Lateinamerika-Kolloquium

In den letzten Jahren war Lateinamerika neben den politischen Entwicklungen auch Ort und Ausgangspunkt einiger der spannendsten wissenschaftlichen Debatten und Theorieentwicklungen kritischer Sozialforschung. Um sich darüber systematisch auszutauschen, wurde das Lateinamerika-Kolloquium geschaffen, das vom LAI in Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft organisiert wird. Dabei sollen aktuelle Diskussionen und die Wiederentdeckung älterer Debatten mit Konjunkturanalysen verbunden werden, eigene Forschungen präsentiert sowie Gastvortragende eingeladen werden.

Termine Wintersemester 2017

Dienstag, 24. Oktober 2017, 10:00 -12:00 Uhr:

Zwei Vorträge – in spanischer Sprache – zum Thema:

Friedensprozesse in Kolumbien: Anmerkungen zum besseren Verständnis der kolumbianischen Erfahrung im aktuellen Kontext Lateinamerikas /

Procesos de paz en Colombia. Apuntes para la comprensión del proceso colombiano dentro del contexto latinoamericano actual. Mit:

  • Yezid Arteta Dávila, Protagonist des Friedensprozesses und ehemaliger FARC-Guerillero
  • Peter Musch, Mitbegründer der Initiative zur Förderung des Friedensprozesses „Colombia puede“Moderation: Marcela Torres Heredia

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

Mittwoch, 15. November 2017, 13:00 – 15:00 Uhr

Diskussion: Aníbal Quijano und sein Buch „Kolonialität der Macht“. Textgrundlage ist das Kapitel „Amerika und das neue Muster globaler Macht”, S. 25-62

Einführung durch Dr. Jens Kastner, Akademie der bildenden Künste/Wien, der mit Tom Waibel die Einleitung zum Buch geschrieben hat

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

Dienstag, 5. Dezember 2017, 13:00 – 15:00 Uhr

Diversidad vegetal del Ecuador e importancia de los herbarios en su conservación.

Vortrag in spanisch von Diana M. Fernández Fernández, Kustodin des Herbario Nacional del Ecuador, Instituto Nacional de Biodiversidad (INABIO)/Ecuador, Stipendiatin des Etta-Becker-Donner Stipendienprogramms.

Moderation: Isabella Radhuber, Erwin Schrödinger Stipendiatin, Institut für Politikwissenschaft/Universität Wien; forscht seit circa 10 Jahren zu Ressourcenpolitik und Demokratisierung in Lateinamerika und Europa

Kommentatorinnen: Agnes Dellinger, Department für Botanik und Biodiversitätsforschung/Universität Wien; Alice Vadrot, Erwin Schrödinger Stipendiatin, Institut für Politikwissenschaft/ Universität Wien, arbeitet seit circa 10 Jahren zu internationaler Biodiversitätspolitik, wobei sie die Rolle von Wissen und Wissenschaft untersucht.

Mehr Informationen / mas información: https://www.lai.at/sites/default/files/abstract_diversidad_vegetal_ecuador.pdf

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

Donnerstag, 11. Jänner 2017, 13:00 – 15:00 Uhr

Der lange Weg in Richtung Frieden in Kolumbien – Überlegungen aus Theorie und Praxis.
El largo camino hacia la Paz en Colombia – reflexiones desde la teoria y  la práctica.

Vortrag von Christian Wlaschütz, Politikwissenschafter, Lektor der Internationalen Beziehungen; seit 2006 als Mediator in Kolumbien tätig, begleitet derzeit Prozesse der Organisationsentwicklung diverser zivilgesellschaftlicher Organisationen.
Moderation: Stefan Khittel
Kommentatorin: Marcela Torres Heredia

Mehr Informationen und Biografien der Vortragenden / mas información:
https://www.lai.at/sites/default/files/frieden_in_kolumbien_kolloquium_jaenner_2018.pdf

Ort: Konferenzraum A 222 des Instituts für Politikwissenschaft/ Universität Wien  (Neues Institutsgebäude, Universitätsstraße 7, 2. Stock)

Weitere Infos unter:

https://www.lai.at/wissenschaft/wissenschaftl-veranstaltungen/lateinamerika-kolloquium