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Prof. Friedrich C. Heller

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Prof. Friedrich C. Heller & Dr. Carola Pohlmann

 

Ein Bericht von Dr. Susanne Blumesberger (Vorstand ÖG-KJLF)

11. Troisdorfer Kolloquium zur Geschichte des Kinderbuches im Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf, Burg Wissem und Vergabe des Brüggemann-Knaben an Carola Pohlmann

Das Kolloquium bietet alljährlich KinderbuchsammlerInnen, -antiquarInnen und -forscherInnen eine Möglichkeit des Austausches. Moderiert von Dr. Sebastian Schmideler, derzeit an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät  im Bereich Grundschuldidaktik Deutsch tätig, wurde zunächst an den am 30. März  verstorbenen Prof. Dr. Otto Brunken gedacht, dem langjährigen Kustos der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI) und außerplanmäßigen Professor am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.

Die TeilnehmerInnen, unter ihnen Dr. Andreas Bode, langjähriger Leiter der Jugendbibliothek, Prof. Dr. Friedhelm Brusniak , Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik an der Universität Würzburg und wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens, Prof. Dr. Hans-Heino Ewers, der Antiquar Winfried Geisenheyner Dr. Pauline Liesen, Leiterin des Bilderbuchmuseums Troisdorf, die Sammlerin Beatrix Mühlberg-Scholtz, Dr. Barbara Murken, Kinderbuchforscherin und -sammlerin, Dr. Carola Pohlmann, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendbuch der Staatsbibliothek zu Berlin, der Illustrationsexperte Dr. hc. Hans Ries, Bernhard Schmitz, Kurator des Bilderbuchmuseums, sprachen kurz über ihre derzeitigen Tätigkeiten und zukünftigen Projekte. Für Österreich waren Prof. Dr. Friedrich C. Heller, bisheriger Träger des Brüggemann-Knaben, Adelheid Hlwacek, bis zu ihrer Pensionierung Leiterin der Bibliothek „Stiftung Päd. Akademie Burgenland“ in Eisenstadt und unter anderem Struwwelpeter-Sammlerin, PD Dr. Ernst Seibert und Dr. Susanne Blumesberger vertreten.

Carola Pohlmann berichtete vom DFG-Projekt „Digitalisierung von Spielkinderbüchern“, das Modellcharakter haben und sich vor allem der Methoden der Bilderschließung widmen soll. Friedrich C. Heller berichtete vom geplanten Band über Emmy Zweybrück in der Reihe „biografiA“. Ernst Seibert erzählte von der derzeitigen unbefriedigenden Situation der Lehre im Bereich der KJLF in Österreich und von seinen Bemühungen, den Zeitraum 1900 bis 1950 im Bereich österreichische Kinder- und Jugendliteratur weiterzubearbeiten. Hans-Heino Ewers stellte kurz sein Vorhaben vor, über die Geschichte der Kinder- und Jugendbuchtheorie zu arbeiten, Hans Ries berichtete darüber, das Illustratorenlexikon weiterführen zu wollen. Barbara Murken zeigte Neuauflagen der Bücher von Tom Seidmann-Freud.

Etwas längere Präsentationen erlaubten einen tieferen Einblick in die jeweiligen Tätigkeitsbereiche, so sprach Alexander Bode über einen Forschungsaufenthalt in Stockholm, wo er über den Illustrator Einar Nerman arbeitete, Friedhelm Brusniak gab einen Einblick in Musikpädagogik , die anwesenden AntiquarInnen sprachen über ihre derzeitigen Angebote, und Susanne Blumesberger berichtete über die Weiterarbeit am „Handbuch österreichischer Kinder- und Jugendbuchautorinnen“ und an der Datenbank über österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945.

Am Abend erfolgte die Übergabe des Brüggemann-Knaben von Friedrich C. Heller an Carola Pohlmann, die sich in vielfacher Weise um die wissenschaftliche und publizistische Erschließung historischer Kinderbücher verdient gemacht hat. Die von Theodor Brüggemann ins Leben gerufene Auszeichnung wird alle zehn Jahre vergeben.

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