Aktuelle Termine

Kindheitsmuster Seibert

Quelle: Peter Lang Verlag

Ernst Seibert: Kindheitsmuster in der österreichischen Gegenwartsliteratur
Zur Genealogie von Kindheit. Ein mentalitätsgeschichtlicher Diskurs im Umfeld von Kindheits- und Kinderliteratur

Frankfurt am Main, Peter Lang Verlag, 2005
Reihe: Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien, Bd. 38

Mit dem Begriff Kindheitsliteratur wird das Zusammentreffen zweier synchroner Phänomene erörtert, die besonders in der neueren österreichischen Gegenwartsliteratur vermehrt anzutreffen sind: zum einen die Thematisierung von Kindheit und zum anderen die Adressierung literarischer Texte an eine kindliche Leserschaft auch von Autorinnen und Autoren, die an sich nicht zur Kinderliteratur gezahlt werden. Unter diesem Aspekt erscheint es angebracht, die von der allgemeinen Literatur üblicherweise als Subsystem abgetrennte Kinderliteratur als Teil der Kindheitsliteratur zu verstehen und damit gleichzeitig literarische Wertung und pädagogisches Urteil zu entflechten. Dieses Ziel wird in mehreren analytischen Diskursen und in Interpretationen einschlägiger Werke verfolgt.

Das Buch ist über den Peter Lang Verlag erhältlich.

 

(Quelle: Peter Lang Verlag)

riesDr. hc. Hans Ries

Heller
Prof. Friedrich C. Heller

heller pohlmann
Prof. Friedrich C. Heller & Dr. Carola Pohlmann

 

Ein Bericht von Dr. Susanne Blumesberger (Vorstand ÖG-KJLF)

11. Troisdorfer Kolloquium zur Geschichte des Kinderbuches im Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf, Burg Wissem und Vergabe des Brüggemann-Knaben an Carola Pohlmann

Das Kolloquium bietet alljährlich KinderbuchsammlerInnen, -antiquarInnen und -forscherInnen eine Möglichkeit des Austausches. Moderiert von Dr. Sebastian Schmideler, derzeit an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät  im Bereich Grundschuldidaktik Deutsch tätig, wurde zunächst an den am 30. März  verstorbenen Prof. Dr. Otto Brunken gedacht, dem langjährigen Kustos der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI) und außerplanmäßigen Professor am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.

Die TeilnehmerInnen, unter ihnen Dr. Andreas Bode, langjähriger Leiter der Jugendbibliothek, Prof. Dr. Friedhelm Brusniak , Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik an der Universität Würzburg und wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens, Prof. Dr. Hans-Heino Ewers, der Antiquar Winfried Geisenheyner Dr. Pauline Liesen, Leiterin des Bilderbuchmuseums Troisdorf, die Sammlerin Beatrix Mühlberg-Scholtz, Dr. Barbara Murken, Kinderbuchforscherin und -sammlerin, Dr. Carola Pohlmann, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendbuch der Staatsbibliothek zu Berlin, der Illustrationsexperte Dr. hc. Hans Ries, Bernhard Schmitz, Kurator des Bilderbuchmuseums, sprachen kurz über ihre derzeitigen Tätigkeiten und zukünftigen Projekte. Für Österreich waren Prof. Dr. Friedrich C. Heller, bisheriger Träger des Brüggemann-Knaben, Adelheid Hlwacek, bis zu ihrer Pensionierung Leiterin der Bibliothek „Stiftung Päd. Akademie Burgenland“ in Eisenstadt und unter anderem Struwwelpeter-Sammlerin, PD Dr. Ernst Seibert und Dr. Susanne Blumesberger vertreten.

Carola Pohlmann berichtete vom DFG-Projekt „Digitalisierung von Spielkinderbüchern“, das Modellcharakter haben und sich vor allem der Methoden der Bilderschließung widmen soll. Friedrich C. Heller berichtete vom geplanten Band über Emmy Zweybrück in der Reihe „biografiA“. Ernst Seibert erzählte von der derzeitigen unbefriedigenden Situation der Lehre im Bereich der KJLF in Österreich und von seinen Bemühungen, den Zeitraum 1900 bis 1950 im Bereich österreichische Kinder- und Jugendliteratur weiterzubearbeiten. Hans-Heino Ewers stellte kurz sein Vorhaben vor, über die Geschichte der Kinder- und Jugendbuchtheorie zu arbeiten, Hans Ries berichtete darüber, das Illustratorenlexikon weiterführen zu wollen. Barbara Murken zeigte Neuauflagen der Bücher von Tom Seidmann-Freud.

Etwas längere Präsentationen erlaubten einen tieferen Einblick in die jeweiligen Tätigkeitsbereiche, so sprach Alexander Bode über einen Forschungsaufenthalt in Stockholm, wo er über den Illustrator Einar Nerman arbeitete, Friedhelm Brusniak gab einen Einblick in Musikpädagogik , die anwesenden AntiquarInnen sprachen über ihre derzeitigen Angebote, und Susanne Blumesberger berichtete über die Weiterarbeit am „Handbuch österreichischer Kinder- und Jugendbuchautorinnen“ und an der Datenbank über österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945.

Am Abend erfolgte die Übergabe des Brüggemann-Knaben von Friedrich C. Heller an Carola Pohlmann, die sich in vielfacher Weise um die wissenschaftliche und publizistische Erschließung historischer Kinderbücher verdient gemacht hat. Die von Theodor Brüggemann ins Leben gerufene Auszeichnung wird alle zehn Jahre vergeben.

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Quelle: Deutsche Akademie KJL

"Bücher, Bücher sind mein Leben"

Franz-Josef Payrhuber ist am 6. März 2017 in Worms verstorben.

Seine Verdienste um die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V. und die Kinder- und Jugendliteratur wurden 2015 mit der Verleihung des Volkacher Talers gewürdigt.

Bis zuletzt war er als Mitherausgeber des Lexikons Kinder- und Jugendliteratur engagiert, für das er auch selbst zahlreiche Beiträge geschrieben hat.


Vollständige Nachruf

 

(Quelle: Deutsche Akademie KJL)

brunken trauer

Quelle: ALEKI

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Dr. Otto Brunken, dem langjährigen Kustos der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI) und außerplanmäßigen Professor am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln. 

Vollständige Nachruf 

 

(Quelle: ALEKI)

UniWien Graduiertenk     

Nach dem Erfolg der Veranstaltungen 2013 und 2015 laden die Veranstalter zur dritten Wiener Graduiertenkonferenz zum Thema "Forschung zu Kinder- und Jugendliteratur" ein.

Termin: 15. und 16. Dezember 2017
Ort: Universität Wien, Schenkenstr. 8-10, 5. Stock (HS 1), 1010 Wien

Die Tagung ist als Forum des Austauschs gedacht: Auf Kurzpräsentationen zwischen 10 und 15 Minuten folgt eine 20 bis 30 minütige Diskussion pro Beitrag. Das Auditorium setzt sich aus den Teilnehmer_innen und Spezialist_innen des Fachgebiets zusammen.

Als Diskussionsgrundlage bitten wir alle Teilnehmer_innen bis zum 31. Oktober 2017 um einen sechs- bis zehnseitigen Entwurf (Literaturliste dabei bitte nicht länger als 1 Seite) einzusenden. Diese werden im Vorfeld der Tagung zirkulieren und die Basis für die Diskussion bilden. Nach jedem Vortrag werden zwei Spezialist_innen mit einer Rückmeldung die Diskussion eröffnen. Neben der fächerübergreifenden Expertise der Initiative können die Vortragenden auch von einer Vernetzung untereinander profitieren. Teilnehmer_innen können konkrete Punkte in Ihrem Entwurf ansprechen, zu denen Sie bevorzugt Feedback wünschen.

Die Graduiertenkonferenz findet in Kooperation mit der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendliteraturforschung der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung und der STUBE (Studien- und Beratungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur) statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Plakat der Veranstaltung

UniWien Graduiertenk 

CfP: Wiener Graduiertenkonferenz zum Thema "Forschung zu Kinder- und Jugendliteratur"

Kinder- und Jugendliteraturforschung setzt sich anhand wissenschaftlicher Fragestellungen und Untersuchungsperspektiven mit Literatur für junges Zielpublikum auseinander. Neben der Beschäftigung mit künstlerischen Ausdrucksformen werden auch Entstehungs- und Vermittlungsprozesse mit einbezogen. KJL wird als Teilsystem einer generellen Poetik und Literaturgeschichte verstanden. Eine Auseinandersetzung mit diesem Bereich enthält daher sowohl diachrone als auch synchrone Zugänge. Erstere setzen sich u.a. mit der Herausbildung und Entwicklung von KJL als eigenständiger Sparte in einem historischen Kontext auseinandersetzen, während letztere sich überwiegend mit aktuellen Ausprägungen u.a. im Zusammenhang mit medialen Erzählformen beschäftigt.

Es ist davon auszugehen, dass KJL das erste und vielfach prägende Medium im Erwerb von Lese- und Literaturkompetenzen darstellt. Daher berühren die Themenbereiche Lesesozialisation und Literalität den Bereich KJLF, der auf diesem Weg eine Brücke zur Fachdidaktik und zu den Erziehungs- und Bildungswissenschaften schlägt. Die Auseinandersetzung mit KJL favorisiert einen komparatistischen Zugang, da Impulse für Themen und Erzählformen häufig nicht aus dem deutschsprachigen Raum kommen. Für eine Beschäftigung mit historischer KJL sind Berührungen mit den Geschichtswissenschaften essentiell. Weiters findet angesichts der Bedeutung von Neuen Medien und jugendkulturellen Entwicklungen eine Vernetzung etwa mit den Forschungsfeldern Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Kunstgeschichte und Cultural Studies statt. 

Am Forschungsstandort Wien werden alle zwei Jahre Nachwuchswissenschaftler_innen (in der Regel Dissertant_innen) eingeladen, ihre Forschungen vorzustellen. Die Wiener Graduiertentagungen sind thematisch offene Veranstaltungen, die grundsätzlich Beiträge zu Zugängen und Schwerpunkten all dieser Richtungen vorsieht.

Einreichfrist: Abstracts samt Kurzbiografie bis zum 10. Juni 2017 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Abstract soll max. 4000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen und auf jeden Fall
Informationen zu Institution, Betreuer_in, Fachgebiet und herangezogenem Material
umfassen.

Weitere Informationen zum CfP finden Sie hier.

 

(Quelle: CfP)

verjüngteAntike

Quelle: Universitätsverlag Winter

 

Mit einem Beitrag von Univ.-Doz. Dr. Ernst Seibert „Vom Fürstenspiegel zum Adoleszenzroman. Telemach als literarisches Motiv in der österreichischen Jugendliteratur“ (S.67-84).

Markus Janka / Michael Stierstorfer (Hg.)

Verjüngte Antike. Griechisch-römische Mythologie und Historien zeitgenössischen Kinder- und Jugendmedien
Heidelberg, Universitätsverlag Winter 2017 [= Studien zur europäischen Kinder- und Jugendliteratur, hg. v. Bettina Kümmerling-Meibauer, Anja Müller u. Astrid Surmatz; 5]

In der Alltagskultur des neuen Millenniums ist eine multimediale Renaissance der Antike zu beobachten. Vor allem in der Kinder- und Jugendliteratur boomen Aktualisierungen von Einzelelementen wie Figuren, Gegenständen und Settings sowie Motiven aus der griechisch-römischen Mythologie und Historie. Der Sammelband definiert im Dialog der Fächer Forschungsfelder in diesem wissenschaftlichen Neuland. Für den deutschen Sprachraum hilft die hier vorgelegte Synthese einem Desiderat ab. Dabei fokussieren die 17 Beiträge Rezeptionsdokumente und Adaptionsweisen aus unterschiedlichen geschichtlichen, sprachlichen, kulturellen und medialen Kontexten. So treten Zugangsweisen der Klassischen Philologie und der altertumswissenschaftlichen Antikenrezeptionsforschung, der germanistischen und romanistischen Literaturwissenschaft, der Kinder- und Jugendliteraturforschung sowie der Literatur- und Mediendidaktik, der Medienwissenschaft mit dem Fokus „Populäre Kulturen“, Filmwissenschaft und Theologie in einen fruchtbaren methodischen Gedankenaustausch.

Das Buch ist über den Universitätsverlag Winter erhältlich.
Inhalt

(Quelle Winter Verlag)

Jugendkultur

Quelle: Praesens Verlag 

 

Jugendliteratur im Kontext von Jugendkultur
Kriegleder, Wynfrid; Lexe, Heidi; Loidl, Sonja; Seibert, Ernst (Hg.):
Jugendliteratur im Kontext von Jugendkultur
Wien, Praesens 2016 [= Wiener Vorlesungen zur Kinder- und Jugendliteratur, hg. v. Heidi Lexe u. Sonja Loidl; 1]

Längst hat die Jugendliteratur sich von einem zielgruppenspezifischen Angebot wegentwickelt und ist zu einem generationenübergreifenden Lektürephänomen geworden. Jugend und Jugendlichkeit werden dabei zum Darstellungsgegenstand ausdifferenzierter Erzählzusammenhänge, die wiederum eingebunden sind ein breites, populärkulturelles Medienangebot. Der Band, dem eine Ringvorlesung an der Universität Wien zu Grunde liegt, nimmt in interdisziplinären Beiträgen jene Wechselwirkungen in den Blick, die zwischen den jugendkulturellen Entwicklungen des 21. Jahrhunderts und der Vielfalt jugendliterarischer Genres (vom Adoleszenzroman bis zur Dystopie) zu beobachten sind. Untersucht werden transmediale Erzählverfahren ebenso wie die mediale Fortschreibung jugendliterarischer Texte – von der filmischen Adaption bis hin zur Fankultur im Netz. Jugendliteratur wird damit zu einem Spiegelbild (jugend-) kultureller Vielfalt – und meint damit auch die historische und mentalitätsgeschichtliche Dimension der Durchdringung jugendlicher Lebenswelten und literarischer Diskurse über Jugend.

Das Buch ist über den Praesens Verlag erhältlich.
Inhalt

 

(Quelle: Praesens Verlag)

70er logo

Quelle: STUBE

Feierlichkeiten zum 70-Jahr-Jubiläum der STUBE

Termin: 12. Mai 2017, 13:00-22:00
Ort: STUBE, Stephansplatz 3/II/11, 1010 Wien

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70-Jahr-Jubiläum der STUBE wird ein literarischer Spaziergang rund um den Dom organisiert: Lyrikbrunch, szenische Lesungen, Künstler_innengespräche, Live-Illustration, uvm. 

Finaler Höhepunkt wird eine abendliche Lesung mit Tamara Bach sein.

Weitere Informationen finden Sie hier .

 


(Quelle STUBE)

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Quelle: http://zeitpunktlesen.at/alphabet-ausstellung  

 

„Buchstäblich anders. Ausgefallene Alphabet-Bücher aus aller Welt"

Termin: 27. März bis 31. Mai 2017
Vernissage: 28. März 2017, 17:30 Uhr
Ort: Lesebereich der NÖ Landesbibliothek, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten

Die Buchstaben des Alphabets werden immer wieder in originellen, kreativen, kunstvollen Bilderbüchern in Szene gesetzt. Die breite Palette der Alphabet-Bücher reicht vom klassischen Tier-ABC bis zu grafischen und bildkünstlerischen Umsetzungen, bei denen die Buchstaben sich den Betrachtern wie Kunstobjekte präsentieren. Die Ausstellung enthält besonders interessante und ungewöhnliche Alphabet-Bücher aus den letzten 15 Jahren. Neben Bilderbüchern mit lateinischen Lettern findet man auch Beispiele mit anderen Schrift- und Zeichensystemen, etwa in japanischer, griechischer, kyrillischer oder arabischer Schrift

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Eintritt: frei
Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do, Fr: 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr; Di: 8:30 Uhr bis 18:00 Uhr

 

(Quelle: zeitpunktlesen)

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