Podium zu Green Economy

„Green Economy“: Die Unterwerfung der Natur unter die Logik der Finanzmärkte

Donnerstag, 31. Mai 2012, 18:00 bis 21:00 Uhr, Afroasiatisches Institut, Türkenstraße 3, 1090 Wien, Großer Saal

20 Jahre nach der ersten UNO-Konferenz für Umwelt und Entwicklung tagt von 20. Bis 22. Juni wiederum in Rio de Janeiro der vierte Erdgipfel „Rio +20“ . Dort soll vor allem die sogenannte „Green Economy“ als Nachfolgekonzept zur „Nachhaltigen Entwicklung” verhandelt werden. Diese sieht vor, der Natur und Ökosystemen einen monetär zu bewerten und „grüne“ Technologien wie etwa Geo-Engineering voranzutreiben – mit dem Ziel, die heutigen Klima- und Umweltprobleme zu lösen.

Aus der Sicht von zivilgesellschaftlichen Organisationen und sozialen Bewegungen kann das mit dieser Green Economy nicht gelingen. Denn schon die Erfahrung vergangener Jahre hat gezeigt, dass etwa durch die Privatisierung und Kommodifizierung der Natur ungleiche Entwicklung und Umweltzerstörung sogar noch verstärkt werden.

Es diskutieren:

Ulrich Brand, Professor für Internationale Politik, Universität Wien:

Green Economy: Inwertsetzung und Finanzialisierung der Natur

Magdalena Heuwieser, AgrarAttac / Bewegung für Ernährungssouveränität:

Die Realität der Green Economy am Beispiel Honduras

Ulrich Eichelmann, RiverWatch:

Green Economy – das Ende für die Natur?

Eine Veranstaltung von ECA Watch, attac, River Watch, ÖBV, Klimabündnis Österreich, Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien.

Die Einladung finden Sie auch hier.

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