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Vorankündigung Vorankündigung Vorankündig
Sandiwaan 2008
Exkursion auf die Philippinen
voraussichtlich: 10.-30. März 2008
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Ziel
und Methode des Projekts
Ziel ist die Auseinandersetzung
mit Ansätzen kontextueller Theologie und solidarischer Kirchenpraxis
aus der Perspektive der "Ersten" und der "Dritten
Welt" im Kontext moderner Globalisierungstendenzen. Die Partnerschaft
mit dem ICTC Manila ist als langfristiges
Projekt angelegt, das sich der längeren Beobachtung des sozialen
Wandels in Südostasien durch zunehmende Globalisierung im ökonomischen,
sozialen und ökologischen Bereich widmet. Mit dem ICTC wurde ein
Drei-Jahres-Reverse-Programm vereinbart; in diesem Zyklus finden
Exkursionen und Gegenbesuche statt. Die Erfahrung und Analyse der
Situation sowie deren theologische Reflexion erfolgt durch Lehrkörper
und Studierende beider Seiten dabei in zwei Phasen:
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Einer 4-wöchigen
Exkursion (jeweils Februar) von Theologen aus Wien auf die Philippinen,
um Theologie und Kirchenpraxis im politischen, sozialen, kulturellen
und religiösen Kontext dieses Landes zu erfahren und aufzuarbeiten.
-
Einem 5-wöchigen
Österreich-Aufenthalt von Vertretern des ICTC (Studierende und
Lehrkörper; 4-5 Personen), um den österreichischen kirchlichen
und theologischen Kontext zu erfahren und im Rahmen eines Seminars
zu reflektieren. Dieser Teil des Programms ist zur Gänze drittmittelfinanziert.
Unser
Partner
Das Inter-Congregational
Theological Center ist die Ordenshochschule der Karmeliten (OCarm),
Franziskaner (OFM), Redemptoristen (CSsR) und der Montfortaner (SMM)
für die jeweilige philippinische Ordensprovinz; angeschlossen haben
sich auch weibliche Kongregationen, die mindestens ein Jahr an den
Kursen teilnehmen. Die Ausbildung erfolgt gemäß den römischen Richtlinien
für die für das Priesteramt notwendigen Studien und schließt mit
dem staatlichen "Master of arts" ab. Dabei sieht die Hochschule
ihre eigentliche Aufgabe nicht in der Bildung von Priestern, sondern
von Ordensleuten im speziellen Kontext der Philippinen und der "Church
of the poor", wie sie das "Second Plenary Council of the
Philippines" (die nationale Synode 1991) gefordert hat. Dementsprechend
wird ein Ausbildungskonzept verfolgt, das Theologie als Reflexion
befreiender Praxis erfahrbar macht (ICTC-Philosophy;
ICTC-Theology).
Bedeutung
im Rahmen des moraltheologischen Curriculums
Die Relation von
Universalität und Partikularität ist insbesondere von postmodernen
Denkern aktuell in die ethische Diskussion eingebracht worden und
betrifft moraltheoretische Grundfragen ebenso wie das Verständnis
von Menschenwürde und Menschenrechten. Diese Diskussion trifft aktuell
auf umfassende Globalisierungsprozesse, deren ethische und pastorale
Relevanz ebenfalls hoch diskutiert wird. So wird sich der Kongreß
der Internationalen Gesellschaft für Moraltheologie und Sozialethik,
der im September 2001 in Wien stattfindet, exakt diesem Thema widmen.
Doch ist dieses Feld theologisch-ethischer und pastoraltheologischer
Diskussion ohne Kenntnis anderer Kontexte und ohne interkontextueller
Diskussion in seiner Tiefe kaum zu verstehen. Beides zu ermöglichen
ist Anliegen des Sandiwaan-Programms.
Bisheriger
Projektverlauf
| 1992/93
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1994
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1995
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1997
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1998
|
2000
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2001
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Erstkontakt
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Exkursion
10 TN |
Reverse
4 TN |
Exkursion
14 TN |
Reverse
5 TN |
Exkursion
9 TN |
Reverse
4 TN |
| Entwurf
des Projektes |
Option
für die Armen
und Menschenrechte:
Wirtschaft, Politik, Soziales im jeweiligen Kontext |
Globalisierung
und ihre Opfer: Wirtschaft, Soziales, Kultur; Schwerpunkt: Situation
der Frauen |
Globale
Strukuren in ihren lokalen Auswirkungen: Entwicklungslinien
und Alternativen |
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2004 |
2005
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| |
Exkursion
8 TN |
Reverse
5 TN |
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| |
Interkontextuelle
Theologie
und: soziale und politische
Gerechtigkeit als Reich-Gottes-Praxis der Kirche |
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