Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Beschreibung: Diener Gottes Hw. em. Univ.-Prof. Prälat DDr. Johannes Messner (1891 - 1984)

Johannes-Messner-Gesellschaft

Präsident: Msgr. DDr. Johannes Klinger

c/o Institut für Sozialethik 
an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien 
A-1010 Wien, Schenkenstraße 8-10

 

Johannes Messner war Gründer der „Wiener Schule der Naturrechtsethik“ und herausragender Lehrer des traditionellen und christlichen Naturrechts. Als Professor am Institut für Ethik und Sozialwissenschaften an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität in Wien wirkte er bis 1966. Einige Jahre nach Johannes Messners Tod (1984) wurde 1991 zur Pflege seines wissenschaftlichen und spirituellen Erbes die „Johannes-Messner-Gesellschaft“ gegründet. Die Gesellschaft führt die von Messner postulierten Inhalte der Sozialethik fort. Der Prozess zur Seligsprechung Messners wurde 2002 in Wien feierlich eröffnet.

 

"Wenn du, hingegeben an die unsterblichen Melodien und den Wohllaut unserer großen Lautwerke, alle Seligkeit zu erahnen glaubst, dessen ein Menschenherz fähig ist: dann täusche dich nicht, das alles nur ist wie ein vom Winde verwehter Ton und nur Vorklang des Kommenden."

Johannes Messner

 

Die Feier des 125. Geburtstages von Johannes Messner am 16. Februar 2016 erfolgte in der Zelebration der hl. Messe im Stephansdom durch Dompropst Prälat Dr. Ernst Pucher.

Urs Knoblauch, Naturrecht - Die Grundlage von Recht und Frieden, in: Zeit-Fragen, 7. Juni 2016

 

Mitteilungsblatt 2015 online (PDF)

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Sistierung Causa Prof. DDr. Johannes Messner (Wiener Diözesanblatt, 154. Jg., Nr. I, Jänner 2016)

 

Aufgrund der ermittelten Ergebnisse und des umfangreichen Berichtes des von mir neuerlich beauftragten und eingesetzten Senates in der causa zur Seligsprechung des Dieners Gottes Prof. DDr. Johannes Messner sehe ich mich nunmehr veranlasst, weitere Verfahrensschritte in diesem Voruntersuchungsstadium nicht mehr zu beauftragen und zu verfolgen.

Der Senat hat durch seine Erhebungen das vorbildliche sowie verdienstvolle priesterliche und wissenschaftliche Wirken des Dieners Gottes Johannes Messner in Erinnerung gerufen; dennoch fehlt für die Weiterführung des Verfahrens zumindest ein wesentliches Element: eine umfangreiche, kontinuierliche und anhaltende Verehrung des Dieners Gottes in der Erzdiözese Wien. Das lässt es daher geraten erscheinen, von der Weiterführung des Verfahrens zur Seligsprechung abzusehen.

Wien, 30. November 2015

Kardinal Dr. Christoph Schönborn e.h.
Erzbischof

Dr. Walter Mick e.h.
Kanzler

 

Die Johannes-Messner-Gesellschaft freut sich über die päpstliche Ernennung unseres Vorstandsmitgliedes Dr. Werner Freistetter zum neuen Militärbischof. Weitere Informationen finden Sie auf www.mildioz.at

 

Die Johannes-Messner-Gesellschaft lud zur Präsentation des von Prof. Dr. Herbert Pribyl und Dr. Christian Machek herausgegebenen Buches "Naturrecht. Quellen und Bedeutung für die Gegenwart" am 22. April 2015, um 19.00 Uhr im Stephanisaal des Curhauses, Stephansplatz 3, 1010 Wien.

Der Begriff des Naturrechts ist heute in Zeiten einer „Diktatur des Relativismus“ nicht unumstritten. Doch wenn es verworfen wird, was wird an seine Stelle gesetzt? Es gibt einen Konsens, dass der Mensch etwas sollte – doch weshalb? Gibt es vernünftige Gründe für die Normbegründung des gesellschaftlichen Lebens? Und wenn es vernünftige Gründe gibt, inwiefern können diese durch die Erforschung der Natur des Menschen erkannt werden?

 

 

Am 27.02.2015 verstarb im Herrn Univ.-Prof. em. DDr. Alfred Klose, ein langjähriges Mitglied im Vorstand der Johannes-Messner-Gesellschaft. // Am 31. Dezember 2014 verstarb Univ.-Prof. em. Dr. Norbert Leser. // Wir trauern um unser Vorstandsmitglied OStR Prof. Msgr. Dr. Ernst Kallinger, der am 21. Mai 2014 verstorben ist! Herr, gib ihnen die ewige Ruhe!

 

Mitteilungsblatt Dezember 2014 online (PDF)

 

Buchhinweis:
Es hat mich gedrängt - Gedanken, Aphorismen und Lebensweisheiten aus Briefen von Johannes Messner
Rastlos arbeitete der 1891 in Tirol geborene Johannes Messner als treuer Diener im Weinberg seines Herrn. Nach der Priesterweihe 1914 widmete er seine Forschungs- und Lehrtätigkeit in besonderer Weise der kirchlichen Soziallehre. Er verstarb 1984 in Wien, 2002 wurde der Seligsprechungsprozess eingeleitet.
Als einfühlsamem Seelsorger lag ihm die Jugend besonders am Herzen. In unzähligen Gesprächen und Briefen vermochte er, schöpfend aus dem Glauben und seinem reichen Erfahrungsschatz, den Menschen Halt und Mut zu geben.
In diesem Buch sind 300 ausgewählte Zitate, Aphorismen und Lebensweisheiten aus seinen Briefen gesammelt, die einen weiten Bogen vom Lernen, der Ausdauer in Anstrengung, über Fragen zur Selbstbeherrschung, rechten Toleranz und Wahrheit bis hin zur Liebe zu Kunst und Natur und natürlich zu geistlichen Lebensregeln und Gebet spannen.
Mit einem Vorwort von Bischof DDr. Klaus Küng, einem Lebensbild von Univ.-Prof. DDr. Rudolf Weiler und einem Nachwort von Prof. DDr. Arthur F. Utz.
Sehr schöne hochwertige Aufmachung mit vielen meditativen Farbbildern.
Preis EUR 14,90, ISBN 978-3-90268-68-8

Bestellung: www.kathshop.at

 

 

Gebet um die Seligsprechung

 

Mit kirchlicher Druckerlaubnis des Erzbischöflichen Ordinariates Wien vom 30. September 2002, Zl. 997/2002, wird folgendes Gebet empfohlen:

 

„Allmächtiger Gott, lieber Vater: Du bist der Ursprung und das Ziel aller Menschen. Du hast uns in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs, der ideologischen Verirrungen und totalitärer Herrschaftssysteme sowie zweier verheerender Weltkriege Johannes Messner geschenkt. Er hat Dir gedient und in seinem Schrifttum die Wahrheiten und Werte der Schöpfungsordnung aufleuchten lassen. Wir bitten darum, dass er Vorbild sei allen, die sich für die Würde und Grundrechte jedes Menschen einsetzen, die um gerechte und solidarische Strukturen in allen Gesellschaften und Staaten ringen, die sich für Gerechtigkeit in der Welt der Arbeit engagieren, die die Versöhnung und den Frieden fördern. Im Vertrauen auf seine Vollendung in Dir bitten wir: gewähre uns auf die Fürsprache Deines Dieners Johannes Messner die Gnade, inmitten der Gesellschaft Zeugnis für Dich und die Wahrheit abzulegen und entsprechend zu handeln. Stärke uns mit Deinem Geist, damit wir dankbar sind für Deine Güte und Dich preisen. Amen.“

 

Immer kann um Gewährung persönlicher Anliegen auf die Fürsprache des Dieners Gottes Johannes Messner gebeten werden.

 

Gebetserhörungen mögen mitgeteilt werden: Johannes-Messner-Gesellschaft, Schenkenstraße 8-10, A-1010 Wien.

 



 

Rückblick: Symposium zum 70. Geburtstag von Prof. Erwin Bader: „Die Bedeutung der Christlichen Soziallehre für ethisches Handeln“

 

Zeit: Donnerstag, 10. Oktober 2013, 17:00 - 21:00 / Ort: Aula des Universitäts - Campus / Spitalgasse 2 / Hof 1, 1090 Wien/ Einladung als PDF.

 

(kathpress.at) Die Bedeutung der christlichen Soziallehre für das ethische Handeln steht im Mittelpunkt eines Symposiums am Donnerstag, 10. Oktober, in Wien anlässlich des 70. Geburtstags des christlichen Sozial- und Religionsphilosophen Erwin Bader. Der programmatische Schwerpunkt der Tagung, die von Universität Wien gemeinsam mit dem Karl Kummer-Institut und der Johannes Messner-Gesellschaft veranstaltet wird, deckt sich mit dem Mittelpunkt von Baders jahrzehntelangen Lehr- und Forschungsaktivitäten: der christlichen Soziallehre in Zusammenhang mit ethischen Fragestellungen, der Weltethos- und Friedensforschung.

Weihbischof Franz Scharl wird das Symposium, das ab 17 Uhr in der Aula des Universitäts-Campus stattfindet, mit einem Grußwort eröffnen. Der Politik- und Rechtswissenschafter Manfred Wielan, einer der Begründer des österreichischen Umweltrechts, wird über Umweltethik referieren, der Vorstand des Instituts für Ethik und Sozialwissenschaften an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Heiligenkreuz, Herbert Pribyl, bringt "Das Prinzip Nachhaltigkeit in der katholischen Soziallehre" zur Sprache.  Weitere Vortragende sind die Psychotherapeutin und Publizistin Rotraud Perner, der Philosoph Norbert Leser und der Sozialphilosoph Paul Tarmann spricht über "Ethik in der Spannung zwischen Bewahren und Erneuern".  Erwin Bader selbst, der auch Vizepräsident der Initiative Weltethos Österreich ist und einer breiteren Öffentlichkeit durch seine Kritik an Demokratiedefiziten etwa auf EU-Ebene und durch seinen Einsatz für die Neutralität Österreichs bekannt ist, wird in seinem Vortrag den interdisziplinären Charakter der christlichen Sozialphilosophie in den Blick nehmen.

 

 

 

Johannes-Messner-Symposium "Naturrecht und Neuevangelisierung"

27. und 28. September 2013, Schottenstift, Freyung 6, 1010 Wien

Lesen Sie eine kurze Zusammenfassung, erstellt durch Univ.Prof.em. Peter Inhoffen

Einladung als PDF-Datei

 

 

Vorsitz: Prof. Günter Danhel, Wien. Nach jedem Vortrag Fragerunde und Diskussion.

Vorträge:

 

 

Mitteilungsblatt Dezember 2013 online (PDF)

Mitteilungsblatt Dezember 2012 online (PDF)

Mitteilungsblatt Dezember 2011 online (PDF)

Mitteilungsblatt Dezember 2010 online (PDF)

Mitteilungsblatt 2009 online (PDF)

 

Podiumsdiskussion Vaterland Europa - Europa der Vaterländer?

Aufzeichnung  unter   http://de.gloria.tv/?media=348554

Am 19.10.2012 fand eine gemeinsame Veranstaltung des Instituts für Ehe und Familie (IEF) und der Johannes Messner-Gesellschaft in Wien statt.

Mitwirkende waren:

- Dr. Erwin Bader
Ao. Universitätsprofessor i. R.; Institut für Philosophie an der Universität Wien Arbeitsschwerpunkte: Ethik, Weltethos, Sozialphilosophie, Christentum, Dialog der Religionen, Friedensforschung

- Dr. Eva Maria Barki
Rechtsanwältin, Vorstandsmitglied der Österreichischen Liga für Menschenrechte, Präsidentin der AWR - Austria Association for the Study of the World Refugee Problem, Präsidentin des Forum Mitteleuropa

- Diakon Prof. Dr. Franz Eckert
Eb. Konsistorialrat, Integrationsbeauftragter im Generalsekretariat der Österreichischen Bischofskonferenz, Mitglied der Rechtskommission der "Kommission der Bischofskonferenzen des EU-Raumes" (ComECE)

- Dr. Friedrich Romig
Universitätsdozent i. R., Nationalökonom und Schriftsteller

- Botschafter i. R. Dr. Wolfgang Wolte
in Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse; Mitglied des Vorstands und des Beirats der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik seit 1997

- Gesprächsleitung:
MMag. Dr. Gudrun Kugler, MTS (in Vertretung des erkrankten Prof. Günter Danhel, IEF), Magister des Rechts und des Frauenrechts, Doktor des Internationalen Rechts und Master der Theologischen Studien zu Ehe und Familie. Seit 2008 unterrichtet sie als Adjunct Professor am Internationalen Theologischen Institut (www.iti.ac.at ).

Kathpress-Meldung vom 29.03.2012

Der Seligsprechungsprozess für den Priester und Wiener Sozialethiker Johannes Messner ist wieder aufgenommen worden. Das bestätigte der seit November 2011 neu ernannte Postulator des Verfahrens, Militärsuperior Harald Tripp, am Mittwochabend gegenüber "Kathpress" am Rande einer Veranstaltung mit dem Titel "Johannes Messner 'live'". In den Räumen der Wiener Dompfarre präsentierte der Neffe von Johannes Messner, der an der Universität Kassel dozierende Erziehungswissenschafter Prof. Rudolf Messner, Texte, Bilder und Tondokumente aus Leben und Werk des bedeutenden Sozialethikers. Nach der zeitweiligen Sistierung sei man derzeit intensiv "mit der Befragung von Zeitzeugen zum Leben von Messner" befasst, erläuterte Tripp. Dabei gehe es vor allem um Belege für den geforderten "heroischen Tugendgrad" von Johannes Messner. Weiters soll geklärt werden, inwiefern Messner "im Ruf der Heiligkeit stand und steht" und ob es Hinweise auf ein erforderliches Wunder gebe. Zu den befragten Zeitzeugen zählt auch sein Neffe Rudolf Messner, der derzeit an einer Johannes-Messner-Biografie arbeitet. Tripp zeigte sich zuversichtlich, dass das Seligsprechungsverfahren auf Ebene der Erzdiözese "zügig weiterkommt". Das Verfahren wurde 2002 von Kardinal Christoph Schönborn eröffnet.

Johannes Messner "live"

Im Zentrum des Vortrags über Johannes Messner standen dessen Lebensstationen, vor allem sein schneller Aufstieg zu einem der bedeutendsten katholischen Sozialethiker im Deutschsprachigen Raum in der Zwischenkriegszeit. 1938 erfolgte mit der Flucht und Emigration nach England die "Lebenskrise" Messners, die zur beinahe wundersamen Wende wurde: Im englischen Exil im Oratorium in Birmingham verfasste er sein Hauptwerk "Das Naturrecht", das zuerst 1949 auf Englisch unter dem Titel "Social Ethiks" erschien und Messner international bekannt machte. Rudolf Messner verwies darauf, dass "Die Soziale Frage" - der gleichnamige Titel erschien bis 1938 in 5 Auflagen - schon durch die Herkunft Johannes Messners mitbestimmt war: Der Vater war Bergarbeiter und auch die Mutter musste als Fabriksarbeiterin für das Auskommen der fünfköpfigen Familie sorgen. Johannes Messners Expertise in sozialen Fragen habe dazu geführt, dass er maßgeblich am 1925 erschienen Sozialhirtenbrief der österreichischen Bischöfe mitgearbeitet habe. Kritische Distanz zum Ständestaat Detailliert ging der in Kassel lehrende Neffe des Sozialethikers auf die Zeit von 1934 bis 1938 ein. Johannes Messner habe zeitweise auch Engelbert Dollfuss als Berater in sozialpolitischen Fragen gedient. Auch habe Messner viel Respekt vor der christlich geprägten Gesinnung des Politikers gehabt, und sei von dessen "märtyrerhaftem Tod fasziniert gewesen". Ausdruck dessen sei auch das 1935 erschienene Buch Messners mit dem schlichten Titel "Dollfuss". Gleichzeitig habe sich Johannes Messner aber gegen das Projekt "Ständestaat" ausgesprochen, dafür aber immer für eine "berufsständische Ordnung in Freiheit und Subsidiarität" plädiert. Seine Kritik beruhte darauf, dass es dem Staat nicht zustehe, derart massiv Wirtschaft und Gesellschaft steuern zu wollen. Messner sah seine Kritik durch die Prinzipien der Katholischen Soziallehre gedeckt. Diese kritische Distanz zum Ständestaat habe es Messner im Nachhinein ermöglicht, nach dem Exil in England 1949 wieder seine Professur in Wien anzutreten. Dem vorausgegangen war Messners Flucht am 25. Juli 1938 in die Schweiz und sein darauf folgendes Exil in England.

"Johannes Messner war durch und durch ein priesterlicher Mensch", dieses Urteil von Prof. Anton Rauscher sei eine treffende Beschreibung seines Onkels, so Rudolf Messner. Bis zum 89. Lebensjahr Habe Johannes Messner wissenschaftlich gewirkt, "bestimmt und begleitet vom persönlichen Gebet". Sein gesamtes Leben sei geprägt gewesen "von großem Gottvertrauen" und dem geheimen Leitwort seines Lebens "Die Liebe wird's erreichen" aus Beethovens Oper "Fidelio". Johannes Messner wurde am 16. Februar 1891 in Schwaz in Tirol geboren. Er verstarb am 12. Februar 1984 in Wien. Die nach seinem Tod in Wien gegründete "Johannes-Messner-Gesellschaft" widmet sich dem Werk und Andenken des bedeutenden katholischen Sozialethikers.


 

Johannes Messner und John Henry Newman

Am 11. September 2010 fand die Johannes-Messner-Gedächtniswallfahrt vom Kahlenbergerdorf auf den Leopoldsberg statt. Die Messe in der Pfarrkirche des Kahlenbergerdorfers feierte Prof. Josef Spindelböck, Vorstandsmitglied der Johannes-Messner-Gesellschaft. In der Predigt führte er unter anderem aus: "In wenigen Tagen, nämlich am Sonntag, dem 19. September 2010, wird Papst Benedikt XVI. während seines Staatsbesuchs in England den großen englischen Kardinal und Konvertiten John Henry Newman im Cofton Park in Birmingham seligsprechen. Der Diener Gottes Johannes Messner war in einer besonderen Weise mit dem seligen John Henry Newman verbunden: Bekanntlich musste Johannes Messner im Jahr 1938 vor der Gestapo aus Österreich nach England fliehen. Dort hielt er sich im Exil auf und fand im Newman’schen Oratorium von Birmingham gastliche Aufnahme und die nötige Ruhe für seine weiterführenden Studien, wohin er sich auch später für Forschungsaufenthalte immer wieder gern zurückzog. Aber es war nicht nur diese Nähe des Ortes, die ihn mit dem großen englischen Kardinal verband: Beide waren Priester und übten ihren priesterlich-seelsorglichen Dienst zu einem großen Teil im Bereich der Wissenschaft aus. Beide verehrten auf besondere Weise die heilige Jungfrau und Gottesmutter Maria, und beide zeichnete eine über alle Zweifel erhabene Liebe zur katholischen Kirche aus." - Lesen Sie die Predigt in vollem Wortlaut!

Hintergrundinformation:
Papst Benedikt XVI. kehrt am 19. September 2010 nach der Seligsprechung von John Henry Kardinal Newman in dem von Newman gegründeten Oratorium in Birmingham/England zu einem Privatbesuch ein. In diesem Oratorium fand Johannes Messner nach seiner Flucht aus Österreich vor den Nationalsozialisten im Jahre 1938 Zuflucht und schrieb hier in neunjähriger Arbeit sein Hauptwerk "Das Naturrecht" (engl. als "Social Ethics" erschienen). Auch seine spirituellen Schriften ("In der Kelter Gottes", "Das Wagnis des Christen", "Das Unbefleckte Herz") und Teile seiner "Kulturethik" und anderer Werke verfasste er hier in aller Zurückgezogenheit.
Johannes Messner vermerkt in "Das Wagnis des Christen": "Auf dem Gedenkstein für John Henry Kardinal Newman, im Vorraum zur Kirche des Hauses, in dem er den größten Teil seines Lebens lebte und wirkte - in ihm schriebe ich diese Zeilen -, stehen die Worte: Ex umbris et imaginibus ad veritatem. [= Aus Schatten und Bildern zur Wahrheit.] Darin ist die Lebensphilosophie dieses großen Denkers und Christen enthalten, der mit der ganzen Inbrunst seines großfühlenden Herzens, aber auch mit der ganzen Entschiedenheit seines starken Geistes den Weg zur Vollwirklichkeit des Christentums im Denken wie im Leben ging." (Johannes Messner, Ausgewählte Werke, Bd 3, Wien 2002, 31 f)

Weitere Mitteilungen:

Bei der Johannes-Messner-Gesellschaft ist eine Broschüre von Dr. Karl Mattes, + Domprediger i.R. (München) erhältlich:
Johannes Messner. Leben und Werk
, 2010, 23 Seiten.

Prof. em. DDr. Anton Rauscher hat in der Schwazer Kulturzeitschrift „Heimatblätter“ (Oktober 2010) einen Beitrag veröffentlicht, der den Titel trägt: „Johannes Messner: Pionier der sozialen Gerechtigkeit“. Die Zeitschrift ist erhältlich bei info@rabalderhaus-schwaz.at .

Msgr. DDr. Johannes Klinger ist mit 31. August 2010 als Pfarrer von Döbling-St. Paul, Wien 19, in den Ruhestand getreten (Wiener Diözesanblatt, September 2010).


Am 6. April 2011 fand im Club 4, Stephansplatz 4, eine Podiumsdiskussion zum Thema "Die Bedeutung des Naturrechts in der Gegenwart" statt.
Es diskutierten:
Univ.-Prof. Günther Pöltner (Inst. für Philosophie, Universität Wien)
Univ.-Prof. Christian Stadler (Inst. für Rechtsphilosophie, Juridicum, Universität Wien)
Univ.-Prof. Johann Schelkshorn (Inst. für Philosophie, Theologische Fakultät der Univ. Wien)
HS-Prof. Thomas Stark (Philosoph, Phil.-Theol. Hochschule Heiligenkreuz und St. Pölten)
Univ.-Prof. Hanns Pichler (Nationalökonom, Wirtschaftsuniversität Wien/Harvard University)
Moderation: Prof. Günter Danhel (Institut für Ehe und Familie)
 
Der Begriff des Naturrechts ist heute nicht unumstritten. Die Diskussion behandelte folgende Fragen: Welchen Stellenwert hat das Naturrecht heute? Und wenn es verworfen wird, was wird an seine Stelle gesetzt? Es gibt einen Konsens, dass der Mensch etwas sollte – doch weshalb? Herrscht heute im akademischen Betrieb noch ein reiner Positivismus vor oder gibt es vernünftige Gründe für die Normbegründung des gesellschaftlichen Lebens? Und wenn es vernünftige Gründe gibt, inwiefern können diese durch die Erforschung der Natur des Menschen erkannt werden?
 

 

Am Mittwoch, dem 03. November 2010, fand um 19.00 Uhr (s. t.), im Stefanisaal, Curhaus, 1010 Wien, Stephansplatz 3, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Das Wertefundament Europas - Vergangenheit und Zukunft?“ statt, die vom Institut für Ehe und Familie und der Johannes Messner-Gesellschaft veranstaltet wurde. Das Impulsreferat über „Die Frage nach Recht und Gerechtigkeit in der Politik" hielt Dr. phil. Dipl.-Theol. Thomas Heinrich Stark, ordentlicher Professor für Philosophie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Pölten.

Prof. Robert Spaemann hielt am 12. Mai 2010 einen Vortrag zum Thema: Menschenwürde und menschliche Natur

„In einer radikal relativistischen Gesellschaft gibt es nicht mehr das Moment der Regulation durch die Wahrheitsidee, sondern nur noch die Regulation durch das Konventionelle, das auch im Interesse derer ist, die gerade die Macht haben.“ (Robert Spaemann)

Wie ist es in unserer liberalen Demokratie dabei eigentlich um die Würde des Menschen bestellt? Wie kann die Wahrheitsidee, an der die menschliche Natur ihr Maß nimmt, wieder gefunden werden?

(Bericht von kathpress.at) Der katholische Philosoph Prof. Robert Spaemann sieht die Menschenwürde durch die europäische Zivilisationsform bedroht. "Durch keine Zivilisation ist die Menschenwürde so bedroht wie durch die europäische", warnte Spaemann im Rahmen eines Vortrages auf Einladung der "Johannes-Messner-Gesellschaft" zum Thema "Menschenwürde und menschliche Natur" in Wien. Der Grund liege darin, dass die europäische eine wissenschaftliche Zivilisation sei, die den Menschen "strikt objektiviert, ihn analysiert und nicht als Subjekt wahrnimmt". In Kombination mit Hochtechnologie stelle dies eine "ungeheure Bedrohung für den Menschen" dar. Europa habe diese Bedrohung "erfunden", zugleich könne Europa durch die Idee der kodifizierten Menschenrechte jedoch auch ein "Gegengift" bieten. Spaemann wörtlich: "Im Blick auf die Menschenrechte muss Europa daher auch missionarisch sein." Diese Idee der Menschenrechte sei eine genuin europäische Idee, während die Idee der Menschenwürde "eine viel ältere" sei, die letztlich allen großen Kulturen eingeschrieben sei und daher als "universales Phänomen" bezeichnet werden kann, so Spaemann.

Sie können den Vortrag als Video von gloria.tv in voller Länge ansehen!

Alternativ ist ein direkter Download in hoher Auflösung, doch mit großer Datenmenge (1,2 GB) möglich.

Msgr. DDr. Johannes Klinger - Präsident der Johannes Messner-Gesellschaft

Dem seit der Gründung amtierenden Obmann em. Univ.-Prof. DDr. Rudolf Weiler wurde für seine langjährigen Verdienste für die Gesellschaft gedankt

 

Wien, 26.6.2009, mid; Bei der heurigen Generalversammlung der Johannes Messner-Gesellschaft im Club 4 am Stephansplatz wurde Msgr. DDr. Johannes Klinger, Pfarrer von Döbling-St. Paul und Schüler von Johannes Messner zum neuen Obmann und Präsidenten gewählt. Dem Gründer und langjährigen Vorsitzenden der Gesellschaft em. Univ.-Prof. DDr. Rudolf Weiler wurde für seine Verdienste um die Verbreitung des klassischen Naturrechts in Österreich und Europa ein herzlicher Dank ausgesprochen. Unter seiner Führung veranstaltete die Johannes-Messner-Gesellschaft zahlreiche Symposien zum Thema, zuletzt im Herbst 2007 in Mödling zum Thema „Naturrecht in Evolution“. Ebenso wurde ein Verfahren für die Seligsprechung Messners eingeleitet sowie das Gesamtwerk des Priestergelehrten neu aufgelegt.

In den Vorstand wurden u.a. folgende weitere Personen gewählt: Pfarrer Msgr. Dr. Ernst Kallinger als 1. Stellvertreter, Msgr. Dr. Werner Freistetter, Bischofsvikar der Militärdiözese als 2. Stellvertreter des Vorsitzenden. Als „Fachleute“ wurden Dr. Senta Reichenpfader, Prof. Dr. Josef Spindelböck, Prof. Mag. DDr. Herbert Pribyl sowie Prof. em. Dkfm. Dr. Dr. h.c. J. Hanns Pichler bestellt.

Klinger betonte in seiner Antrittsrede, die wissenschaftlichen Aktivitäten Weilers weiterzuführen und vor allem dem Seligsprechungsverfahren neuen Schwung geben zu wollen.

Eine erste Veranstaltung ist für 15. Oktober 2009 im Klemenssaal des Kurhauses, Stephansplatz 3 geplant. Prof. Dr. Spindelböck wird zum Thema: Die Freiheit in Christus und die Bedeutung des natürlichen Sittengesetzes – eine Reminiszenz zum Paulusjahr. Ausgehend von Röm 2,14-16 wird nach dem Bezug der „Heiden“ zum natürlichen Sittengesetz gefragt und die evangelische Neuheit des Gesetzes Christi herausgestellt. Daran anschließend erfolgt eine aktualisierende Darstellung der existenziellen Zwecke Johannes Messners in natürlicher und übernatürlicher Perspektive.

Für die Richtigkeit der Angaben: Dipl.-Päd. Michael Dräger, 0699 1945 1271, m.draeger@inode.at

Rückblicke:

Am 12. Februar 2010 fand um 19 Uhr im Stephansdom eine Festmesse zum Gedenken an Johannes Messner statt. „Ars musica“ (Mag. Thomas Dolezal) gestaltete die Messfeier musikalisch.

Zum 25. Jahrestag des Todes von Johannes Messner fand am 12. Februar 2009 im Stephansdom eine Gedenkmesse statt. Sie wurde von Prof. Msgr. Franz Schlegl zelebriert. Die musikalische Gestaltung erfolgte durch Ars Musica unter der Leitung von Mag. Thomas Dolezal. Auch Radio Stephansdom gedachte des Priesters und Wissenschaftlers Johannes Messner, und zwar mit der Sendung "Perspektiven" am 12.02.2009 um 19 Uhr, „Eine Spurensuche“ von Stefan Hauser.

Ehemaliger Finanzminister Wolfgang Schmitz am 16.11.2008 gestorben: Er war bis zuletzt Vorstandsmitglied der Johannes-Messner-Gesellschaft. R.I.P.

 8. INTERNATIONALES JOHANNES-MESSNER-SYMPOSIUM VOM 20. BIS 23. SEPTEMBER 2007

Dazu der Kathpress-Bericht vom 25.09.2007:

Die aktuelle Bedeutung des Naturrechts stand im Mittelpunkt des 8. Johannes-Messner-Symposions im Bildungshaus St. Gabriel bei Mödling. 50 Experten aus Österreich, Deutschland, Polen, Rumänien und Japan nahmen teil; das Generalthema lautete "Mensch und Naturrecht in Evolution". Em. Prof. Rudolf Weiler, Präsident der Johannes-Messner-Gesellschaft, verwies auf die von Kardinal Christoph Schönborn initiierte Evolutionismusdebatte und die schon bei Johannes Messner (1891-1984) vorhandene Evolutionismuskritik. Der Priester und Philosoph Joseph Messner habe dargelegt, dass die rein positivistische Sicht der Entwicklung des Menschseins den Blick auf die Natur des Menschen verstellt. Aus einer solchen positivistischen Sicht ergebe sich ein Menschenbild ohne sittliche Urteilsfähigkeit.

Weiler und andere Teilnehmer des Symposions fühlten sich im Gespräch mit "Kathpress" auch durch Papst Benedikt XVI. in ihrem Anliegen bestärkt. Der Papst betone immer wieder den Relativismus als Grundproblem der Gesellschaft und stelle die Frage nach dem Wesen der Dinge und des Menschen sowie nach dem, was allen Menschen gemein ist. Aber schon Johannes Paul II. habe angemerkt, "dass es in Ethik und Moral ohne Naturrecht nicht mehr gehen wird", so Weiler.

Die Frage nach dem, was allen Menschen gemein ist, sei in einer globalisierten Welt inzwischen unerlässlich, betonte Prof. Lothar Ross, Vorsitzender der Joseph-Höffner-Gesellschaft in Bonn. Die christliche Naturrechtskonzeption könne hier mit Werten und Zielen, die allen Menschen von Natur aus eigen sind, sinnvolle Ansatzpunkte zur Verständigung schaffen. Johannes Messner habe als einen solchen Lebensmodus etwa die Familie bestimmt.

Dass es solche gemeinsamen Ziele und Werte auch tatsächlich über kulturelle Grenzen hinweg gibt, bestätigte Prof. Hideshi Yamada, Obmann der japanischen Johannes-Messner-Gesellschaft. Yamada lehrt an der Nanzan-Universität in Nagoya. Der Wissenschaftler, der sich ausdrücklich nicht als Christ versteht, referierte beim Symposion über "Mensch und Naturrecht aus Sicht der japanischen Kultur".

Zur Frage, inwieweit das Naturrecht auch für den Dialog mit dem Islam als Basis herangezogen werden könnte, äußerten sich die Symposionsteilnehmer eher vorsichtig. Ansätze einer Naturrechtsphilosophie gebe es auch im Islam, sagte Prof. Karl-Heinz Peschke von der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Gabriel, der auf die Aristoteles-Tradition im Islam verwies. Diese Tradition friste aber derzeit im Islam nur ein Schattendasein.

Msgr. Werner Freistetter, Bischofsvikar der Militärdiözese und Leiter des Instituts für Religion und Friede, unterstrich im "Kathpress"-Gespräch die Weitsicht Messners, der sich schon in den fünfziger Jahren mit brennenden Fragen der internationalen Ordnung und Gerechtigkeit auseinander gesetzt hatte. Wörtlich sprach Freistetter von vielen "aktuellen Einsichten" Messners, etwa was die Bedeutung des internationalen Gerichtshofs betrifft.

Kritik an Familienpolitik

Im Hinblick auf die aktuelle Familienpolitik in vielen Ländern kritisierten die Teilnehmer des Symposions, dass hier immer wieder die Frage nach der Natur des Menschen außer Acht gelassen werde. Die Familienpolitik orientiere sich oft nicht am Wohl und Interesse des Kindes, sondern am Wohl der Wirtschaft. Prof. Josef Spindelböck (St. Pölten) sprach sich dafür aus, die aktuelle Geschlechter-Debatte auf Basis des Naturrechts neu aufzurollen und etwa jene Tendenzen, die die Unterschiede zwischen Mann und Frau nivellieren wollen, kritisch zu hinterfragen.

Spindelböck betonte u.a. auch, dass die Kirche den Globalisierungsprozess noch viel kritischer begleiten müsse, als dies bisher der Fall gewesen sei. Die "Option für die Armen" stelle eine bleibende Verpflichtung für das soziale Handeln dar. "Entwicklung muss in diesem Sinn verstärkt als Befreiung wahrgenommen werden, ohne freilich eine Reduktion auf eine bloß soziale oder politische Ebene zu erfahren", so der Ethiker.

Messners Denken wirkt nach

Der 1891 in Schwaz in Tirol geborene Johannes Messner wurde 1914 zum Priester geweiht und habilitierte sich 1927 mit einer Studie zur Grundlegung einer systematischen Wirtschaftethik an der Theologischen Fakultät Salzburg, wo er anschließend mehrere Jahre als Privatdozent lehrte. 1935 berief ihn die Universität Wien als Außerordentlichen Professor für Ethik und Sozialwissenschaften. Mittlerweile war Messner durch sein erstes großes Werk "Die Soziale Frage" bekannt geworden. Er entwickelte darin eine umfassende Sozialkritik, zeigte dabei das Scheitern von Kapitalismus und Sozialismus auf und betonte die Bedeutung einer christlichen Sozialreform für die Lösung der sozialen Frage.

Durch den NS-Einmarsch verlor er seine Professur, angesichts der drohenden Verhaftung floh er über die Schweiz nach England, wo er im von Kardinal Newman gegründeten Oratorium in Birmingham Aufnahme fand. 1949 erschien, zunächst auf Englisch, Messners Hauptwerk "Social Ethics". Der Titel der bald folgenden deutschen Ausgabe lautete "Das Naturrecht". Ab 1949 nahm Messner auch wieder seine Lehrtätigkeit in Wien auf. 1962 wurde er emeritiert. Er starb am 12. Februar 1984 in Wien.

Wie Prof. Weiler, Messners Nachfolger an der Universität Wien, ankündigte, sei derzeit die Einrichtung einer Johannes-Messner-Stiftungsprofessur ab 2008 für einen Vertreter der Wiener Naturrechtsschule in Planung, zunächst befristet auf fünf Jahre. Kontakt bestehe diesbezüglich mit der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz. Derzeit sei man noch dabei, die Finanzierung sicher zu stellen, so Weiler.

 

A) DER SELIGSPRECHUNGSPROZESS FÜR JOHANNES MESSNER WURDE ERÖFFNET:
HERZLICHE EINLADUNG AN ALLE!

Mit einer feierlichen Pontifikalvesper wurde durch Seine Eminenz, den hochwürdigsten Kardinal-Erzbischof Dr. Christoph Schönborn, am Vorabend des Allerheiligenfestes (31. Oktober 2002) um 19 Uhr der diözesane Seligsprechungsprozeß für Universitätsprofessor DDr. Johannes Messner (1891 - 1984) in der Franziskanerkirche in Wien I, Franziskanerplatz 4, eröffnet. Sein Leben als Priester und Wissenschaftler stand im Dienste des Reiches Gottes. Der Feier ging das heilige Oktober-Rosenkranzgebet mit dem Postulator des Verfahrens, Hw. em. Univ.-Prof. P. Dr. Anton Rauscher SJ, voraus. Gestaltet wurde die Feier durch Ars Musica.

Wir bitten für die Durchführung des Seligsprechungsprozesses um Spenden auf unser auf die Johannes-Messner-Gesellschaft lautendes Konto bei der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG, Konto-Nr. 171.710, BLZ 32000. Vergelt's Gott!

 

B) GRUNDINFORMATIONEN ZU JOHANNES MESSNER UND ZUR JOHANNES-MESSNER-GESELLSCHAFT IN DEUTSCH, ITALIENISCH UND LATEINISCH:

Die Johannes-Messner-Gesellschaft

Lebenswerk und Lebenslauf - Inhaltsangabe:
Wie sah Johannes Messner seine Naturrechtslehre?
Überblick über die wichtigsten Werke (1. und letzte Ausgabe, alphabetisch geordnet)
Überblick über die wichtigsten Werke (1. und letzte Ausgabe, chronologisch geordnet)

Hedwig Schmitz, Johannes Messner 1891-1984 - Wegbereiter des christlichen Sozialrealismus
(Die elektronische Fassung dieser von Dr. Hedwig Schmitz im Jahr 1986 im Eigenverlag herausgegebenen Kleinschrift wird anlässlich des bevorstehenden 30-jährigen Todestages von Johannes Messner (†12.02.1984) zur privaten und wissenschaftlichen, jedoch nicht kommerziellen Verwendung zur Verfügung gestellt.)

Aktualisierte Bibliographie der Messner-Gesellschaft für die Seligsprechung (14. 11. 2002)
Umfassende Bibliographie der Messner-Gesellschaft (alte Version)
Italianisierte Bibliographie von Dr. Pytlik (13. 10. 2002)

Rechtzeitig vor Beginn des Seligsprechungsverfahrens, das wir alle mit unseren Gebeten begleiten können, wurde nun eine aktuelle italienischsprachige Dissertation am 12. September 2002 in Rom approbiert und nunmehr sowohl gedruckt als auch vollständig ins Internet gestellt. Damit sind auch in der Wissenschaftssektion des Webmasters der Johannes-Messner-Gesellschaft aktuelle Beiträge in Deutsch, Italienisch und Lateinisch abrufbar, inklusive der italianisierten und wahrscheinlich bisher vollständigsten Bibliographie, was die Arbeiten Johannes Messners selbst betrifft. Außerdem können folgende für längere Zeit vergriffen gewesene Werke Johannes Messners Gott sei Dank ab sofort wieder sehr leicht über den Buchhandel oder über verkauf-f@verlag.oldenburg.de bestellt werden:

1.      Empfehlung insbesondere für die Jugend, für die Lebenskunde und als Basis guter christlicher Seelsorge (soeben neu erschienen!):
Band 4 der von Anton Rauscher und Rudolf Weiler in Verbindung mit Alfred Klose und Wolfgang Schmitz herausgegebenen Ausgewählten Werke: Widersprüche in der menschlichen Existenz. Tatsachen, Verhängnisse und Hoffnungen. Eingeleitet von Anton Rauscher, Wien - München 2002, ISBN 3-7028-0397-1 (Verlag für Geschichte und Politik Wien) oder ISBN 3-486-56712-8 (Oldenburg Wissenschaftsverlag München), XVI, 423 S.

 

2.      Empfehlung insbesondere zur Unterscheidung der Geister, für eine authentische christliche Spiritualität und zur Predigtvorbereitung (neu erschienen 2002!):
Band 3 der von Anton Rauscher und Rudolf Weiler in Verbindung mit Alfred Klose und Wolfgang Schmitz herausgegebenen Ausgewählten Werke: Spirituelle Schriften. Das Wagnis des Christen (In der Kelter Gottes). Das Unbefleckte Herz - Litanei und Betrachtungen nach Kardinal H. J. Newman und M. J. Scheeben. Eingeleitet von Senta Reichenpfader, Wien - München 2002, ISBN 3-7028-0389-0 (VGP) oder ISBN 3-486-56625-3 (OWV), XXIV, 156 S.

 

3.      Empfehlung insbesondere zur überzeugenden Begründung einer glaubwürdigen Persönlichkeitsethik und zur Erkenntnis der echten Probleme des Westens (neu erschienen 2001!):
Band 1 der von Anton Rauscher und Rudolf Weiler in Verbindung mit Alfred Klose und Wolfgang Schmitz herausgegebenen Ausgewählten Werke: Kulturethik mit Grundlegung durch Prinzipienethik und Persönlichkeitsethik. Eingeleitet von Alfred Klose und Rudolf Weiler, Wien - München 2001, ISBN 3-7028-0386-6 (VGP) oder ISBN 3-486-56611-3 (OWV), XIX, 681 S.

 

4.      Empfehlung für jede gute Bibliothek - das Standardwerk als derzeit beste Summe des Naturrechts zum Nachschlagen sozialer Fragestellungen und als Basis modernen Weiterdenkens der katholischen Soziallehre (neu erschienen 1984, 7. Auflage):
Das Naturrecht. Handbuch der Gesellschaftsethik, Staatsethik und Wirtschaftsethik, Berlin 1984, ISBN 3-428-05660-4 (Verlag Duncker & Humblot), 1372 S.

 

5.      Empfehlung für Ökonomen als Erkenntnishilfe beim Zusammenhang von Sozialökonomie und Sozialethik zur Grundlegung einer heutigen Wirtschaftsethik (neu erschienen 2002!):
Band 2 der von Anton Rauscher und Rudolf Weiler in Verbindung mit Alfred Klose und Wolfgang Schmitz herausgegebenen Ausgewählten Werke: Frühschriften. W. Hohoffs Marxismus. Studien zur Erkenntnislehre der nationalökonomischen Theorie. Sozialökonomie und Sozialethik. Studie zur Grundlegung einer systematischen Wirtschaftsethik. Eingeleitet von Anton Rauscher, Wien - München 2002, ISBN 3-7028-0388-2 (VGP) oder ISBN 3-486-56624-5 (OWV), XXX, 149 S.

C) Derzeit hier ladbare Beiträge von Johannes Messner:

 

Bilanz des ökonomischen Liberalismus, in: Der Kunstwart, Verlag Georg D. W. Callwey, München, 45, 8, S. 485 - 493 (Mai 1932) (0,7 MB)

Der katholische Staatsgedanke, in: Schweizerische Rundschau, Verlagsanstalt Benzinger & Co., Einsiedeln, S. 281 (Juli 1934) (0,6 MB)

Der Weg des Katholizismus im XX. Jahrhundert, "Neues Reich" Bücherei Nr. 6, Verlagsanstalt Tyrolia, Innsbruck - Wien - München 1929, 69 S (3 MB)

Des Priesters Selbstheiligung in der katholischen Aktion, in: Sanctificatio nostra (l. 10. 1930), S. 436 - 442 (0,4 MB)

Die Idee der sozialen Gerechtigkeit, in: Der Kunstwart, Kunstwartverlag Georg D. W. Calwey, München, 44, 11, S. 726 - 732 (August 1931) (0,7 MB)

Die katholisch-soziale Tagung in Wien, in: Volkswohl, Volksbund-Verlag, Wien 1929, 20, 8, S. 281 - 292 (1 MB)

Die Pressefragen der Katholiken, in: Schweizerische Rundschau, Verlagsanstalt Benzinger & Co., Einsiedeln, 32, 1, S. 44 - 52 (1. 4. 1932) (0,7 MB)

Die Wirtschaft in der berufsständischen Ordnung, in: Miscellanea A. Vermeersch SJ, Rom 1935, S. 293 - 317 (1 MB)

Eigentumsrecht und Arbeitsrecht in der christlichen Sozialreform, in: Das Neue Reich, Wien, 11, 42, S. 827 - 829 (20. 7. 1929) (0,8 MB)

Einheit der Erkenntnis oder Monismus der Methode? Zu Sombart, Die 3 Nationalökonomien, München 1930, in: Die Volkswirte, 30, 3, S. 79 - 87 (März 1931), Verlag Duncker & Humblot, München - Leipzig (0,7 MB)

Katholische Aktion und soziale Frage, in: Die katholisch-soziale Tagung in Wien, Volksbund-Verlag, Wien 1929, S. 7 - 31 (1 MB)

Le communisme et la famille en Autriche, in: Revue Catholique des Institutions et du Droit, Gabalda, Paris Emmanuel Vitte, Lyon, S. 67 - 73 (Januar-Februar 1937) (0,3 MB)

Soziale Frage und soziale Ordnung - Tatsachen und Prinzipien, "Neues Reich" Bücherei Nr. 5, Verlagsanstalt Tyrolia, Innsbruck - Wien - München 1928, 51 S (2 MB)

Sozialökonomik und Sozialethik, Studie zur Grundlegung einer systematischen Wirtschaftsethik (Habilitationsarbeit), Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn, 1929 (0,2 MB)

Staatslexikon der Görresgesellschaft, Verlag Herder & Co., Freiburg i. Br., 5. neubearb. Aufl., 1927, Band II:  (0,2 MB)
- Hohoff, ebenda, Sp. 1324 - 1326,
- Individualismus, ebenda, Sp. 1459 - 1462

Staatslexikon der Görresgesellschaft, Verlag Herder & Co., Freiburg i. Br., 5. neubearb. Aufl., 1929, Band III: (2,9 MB)
- Liberalismus, ebenda, Sp. 968 - 989,
- Marx, ebenda, Sp. 1170 - 1175,
- Marxismus, ebenda, Sp. 1175 - 1196

Staatslexikon der Görresgesellschaft, Verlag Herder & Co., Freiburg i. Br., 5. neubearb. Aufl., 1931, Band IV: (2.8 MB)
- Soziale Frage, ebenda, Sp. 1660 - 1664,
- Soziale Gerechtigkeit, ebenda, Sp. 1664 - 1669,
- Soziale Ordnung, ebenda, 1673 - 1680,
- Sozialethik, ebenda, 1680 - 1682,
- Sozialkonservativismus, ebenda, Sp. 1695,
- Sozialkritik, ebenda, Sp. 1696 - 1699,
- Sozialliberalismus, ebenda, Sp. 1699 - 1700,
- Sozialpolitik, ebenda, Sp. 1707 - 1712,
- Sozialreform, ebenda, Sp. 1727 - 1733

Wettbewerbsfreiheit und berufsständische Ordnung, in: Wirtschafts- und Sozialpolitik in der berufsständischen Ordnung, Verlag J. P. Bachem G. m. b. H., Köln 1933, S. l - 12 (0,9 MB)

Zum Begriff der sozialen Gerechtigkeit, in: Die soziale Frage und der Katholizismus, Festschrift zum 40jährigen Jubiläum der Enzyklika "Rerum Novarum", Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 1931, S. 416 - 435 (1,5 MB)

Kurz gefaßte christliche Soziallehre, Berlin 2/1991 (Wien 1979) (0,1 MB)
 
 

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