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Das Mikroskop

Ein Mikroskop (griechisch mikrós: klein; skopein: betrachten) dient wie der Name schon sagt, zum betrachten von sehr kleinen Objekten.

 

Einfache Vergrößerungslinsen waren schon im 16. Jahrhundert bekannt, und das Prinzip der Vergrößerung durch mit Wasser gefüllte Glasschalen wurde bereits von den Römern beschrieben.


Das erste Mikroskop wurde wahrscheinlich vom Brillenschleifer Hans Janssen um das Jahr 1595 konstruiert und gebaut.


1610 benutzte Galileo Galilei sein Fernrohr als Mikroskop, indem er die Rohre länger auseinanderzog. Als Okular verwendete er eine Zerstreuungslinse und als Objektiv eine Sammellinse.

altes Mikroskop

Als Pioniere der modernen Mikroskopie sind Robert Hooke (1635-1703) und Antoni van Leeuwenhoek (1632-1723) zu nennen.

 

Hooke konstruierte 1665 erstmals ein aus mehreren Linsen zusammengesetzes Mikroskop und konnte damit Zellen eines Korkgewebes sehen.


Leeuwenhoek war damals als einziger in der Lage, Linsen so exakt anzufertigen, dass mit ihnen eine 270 fache Vergrösserung erreicht werden konnte. 1685 konnte Leeuwenhoek auch Bakterien beobachten. Sein Mikroskop vergrößerte etwa 270fach.

 

Moderne Mikroskope sind wie bei Leewenhoek aus zahlreichen Linsen zusammengesetzt (compound microscopes). Durch diese Art der Konstruktion lässt sich eine stärkere Vergrößerung sowie eine besserer Bildqualität erreichen.

 

 

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Grundlagen - Das Mikroskop (pdf)