UV-Mikroskopie VEC VIF IR-Mikroskopie Bildbearbeitung

Kontrasterzeugung im konventionellen Hellfeld

 

Bei voll geöffneter Aperturblende sind die Strukturen maximal aufgelöst. Vor allem bei biologischen Objekten haben sie aber oft nur sehr geringen Absorptionskontrast.

 

Die Strukturen sind kaum vom hellen Hintergrund zu unterscheiden und daher nicht sichtbar, obwohl die Airy Discs genügend Abstand zueinander haben.

 

Beispiel:

Struktur-Intensität = 25
Hintergrund-Intensität = 20

 

Intensitätsunterschied (lS – lB) = 5

 

C = 5 x 100 / 20
C = 25

 

 

geringer Kontrast - hohe Auflosung

In der konventionellen Mikroskopie erhöht man den Kontrast am einfachsten durch Schließen der Aperturblende (Kontrastblende).

 

Mit dem Schließen der Aperturblende wird die numerische Apertur verkleinert, dabei wird das Bild dunkler, die Strukturen gewinnen an Kontrast.

 

Gleichzeitig führt die kleinere Apertur aber zum Verlust von Auflösung, da die Airy Discs einen größeren Durchmesser bekommen und einander überlappen.

 

Beispiel:
Struktur-Intensität = 15
Hintergrund-Intensität = 10

 

Intensitätsunterschied (lS – lB) = 5

 

C = 5 x 100 / 10
C = 50

 

hoher Kontrast - geringe Auflosung