Fahrtechnikzentrum
im oberösterreichischen Zentralraum







Gruppe 3:

Grüner Rudolf, Hutter Martin, Pacher Maresi
 

Intention:

Standortsuche für ein Fahrtechnikzentrum - vergleichbar mit jenen des ÖAMTC (Fahrtechnikzentrum Teesdorf - NÖ, und Saalfelden - Sbg.) oder des ARBÖ (Verkehrsübungsplatz Aspern - Wien) - mittels rechnergestützter Geoinformationssysteme. Als Datenbasis fungiert die Österreichische Karte 1 : 50.000, Blattnummer 49, Wels: Aktualitätsstand 1993.

Realisation:

Das Projekt orientiert sich, die Voraussetzungen, das Angebot und den Benutzerkreis betreffend, an schon bestehenden Fahrtechnikzentren in Österreich.
 

Voraussetzungen physischer Natur:


Voraussetzungen demographischer und verkehrstechnischer Natur:


Voraussetzungen pekuniärer Natur:

Die Errichtung eines Fahrtechnikzentrums in Teesdorf, an dem sich dieses Projekt orientiert, schlug sich finanziell mit ATS 100 bis 110 Milionen (7,26 bis 7,99 Millionen Euro) zu Buche.
Als Bauherr könnte einer der in Österreich vorhandenen Autofahrerklubs - ÖAMTC und ARBÖ - fungieren.

Angebot und Serviceleistungen:

Ein bestehendes Fahrtechnikzentrum in Teesdorf bietet folgende Leistungen an:
die Anlage eines Verkehrsübungsplatzes richtet sich an "Noch-Nicht-Führerscheinbesitzer", eine vorhandene Handlingstrecke - verschiedenen Straßenbeläge und Kurvenkombinationen - dient einem Mehr an Sicherheit auf Österreichs Straßen.
Das Zwei-Rad-Zentrum steht Motorradfahrern zur Disposition.

Neben technischen Serviceleistungen finden sich in Teesdorf auch Angebote lukullischer Art - ein Restaurant rundet das breitgefächerte Spektrum ab.
 

Benutzerkreis:

Als, das Service in Anspruch nehmende, Kunden kommen in Betracht:

(Pfad) und (Baum)
 

Reflexion:

Reflexion bezeichnet den Vorgang der vom 18. bis 19. Juni stattfindenden Feldbegehung. Dabei werden die durch die rechnergestützten Verfahren erzielten Resultate, in Hinblick auf ihre Raumwirksamkeit und -anwendbarkeit mit den natürlichen Gegebenheiten vor Ort verglichen und geprüft.
Die Feldbegehung dient dazu, den Einklang von objektiver Berechnung (durch den Rechner) und subjektiver Einschätzung (durch die Gruppe) zu prüfen beziehungsweise inwiefern dieser gegeben ist.
 
 

Der Standort:

Resultat nach erfolgter Berechnung und Begehung - Reflexion: Einer kam durch.
 
 


 
 
 

    Blick Richtung Nord - "idealer" Standort
 

    Blick Richtung NordNordWest - "idealer" Standort
 
 
 

Ergebnis der Begehung und abschließende weiterführende Bemerkungen:

Wie in unserer Karte des potentiellen Standortes ersichtlich, haben wir einen "idealen" Standort auserkoren, welcher alle von uns gestellten und erwarteten Anforderungen erfüllt. Es handelt sich um eine plateauartige Fläche - ein welliger Standort, der auf drei Seiten (gen Süden, Westen und Norden) abfällt - die nach eingehender Betrachtung, soweit dies im Laufe der Begehung überhaupt möglich war, speziell unser Anliegen (vor allem der Anschluß an das hochrangige Verkehrsnetz mit dem damit angeschlossenen Ballungsraum seien hier erwähnt) ausreichend erfüllt.
Bevor an eine Realisierung gedacht werden kann, sollte möglichst eine weitere Untersuchung anschließen, die sich speziell mit der Bodenfunktion auseinandersetzt und die Verhältnisse des Untergrundes analysiert und deren zukünftige Verwendung als Fahrtechnikzentrum bewertet.
Nicht unbeachtet darf weiters die kleinräumige verkehrsmäßige Erschließung bleiben, die mit einem örtlichen Verkehrsleitkonzept (Wie vermeide ich von Anbeginn an eventuell unzumutbare lokale Verkehrsprobleme?) abgestimmt wird.

Die Reliefenergie des Standortes ist weiters - oder besser gesagt vor allem - prädestiniert Kurspläne aufzustellen, die die Verkehrstüchtigkeit der Bevölkerung in einem Hochgebirgsland wie Österreich stimulieren, das Verkehrsgeschehen nachstellen, sowie Gefahrenquellen aufzeigen.
Im Sinne der vielpropagierten Verkehrssicherheit, man sehe sich nur unsere Unfallsstatistiken abseits der medialwirksamen "Autobahncrash" an, ein Anliegen, das im Sinne eines jeden Bürgers verwirklicht werden soll und muß.