Archives for posts with tag: Internet

Wer den diesjährigen Daten.Netz.Politik Event “Brandung 2.0″ versäumt hat, kann alle Beiträge hier nachlesen & nachsehen!

Doing (n)ethnographic research right?

Workshop and talk

with Jakob Svensson, Director HumanIT (www.kau.se/en/humanit) and Ass. Prof. in Media and Communication Studies (Karlstad University)

Introduction by Philipp Budka (Department of Social and Cultural Anthropology, University of Vienna) and Judith Schossböck (Zentrum für eGovernance, Donau-Universität Krems).

In an era of big data, studies of online communities gather impressive numbers of collected data sometimes generating fancy twitter maps through network visualization tools among other things. While acknowledging the importance of quantitive studies and mixed methods approaches, this event wishes to focus on qualitative research of online communities. There is a need to get behind the numbers and ask questions of why and how in order to fully understand communication in online communities. But how to do such (n)ethnographic research right?

This event will discuss this based on a range of presentation from internet researchers current studying online communities and phenomena. Among other topics, we would like to address questions of access, entry, participation, anonymity and (research) ethics. We have no clear answers yet on to how to do (n)ethnographic research right. Thus we invite you to discuss different approaches to internet research and to share your experiences.

Ort und Zeit:

Raum D / quartier21QDK / Electric Avenue, MQ, Museumsplatz 1, A-1070 Wien
10.12.2012, ab 18:00 Uhr
(keine Anmeldung nötig)

Fragen/Questions:

Jakob Svensson: jakob.svensson (at) kau.se
Gruppe Internetforschung:  internetforschung.sowi (at) univie.ac.at

Am 9. Jänner 2012 um 18:30 organisiert die Gruppe Internetforschung den ersten Jour Fixe des Jahres im Quartier für digitale Kultur, Quartier 21, Raum D, Museumsplatz 1, 1070 Wien.

Thema des Jour Fixe ist “Ethnographie in der Internetforschung”. Ethnographie ist weit mehr als ein Bündel an methodischen Instrumenten und keine Methode an sich (vgl. z.B. Ingold 2008). Dennoch wird sie – auch in der Internetforschung – zu oft auf diesen Aspekt reduziert. Zu dieser Problematik wird Philipp Budka ein kurzes Impulsreferat mit dem Titel Ethnographie als theoretischer und epistemologischer Ansatz in der Internetforschung halten; an der anschließenden Diskussion sind dann alle eingeladen sich zu beteiligen.

Literatur & Ressourcen

Präsentation (PDF)

Ingold, Tim. 2008. Anthropology is not Ethnography. Proceedings of the British Academy, 154, 69-92.
Online: http://www.proc.britac.ac.uk/cgi-bin/somsid.cgi?page=154p069&session=825683A&type=header
Ausgewählte Ressourcen zu Online Ethnographie: http://www.philbu.net/blog/?p=394

Eine Veranstaltung der Gruppe Internetforschung an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien

Budka, P., Ebner, M., Nagler, W., Schallert, C. 2011. Hochschule – Strukturen, Rahmen und Modelle für die Lehre mit Technologien. In Ebner, M. & S. Schön (Eds.), Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien.

Volltext (PDF)

Abstract: Ausgehend von der bestehenden Bildungslandschaft und ihres politisch historischen Entwicklungskorsetts diskutiert dieser Beitrag das Potential von mit digitalen Medien und Technologien gestütztem Lehren und Lernen an Hochschulen. Unter besonderer Berücksichtigung von organisatorischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen und anhand des Spezialfalls der universitären Massenlehrveranstaltung werden ein didaktisches Modell sowie die Anwendungen von Lernmanagementsystemen vorgestellt. Dabei wird vor allem der Frage nachgegangen, wie Interaktion und Interaktivität in Lehrveranstaltungen mittels entsprechend didaktischer Modelle und mit Unterstützung von Lernsystemen gesteigert und verbessert werden können. Beispiele aus der Praxis und Maßnahmen für den Einsatz von digitalen Medientechnologien in der universitären Lehre ergänzen das Kapitel.

L3T – Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien
Mehr zu L3T

Check out my review of the Association of Internet Researchers (AoIR) conference on my blog. The conference took place in Gotheburg, 21-23 October. The review is not supposed to be a full review (6 parallel sessions are hard to follow simultaneously!). Rather, it’s very much biased by my interest in search engines and knowledge production, as well as my HUMlab affiliation. Unfortunately I didn’t hear Axel’s talk, sorry for that! Anyway, it’s worth reading I hope!

If you’re interested in search engine politics, civil society and digital future/s you may read this blog post on the SuMa conference, that took place in Berlin last week.

Enjoy & let me know what you think! :)

Am 10. August 1990 wurde eine Standleitung vom Genfer Kernforschungszentrum CERN zur Universität Wien auf das Internet-Protokoll TCP/IP umgestellt. Seit diesem Tag ist Österreich permanent mit dem Netz der Netze verbunden. ORF.at sprach mit dem Internet-Pionier Peter Rastl darüber, wie man eigentlich ein ganzes Land ans Netz bringt.
http://futurezone.orf.at/stories/1646091/

Wiederum auf Einladung von Transforming Freedom trifft sich am 1. April 2009 ab 18:30 die Gruppe Internetforschung im Raum D des Quartiers für Digitale Kultur im Museumsquartier. Diesmal stehen Verschwörungstheorien im Web im Zentrum des Interesses – René König hat die Patenschaft für die inhaltliche Gestaltung übernommen und wird uns in folgende Thematik einführen:

Das Internet gibt der Öffentlichkeit neue Artikulationsmöglichkeiten, was spätestens mit Einführung des Begriffs „Web 2.0“ weitläufig diskutiert wird. Die einstigen Autoritäten der Wissensproduktion und –distribution – das Wissenschaftssystem und die Massenmedien – haben dadurch ihre Monopolstellung verloren. Abweichende Weltdeutungen erhalten gleichzeitig durch das Internet neue Chancen zur Rezeption und auch zur Organisation und Vernetzung. Ein Beispiel dafür sind Verschwörungstheorien zu den Terroranschlägen des 11. September 2001, die sich seit einigen Jahren im Gewand einer sozialen Bewegung („9/11 Truth Movement“) präsentieren und organisieren.

Bisherige Untersuchungen dieses Phänomens tendieren zu einer Pathologisierung dieser Ansichten und postulieren mehr oder weniger explizit ihre Falschheit. Wissenssoziologisch erscheint dies unbefriedigend, da solche Ansätze kaum Erklärungen für die durchaus beachtliche Popularität dieses „falschen“ Wissens liefern. Diesem Mangel soll mit der Diplomarbeit begegnet werden, indem eine konstruktivistische Perspektive eingenommen wird. Anstatt Fragen der Richtigkeit und Falschheit zu stellen, soll dazu viel mehr der Prozess gesellschaftlicher Wirklichkeitskonstruktion selbst zum Untersuchungsgegenstand gemacht werden.

Meine Ansätze dazu würde ich euch gerne in der kommenden Sitzung vorstellen. Ich würde mich sowohl über theoretische, als auch über methodische Diskussionen und Tipps freuen.

Falls jemand einführend zu dem Thema noch mehr lesen möchte, empfehle ich:

Schetsche, M., 2007, Die ergoogelte Wirklichkeit. Verschwörungstheorien und das Internet, in: Lehmann, K. und Schetsche, M. (Hg.): Die Google-Gesellschaft. Vom digitalen Wandel des Wissens, Bielefeld: Transcript Verlag, 113-120 <http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19964/1.html>

Einen Anfahrtsplan findet man auf den Seiten von Digitalks – man beachte ebenfalls den/das Blog der Forschungsgruppe Internet am Graduiertenzentrum SOWI (= Gruppe Internetforschung).

Im Sommersemester 2009 trifft sich die Gruppe Internetforschung auf informeller Ebene – für die Bereitstellung der Räumlichkeiten des nächsten Treffens bedanken wir uns bei TransformingFreedom.org. Hier der offizielle Ankündigungstext:

Auf Einladung von Transforming Freedom, dem Radar für digitale Kultur, trifft sich die Gruppe Internetforschung des Graduiertenzentrums Sozialwissenschaften der Universität Wien im Raum D im Wiener Museumsquartier. Das Fernziel: Die Entwicklung einer MindMap der Forschungsgegenstände- und -methoden zum Studium “des Internet”.

Lageplan (wir treffen uns dort, wo “digitalks” steht):


Location