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| matrilokale Residenz | |
| Definitionen:
Beschreibt ein Residenzmuster oder eine Residenzregel, wonach ein Paar nach
seiner Heirat mit oder nahe der Familie der Frau wohnt. Matrilokalität ist
nicht notwendigerweise mit Matrilinearität verbunden, dadurch wird in der
modernen Anthropologie der Begriff "uxorilokal"
vorgezogen [Seymour-Smith 1986: 185].
Eine Regelung, nach der ein verheiratetes Paar auf dem Gebiet oder mit der Gruppe der Mutter der Frau leben soll [Panoff/Perrin 1982: 202]. | |
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Verwandter Begriff: | |
| Zum übergeordneten Begriff | |
| Anmerkung:
Dem heute noch oft verwendeten, aber irreführenden Terminus "matrilokale
Residenz" ist die präzisere Bezeichnung "uxorilokale Residenz" vorzuziehen
[Barnard/Good 1984: 78]. Die Begriffe matrilokale bzw. patrilokale Residenz
sind nur als weitere, untergeordnete Differenzierungskriterien für die
Grundformen der postnuptialen Residenz einzusetzen.
Beispiel: Mit dem Terminus uxori-patrilokale Residenz wird daher präzise angegeben, daß
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| Englisch: matrilocal residence | |
| Französisch: résidence matrilocale |
© Lukas, Schindler, Stockinger 1993-11/10/97