Institut für Sprachwissenschaft

 

ao.Univ.Prof. Elisabeth Leinfellner

Institut für Sprachwissenschaft, Universität Wien, Berggasse 11, A-1090 Wien;
privat: Quaringasse 22/2/19, A-1100 Wien; Telefon/Fax privat: ++43 1 603 91 85;
e-mail: elisabeth.leinfellner@univie.ac.at

Ich habe in Wien und München studiert und danach freiberuflich als "copy editor" gearbeitet. Später unterrichtete ich in den USA am Doane College in Crete/Nebraska und an der University of Nebraska, und zwischendurch in Österreich am Germanistischen Institut der Universität Wien. In den USA und in Österreich war und bin ich auch in der Volksbildung tätig.

Mai 1986 kehrte ich nach Österreich zurück. 1990 habilitierte ich mich am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Wien mit einer Arbeit über semantische Netze und Textzusammenhang.

Zusammen mit anderen Wissenschaftlern begann ich ab 1975 die Internationalen Wittgenstein-Symposia der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft zu organisieren. Von 1994-1997 war ich Präsidentin der Wittgenstein Gesellschaft, seit 1997 bin ich Vize-Präsidentin. Ich war die wissenschaftliche Betreuerin zweier permanenter Wittgenstein-Dokumentationen (Kirchberg am Wechsel, 1997; Trattenbach 1999) und bin im Herausgeberkomitee der "Schriftenreihe der Wittgenstein-Gesellschaft" und der "Berichte der Wittgenstein-Gesellschaft".

Gastprofessuren hatte ich an der University of Nebraska (1992), an der University of Michigan in Ann Arbor (1997; Max Kade Distinguished Visiting Professor) und der Universität Rom II (1999).

Seit 1996 organisiere ich für das Honors College der University of Pennsylvania in Wien Hochschulkurse und halte in diesem Rahmen auch selbst Vorlesungen ueber das Wiener fin de siecle.

Seit 1999 bin ich im Programm-Komitee der Vienna Summer University des Instituts "Wiener Kreis"/der Universitaet Wien.

Meine Publikationen umfassen Buecher und Artikel zur Semantik, zur politischen Sprache, zur Rhetorik, und zur Sprachphilosophie, sowie eine Reihe von Rezensionen.

Gegenwärtige Interessen in der Forschung: Textlinguistik; Semantik, insbesondere semantische Netzwerke und kognitive Semantik; Politische Sprache; Sprachkritik inklusive politische und feministische Sprachkritik; Rhetorik und Argumentationstheorie; Sprachphilosophie (insbesondere Fritz Mauthner und Ludwig Wittgenstein); Anwendung der Linguistik auf die Sprache der Literatur; Wissenschaftstheorie der Linguistik; der evolutionäre Mechanismus der Entwicklung von Regeln.