„Musik – Psychologie – Pädagogik“

Jahrestagung 2012 am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik, Universität Bremen, vom 28. bis 30. September 2012

Veranstalter: Prof. Dr. Veronika Busch und Prof. Dr. Clemens Wöllner

Die Deutsche Gesellschaft für Musikpsychologie e.V. trifft sich zu ihrer 28. Jahrestagung in Bremen zu dem Thema „Musik – Psychologie – Pädagogik“, um den interdisziplinären Austausch über gemeinsame Forschungsfragen zu stärken. Als Keynote-Speaker werden Prof. Dr. Susan Hallam (London) und Prof. Dr. Rainer Dollase (Bielefeld) wesentliche
Impulse zur Diskussion bieten. Beiträge zu unterschiedlichen Facetten musikalischen Lernens und Erlebens sind willkommen. Hierbei kann ein Schwerpunkt auf dem derzeit stark geförderten und kontrovers diskutierten schulischen Instrumentalunterricht liegen. Von Interesse sind ebenfalls empirische Studien, die sich mit weiteren musikalischen Aktivitäten an Schulen wie Singgruppen, Big Bands sowie dem regulären Musikunterricht befassen und dabei musikpsychologische Aspekte in den Blickpunkt rücken. Des Weiteren werden musikalische Lehr-Lern-Prozesse sowohl an Musik(hoch)schulen als auch in sozialtherapeutischen Kontexten unter Berücksichtigung verschiedener Altersstufen thematisiert. Neben institutionell organisierten musikalischen Aktivitäten sollen Grundlagen der musikalischen Entwicklung und der Aneignungsprozesse beleuchtet werden, die beispielsweise Gedächtnis, Übe-Strategien, Vom-Blatt-Spiel, Präferenzen und emotionales Erleben betreffen.

Einreichen von Beiträgen

Forschungsbeiträge können zum Tagungsthema oder als freie Beiträge zur Präsentation eingereicht werden. Die Präsentationsformen sind Vortrag (20 Minuten Länge) oder Poster und werden als wissenschaftlich gleichwertig betrachtet. Die Einreichung eines Beitrags erfolgt bis zum 1. April 2012 über das Webformular der DGM. Dort finden sich auch alle weiteren notwendigen Informationen. Abstracts müssen die Fragestellung klar erkennen lassen sowie Methodik und Ergebnisse in verständlicher Weise darstellen. Alle Einreichungen werden anschließend anonym begutachtet. Bis zum 1. Mai 2012 erfolgt eine Mitteilung über die Aufnahme eines Beitrags in das Tagungsprogramm. Bei zu großer Zahl angemeldeter Vorträge werden in Rücksprache mit den Autoren und Autorinnen einige Einreichungen als Poster angenommen. Die Autoren und Autorinnen angenommener Beiträge reichen bis zum 1. Juli 2012 ergänzte und aktualisierte elektronische Fassungen ihrer Abstracts (max. 500 Wörter) in druckreifer deutscher oder englischer Sprache zur Veröffentlichung im Tagungsreader ein. Zu spät eintreffende oder den formalen Vorgaben nicht entsprechende Einreichungen können leider nicht veröffentlicht werden.