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Österreich und der Nationalsozialismus:

Die Folgen für die wissenschaftliche und humanistische Bildung



Aktualisiert: 16. Mai 2003
















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Österreich und der Nationalsozialismus

Die Folgen für die wissenschaftliche und humanistische Bildung
Zeit: 5.-6. Juni 2003, jeweils 9-12 und 14-18 Uhr
Ort: Universität Wien, Kleiner Festsaal
Ehrenschutz: Bundespräsident Thomas Klestil
Wissenschaftliche Leitung: Friedrich Stadler, in Verbindung mit Eric Kandel, Fritz Stern und Anton Zeilinger
Im Auftrag von: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (BM:BWK), zusammen mit der Universität Wien
Veranstalter: Institut Wiener Kreis, gemeinsam mit der Universität Wien: Zentrum für überfakultäre Forschung, Institut für Zeitgeschichte, Institut für Experimentalphysik

Programm           Abstracts           Grussbotschaften           Pressereaktionen           Fotos

Donnerstag, 5. Juni 2003
VORMITTAGS

9-10 Uhr: Begrüßung/Eröffnung/Einführung
Georg Winckler (Rektor der Universität Wien, A)
Barbara Weitgruber (Sektionschefin, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Wien, A)
Friedrich Stadler (Universität Wien und Institut Wiener Kreis, A)
    "Nationalsozialismus, Wissenschaft und österreichische Zeitgeschichte: Einige Vorbemerkungen"

10-12 Uhr: Österreichs Umgang mit seiner Vergangenheit

    Chair: Gerald Stourzh (Wien)

10-11 Uhr: Evan Burr Bukey (University of Arkansas, USA):
    "How Revolutionary Was Nazi Austria?"

11-12 Uhr: Clemens Jabloner (Universität Wien und Verwaltungsgerichtshof, A):
    "Österreichs Umgang mit der NS-Vergangenheit - Wege zur Historikerkommission"

NACHMITTAGS

Vergleichende Forschungen zum Umgang mit der Vergangenheit

14-15 Uhr: Jean-Francois Bergier (ETH Zürich, CH):
    "Der Nationalsozialismus aus der Sicht der Schweizer"
    Chair: Bertrand Perz (Wien)

15-16 Uhr: Peter Pulzer (All Souls College Oxford, UK):
    "Der Umgang mit der Vergangenheit. Deutsche und österreichische Historiker im Vergleich"
    Chair: Ruth Wodak (Wien)

16-17 Uhr: Helga Nowotny (ETH Zürich/Collegium Budapest):
    "Was wäre gewesen, wenn...? Unbeantwortbare Fragen an die Geschichte"
    Chair: Johanna Gehmacher (Wien)

17-18 Uhr: Aktuelle Forschungsprojekte zum Thema "Nationalsozialismus und Wissenschaft":
    Michell Ash (Universität Wien), Christian Fleck (Universität Graz), Max Haller (Universität Graz), Friedrich Stadler (Universität Wien)
    Chair: Michael Hubenstorf (Wien)

Anschließend: Projektpräsentation "‘Arisierung‘, Berufsverbote und ‘Säuberungen‘ an der Universität Wien 1938/39"

Führung durch die Ausstellung "Wien 1938 und der Exodus der Mathematik"
Ort: Arkadenhof der Universität Wien, Hauptgebäude



Freitag, 6. Juni 2003
VORMITTAGS

9-12 Uhr: Der Einfluß österreichischer EmigrantInnen auf die kulturelle Entwicklung in den Aufnahmeländern:

9-10 Uhr: Edward Timms (University of Sussex, GB):
    "Intellectual Migration from Austria: Marginality and Empowerment"
    Chair: Mitchell Ash (Wien)

10-11 Uhr: Karl Sigmund (Universität Wien, A):
    "‘Versicherung beruhigt‘ - Alfred Tauber, Eduard Helly und die Wiener Versicherungsmathematiker"
    Chair und Commentator: Friedrich Hirzebruch (Bonn)
"Bemerkungen zum Exodus der Mathematik aus Deutschland"

11-12 Uhr: Ruth Lewin Sime (Sacramento, USA):
    "Twice Removed: The Effects of Forced Emigration on Lise Meitner and Marietta Blau"
    Chair: Wolfgang Reiter (Wien)

NACHMITTAGS

14-15 Uhr: Geladene Kommentare und Berichte:

    Chair: Oliver Rathkolb (Wien/Chicago)

Eveline Goodman-Thau (dzt. Wien, A)
    "Hans Jonas – Vom Prinzip Verantwortung zum Prinzip Hoffnung"

Ruth Klüger (Irvine, USA/dzt. Wien, A) und Raoul Kneucker (Wien):
    "Holocaust unterrichten, wie? Europa und USA im Vergleich"

Harry Lustig (Santa Fe, USA):
    "Wiener Blut und der ‘Ameican Dream‘: Erinnerungen und Erkenntnisse eines amerikanischen Physikers aus Österreich"
   

15-17 Uhr: Reflexionen dreier Wissenschaftler

    Chair and Commentator: Anton Zeilinger (Universität Wien, A)

Gerald Holton (Harvard University, USA):
    "What Happened to Austrian Refugee Children in America:
    A Report from Research Project ‘Second Wave‘"

Walter Kohn (University of California, Santa Barbara, USA):
    Nobelpreis für Chemie 1998
    "Mein verehrter Wiener Lehrer, Professor Doktor Emil Nohel"

Eric Kandel (Columbia University, USA):
    Nobelpreis für Medizin 2000
    "The Influence of Vienna on my Scientific Life in the United States"

17-18 Uhr: Abschließende Kommentare und Panel mit:
Gerald Holton, Eric Kandel, Walter Kohn u. a.
    Chair: Fritz Stern (Columbia University, USA)

Abends:
Empfang mit Abendessen für SprecherInnen des Symposions durch den Bürgermeister der Stadt Wien, Dr. Michael Häupl


Ehrengäste:
Kardinal Franz König (Wien, A), Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg (Wien, A), Erika Weinzierl (Wien, A), Leon Zelman (Wien, A)

Beiprogramm:
Ausstellung "Wien 1938 und der Exodus der Mathematik"; Arkadenhof der Universität Wien Planung und Gestaltung: Karl Sigmund

Projektpräsentationen:
"Aus Österreich emigrierte PhysikerInnen und TechnikerInnen: Individuelle Erfahrungen und kollektive Verläufe". Projektleiter: Christian Fleck. ProjektmitarbeiterInnen: Brigitte Bischof, Barbara Holzheu, Gudrun Schöllhammer
"‘Arisierung‘, Berufsverbote und ‘Säuberungen‘ an der Universität Wien 1938/39. Ausschluss und Vertreibung ‘rassisch‘ und/oder politisch oder in anderer Weise verfolgter Lehrender und Studierender 1938/39". Projektleiter: Friedrich Stadler. Projektmitarbeiter: Werner Lausecker und Herbert Posch
"Hochschulen und Wissenschaften im Nationalsozialismus und danach". Projektleiter: Mitchell Ash

Konferenzsprachen:
Deutsch und Englisch


Eintritt frei, Registrierung bis 30. 5. 2003: ivc.zuef@univie.ac.at