Koreanologie
 

Was spricht für ein Koreanologiestudium?


Eine möglichst bündige Antwort könnte lauten: die eminente wirtschaftliche und auch kulturelle Bedeutung Koreas in der gegenwärtigen Welt und die Tatsache, dass Korea sich in seiner langen Vergangenheit zwischen China und Japan als dritte eigenständige Kultur und Nation in Ostasien behauptet hat und eine eigene unverwechselbare Identität besitzt. Letzteres drückt sich natürlich ganz besonders in der eigenen Sprache und Schrift aus.
 

Die Koreanologie ist beim derzeitigen Stand in Europa offenkundig noch ausbaubedürftig und auch ausbaufähig. Die Jahresberichte der Association for Korean Studies in Europe (AKSE) belegen die zunehmende Bedeutung des Fachs, das in den USA schon wesentlich länger und stärker etabliert ist. Absolventen der Studienrichtung Koreanologie können mit der von ihnen erworbenen Qualifikation etwa im internationalen Handel mit Korea, im Tourismus oder als Übersetzer Verwendung finden. Es sind aber noch viele weitere Betätigungsfelder denkbar: im Journalismus, in Museen und Bibliotheken und natürlich in der Wissenschaft und in der Lehre (dies auch an koreanischen Hochschulen).