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Von Pionieren und Piraten: Der DEFA-Kinderfilm in seinen kulturhistorischen, filmästhetischen und ideologischen Dimensionen
Interdisziplinäre Tagung

Termin: 7.-8. Februar 2019
Ort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften

Call for Paper

Der Kinderfilm spielte in der DDR eine bedeutende Rolle, was auch daran ersichtlich ist, dass im Zeitraum von 1949 bis 1991 von der DEFA mehr als 180 Filme für Kinder produziert wurden. Diese Kinderfilme sind historische, ästhetische und sozialgeschichtliche Zeugnisse einer bis in die heutige Gesellschaft nachwirkenden Zeit.
Die geplante Tagung möchte diese Forschungslücken schließen und zwar aus fächerübergreifender Perspektive. Dabei soll es einerseits um historisch orientierte Analysen gehen. Andererseits besteht das Ziel der Tagung darin, die dargelegten Potentiale des DDR-Kinderfilms für die aktuelle Diskussion um Filme für Kinder genauer zu befragen: hinsichtlich seiner Ästhetik und seiner Narrative sowie Themen und zugleich auch hinsichtlich seiner Produktions- und Distributionsbedingungen. Wünschenswert sind Beiträge, die sich dem DEFA-Kinderfilm aus film- bzw. medienwissenschaftlicher, literaturwissenschaftlicher, kulturhistorischer, medienpädagogischer und soziologischer Perspektive annähern, um auf diese Weise differenzierte Zugänge zu diesem vielfältigen und noch in vielen Aspekten unerforschten Kinderfilmkorpus zu erlangen.

Mögliche Aspekte sind dabei:
• Bedeutung von Genres im DEFA-Kinderfilm
• Zur Signifikanz des Märchens im DEFA-Kinderfilm
• Genderkonstruktionen im DEFA-Kinderfilm
• Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus im DEFA-Kinderfilm
• Drehbuchvorlagen: Literaturadaption versus Originalstoff
• Wechselwirkung filmästhetischer und pädagogischer Aspekte im DEFA-Kinderfilm
• Einfluss des Kinderfilmschaffens anderer Länder auf den DEFA-Kinderfilm
• Der DEFA-Kinderfilm im schulischen und medienpädagogischen Kontext
• Vom Drehbuch zum Film: Produktionsbedingungen und institutionelle Einflüsse
• Verbotene und zensierte DEFA-Kinderfilme
• Das Kinderbild im DEFA-Kinderfilm
• Die Präsenz des DEFA-Kinderfilms auf Kinderfilmfestivals
• Humor, Fantasie und Utopie im DEFA-Kinderfilm
• Spiegelung aktueller gesellschaftlicher Diskurse im DEFA-Kinderfilm
• Rezeption des DEFA-Kinderfilms in der DDR und nach der Wende
• (De-)Kanonisierungsprozesse: der Umgang mit dem filmischen Erbe

Die Vortragsdauer beträgt 30 Minuten. Eine Publikation der Beiträge ist geplant.
Deadline für die Einreichung von Abstracts: 30. April 2018

Bitte schicken Sie ein Abstract mit ausgewählter Fachliteratur (3-5 Titel) im Umfang von 300 Wörtern und einen kurzen Lebenslauf (200 Wörter) an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Organisation: Dr. Steffi Ebert, Dr. Werner Barg (Universität Halle) und Prof. Dr. Bettina Kümmerling-Meibauer (Universität Tübingen)

CfP

(Quelle: CfP Aussendung)

 

 

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