Workshop zur imperialen Lebensweise beim G20-Alternativgipfel 05. Juli 2017

Veranstaltungen Mittwoch, 05.07.2017

Workshop zur imperialen Lebensweise beim G20-Alternativgipfel

Ob Klimawandel, Eurokrise oder der Aufstieg des Rechtspopulismus in Europa – an Debatten über die vielfältigen Krisen unserer Zeit mangelt es nicht. Doch obwohl viele Menschen die sozialen und ökologischen Krisen der Gegenwart wahrnehmen, bleibt ein ökologischer und solidarischer Gesellschaftswandel bislang aus.

Das Konzept der imperialen Lebensweise versucht dieses Dilemma zu erklären. Nach drei Kurzvorträgen zur Analyse und Bedeutung der imperialen Lebensweise werden Ulrich Brand, Christa Wichterich und das I.L.A.-Kollektiv gemeinsam mit den Teilnehmenden Perspektiven und Strategien für einen sozial-ökologischen Wandel diskutieren.

Veranstalterinnen: IL.A.-Kollektiv und Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg

Kurvorträge:

*Ulrich Brand*: Was ist das Konzept der ‘imperialen Lebensweise’ und wie lässt sich damit die aktuelle Weltlage interpretieren? 5 Thesen zur imperialen Lebensweise und ihrer Stabilisierung durch die G20

*Christa Wichterich*: Was bedeutet die imperiale Lebensweise aus kritisch-femministischer Perspektive?

*Jannis Eicker (I.L.A.-Kollektiv)*: Wie verhindert die imperiale Lebensweise eingutes Leben für alle? 4 Ansätze für einen sozial-ökologischen Wandel

Anschließende Podiumsdiskussion (mit dem Publikum): Was bedeuten die Analysen zur imperialen Lebensweise für die politische Auseinandersetzung um einen sozial-ökologischen Wandel?

Zeit: 5. Juli, 17-19 Uhr

Ort: Zinnschmelze Theaterdeck, Hamburg-Barmbek