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Anträge und Berichte

 

 

 

Arbeitsbericht 2010: Wichtigste Ergebnisse

 

Durch die intensive Kooperation mit dem größten Krankenhaus Österreichs (AKH Wien) war es im Rahmen des Projekts möglich, ein einzigartiges Videokorpus zu Arzt-Patientkommunikation zu erstellen.

  • Es ist das größtes transkribiertes Videokorpus derartiger Gespräche im deutschsprachigen Raum und ermöglicht aufgrund seiner Qualität multimodale Analysen;
  • Projektdesign: aufeinanderfolgende Gespräche mit denselben PatientInnen, einmal mit professioneller Dolmetschung, einmal mit FamiliendolmetscherIn, ermöglichte Longitudinalanalysen und nicht nur Momentaufnahmen.
  • Die Detailanalysen der Organisation der multilingualen triadischen Gesprächssituation bringen wichtige neue Einsichten in die Gestaltung von Arzt-Patient-Kommunikation, insbesondere der Gesprächsorganisation und Verständnissicherung.

Ausgewählte Ergebnisse 1: Interaktionsbeteiligung bei Vermittlung durch FamiliendolmetscherInnen vs. durch eine professionelle Dolmetscherin
Die bisherige Analyse zeigt systematische Unterschiede zwischen beiden Gruppen in Bezug auf die Interaktionsbeteiligung: Während bei professioneller Dolmetschung ein – vermitteltes – Gespräch zwischen ÄrztInnen und PatientInnen ermöglicht wird, werden bei Laiendolmetschung durch Familienangehörige die PatientInnen – und auch die ÄrztInnen – immer wieder aus der Interaktion ausgeschlossen. Für die PatientInnen heißt das, dass sie nur einen Teil der vermittelten Informationen erhalten, sich an wichtigen diagnostischen und therapeutischen Fragestellungen nur eingeschränkt beteiligen (können), und dass sie betreffende Entscheidungen im schlimmsten Fall über ihren Kopf hinweg getroffen werden.
Die Gründe dafür sind vielfältig und liegen auf der Ebene der Konstitution des Beteiligungsrahmens, der propositionalen Ebene und Handlungsebene sowie auf der gesprächsorganisatorischen Ebene:
Die professionelle Dolmetscherin stellt als Teil ihrer professionellen Kompetenz einen Beteiligungsrahmen her, der weder PatientInnen noch ÄrztInnen ausschließt: Sie spricht fast ausschließlich dolmetschend als einer der Interaktanten (d.h. in der 1. Person). Wenn sie nicht-dolmetschend mit einem der beiden anderen Interaktanten spricht, dolmetscht sie anschließend für den anderen Interaktanten. Sie dolmetscht möglichst immer alle Informationen für beide Parteien und vermittelt z.T. auch den Modus einer Äußerung (wie etwas gesagt wird). Darüber hinaus übernimmt sie die Aufgabe, die multilinguale Situation (v.a. in Form von Metakommunikation) aktiv zu organisieren.
In den Gesprächen, in denen Familienangehörige vermitteln, wird hingegen häufig ein Beteiligungsrahmen hergestellt, der PatientInnen bzw. ÄrztInnen ausschließt. Dazu trägt u.a. bei, dass die Familienangehörigen meist dolmetschend über einen der Interaktanten (d.h. in der 3. Person) sprechen, häufig nicht-dolmetschend mit einem der beiden anderen Interaktanten sprechen ohne anschließend zu dolmetschen und nicht-dolmetschend an Stelle von einem der Interaktanten sprechen. Sie reduzieren häufig die Ursprungsäußerungen, dolmetschen gar nicht oder bringen eigenständige inhaltliche Beiträge ein. Tendenziell dolmetschen sie eher in Richtung der ÄrztInnen und vermitteln Informationen rein inhaltsorientiert, der Modus einer Äußerung geht verloren. Sie organisieren die multilinguale Situation meist unzureichend, und auch die ÄrztInnen übernehmen diese Aufgabe nur sporadisch.
Die Mikroanalysen der Videoaufnahmen machen insgesamt deutlich, dass die Interaktionsbeteiligung das Ergebnis eines gemeinsamen multimodalen komplexen Zusammenspiels aller drei InteraktantInnen ist. Monokausale Erkärungen, die die Ursache für die problematische Interaktion ausschließlich dem Kommunikationsverhalten eines Beteiligten zuschreiben, greifen zu kurz und werden der multimodalen interaktiven Herstellung nicht gerecht.

 

Ausgewählte Ergebnisse 2: Wichtige Verfahren der Verständnisförderung
Der zweite Analyseschwerpunkt mit PatientInnen mit geringen Deutschkenntnissen förderte zutage, dass der Umgang mit Kopfschmerzen und damit auch die Frage ihrer erfolgreichen medizinischen Behandlung wesentlich von kommunikativen Faktoren abhängen. Je besser die Kommunikation zwischen ÄrztInnen und PatientInnen in Bezug auf die Anamnese, die körperliche Unter­suchung, die Diagnose, den Therapievorschlag, die Terminvereinbarung und die Kontrolle des therapeutischen Erfolgs gelingt, desto besser lassen sich die mit Kopfschmerzen verbundenen Krankheitsbeschwerden lindern. In der Untersuchung konnte gezeigt werden, dass die Kommunikation zwischen den ÄrztInnen, PatientInnen und DolmetscherInnen umso eher gelingt, je erfolgreicher verschiedene Verfahren der Verständnisförderung zum Einsatz kommen. Derartige Verfahren sind in den analysierten Gesprächen besonders wichtig, weil der sprachliche, kulturelle und gegenstandbezogene Wissenshintergrund der Interagierenden stark divergiert. Die Verfahren der Verständnisförderung, die in den für unsere Fallstudie aufgezeichneten Gesprächen relevant waren und einer systematischen Analyse unterzogen wurden, lassen sich in die folgenden zehn „kommunikativen Teilbereiche“ unterteilen:
1. Das Übersetzen bzw. Dolmetschen
2. Die verständnisfördernde Gestaltung des Äußerungsakts

  • langsameres Sprechen (Drosselung des Sprechtempos, Längung der Pausen)
  • lauteres Sprechen
  • deutlicheres Sprechen (weniger Lauttilgungen, Kontakt­assimilationen etc.) und seltenerer Gebrauch des Dialekts zugunsten der Umgangs- oder Standardsprache

3. Die verständnisfördernde Organisation des Turn-Taking und der Prozessierung des Kommunizierten

  • Unterbrechung bei Nicht-Verstehen
  • Reparatur, Korrektur
  • Interjektionen, Responsive
  • Rückversicherungsfragen

4. Verständnisfördernde Verfahren der sprachlichen Deixis

  • Vermeidung unklarer Bezüge, v.a. bei der Objektdeixis
  • Persönliche Adressierung bei Instruktionen

5. Syntaktische und semantische Verfahren der Verständnisförderung

  • Vermeidung unklarer ana- und kataphorischer Verweise, Verwendung einfacher syntaktischer Konstruktionen (aber: Vermeidung von Foreigner Talk)
  • Paraphrasen bzw. Reformulierungen, Wiederholungen
  • Vermeidung schwieriger Wörter (z.B. des medizinischen Vokabulars und von Nominalisierungen etc.)
  • Veranschaulichung bzw. Konkretion durch Metaphern, Metonymien, Vergleiche
  • einfache Thema-Rhema-Organisation (Beachtung der Synchronisation des Themenfokus der am Gespräch Beteiligten)

6. Verständnisfördernde Gestaltung der illokutiven Struktur und der für Erst- und Kontrollgespräche konstitutiven Handlungseinheiten (Pragmeme)

  • Frage bei Nicht-Verstehen
  • Assertion des Nicht-Verstehens
  • direktive Bitte an den oder die DolmetscherIn, zu übersetzen
  • klare Trennung der konstitutiven, d.h. interrogativen, explikativen, argumen­tativen und instruktiven Handlungseinheiten (Anamnese, körperliche Unter­suchung, Diagnose, Therapievorschlag, Terminvereinbarung, Kontrolle des therapeutischen Erfolgs etc.)
  • Vermeidung der Pragmemmischung und von Nebensequenzen
  • ankündigende Sprechhandlungen, die metakommunikativ orientieren

7. Der verständnisfördernde Umgang mit dem „Kooperationsprinzip“ und konversationellen Implikaturen

  • Tendenz zu einer präsuppositional voraussetzungsärmeren Kommunikation

8. Der verständnisfördernde Einsatz metasprachlicher Mittel

  • metasprachliche Gesprächsorganisation
  • Kundgabe des Nicht-Verstehens (auch körpersprachlich)
  • Nachfrage
  • Augenmerk auf die ungleiche Länge einer Gesprächs­einheit und ihrer Übersetzung durch den oder die DolmetscherIn 

9.   Verständnisfördernde Körpersprache (inklusive körpersprachl. Deixis)

  • Verdeutlichung durch gestische Illustratoren, Embleme (etwa bei der metaphorischen und metonymi­scher Beschreibung der Schmerzqualität)
  • Zeigegesten
  • Blickkommunikation
  • Augenmerk auf Mimik (Stirnrunzeln als Kundgabe von Nichtverstehen, etc.)
  • Augenmerk auf Körperhaltung (als Kundgabe von Nichtverstehen bzw. Verständnisschwierigkeiten

10. Visuelle Hilfsmittel der Verständnisförderung

  • Zeichnen
  • Hinzuziehen von bildlichem Material
  • Einsatz visueller Materialisierungen und Verdauerungen und Anbringen von Sprache und visuellen Symbolen an Objekten (z.B. Medikamentenschachteln)

 

Ausgewählte Ergebnisse 3: "Patientenbeteiligung"
Der dritte Forschungsschwerpunkt vertiefte die Analysen aus dem Vorgängerprojekt mit deutschsprachigen PatientInnen. Folgende Bereiche stellten sich als die zentralen für die Umsetzung von Patientenbeteiligung in ärztlichen Gesprächen heraus:

  • Die initiale Gesprächssequenz von ärztlichen Konsultationen, in der die Abstimmung zwischen ÄrztInnen und PatientInnen passiert.
  • Die explizite initiale Klärung der Anliegen der PatientInnen und die transparente Koordination mit den ärztlichen Aufgaben und dem Gesprächsverlauf, speziell relevant für einen längfristigen medizinischen Behandlungs- und Betreuungsprozess bei chronischen Erkrankungen)
  • Der Schritt „Anliegensklärung“ muss in bestehende Ablaufschemata von ärztlichen Gesprächen implementiert werden, um zufriedenstellende und effiziente ärztliche Konsultationen zu gewährleisten.

Es ist anzunehmen, dass auch für PatientInnen mit geringen Deutschkenntnissen ähnliche Bedingungen gelten. Das Datenmaterial der beiden Projekte erlaubt derartige Fragestellungen für zukünftige Forschungen z.B. im Rahmen von Masterarbeiten und Dissertationen.

 

 

 

 

Arbeitsbericht 2009
Die Datenerhebung auf der Kopfschmerzambulanz der Universitätsklinik
für Neurologie des Allgemeinen Krankenhauses Wien wurde mit insgesamt 56 Ton- und Videoaufnahmen von Gesprächen zwischen ÄrztInnen und PatientInnen mit Migrationshintergrund abgeschlossen.
Im Arbeitsbereich Multilingialität/Multikulturalität wurden in theoretischer Hinsicht grundlegende Konzepte wie "Kultur", "Multikulturalität“, "Interkulturalität“, "Transkulturalität" und "interkulturelle Kommunikation“ reflektiert und kritische Überlegungen zur oftmals unhinterfragten Verwendung des Kulturbegriffs als explikatives und argumentatives Konzept angestellt. Diese Reflexionen mündeten in einen methodologischen Textbeitrag. Einschlägige Literatur wurde aufgearbeitet. Experteninterviews, die Teilnahme an einschlägigen wissenschaftlichen Fachveranstaltungen sowie der Austausch im Rahmen von aufgebauten interdisziplinäreren und internationalen Kooperationen ergänzten die Arbeiten zur Aufarbeitung des Forschungsstandes.
Parallel dazu wurden – ausgehend von den Feldnotizen – Gesprächsprotokollierungen angefertigt In gemeinsamen Datensitzungen und Workshops wurden etliche der Gesprächsaufnahmen eingehend diskutiert, um die Fragestellungen zu präzisieren, den Untersuchungsgegenstand besser zu operationalisieren und zusätzliche forschungsleitende Hypothesen zu genieren. Nach diesen forschungspraktischen Schritten erfolgt derzeit die Hypothesenüberprüfung durch detaillierte Sequenzanalysen am Einzelfall und durch anschließende fallübergreifende Untersuchungen. Das analytische Hauptaugenmerk richtet sich dabei  1) auf Verfahren der Verständnissicherung und Verständnisförderung und 2) auf die Interaktionsbeteiligung in gedolmetschten multilingualen Gesprächen.

Im Arbeitsbereich Patientenbeteiligung stellen sich folgende drei Bereiche als die zentralen für die Umsetzung von Patientenbeteiligung in ärztlichen Gesprächen heraus und werden entsprechend fokussiert werden:

  1. Transparenz in den Erst- und Kontrollgesprächen von Spezialambulanzen seitens der ÄrztInnen (Transparenz bezüglich Gesprächsziele, Wechsel der Gesprächsabschnitte und ihren je unterschiedlichen Gesprächsaufgaben, Transparenz bezüglich diagnostischer und therapeutischer Entscheidungen),
  2. initiale Klärung der Anliegen/Bedürfnisse/Erwartungen der PatientInnen (entsprechend der Methode der „Auftragsklärung“ in einem Coachingsprozess, speziell relevant für einen längfristigen medizinischen Behandlungs- und Betreuungsprozess bei chronischen Erkrankungen),
  3. Patientenbeteiligung und der Faktor Zeit bzw. die Behinderung der Umsetzung durch organisatorische/ berufliche Rahmenbedingungen.

Darüber hinaus wurden in allen Arbeitsbereichen Vorbereitungen für die Publikation der Ergebnisse in einer Monographie getroffen. Tagungs- bzw. Kongressbeiträge, bisherige Publikationen und Kooperationen sind unten gesondert angeführt.
Publikationen

  1. SATOR, Marlene (2009): „Irgendwie schwierig das zu differenzieren!“ Schmerzdifferenzierung – Eine gesprächsanalytische Untersuchung ärztlicher Erstgespräche an der Kopfschmerzambulanz. Dissertation: Universität Wien.
  2. PAWLACK, Birte/SATOR, Marlene (2009): Bericht über die 11. Internationale Pragmatik Konferenz vom 12. bis zum 17. Juli 2009 in Melbourne. In: Gesprächsforschung – Online-Zeitschrift zur verbalen Interaktion,10 (2009), 232-245.

 

Beiträge auf wissenschaftlichen Tagungen und Workshops

SATOR, Marlene: „Schmerzdarstellung und Krankheitserzählungen“ Ergebnisbericht zum FWF-Projekt. 7. Postgraduelle Fortbildung Kopfschmerz, Medizinische Universität Wien, 23.-24.1.2009.

 

MENZ, Florian: Vortragstitel „Das Aussprechen des Unaussprechlichen“: Symposium Aufklärung und Kommunikation der Wiener Ärztekammer. Ort: Wien
Datum: 28.1.2009 (invited speaker)

 

REISIGL, Martin: Vortrag am 20.3.2009 mit dem Titel „Zur Kulturspezifik des Schmerzerlebens und Kommunizierens über Schmerzen“ im Rahmen des Workshops „Linguistische Gesprächsanalyse und medizinische Diagnostik: Einzelfallanalysen und Kulturspezifik von Beschwerdedarstellungen“, der im Anschluss an die Kooperationsgruppe: „Der Fall als Fokus professionellen Handelns“ zwischen 18. und 20. März 2009 im Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld stattfand.

 

SATOR, Marlene:Datensitzung TBM_KA. Tagung "Linguistische Gesprächsanalyse und medizinische Diagnostik: Einzelfallanalysen und Kulturspezifik von Beschwerdedarstellungen“ vom 18.-20. März 2009 am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld.

 

MENZ., Florian Vortragstitel „Die verloren gegangenen PatientInnen. Anschlussfähigkeit, patientenorientierte Kommunikation und Kontrolle“
Jahrestagung der Österr. Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie
Ort: Gmunden
Datum: 24.4.2009 (invited speaker)

 

SATOR, Marlene:„Differentiating pain in medical interviews in a headache outpatient ward”. 11th lnternational Pragmatics Conference, Melbourne (Australia), 13.-17.7. 2009

 

REISIGL, Martin: Vortrag am 18.9.2009 zum Thema „Verfahren der Verständnissicherung in interkulturel­len Gesprächen auf der Kopfschmerzambulanz – Vorschläge zur Professio­nalisierung“ im Rahmen der 39. Jahrestagung der Gesellschaft für Ange­wandte Linguistik (GAL)“, die von 16. bis 18. September in Karlsruhe stattfindet.

SATOR, Marlene:„Das Aussprechen des Unaussprechlichen – sprachwissenschaftliche Betrachtung der Arzt-Patienten-Interaktion”. 40. Jahrestagung Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin, AKH Wien, 19.9.2009

 

MENZ, Florian: “Der Fall als Fokus professionellen Handelns. Bielefeld, ZiF, 30.9.-2.10.2009 (invited discussant)

 

SATOR, Marlene:„Dolmetschende Vermittlung in transkulturellen ÄrztInnen-PatientInnen-Gesprächen auf der Kopfschmerzambulanz. Ein Zwischenbericht zum FWF-Projekt Schmerz- und Krankheitsdarstellung II". Arbeitskreis Migrationsforschung, Institut für Sprachwissenschaft, Universität Wien, 29.10.2009

 

GÜLICH, Elisabeth, SATOR, Marlene:„Fallanalyse zum Narrativ des Schmerzes“. Forschungsforum: „Narrativ des Schmerzes“, 15. Jahrestagung der Uexküll-Akademie für Integrierte Medizin (AIM), Frankfurt am Main, 5.-7.-11.2009

 

MENZ, Florian:  „Informationsvermittlung in der ärztlichen Kommunikation mit MigrantInnen“. Workshop: Gesundheitskommunikation in multilingualen Kontexten: HIV/Aids-Prävention für MigrantInnen. Universität Bayreuth, 27.11.2009 (invited speaker)

 

REISIGL, Martin, SATOR, Marlene: „Schwierige Verständigung. Eine Fall­studie zu transkulturel­len Gesprächen auf der Kopfschmerzambulanz". Tagung des Forschungszentrums  „Kulturen im Kontakt" der Univ. InnsbruckAn den Grenzen der Sprache: Kommunikation von Un-Sagbarem im Kulturkontakt", Innsbruck, 18.-19.12.2009

 

Sonstige Vortrags- und Referententätigkeit

  1. Sator, Marlene:Referentin für das Modul "Die Bedeutung von Schmerz in unterschiedlichen Kulturen" im Rahmen der Fortbildung zum "Schmerzexperten" am Universitätsklinikum Regensburg, 22.4.2009 und 24.3.2010.
  2. SATOR, Marlene:„Die Kommunikation mit Patientinnen mit Migrationshintergrund aus sprachwissenschaftlicher Sicht“. Themenabend „Frauen als Ärztinnen/Patientinnen in fremden Kulturen“, Goldenes Kreuz Privatklinik, Wien, 17.6.2009
  3. SATOR, Marlene:„Ärztliche Kommunikation und Ethik aus sprachwissenschaftlicher Perspektive“. Vortragsreihe zum Thema „Ethik und Kommunikation“, Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin, Ruhr-Universität Bochum, 24.6.2009
  4. SATOR, Marlene:„PatientInnen-Orientierung als diagnostisches und therapeutisches Instrument - sprachwissenschaftliche Betrachtung der Arzt-Patienten-Interaktion“. Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Wien, 25.9.2009

 

Aufbau interdisziplinärerer und internationaler Kooperationen

Prof. Dr. Elisabeth Gülich, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Universität Bielefeld

Prof. Dr. Kristin Bührig, Dr. Bernd Meyer, Ortrun Kliche, Birte Pawlack, Universität Hamburg
Sonderforschungsbereich Mehrsprachigkeit, Teilprojekt T5

Dr. Dörte Andres, Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft (FASK) der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Prim.Dr. Georg Weinländer, Landeskrankenhaus Rankweil, Leiter der Abteilung für Psychosomatische Medizin

  1.  

Öffentlichkeitsarbeit

  1. MENZ, Florian: Bericht in orf science zu Arzt-Patiuent-Kommunikation (science.orf.at/science/news/151088.html v. 28.4.2009)

 

  1. MENZ, Florian: Interview mit „Die Presse“, 25.2.2009
  1. MENZ, Florian: Interview für die österr. Ärztezeitung 10.4.2009
  2. Bericht in business lounge der „Die Presse“ vom7.6.2009, S. 35 zu Arzt-Patient-Kommunikation

 

  1. SATOR, Marlene, REISIGL, Martin, MENZ, Florian: Pressetext für "Krone Gesund", 12. 2009
    • SATOR, Marlene: Interview für einen Beitrag in "Der Standard", 12.2009