klassen

 

Die Tagung untersucht die Funktion des Fernsehens in Prozessen sozialer Differenzierung. Fernsehen ‚beeinflusst’ demnach nicht nur Kultur und Gesellschaft, indem es Bilder und Narrative des Sozialen abbildet. Es ist vielmehr an der Fabrikation des Sozialen konstitutiv beteiligt, indem es Einzelnen und Kollektiven ermöglicht, Fragen der Lebensbedingungen und des Lebensstils zu problematisieren. Im Spannungsfeld zwischen „Quality Television“ und „Unterschichten- fernsehen“ greifen gegenwärtige, zeitdiagnostische Debatten nicht selten auf das Fernsehen als diskursiven Gegenstand zurück. Existierende soziale  Differenzierungen werden in diesen Debatten aufgegriffen  und auf spezifische Weise bearbeitet, vereindeutigt oder  transformiert. Anhand dieser aktuellen gesellschaftspolitischen  Debatten versucht die Tagung das wechselseitige  Konstitutionsverhältnis von Fernsehen und Gesellschaft  exemplarisch zu bestimmen.

 

 

EINE TAGUNG DES TFM INSTITUT FÜR
THEATER-, FILM- UND MEDIENWISSENSCHAFT,
UNIVERSITÄT WIEN

 

KONZEPTION

Andrea Seier und Thomas Waitz

 

ORGANISATION

Patric Blaser und Andrea B. Braidt

 

VERANSTALTUNGSORTE

DEPOT, Breite Gasse 3, A-1070 Wien
TFM, Universität Wien, Hofburg, Batthyanystiege,
A-1010 Wien

 

GRAFIK

Flora Klonner

 

HOMEPAGE

Elisabeth Gruber

 

FÖRDERUNG

TFM Universität Wien, Philologisch-kulturwissen- schaftliche Fakultät der Universität Wien, Vizerektorat Entwicklung der Lehre und Internationalisierung (Universität Wien), mit Unterstützung der Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien, british council