|
Johannes-Messner-Gesellschaft |
|
|
Präsident: Msgr. DDr. Johannes Klinger |
|
|
c/o Institut
für Sozialethik |
|
|
Telefon: (+ 43 1) 42 77-31006, Telefax: ( + 43 1) 42 77-9309 |
|
|
"Wenn du, hingegeben an die unsterblichen Melodien und den Wohllaut unserer großen Lautwerke, alle Seligkeit zu erahnen glaubst, dessen ein Menschenherz fähig ist: dann täusche dich nicht, das alles nur ist wie ein vom Winde verwehter Ton und nur Vorklang des Kommenden." Johannes Messner |
| Podiumsdiskussion Vaterland Europa - Europa der Vaterländer? | ||
|
Aufzeichnung unter
http://de.gloria.tv/?media=348554 Am 19.10.2012 fand
eine gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Ehe und Familie
(IEF) und der Johannes Messner-Gesellschaft in Wien statt. Mitwirkende waren: - Dr. Erwin Bader - Dr. Eva Maria
Barki - Diakon Prof.
Dr. Franz Eckert - Dr. Friedrich
Romig - Botschafter i.
R. Dr. Wolfgang Wolte -
Gesprächsleitung: |
|
Johannes Messner und
John Henry Newman |
|
Am 11. September 2010 fand die
Johannes-Messner-Gedächtniswallfahrt vom Kahlenbergerdorf auf den
Leopoldsberg statt. Die Messe in der Pfarrkirche des Kahlenbergerdorfers
feierte Prof. Josef Spindelböck, Vorstandsmitglied der Johannes-Messner-Gesellschaft.
In der Predigt führte er unter anderem aus: "In wenigen Tagen, nämlich
am Sonntag, dem 19. September 2010, wird Papst Benedikt XVI. während seines
Staatsbesuchs in England den großen englischen Kardinal und Konvertiten John
Henry Newman im Cofton Park in Birmingham seligsprechen. Der Diener Gottes
Johannes Messner war in einer besonderen Weise mit dem seligen John Henry
Newman verbunden: Bekanntlich musste Johannes Messner im Jahr 1938 vor der
Gestapo aus Österreich nach England fliehen. Dort hielt er sich im Exil auf
und fand im Newman’schen Oratorium von Birmingham gastliche Aufnahme und die
nötige Ruhe für seine weiterführenden Studien, wohin er sich auch später für
Forschungsaufenthalte immer wieder gern zurückzog. Aber es war nicht nur
diese Nähe des Ortes, die ihn mit dem großen englischen Kardinal verband:
Beide waren Priester und übten ihren priesterlich-seelsorglichen Dienst zu
einem großen Teil im Bereich der Wissenschaft aus. Beide verehrten auf
besondere Weise die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria, und beide
zeichnete eine über alle Zweifel erhabene Liebe zur katholischen Kirche
aus." - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut! |
Verschiedene Mitteilungen:
Bei der
Johannes-Messner-Gesellschaft ist eine Broschüre von Dr. Karl Mattes,
+ Domprediger i.R. (München) erhältlich:
Johannes Messner. Leben
und Werk, 2010, 23 Seiten.
Prof. em. DDr. Anton Rauscher
hat in der Schwazer Kulturzeitschrift „Heimatblätter“ (Oktober 2010) einen
Beitrag veröffentlicht, der den Titel trägt: „Johannes Messner: Pionier der
sozialen Gerechtigkeit“. Die Zeitschrift ist erhältlich bei info@rabalderhaus-schwaz.at .
Msgr. DDr. Johannes Klinger ist
mit 31. August 2010 als Pfarrer von Döbling-St. Paul, Wien 19, in den Ruhestand
getreten (Wiener Diözesanblatt, September 2010).
Am 6. April 2011
fand im Club 4, Stephansplatz 4, eine Podiumsdiskussion zum Thema "Die
Bedeutung des Naturrechts in der Gegenwart" statt.
Es diskutierten:
Univ.-Prof. Günther Pöltner (Inst. für Philosophie, Universität Wien)
Univ.-Prof. Christian Stadler (Inst. für Rechtsphilosophie, Juridicum,
Universität Wien)
Univ.-Prof. Johann Schelkshorn (Inst. für Philosophie,
Theologische Fakultät der Univ. Wien)
HS-Prof. Thomas Stark (Philosoph,
Phil.-Theol. Hochschule Heiligenkreuz und St. Pölten)
Univ.-Prof. Hanns
Pichler (Nationalökonom, Wirtschaftsuniversität Wien/Harvard University)
Moderation: Prof. Günter Danhel (Institut für Ehe und Familie)
Der
Begriff des Naturrechts ist heute nicht unumstritten. Die Diskussion
behandelte folgende Fragen: Welchen Stellenwert hat das Naturrecht
heute? Und wenn es verworfen wird, was wird an seine Stelle gesetzt? Es gibt
einen Konsens, dass der Mensch etwas sollte – doch weshalb? Herrscht heute
im akademischen Betrieb noch ein reiner Positivismus vor oder gibt es
vernünftige Gründe für die Normbegründung des gesellschaftlichen Lebens? Und
wenn es vernünftige Gründe gibt, inwiefern können diese durch die
Erforschung der Natur des Menschen erkannt werden?
Am Mittwoch, dem 03. November 2010, fand um 19.00 Uhr (s. t.), im
Stefanisaal, Curhaus, 1010 Wien, Stephansplatz 3, eine Podiumsdiskussion zum
Thema „Das Wertefundament Europas - Vergangenheit und Zukunft?“ statt, die vom
Institut für Ehe und Familie und der Johannes Messner-Gesellschaft veranstaltet
wurde. Das Impulsreferat über „Die Frage nach Recht und Gerechtigkeit in der
Politik" hielt Dr. phil. Dipl.-Theol. Thomas Heinrich Stark, ordentlicher
Professor für Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St.
Pölten.
Prof. Robert Spaemann hielt am 12. Mai 2010 einen
Vortrag zum Thema: Menschenwürde und menschliche Natur
„In einer radikal relativistischen Gesellschaft gibt es nicht mehr das Moment der Regulation durch die Wahrheitsidee, sondern nur noch die Regulation durch das Konventionelle, das auch im Interesse derer ist, die gerade die Macht haben.“ (Robert Spaemann)
Wie ist es in unserer liberalen Demokratie dabei eigentlich um die Würde des Menschen bestellt? Wie kann die Wahrheitsidee, an der die menschliche Natur ihr Maß nimmt, wieder gefunden werden?
(Bericht von kathpress.at) Der katholische Philosoph Prof. Robert Spaemann sieht die Menschenwürde durch die europäische Zivilisationsform bedroht. "Durch keine Zivilisation ist die Menschenwürde so bedroht wie durch die europäische", warnte Spaemann im Rahmen eines Vortrages auf Einladung der "Johannes-Messner-Gesellschaft" zum Thema "Menschenwürde und menschliche Natur" in Wien. Der Grund liege darin, dass die europäische eine wissenschaftliche Zivilisation sei, die den Menschen "strikt objektiviert, ihn analysiert und nicht als Subjekt wahrnimmt". In Kombination mit Hochtechnologie stelle dies eine "ungeheure Bedrohung für den Menschen" dar. Europa habe diese Bedrohung "erfunden", zugleich könne Europa durch die Idee der kodifizierten Menschenrechte jedoch auch ein "Gegengift" bieten. Spaemann wörtlich: "Im Blick auf die Menschenrechte muss Europa daher auch missionarisch sein." Diese Idee der Menschenrechte sei eine genuin europäische Idee, während die Idee der Menschenwürde "eine viel ältere" sei, die letztlich allen großen Kulturen eingeschrieben sei und daher als "universales Phänomen" bezeichnet werden kann, so Spaemann.
Alternativ ist ein direkter Download in hoher Auflösung, doch mit großer Datenmenge (1,2 GB) möglich.
Dem seit der Gründung amtierenden Obmann em. Univ.-Prof. DDr. Rudolf Weiler wurde für seine langjährigen Verdienste für die Gesellschaft gedankt
Wien, 26.6.2009, mid; Bei der heurigen Generalversammlung der Johannes Messner-Gesellschaft im Club 4 am Stephansplatz wurde Msgr. DDr. Johannes Klinger, Pfarrer von Döbling-St. Paul und Schüler von Johannes Messner zum neuen Obmann und Präsidenten gewählt. Dem Gründer und langjährigen Vorsitzenden der Gesellschaft em. Univ.-Prof. DDr. Rudolf Weiler wurde für seine Verdienste um die Verbreitung des klassischen Naturrechts in Österreich und Europa ein herzlicher Dank ausgesprochen. Unter seiner Führung veranstaltete die Johannes-Messner-Gesellschaft zahlreiche Symposien zum Thema, zuletzt im Herbst 2007 in Mödling zum Thema „Naturrecht in Evolution“. Ebenso wurde ein Verfahren für die Seligsprechung Messners eingeleitet sowie das Gesamtwerk des Priestergelehrten neu aufgelegt.
In den Vorstand wurden u.a. folgende weitere Personen gewählt: Pfarrer Msgr. Dr. Ernst Kallinger als 1. Stellvertreter, Msgr. Dr. Werner Freistetter, Bischofsvikar der Militärdiözese als 2. Stellvertreter des Vorsitzenden. Als „Fachleute“ wurden Dr. Senta Reichenpfader, Prof. Dr. Josef Spindelböck, Prof. Mag. DDr. Herbert Pribyl sowie Prof. em. Dkfm. Dr. Dr. h.c. J. Hanns Pichler bestellt.
Klinger betonte in seiner Antrittsrede, die wissenschaftlichen Aktivitäten Weilers weiterzuführen und vor allem dem Seligsprechungsverfahren neuen Schwung geben zu wollen.
Eine erste Veranstaltung ist für 15. Oktober 2009 im Klemenssaal des Kurhauses, Stephansplatz 3 geplant. Prof. Dr. Spindelböck wird zum Thema: Die Freiheit in Christus und die Bedeutung des natürlichen Sittengesetzes – eine Reminiszenz zum Paulusjahr. Ausgehend von Röm 2,14-16 wird nach dem Bezug der „Heiden“ zum natürlichen Sittengesetz gefragt und die evangelische Neuheit des Gesetzes Christi herausgestellt. Daran anschließend erfolgt eine aktualisierende Darstellung der existenziellen Zwecke Johannes Messners in natürlicher und übernatürlicher Perspektive.
Für die Richtigkeit der Angaben: Dipl.-Päd. Michael Dräger, 0699 1945 1271, m.draeger@inode.at
Rückblicke:
Am 12. Februar 2010 fand um 19 Uhr im Stephansdom eine Festmesse zum Gedenken an Johannes Messner statt. „Ars musica“ (Mag. Thomas Dolezal) gestaltete die Messfeier musikalisch.
Zum 25. Jahrestag des Todes von Johannes Messner fand am 12. Februar 2009 im Stephansdom eine Gedenkmesse statt. Sie wurde von Prof. Msgr. Franz Schlegl zelebriert. Die musikalische Gestaltung erfolgte durch Ars Musica unter der Leitung von Mag. Thomas Dolezal. Auch Radio Stephansdom gedachte des Priesters und Wissenschaftlers Johannes Messner, und zwar mit der Sendung "Perspektiven" am 12.02.2009 um 19 Uhr, „Eine Spurensuche“ von Stefan Hauser.
Ehemaliger Finanzminister Wolfgang Schmitz am 16.11.2008 gestorben: Er war bis zuletzt Vorstandsmitglied der Johannes-Messner-Gesellschaft. R.I.P.
8. INTERNATIONALES JOHANNES-MESSNER-SYMPOSIUM VOM 20. BIS 23. SEPTEMBER 2007
Dazu der Kathpress-Bericht vom 25.09.2007:
Die aktuelle Bedeutung des Naturrechts stand im Mittelpunkt des 8. Johannes-Messner-Symposions im Bildungshaus St. Gabriel bei Mödling. 50 Experten aus Österreich, Deutschland, Polen, Rumänien und Japan nahmen teil; das Generalthema lautete "Mensch und Naturrecht in Evolution". Em. Prof. Rudolf Weiler, Präsident der Johannes-Messner-Gesellschaft, verwies auf die von Kardinal Christoph Schönborn initiierte Evolutionismusdebatte und die schon bei Johannes Messner (1891-1984) vorhandene Evolutionismuskritik. Der Priester und Philosoph Joseph Messner habe dargelegt, dass die rein positivistische Sicht der Entwicklung des Menschseins den Blick auf die Natur des Menschen verstellt. Aus einer solchen positivistischen Sicht ergebe sich ein Menschenbild ohne sittliche Urteilsfähigkeit.
Weiler und andere Teilnehmer des Symposions fühlten sich im Gespräch mit "Kathpress" auch durch Papst Benedikt XVI. in ihrem Anliegen bestärkt. Der Papst betone immer wieder den Relativismus als Grundproblem der Gesellschaft und stelle die Frage nach dem Wesen der Dinge und des Menschen sowie nach dem, was allen Menschen gemein ist. Aber schon Johannes Paul II. habe angemerkt, "dass es in Ethik und Moral ohne Naturrecht nicht mehr gehen wird", so Weiler.
Die Frage nach dem, was allen Menschen gemein ist, sei in einer globalisierten Welt inzwischen unerlässlich, betonte Prof. Lothar Ross, Vorsitzender der Joseph-Höffner-Gesellschaft in Bonn. Die christliche Naturrechtskonzeption könne hier mit Werten und Zielen, die allen Menschen von Natur aus eigen sind, sinnvolle Ansatzpunkte zur Verständigung schaffen. Johannes Messner habe als einen solchen Lebensmodus etwa die Familie bestimmt.
Dass es solche gemeinsamen Ziele und Werte auch tatsächlich über kulturelle Grenzen hinweg gibt, bestätigte Prof. Hideshi Yamada, Obmann der japanischen Johannes-Messner-Gesellschaft. Yamada lehrt an der Nanzan-Universität in Nagoya. Der Wissenschaftler, der sich ausdrücklich nicht als Christ versteht, referierte beim Symposion über "Mensch und Naturrecht aus Sicht der japanischen Kultur".
Zur Frage, inwieweit das Naturrecht auch für den Dialog mit dem Islam als Basis herangezogen werden könnte, äußerten sich die Symposionsteilnehmer eher vorsichtig. Ansätze einer Naturrechtsphilosophie gebe es auch im Islam, sagte Prof. Karl-Heinz Peschke von der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Gabriel, der auf die Aristoteles-Tradition im Islam verwies. Diese Tradition friste aber derzeit im Islam nur ein Schattendasein.
Msgr. Werner Freistetter, Bischofsvikar der Militärdiözese und Leiter des Instituts für Religion und Friede, unterstrich im "Kathpress"-Gespräch die Weitsicht Messners, der sich schon in den fünfziger Jahren mit brennenden Fragen der internationalen Ordnung und Gerechtigkeit auseinander gesetzt hatte. Wörtlich sprach Freistetter von vielen "aktuellen Einsichten" Messners, etwa was die Bedeutung des internationalen Gerichtshofs betrifft.
Kritik an Familienpolitik
Im Hinblick auf die aktuelle Familienpolitik in vielen Ländern kritisierten die Teilnehmer des Symposions, dass hier immer wieder die Frage nach der Natur des Menschen außer Acht gelassen werde. Die Familienpolitik orientiere sich oft nicht am Wohl und Interesse des Kindes, sondern am Wohl der Wirtschaft. Prof. Josef Spindelböck (St. Pölten) sprach sich dafür aus, die aktuelle Geschlechter-Debatte auf Basis des Naturrechts neu aufzurollen und etwa jene Tendenzen, die die Unterschiede zwischen Mann und Frau nivellieren wollen, kritisch zu hinterfragen.
Spindelböck betonte u.a. auch, dass die Kirche den Globalisierungsprozess noch viel kritischer begleiten müsse, als dies bisher der Fall gewesen sei. Die "Option für die Armen" stelle eine bleibende Verpflichtung für das soziale Handeln dar. "Entwicklung muss in diesem Sinn verstärkt als Befreiung wahrgenommen werden, ohne freilich eine Reduktion auf eine bloß soziale oder politische Ebene zu erfahren", so der Ethiker.
Messners Denken wirkt nach
Der 1891 in Schwaz in Tirol geborene Johannes Messner wurde 1914 zum Priester geweiht und habilitierte sich 1927 mit einer Studie zur Grundlegung einer systematischen Wirtschaftethik an der Theologischen Fakultät Salzburg, wo er anschließend mehrere Jahre als Privatdozent lehrte. 1935 berief ihn die Universität Wien als Außerordentlichen Professor für Ethik und Sozialwissenschaften. Mittlerweile war Messner durch sein erstes großes Werk "Die Soziale Frage" bekannt geworden. Er entwickelte darin eine umfassende Sozialkritik, zeigte dabei das Scheitern von Kapitalismus und Sozialismus auf und betonte die Bedeutung einer christlichen Sozialreform für die Lösung der sozialen Frage.
Durch den NS-Einmarsch verlor er seine Professur, angesichts der drohenden Verhaftung floh er über die Schweiz nach England, wo er im von Kardinal Newman gegründeten Oratorium in Birmingham Aufnahme fand. 1949 erschien, zunächst auf Englisch, Messners Hauptwerk "Social Ethics". Der Titel der bald folgenden deutschen Ausgabe lautete "Das Naturrecht". Ab 1949 nahm Messner auch wieder seine Lehrtätigkeit in Wien auf. 1962 wurde er emeritiert. Er starb am 12. Februar 1984 in Wien.
Wie Prof. Weiler, Messners Nachfolger an der Universität Wien, ankündigte, sei derzeit die Einrichtung einer Johannes-Messner-Stiftungsprofessur ab 2008 für einen Vertreter der Wiener Naturrechtsschule in Planung, zunächst befristet auf fünf Jahre. Kontakt bestehe diesbezüglich mit der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz. Derzeit sei man noch dabei, die Finanzierung sicher zu stellen, so Weiler.
A) DER SELIGSPRECHUNGSPROZESS FÜR JOHANNES MESSNER WURDE ERÖFFNET:
HERZLICHE EINLADUNG AN ALLE!
Mit einer feierlichen
Pontifikalvesper wurde durch Seine Eminenz, den hochwürdigsten
Kardinal-Erzbischof Dr. Christoph Schönborn, am Vorabend des
Allerheiligenfestes (31. Oktober 2002) um 19 Uhr der diözesane
Seligsprechungsprozeß für Universitätsprofessor DDr. Johannes Messner (1891 -
1984) in der Franziskanerkirche in Wien I, Franziskanerplatz 4,
eröffnet. Sein Leben als Priester und Wissenschaftler stand im Dienste des
Reiches Gottes. Der Feier ging das heilige Oktober-Rosenkranzgebet mit dem
Postulator des Verfahrens, Hw. em. Univ.-Prof. P. Dr. Anton Rauscher SJ,
voraus. Gestaltet wurde die Feier durch Ars Musica. Mit Druckerlaubnis des
Erzbischöflichen Ordinariates Wien vom 30. September 2002, Zl. 997/2002, kann
folgendes Gebet empfohlen werden: "Allmächtiger Gott, lieber Vater: Du
bist der Ursprung und das Ziel aller Menschen. Du hast uns in einer Zeit des
gesellschaftlichen Umbruchs, der ideologischen Verirrungen und totalitärer
Herrschaftssysteme sowie zweier verheerender Weltkriege Johannes Messner
geschenkt. Er hat Dir gedient und in seinem Schrifttum die Wahrheiten und Werte
der Schöpfungsordnung aufleuchten lassen. Wir bitten darum, daß er Vorbild sei
allen, die sich für die Würde und Grundrechte jedes Menschen einsetzen, die um
gerechte und solidarische Strukturen in allen Gesellschaften und Staaten
ringen, die sich für Gerechtigkeit in der Welt der Arbeit engagieren, die die
Versöhnung und den Frieden fördern. Im Vertrauen auf seine Vollendung in Dir
bitten wir: gewähre uns auf die Fürsprache Deines Dieners Johannes Messner die
Gnade, inmitten der Gesellschaft Zeugnis für Dich und die Wahrheit abzulegen
und entsprechend zu handeln. Stärke uns mit Deinem Geist, damit wir dankbar
sind für Deine Güte und Dich preisen. Amen. "
Immer kann um Gewährung persönlicher Anliegen auf die Fürsprache des Dieners
Gottes Johannes Messner gebeten werden. Gebetserhörungen sollten uns rasch
mitgeteilt werden: Johannes-Messner-Gesellschaft, Schottenring 21, A-1010
Wien; oder Hw. Herrn Postulator em. Univ.-Prof. P. Dr. Anton Rauscher SJ, c/o
Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle, Brandenberger Straße 33,
D-41065 Mönchengladbach. Wir bitten für die Durchführung des
Seligsprechungsprozesses um Spenden auf unser auf die
Johannes-Messner-Gesellschaft lautendes Konto bei der Raiffeisenlandesbank
NÖ-Wien AG, Konto-Nr. 171.710, BLZ 32000. Vergelt's Gott!
B) GRUNDINFORMATIONEN ZU JOHANNES MESSNER UND ZUR JOHANNES-MESSNER-GESELLSCHAFT IN DEUTSCH, ITALIENISCH UND LATEINISCH:
Die Johannes-Messner-Gesellschaft
Lebenswerk und
Lebenslauf - Inhaltsangabe:
Wie sah Johannes Messner seine Naturrechtslehre?
Überblick über die wichtigsten Werke (1. und
letzte Ausgabe, alphabetisch geordnet)
Überblick über die wichtigsten Werke (1. und
letzte Ausgabe, chronologisch geordnet)
Aktualisierte
Bibliographie der Messner-Gesellschaft für die Seligsprechung (14. 11. 2002)
Umfassende
Bibliographie der Messner-Gesellschaft (alte Version)
Italianisierte Bibliographie von Dr. Pytlik (13. 10.
2002)
Rechtzeitig vor Beginn des Seligsprechungsverfahrens, das wir alle mit unseren Gebeten begleiten können, wurde nun eine aktuelle italienischsprachige Dissertation am 12. September 2002 in Rom approbiert und nunmehr sowohl gedruckt als auch vollständig ins Internet gestellt. Damit sind auch in der Wissenschaftssektion des Webmasters der Johannes-Messner-Gesellschaft aktuelle Beiträge in Deutsch, Italienisch und Lateinisch abrufbar, inklusive der italianisierten und wahrscheinlich bisher vollständigsten Bibliographie, was die Arbeiten Johannes Messners selbst betrifft. Außerdem können folgende für längere Zeit vergriffen gewesene Werke Johannes Messners Gott sei Dank ab sofort wieder sehr leicht über den Buchhandel oder über verkauf-f@verlag.oldenburg.de bestellt werden:
1.
Empfehlung insbesondere für die Jugend, für die Lebenskunde und als Basis
guter christlicher Seelsorge (soeben neu erschienen!):
Band 4 der von Anton Rauscher und Rudolf Weiler in Verbindung mit Alfred
Klose und Wolfgang Schmitz herausgegebenen Ausgewählten Werke: Widersprüche
in der menschlichen Existenz. Tatsachen, Verhängnisse und Hoffnungen.
Eingeleitet von Anton Rauscher, Wien - München 2002, ISBN 3-7028-0397-1 (Verlag
für Geschichte und Politik Wien) oder ISBN 3-486-56712-8 (Oldenburg
Wissenschaftsverlag München), XVI, 423 S.
2.
Empfehlung insbesondere zur Unterscheidung der Geister, für eine
authentische christliche Spiritualität und zur Predigtvorbereitung (neu
erschienen 2002!):
Band 3 der von Anton Rauscher und Rudolf Weiler in Verbindung mit Alfred
Klose und Wolfgang Schmitz herausgegebenen Ausgewählten Werke: Spirituelle
Schriften. Das Wagnis des Christen (In der Kelter Gottes). Das Unbefleckte
Herz - Litanei und Betrachtungen nach Kardinal H. J. Newman und M. J. Scheeben.
Eingeleitet von Senta Reichenpfader, Wien - München 2002, ISBN 3-7028-0389-0
(VGP) oder ISBN 3-486-56625-3 (OWV), XXIV, 156 S.
3.
Empfehlung insbesondere zur überzeugenden Begründung einer glaubwürdigen
Persönlichkeitsethik und zur Erkenntnis der echten Probleme des Westens (neu
erschienen 2001!):
Band 1 der von Anton Rauscher und Rudolf Weiler in Verbindung mit Alfred
Klose und Wolfgang Schmitz herausgegebenen Ausgewählten Werke: Kulturethik
mit Grundlegung durch Prinzipienethik und Persönlichkeitsethik. Eingeleitet
von Alfred Klose und Rudolf Weiler, Wien - München 2001, ISBN 3-7028-0386-6
(VGP) oder ISBN 3-486-56611-3 (OWV), XIX, 681 S.
4.
Empfehlung für jede gute Bibliothek - das Standardwerk als derzeit beste
Summe des Naturrechts zum Nachschlagen sozialer Fragestellungen und als Basis
modernen Weiterdenkens der katholischen Soziallehre (neu erschienen 1984, 7.
Auflage):
Das Naturrecht. Handbuch der Gesellschaftsethik, Staatsethik und
Wirtschaftsethik, Berlin 1984, ISBN 3-428-05660-4 (Verlag Duncker &
Humblot), 1372 S.
5. Empfehlung für
Ökonomen als Erkenntnishilfe beim Zusammenhang von Sozialökonomie und
Sozialethik zur Grundlegung einer heutigen Wirtschaftsethik (neu erschienen
2002!):
Band 2 der von Anton Rauscher und Rudolf Weiler in Verbindung mit Alfred
Klose und Wolfgang Schmitz herausgegebenen Ausgewählten Werke: Frühschriften.
W. Hohoffs Marxismus. Studien zur Erkenntnislehre der nationalökonomischen
Theorie. Sozialökonomie und Sozialethik. Studie zur Grundlegung einer
systematischen Wirtschaftsethik. Eingeleitet von Anton Rauscher, Wien - München
2002, ISBN 3-7028-0388-2 (VGP) oder ISBN 3-486-56624-5 (OWV), XXX, 149 S.
|
C) Derzeit hier ladbare Beiträge von Johannes Messner: |
|
Staatslexikon
der Görresgesellschaft, Verlag Herder & Co., Freiburg i. Br., 5. neubearb.
Aufl., 1927, Band II: (0,2 MB)
- Hohoff, ebenda,
Sp. 1324 - 1326,
-
Individualismus, ebenda, Sp. 1459 - 1462
Staatslexikon der Görresgesellschaft, Verlag
Herder & Co., Freiburg i. Br., 5. neubearb. Aufl., 1929, Band III: (2,9
MB)
-
Liberalismus, ebenda, Sp. 968 - 989,
- Marx,
ebenda, Sp. 1170 - 1175,
- Marxismus,
ebenda, Sp. 1175 - 1196
Staatslexikon
der Görresgesellschaft, Verlag Herder & Co., Freiburg i. Br., 5. neubearb.
Aufl., 1931, Band IV: (2.8 MB)
- Soziale
Frage, ebenda, Sp. 1660 - 1664,
- Soziale
Gerechtigkeit, ebenda, Sp. 1664 - 1669,
- Soziale
Ordnung, ebenda, 1673 - 1680,
- Sozialethik,
ebenda, 1680 - 1682,
-
Sozialkonservativismus, ebenda, Sp. 1695,
- Sozialkritik,
ebenda, Sp. 1696 - 1699,
-
Sozialliberalismus, ebenda, Sp. 1699 - 1700,
-
Sozialpolitik, ebenda, Sp. 1707 - 1712,
- Sozialreform,
ebenda, Sp. 1727 - 1733
Kurz gefaßte christliche Soziallehre, Berlin 2/1991
(Wien 1979) (0,1 MB)
Hinweis:
Zum Aufruf vieler hier verfügbarer
Informationen benötigen Sie z. B. den Acrobat Reader von Adobe. Sie können
diesen kostenlos von der Adobe-Homepage beziehen.
.
Mitteilungen an den Vorstand der Johannes-Messner-Gesellschaft
![]()
Zuletzt aktualisiert: 2. März 2013 /
Webmaster: Prof. Dr. Josef Spindelböck.