Ländern zustande gebracht hat.
 

Literatur:


1) Roman Bleistein, Dossier: Kreisauer Kreis, 127. (zurück zum Text)

2) Dossier, 226. (zurück zum Text)

3) Dossier, 240-249. (zurück zum Text)

4) Dossier, 261. (zurück zum Text)

5) Idem, 245. (zurück zum Text)

6) Idem, 245-246. (zurück zum Text)

7) Idem, 261. (zurück zum Text)

8) Ibidem. (zurück zum Text)

9) Idem, 270. (zurück zum Text)

10) Idem, 270-271. (zurück zum Text)

11) Idem, 248. (zurück zum Text)

12) Ger van Roon, Neuordnung im Widerstand, 250-256. (zurück zum Text)

13) Dossier, 249. (zurück zum Text)

14) Idem, 260. (zurück zum Text)

15) Idem, 261. (zurück zum Text)

16) Idem, 264. (zurück zum Text)

17) Idem, 267. (zurück zum Text)

18) Idem, 247. (zurück zum Text)


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