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Vortragsreihen, Jours fixes, Lesekreise und Einzelvorträge im Sommersemester 2014 





Die Veranstaltungen finden wenn nicht anders angegeben im IWK, 1090 Wien, Berggasse 17, statt.




Jour fixe Bildungstheorie | Bildungspraxis
Bildung und Utopie

Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien, dem Ring Österreichischer Bildungswerke und dem Verband Österreichischer Volkshochschulen
Konzept: Bettina Dausien, Thomas Hübel, Wolfgang Kellner, Daniela Rothe, Stefan Vater

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Bildung wird gegenwärtig immer stärker standardisiert und reglementiert, dies betrifft Kursangebote, Institutionen und Leitbilder sowie Qualitätsstandrads und Indikatoren. Diese Ausrichtung an vorgegebenen Regeln und Normwerten steht – mit der Orientierung an Employability und Effizienz – dem Nachdenken über Utopien entgegen. Sind Utopien im Bildungsbereich wichtig und wie können sie gedacht werden? Der Jour fixe versucht den Raum für eine Diskussion über Utopien zu öffnen und will andere Orte vorstellen – solche, die es gibt, und solche, die es nicht gibt.

► Mittwoch, 7.5.2014, 19.00 Uhr, Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien, Sensengasse 3a, 1090 Wien
Stefan Vater (Wien):
Heterotopie – das Andere in unserer Gesellschaft. Michel Foucault zu Kritik, Gerechtigkeit und Bildung
Respondenz: Daniela Rothe (Wien)
Michel Foucault spricht von sich widersetzenden Gegenräumen in unseren Gesellschaften – diese bezeichnet er als lokalisierte Utopien. Im Vortrag sollen diese lokalisierten Utopien mit Foucault und ergänzenden Beispielen aus dem Bildungsbereich konkretisiert werden. Weiters wird Foucaults Kritik-Begriff (als Fähigkeit, Dinge anders zu denken) vorgestellt und auch der damit verbundenen Begriff der Gerechtigkeit bei Foucault.
Stefan Vater: wissenschaftlicher Mitarbeiter der Pädagogischen Arbeits- und Forschungsstelle des Verbands Österreichischer Volkshochschulen.

► Montag, 2.6.2014, 19.00 Uhr, Verband Österreichischer Volkshochschulen, Pulverturmgasse 14, 1090 Wien
Ruth Sonderegger (Wien):
Die Nacht der Proletarier_innen. Zum Verhältnis von
Bildung und Utopie bei Jacques Rancière
Respondenz: Wolfgang Kellner (Wien)
Jacques Rancière stellt in seinem jüngst auf Deutsch erschienenen Buch »Die Nacht der Proletarier« die Träume, Hoffnungen und Perspektiven von Arbeiterinnen und Arbeitern vor, die seit der französischen Julirevolution 1830 aktiv wurden. Tagsüber mit dem physischen und psychischen Überleben beschäftigt, begannen sie, meist in der Nacht – der Nacht der Proletarier_innen –, Aufrufe und Artikel zu verfassen, Zeitschriften zu gründen und frühsozialistische Argumente zu formulieren. Rancière holt sie aus der Anonymität heraus und eröffnet überraschende Bezüge zu aktuellen Positionen der Kapitalismuskritik und einem Denken der Utopie.
Ruth Sonderegger: Professorin für Philosophie und ästhetische Theorie an der Akademie der bildenden Künste, Wien.
Wolfgang Kellner:
Leiter des Bildungs- und Projektmanagements im Ring Österreichischer Bildungswerke.

► Mittwoch, 4.6.2014, 19.00 Uhr, Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien, Sensengasse 3a, 1090 Wien
Skevos Papaioannou (Rethymnon):
Krise, Kritik und konkrete Utopie. Am Beispiel der Bildungssituation im gegenwärtigen Griechenland
Ausgehend von der gegenwärtigen Lage in Griechenland, die durch radikale Einsparungen im öffentlichen Bereich und Massenarbeitslosigkeit geprägt ist, wird mithilfe von Walter Benjamin und Ernst Bloch eine Klärung der Begriffe »Krise«, »Kritik« und »konkrete Utopie« versucht. Die Krise in Griechenland hat einerseits dramatische Auswirkungen auf die griechische Bevölkerung, bietet andererseits jedoch auch die Chance, radikale kapitalismuskritische Forderungen aufzustellen und Maßnahmen und Veränderungen zu präsentieren, die eine »konkrete Utopie« darstellen. Der Schwerpunkt des Vortrags liegt auf der Analyse des Bildungsbereichs.
Skevos Papaioannou: Professor für Bildungs- und Arbeitssoziologie im Fachbereich Soziologie an der Universität Kreta.

► Donnerstag, 12.6.2014, 19.00 Uhr, Verband Österreichischer Volkshochschulen, Pulverturmgasse 14, 1090 Wien
Meinrad Ziegler (Wien):
Momente des Utopischen in historischen Prozessen der Zerstörung suchen. Eine Fallstudie über die Privatisierung der Austria Tabak
Im Jahr 2001 wurde der traditionsreiche Staatsbetrieb Austria Tabak AG privatisiert und an einen britischen Konzern verkauft. Zehn Jahre später waren alle österreichischen Produktionsstätten der Austria Tabak geschlossen. Der Beitrag reflektiert den Prozess der Privatisierung und Zerstörung des Unternehmens unter einem politischen (staatliches Eigentum) und einem sozialökonomischen Gesichtspunkt (Besonderheiten der betrieblichen Sozialordnung). Im Rahmen beider Perspektiven wird versucht, über den kritischen Impuls hinauszugehen und Fragen nach »utopischen Wahrheitsgehalten« (Oskar Negt) in dieser Verlustgeschichte aufzuwerfen.
Meinrad Ziegler: ao. Universitätsprofessor am Institut für Soziologie der Universität Linz.

Workshop Bildungstheorie: Als Feedback-Veranstaltung zu den Vortragsabenden wird der dreistündige Workshop Bildungstheorie angeboten. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich – Information/Anmeldung: Ring Österreichischer Bildungswerke (www.ring.bildungswerke.at, Tel.: 01-533 88 83). Die Teilnahme an drei Jour-fixe-Veran­staltungen und am Workshop ist als Seminar Bildungstheorie von der WeiterBildungsAkademie Österreich (www.wba.or.at) akkreditiert. Termine in Abstimmung mit den TeilnehmerInnen.

Orte: Verband Österreichischer Volkshochschulen, Pulverturmgasse 14, 1090 Wien
Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien, Sensengasse 3a, 1090 Wien

KoordinatorInnen:
Bettina Dausien: Professorin für Pädagogik der Lebensalter am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien
Thomas Hübel: Generalsekretär des Instituts für Wissenschaft und Kunst (IWK).
Wolfgang Kellner: Leiter des Bildungs- und Projektmanagements im Ring Österreichischer Bildungswerke.
Daniela Rothe: Universitätsassistentin am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Wien.
Stefan Vater: wissenschaftlicher Mitarbeiter der Pädagogischen Arbeits- und Forschungsstelle des Verbands Österreichischer Volkshochschulen.

 
Ring Österreichischer Bildungswerke

VOEV


Inst fuer Bildungswiss2      Uni Wien






Interkulturelles Philosophieren: Theorie und Praxis
Konzept und Organisation: Anke Graneß

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Im Rahmen der Reihe »Feministische Theorie und Gender Studies« wurde im vergangenen Semester ein Unter interkulturellem Philosophieren wird die Bemühung verstanden, in die philosophischen Diskurse Beiträge aller Regionen, Kulturen und Traditionen als gleichberechtigt einzuflechten. Dabei sollen diese nicht nur vergleichend nebeneinander gestellt, sondern so in einen offenen gemeinsamen Raum gebracht werden, dass alle Positionen in diesem polylogischen Gespräch für Veränderungen offen gehalten werden. Interkulturelles Philosophieren ist somit keine bestimmte Theorie, Disziplin oder Schule, sondern steht für eine Neuorientierung in der Praxis des Philosophierens.
Der bereits seit 1993/94 bestehende Arbeitskreis am IWK versteht sich dabei als ein Forum für einen solchen philosophischen Polylog, in dem nicht nur das Gespräch zwischen verschiedenen philosophischen Traditionen im Vordergrund steht, sondern auch die Anknüpfungspunkte mit der lebensweltlichen Praxis. Aus diesem Grund stehen in diesem Semester Fragen der Identitätspolitik, der Migrationspolitik und der Umweltethik im Zentrum der philosophischen Gespräche.

► Donnerstag, 20.3.2014, 19.00 Uhr, Alois-Wagner-Saal, C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
Migration, Rechte, Gerechtigkeit – eine philosophische Perspektive. Präsentation von »polylog. Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren«, Nr. 30 zum Thema Migration
Vorgestellt von Nausikaa Schirilla (Freiburg/Br.) und Bianca Boteva-Richter (Wien)
Mit einem Gastvortrag von Christoph Reinprecht (Wien)
Migration ist eines der großen Themen des 20. Jahrhunderts, das auch im 21. Jahrhundert nichts an Brisanz eingebüßt hat. Welt- und Bürgerkriege, gravierende Umweltveränderungen wie Dürren oder Überflutungen zwangen und zwingen Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Und natürlich nicht zuletzt das gravierende Ungleichgewicht der Verteilung des Wohlstands auf dieser Welt hat dazu geführt, dass Menschen ihre Welt verlassen und in eine neue aufbrechen. Was bedeuten all diese vielen Aufbrüche, das Brechen mit der eigenen Welt und das Einbrechen in die Welt der »Anderen« – für den Migranten und Flüchtling, aber auch für jene, bei denen Schutz und neue Perspektiven gesucht werden? Was bedeutet das Zusammenprallen jener Wert- und Vorstellungswelten mit denen der anderen? Wie verändert sich die je eigene Welt durch das (ungewollte?) Zusammenleben? Und nicht zuletzt: Wie weit geht unsere moralische Verantwortung für den Schutz der Anderen, die aus diesen oder jenen Gründen ihre Welt verlassen (müssen)? All dies sind auch Fragen, die ins Herz interkultureller Philosophie zielen: die Möglichkeiten und Grenzen des Verstehens des Anderen und des gemeinsamen (Über-)Lebens.
Nausikaa Schirilla ist Professorin für Migration, Soziale Arbeit und Interkulturelle Kompetenz an der Katholischen Hochschule Freiburg und leitet die Redaktion der Zeitschrift »polylog«.
Bianca Boteva-Richter: Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie der Universität Wien, Vorstandsmitglied der WiGiP, Redaktionsmitglied der Zeitschrift »polylog«.
Christoph Reinprecht
: Professor am Institut für Soziologie der Universität Wien und Vorstandsmitglied der Forschungsplattform Migrations- und Integrationsforschung der Universität Wien.

► Donnerstag, 8.5.2014, 19.00 Uhr, IWK
Graham Parkes (Cork, Irland):
Climate Change and Chinese Philosophy
The major obstacles in the way of making significant progress on slowing the rate of global warming are political, and geopolitical, and unless meaningful international commitments are made soon, no amount of individual, local or national action can achieve a sufficient reduction of the risks. If, or when, the United States finally decides to exercise its »world leadership« on this issue, the European Union and several other important players will no doubt commit themselves to join in. But unless China also commits itself to cooperate, the cause will be lost.
Attempts to gain Chinese cooperation by lecturing them on international justice, environmental ethics and other Western virtues are bound to fail. If on the other hand we frame the problems and the ways to solve them in terms drawn from the Chinese philosophical tradition (especially Confucianism but also Daoism), we find an abundance of helpful ideas about how best to live as individuals, and as members of families, societies and the global community. Furthermore, these ideas turn out to have deep resonances with corresponding ideas in the Western traditions which have generally been overlooked or marginalised.
Graham Parkes: Professor für Philosophie am University College Cork, Irland.

► Donnerstag, 22.5.2014, 19.00 Uhr, IWK
James Garrison (Wien):
The Aesthetic Life of Power: An Overview
The task of accounting for how persons, how subjects are made is one where the traditional Western divisions of ethics and aesthetics merge, and it is in this regard that non-Western, particularly Chinese, and even more particularly Confucian, insights have a distinct advantage. By having dealt with ritual ethically-aesthetically over such a long history on its own terms, Confucianism can address aspects of person-making in ways that surpass the more reactive efforts in contemporary Critical Theory.
Here the path is fivefold, going through the critical post-structuralist notion of I) becoming subject, subjectivation, and the accompanying idea of II) autonomy alongside (III) the classical Confucian idea of ritual, lǐ 礼, as well as contemporary notions of IV) subjectality, a Confucian/Marxian-materialist approach to collective unconsciousness in social ritual and V) somaesthetic (bodily) cultivation. What results is an intercultural account of how two traditions, one newer and reactionary and the other older and speaking on its own terms, converge on an important issue for this era—understanding and broadening the radically A) relational, B) discursive, C) bodily, D) ritually-impelled self.
James Garrison: Wissenschaflicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Wien, Redaktionsmitglied der Zeitschrift »polylog«.

► Donnerstag, 26.6.2014, 19.00 Uhr, IWK
Im Gespräch mit Julya Rabinowich
Die österreichische Autorin mit russischen Wurzeln Julya Rabinowich, geboren in St. Petersburg, ist nicht nur eine erfolgreiche Schriftstellerin und Autorin zahlreicher Bühnenstücke, sondern zudem ausgebildete Simultandolmetscherin mit Übersetzungserfahrungen u.a. für das Integrationshaus Wien und den Diakonie-Flüchtlingsdienst, Erfahrungen, die sich nicht zuletzt auch in ihren literarischen Werken widerspiegeln.
Martin Ross, Philosoph und Schriftsteller, spricht mit Julya Rabinowich über Fragen des Übersetzens und Geschichtenerzählens, über Flüchtlingsgeschichten und kulturelle Missverständnisse, ihre Arbeit als Dolmetscherin – und nicht zuletzt über die philosophische Frage, ob und inwieweit ein Übersetzen und Verstehen interkulturell überhaupt möglich ist.
Julya Rabinowich: Schriftstellerin, Publikationen (u.a.): »Die Erdfresserin« (2012), »Herznovelle« (2011, nominiert für den Prix du Livre Européen) und »Spaltkopf« (2008, Rauriser Literaturpreis).
Martin Ross: Philosoph, Hochschullehrer, Schriftsteller und Lektor sowie Redaktionsmitglied der Zeitschrift »polylog«. Er lehrt an der Kunstuniversität Linz.

Orte: Alois-Wagner-Saal, C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3, 1090 Wien
IWK, Berggasse 17, 1090 Wien

Koordinatorin:
Anke Graneß: Inhaberin einer Elise-Richter-Stelle des FWF und Lehrbeauftragte am Institut für Philosophie der Universität Wien, Redaktionsmitglied der Zeitschrift »polylog«.
 



Feministische Theorie und Gender Studies
Auf dem Podium: Queer-feministische Gespräche: Theorie als Praxis
Konzept und Organisation: Susanne Hochreiter, Silvia Stoller

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Im Rahmen der Reihe »Feministische Theorie und Gender Studies« wurde im vergangenen Semester ein zusätzliches Veranstaltungsformat eingeführt: feministische und queere Denker_innen, queer-feministische Aktivist*innen kommen miteinander über zentrale Fragestellungen der feministischen/queeren Debatte ins Gespräch.
Im Sinne einer Fortsetzung des Wintersemesters, das unter dem Titel »Queer. Feministisch. Streit/Gespräche« in der Begegnung von Forscher_innen/Aktivist_innen versucht hat, Unterschiede und Gemeinsamkeiten queeren/feministischen Denkens auszuloten, widmen wir uns in diesem Semester wieder queer_feministischen Positionen. Diesmal steht die Frage nach »Theorie als Praxis« und nach Erfahrungen in verschiedenen Diskursen und Kontexten im Zentrum.

► Mittwoch, 9.4.2014, 18.30 Uhr, IWK
Petra Sußner (Wien), Lina Čenić (Salzburg):
Scheitern als Praxis. Fremden/asylrechtlicher Alltag – queer/feministischer Widerspruch

► Mittwoch, 21.5.2014, 18.30 Uhr, planet 10, Pernerstorfergasse 12, 1100 Wien
Lisa Udl (Wien), Elisabeth Löffler (Wien):
»Wie darf ich sagen?« Anspruch und Praxis: Beratung – Feminismus – Queer – Kunst – Dis/ability
Die Diskussion wird ÖGS gedolmetscht.

► Mittwoch, 4.6.2014, 19.00 Uhr, Afro-Asiatisches Institut (AAI), Türkenstraße 3, 1090 Wien
Elisabeth Schäfer (Wien) u.a.:
Fehl am Platz? Grenzen queer-aktivistischer Räume
In Kooperation mit dem Referat für Gender-Forschung der Universität Wien.

Orte: IWK, Berggasse 17, 1090 Wien
planet 10, Pernerstorfergasse 12, 1100 Wien
Afro-Asiatisches Institut (AAI), Türkenstraße 3, 1090 Wien

Koordinator_innen und Teilnehmende:
Lina Čenić: Juristin, Rechtsberaterin für Asylsuchende und fremdenpolizeilich Beamtshandelte, feministische Aktivistin.
Susanne Hochreiter:
Literaturwissenschaftlerin am Institut für Germanistik der Universität Wien.
Elisabeth Löffler: Performance-Künstlerin, Peer-Beraterin, Aktivistin der Selbstbestimmt-Leben-Bewegung.
Elisabeth Schäfer:
Universitätslektorin am Institut für Philosophie der Universität Wien.
Silvia Stoller:
Universitätsdozentin am Institut für Philosophie der Universität Wien.
Petra Sußner:
Juristin in Wien, seit 2005 im Asyl- und Fremdenrechtsbereich tätig.
Elisabeth Udl: Leiterin von Kraftwerk gegen sexuelle Gewalt an Frauen mit Lernschwierigkeiten; Bäckerin und Gelegenheitspunkmusikerin in queeren Zusammenhängen.





Frauenbiographieforschung
Das Exil von Frauen – historische Perspektive und Gegenwart
Konzept und Organisation: FrauenAG der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (öge)
und biografiA – Dokumentationsstelle Frauenforschung (IWK)

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Neuere Tendenzen in der Exilforschung zeigen einen Paradigmenwechsel von der ausschließlichen Befassung mit dem historischen Exil während der Ära des Nationalsozialismus bzw. des Austrofaschismus hin zu einer Erweiterung des Forschungsgegenstandes auf die gegenwärtigen Flucht- und Migrationsbewegungen. Gibt es vergleichbare Aspekte zwischen dem Exil von Frauen in der Periode 1933–1945 und dem Asyl von Frauen heute, was sind die Gemeinsamkeiten, was die Unterschiede? Ist der Beitrag zur Erinnerung an die Verfolgung konstitutiv für unsere Haltung gegenüber heutigen Fluchtbewegungen und führt die eigene Flüchtlingserfahrung, sei es zur Zeit der Shoah, sei es in den Jahren nach 1945, zu praktizierter Solidarität mit den heute Verfolgten?
Im Arbeitskreis, der sich als Fortsetzung und Intensivierung bisheriger Seminare und Tagungen zum Thema »Frauen im Exil« versteht, soll nun neuerlich die Frage nach geschichtlichen Kontinuitäten aufgenommen und diskutiert werden.

► Dienstag, 18.3.2014, 18.30 Uhr, IWK
Brigitte Rath (Wien):
»Ehe sie Europa für immer verlassen …« Zur Exilerfahrung von Olga Misař in England
Im Rahmen eines biographischen Projekts über Olga Misař (1876–1950), die als Stimmrechtsaktivistin, Friedensaktivistin und Kriegsdienstgegnerin in Wien aktiv war, spielt »Exil« eine wichtige Rolle im Lebenslauf, sowohl die Brüche als auch die Kontinuitäten betreffend. Ein erhaltener Briefnachlass, der die Jahre 1938 bis in die 1950er-Jahre umfasst, bildet die Grundlage meiner Analyse.
Brigitte Rath: Historikerin, Lehrbeauftragte an den Universitäten Wien, Graz und Innsbruck, Mitarbeiterin an zahlreichen Forschungsprojekten.

► Dienstag, 1.4.2014, 18.30 Uhr, IWK
Aleksandra Vedernjak-Barsegiani (Wien):
Geschlecht und Handlungsfähigkeit. Praktiken von Migrantinnen in transnationalen Räumen vom Südkaukasus bis Österreich
In meinem Vortrag diskutiere ich ermächtigende Praktiken von Migrantinnen in transnationalen Räumen vom Südkaukasus bis in die EU. Ich präsentiere Ergebnisse aus meiner ethnographischen Feldforschung zu Aufenthaltsstatus, Gender(re)konstruktionen und kreativ-subversiven Praktiken. Die heterogene, multiethnische Gruppe der Georgierinnen untersuchte ich in ihrem Alltag in Österreich und in Georgien. Während Georgien ein junger, von schwierigen Transformationen geprägter Nationalstaat ist, handelt es sich bei Österreich um ein stabiles und wohlhabendes EU-Mitgliedsland mit scharfem Grenzregime, dessen Sozialsystem jedoch im Abbau begriffen ist. Im Prozess des ständigen Verhandelns von Optionen in Bezug auf Aufenthaltsstatus und des Entwickelns widerständiger Praxen sind Geschlechter(re)konstruktionen und Machtverschiebungen, die Nutzung digitaler Medien als auch die Weitergabe informellen Wissens und Hilfestellungen in Familien- und Freundesnetzwerken von zentraler Bedeutung.
Aleksandra Vedernjak-Barsegiani: Doktorandin im Gender Initiativkolleg der Universität Wien, Dokumentarfilmerin, Mitgründerin von SEE.ID–In Dialogue with South-Eastern Europe.

Dienstag, 6.5.2014, 18.30 Uhr, IWK
Petra Wlasak (Graz):
Flucht als Chance? Geschlechterrollen von alleinstehenden, alleinerziehenden tschetschenischen Frauen mit anerkanntem Asylstatus in Graz
Der Vortrag wird zunächst auf die Wandlung der tschetschenischen Geschlechterordnung im Laufe der von kriegerischen Auseinandersetzungen und Fluchtbewegungen geprägten tschetschenischen Geschichte näher eingehen und die traditionelle und aktuelle Geschlechterordnung sowie die Situation von Frauen im heutigen Tschetschenien beschreiben. Ebenso werden die Fluchtbewegungen von Tschetschenien nach Österreich nachgezeichnet.
Aufbauend darauf werden Fallbeispiele von vier tschetschenischen, alleinerziehenden Flüchtlingsfrauen dargestellt, deren Lebensrealität und Wertvorstellungen hinsichtlich der Differenz zu traditionellen tschetschenischen Verhaltensvorgaben analysiert wurden, um der Frage nachgehen zu können, ob deren spezielle Lebenssituation eine Möglichkeit bietet, ihren Handlungsspielraum zu erweitern und damit ein selbstbestimmtes Leben außerhalb traditioneller Vorgaben zu führen. Basis der Analyse waren anonymisierte Caritas-Betreuungsdokumentationen sowie qualitative, leitfadengeführte Interviews mit den Frauen.
Petra Wlasak: wissenschaftliche Mitarbeiterin und Erwachsenenbildnerin bei Peripherie – Institut für praxisorientierte Genderforschung in Graz.

► Dienstag, 10.6.2014, 18.30 Uhr, IWK
Verena Wagner (Linz):
Jüdinnen in Linz – aus einer provinziellen Kultusgemeinde in die erzwungene Emigration
Bereits vor 1938 waren Jüdinnen und Juden in Linz in vielfältiger Weise mit dem Antisemitismus konfrontiert. Nach dem »Anschluss« im März 1938 war die kleine jüdische Gemeinde massiven Verfolgungen ausgesetzt. Während die Männer mit einem Schlag ihrer gesellschaftlichen Stellung beraubt und vielfach inhaftiert wurden, versuchten Frauen das Überleben der Familie zu ermöglichen und deren Emigration zu organisieren. Nicht nur in dieser Phase erwiesen sich Jüdinnen, die zuvor oft nur innerhalb der Familie gewirkt hatten, als flexibel und stark. Auch im Exil gelang es ihnen, sich auf die neuen Situationen und Berufsfelder einzustellen.
Verena Wagner: lehrt evangelische Theologie an höheren Schulen in Linz, Forschungen/Publikationen zur Geschichte der Jüdinnen und Juden in Linz und Oberösterreich.

► Dienstag, 24.6.2014, 18.30 Uhr, IWK
Brigitte Lehmann (Wien):
Frauen in der »Vereinigung sozialistischer Schriftsteller« (22.1.1933–12.2.1934) – Herbert Exenberger-Archiv
Die »Vereinigung sozialistischer Schriftsteller« hatte mehr als 50 Mitglieder, darunter eine ganze Reihe von Schriftsteller_innen, die, sicherlich zu Unrecht, in Vergessenheit geraten sind. In den 1980er-Jahren begann Herbert Exenberger mit den Recherchen zu seiner Sammlung, mit denen er über Jahrzehnte das Ziel verfolgt hat, die Tätigkeit der Vereinigung zu dokumentieren und Daten, Fakten und Unterlagen zu den Biographien der Mitglieder der Vereinigung zusammenzutragen und ihre Werke zu sammeln.
Von den Sammlungen, die Exenberger zu den einzelnen Schriftsteller_innen angelegt hat, sollen zur Veranschaulichung des Archivs drei Persönlichkeiten der weiblichen Exilgeschichte herausgegriffen werden: Lili Körber (geb. 1897, Moskau, gest. 1982, New York), Gerda Morberger (geb. 1910, Reichenau, Exil in Großbritannien), Klara Blum (geb. 1904, Czernowitz, Bukowina, gest. 1971, Guangzhou, China).
Brigitte Lehmann: Sozialwissenschafterin, Lehrbeauftragte an der Universität Wien, Zeitschriftenredakteurin, freischaffende Wissenschaftlerin und Publizistin.

Ort: IWK, Berggasse 17, 1090 Wien

OEGE



Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie
Konzept und Organisation: Gerhard Unterthurner

Semesterprogramm als PDF: icon

Um die im 20. Jahrhundert stattgefundenen Versuche, Psychoanalyse und Gesellschaftstheorie aufeinander zu beziehen, ist es in den letzten Jahrzehnten stiller geworden, obwohl der Gedanke, dass der/die andere und die anderen für die Sozialisierung der Psyche konstitutiv sind, ein zentraler Topos vieler Sozialphilosophien und psychoanalytischen Theorien der Gegenwart darstellt. Dass es zum Verständnis von gesellschaftlichen Prozessen und Strukturen wichtig ist, auch die unbewussten Besetzungen, d. h. auch Affekte und Identifizierungen, zu betrachten, und umgekehrt für die Analyse der psychischen Prozesse und Strukturen die kritische Reflexion auf Gesellschaft vonnöten ist, ohne die beiden Pole Psyche und Gesellschaft aufeinander zu reduzieren, ist der Horizont dieser Vortragsreihe.

► Dienstag, 13.5.2014, 19.30 Uhr, IWK
Johann August Schülein (Wien):
Was ist aus der »Vaterlosen Gesellschaft« geworden? Eine Nach-Lese von Mitscherlichs Zeitdiagnose
Mitscherlichs Studie »Auf dem Weg zur vaterlosen Gesellschaft« erschien 1963 und wurde schnell zu einem der meistdiskutierten (und bestverkauften) populärwissenschaftlichen Bücher der Nachkriegszeit. Auch heute noch ist der Begriff geläufig – das Buch selber ist dagegen weitgehend unbekannt. Das ist schade, denn die spezifische Mischung von Gesellschaftsanalyse und Gesellschaftskritik ist nach wie vor lesenswert und instruktiv. Selbst wo sie historisch überholt ist, ist sie lehrreich, weil sie auf hohem Niveau die Ansprüche und Risiken psychoanalytischer Gesellschaftsdiagnosen verdeutlicht.
Johann August Schülein: Professor für Soziologie an der Wirtschaftsuniversität Wien, Mitherausgeber der Reihe »Psyche und Gesellschaft« im Psychosozial-Verlag.

► Dienstag, 3.6.2014, 19.30 Uhr, IWK
Insa Härtel (Berlin):
»Fundamentale Übergriffigkeit«: Sexualität, Kinder, Wissen
Ausgehend von Grenzüberschreitungen »psychoanalytischen Wissens« wird Sexualität als in sich »übergriffig« gefasst. Sodann möchte ich einen weiten Bogen schlagen zu einer »Fallstudie« meines kulturwissenschaftlichen Forschungsprojekts rund um »Bilder und Diskurse kindlich-jugendlicher Sexualität«. In diesem Stück Analyse geht es um einen »stern«-Artikel aus dem Jahr 2007, welcher um sogenannte »sexuelle Verwahrlosung« kreist und in dem ein einschlägig-anschaulicher Wissenserwerb durch Kinder durchaus beunruhigend sowie grenzüberschreitende Lust fundamental delegitimiert erscheint.
Insa Härtel: Professorin für Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Kulturtheorie und Psychoanalyse an der International Psychoanalytic University Berlin (IPU).

► Donnerstag, 12.6.2014, 19.30 Uhr, IWK
Irene Berkel (Innsbruck):
Das Unbehagen mit dem Begriff des Narzissmus
In den letzten Jahrzehnten ist der Begriff des Narzissmus gewissermaßen zu einem Schlüsselbegriff für das Verständnis aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen und Phänomene avanciert. Ob Ökonomisierung, Konsum, Reproduktionstechnologien oder neue Sexualitäts- und Lebensformen, sie alle werden als Manifestationen eines Narzissmus gedeutet und damit pathologisiert. Der Vortrag widmet sich der Frage, ob derartige Erklärungsversuche der Komplexität der gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht werden.
Irene Berkel: Religions- und Kulturwissenschaftlerin, Studiendekanin der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Innsbruck.

Ort: IWK, Berggasse 17, 1090 Wien






Archivieren - Publizieren - Präsentieren

Das digitale Langzeitarchivierungssystem Phaidra an der Universität Wien
Eine Einführung

Mit
Susanne Blumesberger
(Wien)

Diese Veranstaltung dient zur Einführung in den Umgang mit Phaidra (Permanent Hosting, Archiving and Indexing of Digital Resources and Assets), dem Digital Asset Management System mit Langzeitarchivierungsfunktionen der Universität Wien.
Phaidra erfüllt vielfältige Aufgaben: Es kann als sicherer Speicherort für wertvolle digitale Objekte verwendet werden. Auch eigene digitalisierte Objekte oder Digital-born-Objekte können in Phaidra gespeichert werden. Jedes Objekt, das mit Lizenzen und ausführlichen Metadaten versehen wird, erhält einen persistenten Link, der eine beständige Zitiermöglichkeit bietet. Die Zugangsberechtigung kann für jedes archivierte Objekt nach Bedarf vergeben werden. Daraus ergibt sich eine Fülle an Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Anlegen von Bildersammlungen oder das Archivieren von wertvollen Audio- bzw. Videodokumenten. Phaidra wird auch in der Lehre und Forschung verwendet. Lehrmaterialien können in Phaidra archiviert, mit Zugangsberechtigungen auf bestimmte Personen oder Institute versehen und zu Sammlungen zusammengefügt werden. Eine wichtige Funktion ist auch die rasche Publikationsmöglichkeit von Forschungsergebnissen, Beiträgen oder audiovisuellen Materialien Lehrender und Studierender.
Der aktive Umgang mit Phaidra, das heißt das Speichern und Verlinken von Objekten, ist – ohne bürokratische Hürden – offen für Angestellte der Universität Wien und Externe, die diese Berechtigung erhalten, sowie für Studierende mit u:net-Account.
Das Recherchieren und Ansehen der Inhalte ist für jede/n ohne Einloggen möglich.
Die Serviceseite (http://phaidraservice.univie.ac.at) gibt einen ersten Einblick in das System.

Termine/Ort: jeweils 18.30 Uhr, IWK
Montag, 17.3.1014
Montag, 7.4.2014
Montag, 26.5.2014
Montag, 30.6.2014


Anmeldung bitte spätestens drei Tage vor dem jeweiligen Termin; E-Mail an: susanne.blumesberger@univie.ac.at


Susanne Blumesberger: Mitarbeiterin im Langzeitarchivierungssystem Phaidra an der Universitätsbibliothek Wien UN Lehrbeauftragte an der Universität Wien.




Lesekreis: Philosophie auf Türkisch
Koordination: Franz Martin Wimmer

Ziel des Lesekreises ist die Arbeit an philosophischer bzw. humanwissenschaftlicher Terminologie im Türkischen anhand der Lektüre philosophischer Texte in türkischer Sprache. Gewöhnlich werden Texte in türkischer Sprache gelesen und auf Deutsch interpretiert und diskutiert. Im Sommersemester 2014 wird ein deutscher Text, und zwar Karl Jaspers’ »Ursprung und Ziel der Geschichte« (1949), abschnittweise ins Türkische übertragen. Die Teilnahme am Lesekreis ist frei, sie setzt Kenntnisse der türkischen und der deutschen Sprache sowie Grundkenntnisse der Philosophie voraus.
Nähere Informationen zum Lesekreis sowie die Lektürevorlagen in elektronischer Form finden Sie unter: www.lesekreis.wikispaces.com.
Anmeldung neuer TeilnehmerInnen erbeten per E-Mail: franz.martin.wimmer@univie.ac.at

Termine/Ort: 5.3., 19.3., 2.4., 7.5., 21.5., 4.6., 18.6.2014, jeweils mittwochs, 18.00–20.00 Uhr, IWK, Berggasse 17, 1090 Wien
 
Franz Martin Wimmer ist Professor i. R. am Institut für Philosophie der Universität Wien; Gründungsmitglied der Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie. Forschungsschwerpunkt: interkulturell orientierte Philosophie.





Late NITE Lacan
Vortragsreihe der Sektion Logik der Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule
Koordination: Sándor Ivády


»Late NITE Lacan« versteht sich als experimentelle Theoriewerkstätte, die sich mit verschiedensten Fragen im Bereich der Gesellschaftstheorie und Kulturwissenschaften befasst. Der Bezug zur psychoanalytischen Theorie Jacques Lacans bildet dabei den losen Faden, der die einzelnen Vorträge zu gesellschaftlichen, kulturellen und ästhetischen Phänomenen verbindet. Organisiert wird diese Vortragreihe von der Sektion Logik innerhalb der 1989 in Wien gegründeten Neuen Wiener Gruppe/Lacan-Schule. 

► Mittwoch, 19.3.2014, 20,00 Uhr, IWK
Körper – Leib – Lacan : Eine Spurensuche
Mit Irene Steinlechner (Wien) und Ernst Kerstan (Wien)

Der Körper, seine Natur und unser Verständnis davon werden gegenwärtig heftig öffentlich debattiert. Unterhalten wird diese Debatte durch die Frage nach der zunehmenden Verfügbarkeit des Körpers, denn noch nie hatten wir durch wissenschaftliche und technische Fortschritte so viele Möglichkeiten, auf unseren Körper einzuwirken. Der Körper erscheint als ein formbarer und zunehmend beherrschbarer, der sich letztlich sogar in der Unterwerfung unter ökonomische Kalküle optimieren und rationalisieren lässt. Nichts ruft uns aber so sehr unsere Vergänglichkeit in Erinnerung und unterwirft uns den Beschränkungen in Raum und Zeit als existentielle Bedingung wie unser Körper. Der Mensch als inkarniertes Wesen würde ohne Körper nicht existieren. Es ist nicht einfach, dem Körper und dem Leib als Spur in der Welt, dem Sichtbaren »eingefasst« in das Berührbare (Merleau-Ponty), zu folgen und zu versuchen angesichts »verwickelter Verhältnisse« (Cremonini) diese Spur in psychoanalytischer Perspektive aufzunehmen. Bei der Lektüre unterschiedlichster Texte umkreisten wir bei dieser Suche die Struktur und den Apparat des Genießens bei Lacan.
Irene Steinlechner: Psychoanalytikerin in Wien, Mitglied im Neuen Lacanschen Feld Österreich und im WAP.
Ernst Kerstan: Facharzt für Innere Medizin.


Koordinator:
Sándor Ivády: Kulturwissenschafter, Mitbegründer der Sektion Logik der Neuen Wiener Gruppe (Lacan-Schule) und Kandidat im Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse.

Nähere Informationen finden Sie auch unter:
http://logik.psychoanalyse.co.at
http://www.lacan.at

logik@psychoanalyse.co.at










 




























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