Aktuelle Termine

CfP - Fachzeitschrift für KJL-Literatur

Fragestellung aus Sicht der aktuellen KJL-Forschung:
Wie spiegelt sich der Körper in der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur der Gegenwart?
Die Beiträge sollten die Darstellungen des Körpers in der internationalen Kinder- und Jugendliteratur, in Filmen und Serien für Kinder und Jugendliche untersuchen sowie die Werte und das Wissen, welche diese dem Leser/Zuschauer vermitteln.

Die Universität Besançon-Franche-Comté bzw. deren Forschungszentrum CRIT (EA 3224, Axe 2) möchte im Januar 2019 Beiträge/Aufsätze/Studien zu dieser Fragestellung publizieren und Diskussionen darüber anregen, wie der Körper in der internationalen KJL beschrieben bzw. verschwiegen wird. Gibt es im Laufe der Zeit eine Entwicklung in der Repräsentation des Körpers von Kindern und Jugendlichen, die über die bloße Dokumentation stereotyper Repräsentationen hinausgehen?

Folgende Aspekte können in den Beiträgen/Aufsätzen/Studien aufgegriffen werden:

- das Bild des eigenen Körpers (Identität, Geschlecht)

  - der Blick des Anderen auf den Körper (Objekt / Subjekt, Anziehung / Abstoßung)

  - der tabuisierte, verschleierte Körper / der nackte, enthüllte Körper

  - der kranke, missgebildete, missbrauchte Körper / der gesunde, athletische, leistungsfähige Körper

  - das Körperbild in Erzählungen, Comicstrips, Manga, Filmen, Serien, usw.)

  - der Körper in der Fantasy, Science-Fiction (Cyborgs, Spektralkörper, Geister, Vampire, usw.)

- Welcher Körper für welchen Heroismus?

- Die Verbalisierung der Körperlichkeit

Es wird gebeten, der Redaktion themenbezogene Beiträge/Aufsätze/Studie in deutscher oder englischer Sprache (ca. 45000-55000 Zeichen; WORD-Datei) sowie Angaben zu Ihren Forschungsgebieten und Ihrer institutionellen Einbettung bis zum 15.10.2018 an folgende E-Mail-Adresse zu schicken: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wünschenswert wären auch Angaben zu eigenen Publikationen zum Themengebiet KJL. Die eingesandten Beiträge werden begutachtet. Eine Benachrichtigung über die Annahme des Beitrags erfolgt bis zum 1. November 2018.

CfP

 

(Quelle: CfP)

 

 

 

 

 

 

Christine Nöstlinger ist am 28.06.2018 im Alter von 81 Jahren verstorben.

Am 13. Juli wurde sie in Wien im engsten Familien- und Freundeskreis beigesetzt.

Nachruf des Residenz Verlags.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CFP: ONLINE-FACHLEXIKON "DIDAKTIK" AUF KINDERUNDJUGENDMEDIEN.DE

Gegenstand des Lexikons sollen zentrale Begriffe der Literatur- und Mediendidaktik mit einem Fokus auf Kinder- und Jugendmedienforschung werden. Die Artikel sollen sich sowohl an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als auch an Studierende gleichermaßen richten; das Lexikon versteht sich somit als Schnittstelle zwischen Forschung, Lehre und Studium.

Gesucht werden Autorinnen und Autoren für Beiträge für die und aus den folgenden Kategorien: Grundlagen (Geschichte, Bestimmungsmomente und Prinzipien, Bildungsstandards und Kompetenzen, Heterogenität, Differenzierung, Aufgaben, Leistungsbewertung und -beurteilung), Lernbereiche, Ansätze und Konzepte, Methoden, Leseförderung und -motivation. Die Artikel sollen neben dem Explikat auch den aktuellen Forschungsdiskurs abbilden.

Die Länge der einzelnen Beiträge ist grundsätzlich variabel, soll jedoch eine Länge von 40.000 Zeichen (ohne Leerzeichen) nicht überschreiten. Die Einbindung von weiterführenden Links, Graphiken oder Videos ist nicht nur möglich, sondern erwünscht.

Vorschläge für Artikel senden Sie bitte in Form eines kurzen Abstracts (ca. 200 Wörter) bis zum 15.08.2018 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kontakt

Dr. Tobias Kurwinkel (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), Leitung Arbeitsbereich Kinder- und Jugendmedien, Universität Bremen

Dr. Hadassah Stichnothe (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), wiss. Mitarbeiterin Projekt "Forschend Studieren als Studiengangprofil: Vernetztes Lehren und Lernen", Arbeitsbereich Kinder- und Jugendmedien, Universität Bremen

 

(Quelle: kinderundjugendmedien.de) 

 

 

 

Jugendbibeln - Konzepte und Konkretionen

Termin: 19. bis 21. September 2018
Ort: Kunsthalle auf dem Campus der Universität Regensburg (beim Audimax, Empore über Bücher Pustet)

Das IX. Internationale Forschungskolloquium Kinderbibel untersucht erstmalig das Phänomen der „Jugendbibel“:

  • Welchen Stellenwert hat die Jugendbibel in der historischen Kinderbibel-Forschung, welche aktuellen Jugendbibeln gibt es und welchen religionspädagogischen Konzeptionen folgen sie?
  • Welche Einsichten vermittelt die Jugendtheologie-Forschung in Bezug auf die Bibel-Rezeption Jugendlicher?
  • Welche Lernarrangements bei der Arbeit mit Jugendlichen an Bibeln sind förderlich?
  • Wie sieht die Literaturdidaktik Jugendbibeln?

Und aus interreligiöser Sicht:

  • Wie gestalten sich im Vergleich zu christlichen Bildungskontexten Vermittlung und Rezeption der hebräischen Bibel unter jüdischen und des Korans unter muslimischen Jugendlichen?

Die Tagung ermöglicht den wissenschaftlichen Austausch zwischen Forschenden der Religions- und Literaturdidaktik und Autoren renommierter Jugendbibeln und öffnet sich gleichzeitig dem Gedanken des Wissenschaftstransfers in gesellschaftlich bedeutsame Gruppen.

Weitere Informationen zum Forschungskolloquium finden Sie hier
Anmeldung per E-Mail bis spätestens 19. Juli 2018: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Flyer

 

(Quelle: kinderbibeln.univie.ac.at)

 

 

 

Kunst - Literatur - Musik
"Eine neue Sicht auf das Kindergedicht"

Tagung und Verleihung des Josef Guggenmos-Preises 2018

Termin: 16. bis 17. November 2018

Ort: Schwabenakademie Irsee Klosterring 4, D-87660 Irsee

Für Kinder sind Gedichte und Lieder in Versform die erste Begegnung mit Literatur. Rhythmische Sprache, Gesungenes und Gereimtes machen das Zuhören attraktiv. Mit der Freude an der Sprache wächst die Lust am Denken und Lesen. Unter diesem Leitgedanken steht die Tagung. Schwerpunkte der Tagung sind die Bedeutung von Josef Guggenmos für die Kinderlyrik, die Tücken ihrer Übersetzung und Illustration sowie ihr künstlerischer Anspruch. Poeten stellen neue Gedichte vor, Akteure des deutschen Literaturbetriebs diskutieren auf dem Podium und mit dem Publikum. Die Tagung lädt ein, sich verstärkt mit Gedichten für Kinder und Jugendliche zu beschäftigen.

Veranstalter: Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Volkach; Schwabenakademie Irsee

Weitere Informationen finden Sie hier.
Programm 

Anmeldung zur Tagung

 

(Quelle: Homepage Schwabenakademie Irsee)

 

 

Sendereihe - Märchen Potpourri auf Radio Orange 94.0
Redakteurin: Sigrid Beckenbauer

Drache, Rabe, Bär und Wolf - Tiersymbolik in den Märchen der WeltKulturen
Sendetermin: 23.07.2018, 21:00 - 21:30 Uhr
Die magische Tierwelt in Märchen und Fabeln der Weltkulturen.
An diesem Abend soll den komplexen Tierfiguren in den Märchen und Fabeln der Weltkulturen mit all ihren Bestrebungen und Wünschen erzählend näher gekommen werden.

Weitere Informationen zur sendung finden Sie hier.

Chassidische Geschichten und Musik
ausgestrahlt am 25.06.2018, 21:00 Uhr
Es gibt eine ausgesprochene Erzähltradition im Chassidismus und chassidische Geschichten und Legenden sind vor allem durch verschiedene Rabbis quer durch die Welt bekannt geworden.
Über die Musik fanden viele dieser Geschichte auch Eingang in die Klezmermusik vieler Stilrichtungen.
Zu diesem Thema wird der Musikethnologe und Musiker Isaak Loberan interviewt.

Stream

 

Jüdische Legenden und Parabeln
ausgestrahlt am 28.05.2018, 21:00 Uhr
Vom Vetter Nathan, den Honigtöpfen und dem "Salmon'schen Schachspiel".
Voll hintergründiger Lebensweisheiten und getragen vom tiefen Glauben an eine höhere Gerechtigkeit eröffnen jüdische Legenden gute Einblicke in die jüdische Weltsicht und Kultur.
Dr. Daniella Spera - Leiterin des jüdischen Museums in Wien - wird in einem Interview über ihre Sicht und Prägung zu jüdischen Legenden und Geschichten erzählen.

Stream

Weitere Informationen zur Sendereihe finden Sie hier.

 

(Quelle: Homepage Sigrid Beckenbauer, Radio Orange 94.0)

 

 

 

50 Jahre SIKJM - ein Grund zum Feiern

Termin: Samstag, 22. September 2018, ab 14 Uhr
Ort: Kulturzentrum Kosmos, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich

Das SIKJM lädt Sie am 22. September zu einem Fest voller überraschender Einblicke in die Schweizer Kinderliteratur ins Kulturzentrum Kosmos in Zürich ein.

Mit fünf Zeitzeugen wird ein Blick zurück auf die kinderliterarischen Trends seit 1968 geworfen. Danach wird die Bühnen frei gemacht für Begegnungen mit AutorInnen und IllustratorInnen. Und als Höhepunkt und Buchvernissage wird die neue Publikation «Atlas der Schweizer Kinderliteratur» aufgeklappt. Diese lädt in zwanzig Kartenbildern und Text-Beiträgen zu einer Reise durch die kinderliterarische Schweiz der letzten 25 Jahre ein.

Eintritt frei

Das Programm im Detail finden Sie hier.

 

Tagungsband: "Unter Wölfen. Käthe Recheis. Literatur und Politik."

Schriften zur Literatur und Sprache in Oberösterreich, Band 23

Symposium im StifterHaus 1./2. März 2018
Hg. von Kerstin Gittinger und Sonja Loidl

 

Der Tagungsband kann über das StifterHaus Linz bestellt werden.

 

(Quelle: StifterHaus)

 

 

 

 

Ein Bericht von Susanne Blumesberger

Parole(n). politische Dimensionen und ideologische Interferenzen von Kinder- und Jugendliteratur und –medien
31. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung in Bad Urach

Die heurige Tagung der GKJF fand heuer vom 31. Mai bis 2. Juni  an einem dem Tagungsthema angepassten politisch interessanten Ort statt, in Bad Urach  im Haus auf der Alb,  das als Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg dient und eine wechselhafte Geschichte aufweist.

Caroline Roeder, Leiterin des Zentrums für Literaturdidaktik an der PH Ludwigsburg und bisherige Schatzmeisterin der GKJF,  stellte in ihrer Keynote: „Eng vermessene Welt? Politische Dimensionen und ideologische Interferenzen von Kinder- und Jugendliteratur/-medien“ die Frage inwieweit politische Dimensionen in der gegenwärtigen KJL zu erkennen seien. 

Anschließend sprach Lies Wesseling (Maastricht) zum Thema  „‘Brown Cousins‘: Gender Segregation in Colonial Youth Literature about the Dutch East Indies (1890-1920)“.

Ernst Seibert (Wien) verwies in seinem Vortrag „Zum Problem ideologischer Stereotypen in KJL-Autorschaftskonstruktionen – mit Beispielen aus Österreich“ auf die Problematik des posthumen Verurteilungen und Verortungen von AutorInnen, die dazu führen, dass bestimmte Werke in ihrer zeittypischen Eigenart völlig verkannt werden.  So wird die Entstehung des  „Hatschi Bratschis Luftballon“ von Franz Karl Ginzkey fälschlicherweise in die NS-Zeit verlegt, obwohl  das umstrittene Kinderbuch jedoch bereits 1904 erschien.

Zwei Sektionen beschäftigten sich mit dem Thema „Ideologiekritik“, wo Susanne Blumesberger (Wien) unter anderem das Projekt „Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945 unter dem Titel „Die zahlreichen Facetten der politisch aufgeladenen KJL in Österreich zwischen 1933 und 1945“ präsentierte und darauf verwies, dass die in diesem Zeitraum in Österreich und in diversen Exilländern erschienene KJL sehr differenziert zu betrachten sei. Steffi Ebert (Halle Wittenberg) sprach über „Klischee oder Antiziganismus? Der Kinderfilm ‚Nellys Abenteuer‘“, der sehr kontrovers gesehen wird. Marlene Illies (Bielefeld) zeigte in ihrem Vortrag „Echt faschistoid? Ideologievorwurf an Wilhelm Speyers Kampf der Tertia. Eine Dekonstruktion“ auf, welche unterschiedlichen Zuschreibungen ein Werk erfahren kann.  Geraldine Schmidt-Dumont (Hamburg)  referierte über das  Thema  „Tierschutzbewegungen im Spiegel der Kinder und Jugendliteratur der 1920er Jahre“.

Weitere Sektionen beschäftigten sich mit historischen Zugängen, bzw.  mit „Ikonologie und Materialästhetik“, wo Peter Rinnerthaler (Wien) über das Thema „U-/Dys-/Heterotopie? Repräsentationen von Gesellschaft im Wimmelbild(erbuch)“  berichtete. Weitere Sektionen beschäftigten sich mit „Jugend als politische Figur“ und „Ideologische Einschreibungen“.

Julia Benner (Berlin) sprach über „Engagiert – radikal – revolutionär oder Muss Kinder- und Jugendliteratur politisch sein? Begriffliche Differenzierungen und ein Blick in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ und diskutierte die Tauglichkeit des Begriffs „radical literature“.

Ingrid Tomkowiak, Professorin für Populäre Literaturen und Medien, Kinder- und Jugendmedien am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich, gab unter dem Titel „Narrative atomarer Bedrohung im Kalten Krieg“ einen Einblick in staatliche Aufklärungsbroschüren und -filme, die zwischen 1945 und 1970 im Angesicht atomarer Bedrohung in den USA entstanden sind und die zugleich einen Blick auf die gesellschaftlichen  Einstellungen und die Geschlechterrollen preisgeben.  Jedes Familienmitglied hatte - fast militärisch organisiert - gewisse Aufgaben zu übernehmen. Arno Meteling (Köln) referierte über „ Grenzen der Gemeinschaft – Zum Politischen in J.R.R. Tolkiens The Lord of the Rings und der epischen Fantasy“, Maren Conrad  (Erlangen) über ‚„Sieht so unsere Zukunft aus?“ Formen und Funktionen des Utopischen in der Kinder- und Jugendliteratur“  und zum Schluss  Manuela Kalbermatten (Zürich) über „Geschlechterpolitik  in der Future Fiction“.

Das abwechslungsreiche, aus 22 Vorträgen bestehende  Programm wurde noch ergänzt durch die Autorin Ingeborg Gleichauf, die aus ihren Biografien über Simone de Beauvoir und Gudrun Ensslin las und mit dem Publikum über das Schreiben von Lebensgeschichten diskutierte. Das Programm ist auf der Homepage der GKJF abrufbar: http://www.gkjf.de/

In der Mitgliederversammlung wurde Ute Dettmar als erste Vorsitzende, Ingrid Tomkowiak als zweite Vorsitzende erneut bestätigt. Die Schatzmeisterin Caroline Roeder, die sich nicht mehr für eine neue Funktionsperiode zur Verfügung stellte, wird durch Andre Kagelmann (Köln) abgelöst. Die nächste Ausgabe des Jahrbuchs, das erfolgreich auf open access umgestellt wurde und auf der Homepage der GKJF abrufbar ist, wird sich mit dem Thema „1968“ beschäftigen.

Die nächste Tagung der GKJF wird vom 30.5. bis 1.6. 2019 in Königswinter stattfinden.
Das Tagungsthema wird in Kürze bekanntgegeben

 Haus auf der Alb 1

Tagungsort: Haus auf der Alb

 Caroline Roeder Eröffnung 1   

Eröffnung: Caroline Roeder

Caroline Roeder Ute Dettmar Ingrid Tomkowiak 1

v.l.n.r: Caroline Röder, Ute Dettmar,
Ingrid Tomkowiak 

 

 Felix Giesa und Ingeborg Gleichauf 1         

Felix Giesa, Ingeborg Gleichauf

Julia Benner 1

Julia Brenner

 

 

Tagung "Zwischenräume - Geschlecht, Diversität und Identität im Comic"
13. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung (ComFor)

Termin: 17. bis 19. September

Ort: Universität Köln

Der Comic ist über Dekaden hinweg als populärkulturelles Massenphänomen wahrgenommen worden, das (geschlechter-)stereotype Darstellungen manifestiert und damit gesellschaftlich fest- und fortschreibt. Das Medium verfügt über eine gesellschaftspolitische Dimension, die Comic-Schaffende seit jeher dazu veranlasst hat, Zwischenräume kreativ zu nutzen, um (gesellschaftliche) Normen zu hinterfragen und zu unterlaufen.

Im Rahmen der 13. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung wird diesem produktiven Potenzial des Mediums nachgegangen und es sollen somit verschiedene Formen der Zwischenräume und -töne im Comic, aber auch in seiner Produktion und Rezeption sichtbar gemacht werden. Im Vordergrund der sowohl international als auch interdisziplinären Tagungsbeiträge wird dabei die Frage stehen, wie Geschlecht, Identität und Diversität in der sequenziellen Kunst dargestellt und verhandelt werden. Indem queer-feministische und intersektionale Perspektiven sowie Ansätze der Disability Studies mit aktuellen Ansätzen der interdisziplinären Comicforschung verbunden werden, soll das diskursive Ineinandergreifen und Zusammenwirken gesellschaftlich konstruierter identitäts- und differenzstiftender Kategorien wie Geschlecht, Sexualität, Alter, Klasse, Nationalität, Dis/Ability, Religion oder Ethnizität in den Fokus der Veranstaltung rücken. Die 13. Jahrestagung der Gesellschaft für Comicforschung soll so dazu beitragen, Ausschließungen, Machtstrukturen sowie (hetero-)normative Zuweisungen im Medium Comic aufzuspüren und ihre gesellschaftspolitische sowie mediale Form der (Re-)Produktion einer differenzierten Betrachtung sowie kritischen Analyse zu unterziehen.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Programm 

Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 31. August möglich.

(Quelle: Website ComFor)

 

 

 

 

 

CfP und Internationale Konferenz "Kulturelle Diversität in der Kinder- und Jugendliteratur - Übersetzung und Rezeption"

Termin: 10. bis 11. Jänner 2019
Ort: Poznan

CfP
Die Kinder- und Jugendliteratur findet in den Literatur- und Kulturwissenschaften und auch in der Übersetzungswissenschaft zunehmend Beachtung. Die von der „Forschungsgruppe zur Übersetzung und Rezeption von Kinder- und Jugendliteratur“ der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań und dem Institut für Slavistik der Universität Kiel veranstaltete Tagung fokussiert transkulturelle Prozesse in der Übersetzung und Rezeption von Kinder- und Jugendliteratur.
So soll untersucht werden, wie sich in der Kinder- und Jugendliteratur die Heranführung an das Fremde vollzieht und Fremdheitserfahrung ‚eingeübt‘ wird. Hier geht es zunächst um die Repräsentation der eigenen und fremden Kultur und deren Konstanz und Wandel. Gerade Übersetzungen legen hier kulturelle Unterschiede offen, die beispielsweise Kindheitsbilder betreffen. Asymmetrien in den jeweiligen kinder- und jugendliterarischen Traditionsbildungen können Barrieren oder Defizite in der Rezeption bewirken, die jeweiligen Traditionslinien können aber auch ineinandergreifen und sich gegenseitig bereichern. So können die im jeweilig anderen Land rezipierten Texte eine Rezeptionslücke schließen, indem sie Bedürfnissen der Leser entgegenkommen, die von der eigenen Literatur nicht befriedigt werden.

Die Beiträge sollten die vielfältigen Implikationen dieses Themenkomplexes sowohl aus theoretischer als auch gegenstandsorientierter Perspektive in seinen unterschiedlichen medialen Gestaltungsformen (Erzählungen, Bilderbücher, Comics, Graphic Novels, Filme) diskutieren. Schwerpunktmäßig sollen transkulturelle Prozesse im deutsch-polnischen Transfer untersucht werden, Beiträge zu anderen Sprachpaaren sind aber durchaus erwünscht.

Mögliche Themen, Aspekte, Zugänge und Schwerpunkte wären:

  • Neuübersetzungen von Klassikern der KJL,
  • Übersetzungsreihen,
  • kulturelle Aspekte der Kanonbildung,
  • das Kinderbuch als Medium der Fremdheitserfahrung,
  • kulturelle Aspekte der Übersetzung von Comics und Graphic Novels,
  • Rezeptionsbarrieren, Übersetzungsstrategien,
  • Tabu-Themen in der realistischen KJL,
  • fantastische KJL in Polen und Deutschland und ihre Wechselwirkungen.

Über das Schwerpunktthema hinaus sind offene Beiträge zur Kinder- und Jugendliteratur aus theoretischer Perspektive möglich.

Die Tagungssprachen sind Deutsch, Englisch und Polnisch. Für jeden Vortrag sind 20 Minuten sowie weitere 10 Minuten für die anschließende Diskussion eingeplant. Als keynote-Speaker haben Prof. Dr. Brigitte Schultze und Prof. Dr. Hans-Heino Ewers ihre Teilnahme zugesagt.

Das Abstract (ca. 400 Wörter) sowie eine Kurzvita (ca. 200 Wörter) inklusive Kontaktdaten bitte bis zum 01. September 2018 an:

Prof. Dr. Michael Düring (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Dr. Anna Fimiak-Chwiłkowska (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Die Tagungsgebühr beträgt 400 PLN bzw. 100 Euro. Sie beinhaltet: Konferenzmaterialien, Snacks während der Pausen, ein Abendessen am ersten Konferenztag, die Druckkosten eines Tagungsbandes.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: CfP, Aussendung)

 

 

Innsbrucker Zeitungsarchiv für Literaturkritik an der Universität Innsbruck

das Innsbrucker Zeitungsarchiv zur deutsch- und fremdsprachigen Literatur (IZA) ist die größte universitäre Dokumentations- und Forschungsstelle für Literaturkritik und Literaturvermittlung im deutschsprachigen Raum. Kernstück ist unsere laufend geführte Zeitungsausschnittsammlung mit derzeit über 1 Mio. Artikeln zur internationalen Literatur und ihrer Rezeption in der deutschsprachigen Presse (einschließlich der Berichterstattung über Kinder- und Jugendliteratur), die bibliographisch dokumentiert und zur Kopien-Bestellung bereitgehalten werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Quelle: Aussendung IZA)

 

 

 

S5 Box

Login Form

KONTAKT:

 

Termin nach Vereinbarung:


Email:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel: +43 (0)1 4277 - 45029


Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Postadresse:

Universität Wien
Philologisch-Kulturwissenschaftliches
StudienServiceCenter
Universitätscampus
Spitalgasse 2-4, Hof 2/9 (1.9.)
A-1090 Wien