Was ist Fluoreszenz Fluorochrome Fluoreszenzmikroskop CLSM

Auflicht - Fluoreszenz

 

Bei der Auflichtfluoreszenz wird das Objekt von oben durch das Objektiv beleuchtet, dieses dient daher gleichzeitig auch als Kondensor.

→ siehe auch Grundlagen/Mikroskop/Bauarten/Auflicht

 

Das Anregungslicht wird durch einen dichroitischen Spiegel in den Strahlengang eingekoppelt. Dieser ist spezifisch für jede Anregungswellenlänge; das Licht wird reflektiert und durch das Objektiv auf das Präparat gelenkt.

 

Das vom Präparat emittierte längerwellige Fluoreszenzlicht wird vom Objektiv wieder aufgefangen und kann anschließend den dichroitischen Spiegel passieren.

 

Vom Anregungslicht gelangt nur ein sehr kleiner Anteil zurück ins Objektiv, der Großteil davon wird vom dichroitischen Spiegel reflektiert und zur Lampe zurück gelenkt.

 

Vom Sperrfilter kann die geringe Menge an Anregungslicht, die noch durch den dichroitischen Filter gelangt, mühelos absorbiert werden, und man erhält einen schönen dunklen Hintergrund.
Vom Sperrfilter werden auch noch alle anderen unerwünschten Fluoreszenz-Wellenlängen absorbiert.

 

 

Durch die Beleuchtung des Objektes von oben dringt das Anregungslicht nur bis zur Focusebene ein und erzeugt daher auch nur bis dorthin Fluoreszenz. Somit kommt es im Vergleich zur Durchlicht-Fluoreszenz zu einer massiven Reduktion von Streulicht.

 

Grundsätzlich ist auch bei Auflichtfluoreszenz ein Dunkelfeldmodus möglich, diese Methode ist aber nicht sehr gebräuchlich und soll hier daher nur kurz erwähnt sein.