Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie

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Pfleiderer, Martin: It don’t mean a thing if it ain’t got that swing. Überlegungen zur mikrorhythmischen Gestaltung in populärer Musik.
In: Behne K.-E., Kleinen G., Motte-Haber H. de la (Hrsg.): Musikpsychologie - Wirkungen und kognitive Verarbeitung in der Musik. Band 16. Hogrefe, Göttingen 2002, Seite 102-122.

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Zusammenfassung
In v~rschi~denen ~froamerikanisch geprägten Stilbereichen der populären MusIk spIelen mikrorhythmische Gestaltungsspielräume eine zentrale Rolle. Der Bewegungscharakter der Musik und damit die motionalen und emotionalen Wi.rkun:?en der mus~kalischen Prozesse stehen in engem Zusamr, nenhang mIt Phanomenen WIe groove, drive und swing. Innerhalb der MusIkpsychologie sind ~ierzu bisher kaum Untersuchungen durchgeführt ~orde~ . ~n der PopmusIk- und Jazzforschung gibt es dagegen erste StudIen, dIe msbesondere im Zusammenspiel mehrerer Musiker innerhalb eines Ensembles mikrorhythmische Abweichungen von einer metronomisch regelmäßigen Schlagfolge empirisch nachgewiesen haben und die Bedeutung dies~r. Timi.ng-Eigenheiten für das Erleben der jeweiligen Musik betonen. Emige dIeser Forschungsansätze und -ergebnisse, durch die das Spektrum der Fragestellungen in der Performanceforschung um neue Aspekte erweitert wird, sollen im folgenden Aufsatz dargestellt werden.


Abstract
Various styles of Afro-American influenced Popular Music characteristic~ lly rely o~ micro-rhythmical organisation. The kinetic energy of the muSIC, the motIOr;tal and emotional effects of the musical process, depend on phenomenas hke groove, drive and swing. So far, there hasn't been much research ?n ~hese in music l?sychology. Whereas there are some preliminary studies m Popular MUSIC and Jazz Studies, which concentrate on the analysis of micro-rhythmical variation against the metronomical beat especially i? ~nsembl.e playing, emphasising the perceptual importanc~ of these vanatIOns. ThiS paper presents a survey of these studies which contribute some new aspects and approaches to the research of p'erformance.


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