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„Hängende Gärten Mapperley“ von Willi Dorner/Lisa Rastl, 2004/2011 bzw. 2006/2011 | Drucken |

Hängende Gärten Mapperley von Willi Dorner und Lisa Rastl, 2004 bzw. 2011 und 2006 bzw. 2011

Das Interesse der Arbeiten richtet sich an Raum, an seine architektonischen Aspekte und seine Handlungsaspekte. Die künstlerische Auseinandersetzung fokussiert auf das Bezugnehmen des menschlichen Körpers zu seiner vorgegebenen architektonischen Umwelt und seiner Einrichtungsgegenstände und wie sich diese auf das Handeln der Einzelnen auswirkt.

Die Arbeiten werden in der Stadt, auf der Strasse, in der Wohnung, entwickelt, in der Begegnung mit den Menschen im Alltag. Es sind Versuchsanordnungen mit Alltagsgegenständen, sie werden bewegt /umfunktioniert, das Handeln der Performer mit diesen Gegenständen entlockt ihnen gleichsam verschiedene Bedeutungen. Die Performer entwickeln Skulpturen mit Sesseln, Tischen, Schränken, Kästen usw. und werden zugleich ein Teil dieser Skulpturen. In einem präzis choreographierten Ablauf - einem „skulpturalen Dialog“ zwischen Performer und Objekten – sozusagen einem beständigen Umbauen, stellen sich zeitlich begrenzte Skulpturen her.

Die Arbeiten bewegen sich auf einer Zeitachse und verändern sich ständig, sie werden fotografisch festgehalten, die Fotografien sind ein eigenständiges Produkt, sowie die Live Performance.

„Meine Kunst ist im Alltag angesiedelt, sie nährt sich aus dem Leben. Die Elemente und Handlungen in meiner Arbeit sind mit eigenen Erfahrungen verbunden. Ich kreiere Ereignisse, die sich scheinbar nicht vom Leben unterscheiden, aber sich in ‚skulpturalen Ereignissen‘ entäußern.“ Willi Dorner

Format: Lambdaprints, je 125 x 170 cm