Sonstiges
Viktor_Bhm

 

 

In memoriam

 

 

Ein Nachruf auf den am 15. Oktober 2014 im Alter von 88 Jahren völlig unerwartet gestorbenen Viktor Böhm.

 

 

CFP für die 30. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder und Jugendliteraturforschung (25. - 27. Mai 2017 in Königswinter)
zum Thema: "an Schnittstellen. Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung"

Im nächsten Jahr feiert die Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) ihr dreißigjähriges Bestehen – eine Erfolgsgeschichte, die zur Retrospektive wie zur Standortbestimmung Anlass gibt. In diesem Sinn soll die Tagung vor allem genutzt werden, um grundsätzliche Fragen der Kinder- und Jugendliteratur- und -medienforschung und ihrer Perspektiven zu diskutieren: sie in der Landschaft der Fächerdisziplinen zu verorten, unterschiedliche Theorieansätze zu erproben und ihre Beiträge zur literaturwissenschaftliche/n Kulturwissenschaft bzw. kulturwissenschaftlichen Literaturwissenschaft zu bestimmen. Grundlegende, theoriegeleitete und methodenreflektierte Vorträge stehen im Mittelpunkt; an ihnen sollen analytische Zugänge durchgespielt werden. Dabei geht es zum einen darum, den Standort von Kinder- und Jugendliteratur bzw. -medien (als Handlungs- und Symbolsystem) im kulturellen Archiv auszuloten; zum anderen bzw. vor diesem Hintergrund sollen Ziele gegenwärtiger Forschung diskutiert, hinterfragt sowie Aufgaben und Perspektiven zukünftiger Forschung entwickelt werden. Sinnvoll wären aus Sicht der Kinder- und Jugendliteratur- und -medienforschung perspektivierte Überlegungen zu

  •  Desiderata und Blickwinkel historischer KJL-Forschung
  •  Imagologie
  •  Diskursanalyse / New Historicism
  •  Erinnerung, Gedächtnis
  •  Narratologie
  •  Autorschaft
  •  Materialität
  •  Medialität, Intermedialität, Transmedialität
  •  Topographie und Raum
  •  Differenztheorie; Diversität, Intersektionalität, Transkulturalität

Die Beiträge sollen theoretisch angelegt sein, d.h. nicht spezielle Forschungsgegenstände beschreiben. Willkommen sind aber sehr wohl Beiträge, die einen Zugang exemplarisch an konkretem Untersuchungsmaterial und in enger theoretischer Anbindung verhandeln. Es wird darauf hingewiesen, dass die ansonsten auf den Tagungen der GKJF übliche Praxis, nur alle zwei Jahre vorzutragen, ausgesetzt wird.
Als Key Note Speaker konnten gewonnen werden: Vanessa Joosen, Monika Schmitz-Emans, Andrea Weinmann und Lies Wesseling.


Die GKJF hofft auf reges Interesse und bittet um Zusendung von Vortragsangeboten (von maximal 30 Minuten Dauer) bis zum 10.01.2017.
Ihrem Vorschlag sollte ein kurzer Aufriss des Vortragsthemas beigefügt sein.

Bitte beachten Sie bei der Einreichung Ihrer Abstracts (von ca. 300 Wörtern) folgende Anforderungen:

Die Abstracts sollen in einer kurzen inhaltlichen Zusammenfassung den Bezug zu theoretischen Positionen herstellen sowie die Literatur und ggf. Primärquellen nennen, auf die sich der Vortrag stützt. Damit die Vorträge zu einem Programm im oben beschriebenen Sinn zusammengestellt werden können, sollte sich der geplante Vortrag einem der oben aufgelisteten Schwerpunkte zuordnen lassen.

Bitte senden Sie Ihre Vorschläge per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

 

(Quelle: http://www.gkjf.de/)

Lesemarathon

Termin:  08.02.2015

Uhrzeit:  14:00 - 19:00 Uhr

Ort:         Wienmuseum

 

Nähere Informationen finden Sie hier.

FASTPichl

Termin: 10. Juli 2015

Ort: Forstliche Ausbildungsstätte Pichl in Mitterdorf i.M.

 

Der Wald ist nicht nur von ökonomischer und ökologischer Relevanz, sondern auch in Kunst und Kultur von identitätsstiftender Bedeutung. Ausgehend von den literarischen Motiven in bekannten Kinder- und Jugendbüchern wird der Wald in seinen verschiedenen Funktionen und Bedeutungen „erlesen“ und in spielerischen Aktivitäten erlebt.

Lernen Sie im Seminar, zielgerichtet an die Kinder- und Jugendliteratur heranzugehen, waldpädagogisch interessante Szenen und Motive in den Geschichten und Büchern zu entdecken und daraus Aktivitäten zur gemeinsamen Umsetzung literarischer Motive mit Kindern und Jugendlichen im Wald zu entwickeln.

 

Inhalte und organisatorische Details finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung (bitte ausschließlich schriftlich mittels Anmeldeformular an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Für Rückfragen steht das Sekretariat ebenfalls gerne unter der Nummer 03858/2201-0 zur Verfügung.

 

Institut_fr_Jugendliteratur

Das Institut für Jugendliteratur feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen!
Um dieses Jubiläum zu zelebrieren, lädt das Institut am 6. Mai zu einem "Tag der offenen Tür" ein.

Termin: Mittwoch, 6. Mai, 10 bis 18 Uhr
Ort: Institut für Jugendliteratur, Mayerhofgasse 6 (1. Stock), 1040 Wien

Was Sie erwartet:
Bücherflohmarkt, nette Menschen zum Plaudern, Lachen, Feiern, Fachsimpeln, Zurückblicken und Nachvorneschauen, kleine Snacks sowie das eine oder andere Gläschen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 schreibzeit

Autorinnen und Autoren sind eingeladen, kinder- und jugendliterarische Prosatexte einzureichen.

Einsendeschluss: 29. Februar. 

"Schreibzeit" ist ein Förderprogramm, an dem Künstler/Innen und Autor/Innen mit Wohnsitz in Österreich teilnehmen können.

Die eingereichten Prosatexte dürfen noch nicht publiziert sein oder bei einem Verlag unter Vertag sein.

Form der Einreichung: keine thematischen oder inhaltlichen Vorgaben, Maximallänge von 10 Manuskriptseiten

 

Einreichungen per E-Mail an: office@jugendliteratur oder

per Post an: schreibzeit für junges Publikum, c/o Institut für Jugendliteratur, Mayerhofgasse 6, 1040 Wien

 

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

151 Mythentranslation
Quelle:

Das Festival des Ponischen Kinderbuches in der Polnischen Botschaft Wien

 

Termin: 12. Juni 2016 von 11 bis 16 Uhr

Ort: im Garten der Botschaft der Republik Polen, Hietzinger Hauptstraße 24c, 1130 Wien

Die Polnische Botschaft lädt die Besucher herzlichst zu Eintausend Bücher, zu einem Dutzend Zaubertricks, zu 5 Workshops, zu 2 Ausstellungen und einem Theater ein.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung können Sie dem Programm entnehmen.

 

uni logo siegen

Quelle: www.uni-siegen.de/start/ 

Mögliche Fragestellungen zur Metropole Berlin können sein:

          • Berlin im Bilder-/Kinder-/Jugendbuch/-film als utopische/dystopische Zukunftsvision: Wie leben wir in der Zukunft?
          • Berlin als Ziel von Flucht und Immigration und damit verbunden mit Hoffnungen auf ein besseres Leben
          • Berlin als Ort der Integration/Inklusion
          • Berlin im Zentrum politischer Entscheidungen (siehe z.B. die 5. Staffel von , 2015)
          • Thema Hauptstadt/Großstadt/Metropole: Wie wird Großstadtleben dargestellt?
          • das Berlin der Zukunft unter ökologischen Gesichtspunkten
          • Berlin als Topografie (sowohl im gesamten als auch auf einzelne Stadtteile bezogen) und einzelne Plätze, z.B. der Alexanderplatz, Tiergarten etc.
          • architektonische Besonderheiten Berlins, die eine besondere Rolle in der Narration spielen, z.B. Plattenbau vs. Jugendstilvilla
          • Autoren, die Berlin immer wieder zum Schauplatz ihrer Romane machen, z.B. Erich Kästner, Klaus Kordon, Gabriele Beyerlein, Waltraut Lewin (hier gerne Analyse von Einzelwerken, aber auch des Gesamtwerkes)
             

Weitere Themen und Aspekte sind sehr willkommen und werden ebenfalls berücksichtigt!
 

Einsendeschluss für die Abstracts ist der 31. Oktober 2016
 

Wenn Sie sich mit einem Beitrag beteiligen möchten, senden Sie bitte ein Abstract im Umfang von 500 Wörtern und eine kurze Biografie an Dr. Sabine Planka (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Weitere Informationen zum CFP finden Sie hier.

 

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libri liberorum Heft 49, Frühjahr 2017

"Von der Phantastik zur Neophantastik" (Arno Rußegger, Andreas Peterjan)

Gegenstand von libri liberorum Heft 49 ist der Versuch, sich einem der wesentlichsten Trends im Rahmen der jüngeren Kinder- und Jugendliteratur zu widmen, der Neophantastik. In Abgrenzung zur herkömmlichen „Zwei-Welten-Fantasy“ (Hans-Heino Ewers), mit deren Konzepten die massiven Umbrüche in der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen seit 2000 nur mehr bedingt zu erfassen sind, sollen alternative ästhetische Verfahren und Erzählmuster erörtert werden, die in letzter Zeit verstärkt zur Anwendung gekommen sind.

Um ein paar Beispiele für Fragen, die sich daraus ergeben, anzuführen:

  • Kommt medial erzeugten Elementen und Figuren heute bereits ein autonomer Charakter zu?
  • Werden mittlerweile Medienerzeugnisse als so real wahrgenommen, dass zwischen Tatsachen und Fiktionen nicht mehr unterschieden werden kann?
  • Welche Rolle spielt die Sprache, wenn der ontologische Status der Wirklichkeit nicht mehr ohne Weiteres zu klären ist (vgl. Nora Schmidt)?
  • Wie verfährt die Kinder- und Jugendliteratur mit Intertextualität und Intermedialität, wie mit metafiktionalen Darstellungsweisen, in denen die Medialität von Literatur, Film und Internet verhandelt wird?

Deutlich wird, dass phantastische Elemente nicht nur als Spiegelbild gesellschaftlicher Ängste und Traumata fungieren, sondern als Sinnbild für Entwicklungsmöglichkeiten und Hoffnungen. Die Grenzen des Menschlichen, kulturelle Differenzen und Genderidentitäten werden neu ausgelotet.

Weitere Schwerpunktsetzungen und thematische Bezüge sind durchaus möglich und erwünscht.

Bei Interesse, einen Beitrag zu einem konkreten Thema in der Zeitschrift libri liberorum zu veröffentlichen, bitten wir Sie, die folgenden Termine einzuhalten:

  •        Deadline für die Einreichung der Abstracts (max. 300 Wörter) ist der 15. Oktober 2016 
  •        Termin für die Abgabe der Artikel als Word-Dokument ist der 15. Jänner 2017
  •        Bitte senden Sie Ihre Abstracts und eine Kurzbiographie mit dem Betreff "lili 49" per E-Mail sowohl an
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Weitere Informationen zum CfP finden Sie hier.

interjuli

Quelle: http://www.interjuli.de/de/ 

interjuli 02/17 befasst sich mit dem Thema: "Fantastik in Kinder- und Jugendmedien".
Fragestellung: Welche Entwicklungen sind im 21. Jahrhundert zu verzeichnen?

Mögliche Aspekte davon sind:

- Mischwesen, Metamorphosen und hybride Zonen
- Welt, Wissen und Identität in allen Ausprägungen des Fantastischen
- Kinder- und jugendliterarische Fantastik vom Bilderbuch bis zur Romanserie, von der Gruselgeschichte bis zur Future Fiction
- Fantasy-Blockbuster, Klassiker-Adaptionen und Medienverbundsysteme
- Fantastisches (Computer-)Spiel
- Fantastische Fernsehserien von Teen Wolf bis Game of Thrones
- Fan-Fiction und ihr kreatives bzw. subversives Potential

Einsendeschluss ist der 1. Dezember 2016.

Weitere Informationen zum CFP finden Sie hier.

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