Symposien, Tagungen, Konferenzen

Tagung "Lichtspiel - Hörspiel - Schauspiel
Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945

Termin: 04. bis 06. September 2017
Ort: Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Methoden 1, 33615 Bielefeld

 

Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur weist eine markante Lücke auf, die den Zeitraum 1900-1933 betrifft. Das DFG-Forschungsprojekt Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945 greift dieses Forschungsdefizit in spezifischer Weise auf, indem es den sog. Medienumbruch jener Jahre berücksichtigt und als Untersuchungsbeginn das Jahr 1900 ansetzt. Das Interesse richtet sich angesichts des Umbruchs bzw. medialer Modernisierungstendenzen nicht nur auf Literatur, die gedruckt erschien, sondern auch auf die damals neuen Medien Stumm- und Tonfilm sowie Hörfunk, die literarische Stoffe medienspezifisch umsetzten.

Auf der Tagung stellen Forscherinnen und Forscher aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur erste Ergebnisse zu ausgewählten Medienverbünden vor, die gemeinsam diskutiert werden. Darüber hinaus findet ein Austausch über Methoden statt.

Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 25.08.2017 bei Dorothea Meerkamp (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"> möglich.

Flyer und Programm zur Tagung.

 

Ein Bericht von Dr. Susanne Blumesberger

30. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF)

vom 25. bis 27. Mai 2017 in Königswinter

„An Schnittstellen. Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung“

riesDr. hc. Hans Ries

Heller
Prof. Friedrich C. Heller

heller pohlmann
Prof. Friedrich C. Heller & Dr. Carola Pohlmann

 

Ein Bericht von Dr. Susanne Blumesberger (Vorstand ÖG-KJLF)

11. Troisdorfer Kolloquium zur Geschichte des Kinderbuches im Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf, Burg Wissem und Vergabe des Brüggemann-Knaben an Carola Pohlmann

Das Kolloquium bietet alljährlich KinderbuchsammlerInnen, -antiquarInnen und -forscherInnen eine Möglichkeit des Austausches. Moderiert von Dr. Sebastian Schmideler, derzeit an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät  im Bereich Grundschuldidaktik Deutsch tätig, wurde zunächst an den am 30. März  verstorbenen Prof. Dr. Otto Brunken gedacht, dem langjährigen Kustos der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI) und außerplanmäßigen Professor am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.

Die TeilnehmerInnen, unter ihnen Dr. Andreas Bode, langjähriger Leiter der Jugendbibliothek, Prof. Dr. Friedhelm Brusniak , Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik an der Universität Würzburg und wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens, Prof. Dr. Hans-Heino Ewers, der Antiquar Winfried Geisenheyner Dr. Pauline Liesen, Leiterin des Bilderbuchmuseums Troisdorf, die Sammlerin Beatrix Mühlberg-Scholtz, Dr. Barbara Murken, Kinderbuchforscherin und -sammlerin, Dr. Carola Pohlmann, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendbuch der Staatsbibliothek zu Berlin, der Illustrationsexperte Dr. hc. Hans Ries, Bernhard Schmitz, Kurator des Bilderbuchmuseums, sprachen kurz über ihre derzeitigen Tätigkeiten und zukünftigen Projekte. Für Österreich waren Prof. Dr. Friedrich C. Heller, bisheriger Träger des Brüggemann-Knaben, Adelheid Hlwacek, bis zu ihrer Pensionierung Leiterin der Bibliothek „Stiftung Päd. Akademie Burgenland“ in Eisenstadt und unter anderem Struwwelpeter-Sammlerin, PD Dr. Ernst Seibert und Dr. Susanne Blumesberger vertreten.

Carola Pohlmann berichtete vom DFG-Projekt „Digitalisierung von Spielkinderbüchern“, das Modellcharakter haben und sich vor allem der Methoden der Bilderschließung widmen soll. Friedrich C. Heller berichtete vom geplanten Band über Emmy Zweybrück in der Reihe „biografiA“. Ernst Seibert erzählte von der derzeitigen unbefriedigenden Situation der Lehre im Bereich der KJLF in Österreich und von seinen Bemühungen, den Zeitraum 1900 bis 1950 im Bereich österreichische Kinder- und Jugendliteratur weiterzubearbeiten. Hans-Heino Ewers stellte kurz sein Vorhaben vor, über die Geschichte der Kinder- und Jugendbuchtheorie zu arbeiten, Hans Ries berichtete darüber, das Illustratorenlexikon weiterführen zu wollen. Barbara Murken zeigte Neuauflagen der Bücher von Tom Seidmann-Freud.

Etwas längere Präsentationen erlaubten einen tieferen Einblick in die jeweiligen Tätigkeitsbereiche, so sprach Alexander Bode über einen Forschungsaufenthalt in Stockholm, wo er über den Illustrator Einar Nerman arbeitete, Friedhelm Brusniak gab einen Einblick in Musikpädagogik , die anwesenden AntiquarInnen sprachen über ihre derzeitigen Angebote, und Susanne Blumesberger berichtete über die Weiterarbeit am „Handbuch österreichischer Kinder- und Jugendbuchautorinnen“ und an der Datenbank über österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945.

Am Abend erfolgte die Übergabe des Brüggemann-Knaben von Friedrich C. Heller an Carola Pohlmann, die sich in vielfacher Weise um die wissenschaftliche und publizistische Erschließung historischer Kinderbücher verdient gemacht hat. Die von Theodor Brüggemann ins Leben gerufene Auszeichnung wird alle zehn Jahre vergeben.

GKJF

Quelle: GKJF 

An Schnittstellen - Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung

Termin: 25. bis 27. Mai 2017

Ort: Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK), Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter

Die Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) feiert dieses Jahr ihr dreißigjähriges Bestehen – eine Erfolgsgeschichte, die zur Retrospektive wie zur Standortbestimmung Anlass gibt. In diesem Sinn soll die Tagung vor allem genutzt werden, um grundsätzliche Fragen der Kinder- und Jugendliteratur- und -medienforschung und ihrer Perspektiven zu diskutieren: sie in der Landschaft der Fächerdisziplinen zu verorten, unterschiedliche Theorieansätze zu erproben und ihre Beiträge zur literaturwissenschaftliche/n Kulturwissenschaft bzw. kulturwissenschaftlichen Literaturwissenschaft zu bestimmen. Grundlegende, theoriegeleitete und methodenreflektierte Vorträge stehen im Mittelpunkt; an ihnen sollen analytische Zugänge durchgespielt werden. Dabei geht es zum einen darum, den Standort von Kinder- und Jugendliteratur bzw. -medien (als Handlungs- und Symbolsystem) im kulturellen Archiv auszuloten; zum anderen bzw. vor diesem Hintergrund sollen Ziele gegenwärtiger Forschung diskutiert, hinterfragt sowie Aufgaben und Perspektiven zukünftiger Forschung entwickelt werden.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier

 

Programm

 

Veranstalter: Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF), in Kooperation mit der Goethe-Universität, Frankfurt am Main, Institut für Jugendbuchforschung, der PH Ludwigsburg, Zentrum für Literaturdidaktik Kinder Jugend Medien, und der Universität Zürich, ISEK – Populäre Kulturen, Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien

(Quelle: GKJF, kinderundjugendmedien.de)

DAKJL Logo

Quelle:http://www.akademie-kjl.de/ 

Jahrestagung 2017
Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V.

Thema der Tagung: Visuelles Erzählen

Termin: 27. und 28. April 2017
Ort: Schelfenhaus, Schelfengasse 1, 97332 Volkach 

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur widmet ihre Jahrestagung 2017 dem visuellen Erzählen für Kinder und Jugendliche. Sie trägt damit der zunehmenden Transmedialisierung im Bereich der Kinder- und Jugendmedien Rechnung und knüpft thematisch an die Jubiläumstagung zu Kindermedienwelten an. Erzählungen erscheinen nicht mehr nur auf ein Medium beschränkt, sondern sie werden bereits in ihrer Entwicklungsphase auf weitere mediale, und hier sind immer öfters visuelle Medien gemeint, Wanderungsprozesse konzipiert. Der Begriff des Visuellen, den der Tagungstitel anführt, greift dabei argumentativ über das darstellende Bild hinaus und nimmt auch das Performative des Darstellens und Sehens mit in den Fokus. Wie sich Transmedialität und visuelle Kultur in den Kinder- und Jugendmedien der heutigen Zeit darstellen und welche vielfältigen Formen sie annehmen, soll in den Vorträgen, Workshops und einem Künstlergespräch erarbeitet werden. Hierbei kommen Referenten aus Theorie und Praxis zu Wort.

Leitung: Dr. Felix Giesa, Prof. Dr. Gabriele von Glasenapp, Dr. Claudia Maria Pecher

Anmeldung zur Tagung bis zum 21. April 2017 per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Weitere Informationen finden Sie hier.
Pressemitteilung

Flyer zur Tagung.

 

(Quelle: Flyer zur Tagung)

 

Die Welt im Bild erfassen: Das Bilderbuch in fachdidaktischer und Fachwissenschaftlicher Perspektive

Termin: 6. Februar und 14. Februar 2017
Ort: 6. Februar - Wallsaal, Zentralbibliothek Bremen; 14. Februar - Rotunde Universität Bremen, 

Das Bilderbuch hat als Buchgattung der Kinder- und Jugendliteratur tiefgreifende Entwicklungen in thematischer, ästhetischer, narrativer und buchgestalterischer Hinsicht durchlaufen. Diese Entwicklungen nimmt die Tagung aus fachdidaktischer und fachwissenschaftlicher Perspektive in den Blick: Geht es am 6. Februar 2017 mit Vorträgen und Workshops um das Bilderbuch im Kontext von Kindheit, fokussiert der zweite Teil der Tagung am 14. Februar 2017 aktuelle Tendenzen der Produktion, Distribution und Rezeption von Bilderbüchern, intermediale Relationen und spezifische literaturwissenschaftliche Zugänge.

Im Rahmen der Tagung wird am 6. Februar der Huckepack-Preis verliehen. 

Veranstalter: Bremer Institut für Bilderbuchforschung und KinderundJugendmedien.de, in Kooperation mit der Phantastischen Bibliothek Wetzlar und dem Verlag das Netz (Weimar). 

Weitere Informationen finden Sie hier

Programm

 


Quelle: http://cecc.fch.lisboa.ucp.pt/en/ 

Internationales Kolloquium

Termin: 12.-13. Dezember 2016

Ort: Catholic University of Portugal / Universidade Católica Portuguesa, Lissabon

 

Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur neu entdecken: Heidi, Biene Maja, Bambi als transnationales und generationsübergreifendes Kulturerbe

* Recuperar os clássicos – reinventar os clássicos: Heidi, Abelha Maia, Bambi enquanto herança transnacional e intergeracional

 

Weitere Informationen zur Tagung erhalten Sie hier.

Programm

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Den Bericht über die Podiumsdiskussion finden Sie hier.

Das Programm der Podiumsdiskussion können Sie auch über PHAIDRA abrufen.

 

Auf PHAIDRA finden Sie auch den Videomitschnitt der Podiumsdiskussion.

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Den Bericht über die Herbsttagungen finden Sie hier.

Das Programm der Herbsstagung können Sie auch über PHAIDRA abrufen.

„Alles steht kopf - Widerspenstige, Aufmüpfige und kleine RebellInnen. Figurentypologische Streifzüge durch die neuere KJL"

Termin: 25. Oktober 2016, 9:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Ort: Erika-Weinzierl-Saal, Universität Wien, Universitätsring 1, 1010 Wien

Figuren, die die Welt auf den Kopf stellen (wollen), gegen Herkömmliches rebellieren, aufbegehren und es in Frage stellen, bereichern die Kinder- und Jugendliteratur vereinzelt schon im 18. Jahrhundert, etwa Christian Adolph Overbecks Fritzchen im Volkslied „Komm lieber Mai und mache …“, der angesichts des beginnenden Frühlings dem Vokabellernen im engen Zimmer entkommen möchte. Vor allem aber denkt man dabei an die Figuren des „Struwwelpeter“ oder an „Pippi Langstrumpf“, aber auch an die „Die rote Zora“. Die Rebellion richtete sich gegen unterschiedliche gesellschaftspolitische Umstände und brachte im Laufe der Zeit verschiedene Typologien an Figuren hervor. Ausgehend von diesen Figuren soll untersucht werden, ob und – wenn ja – in welchem Ausmaß und welcher Form Rebellion in der heutigen Kinder- und Jugendliteratur stattfindet – als Eigensinn, Starrsinn, Ungehorsam, Auflehnung, Widerspruch, Widerstand etc. –, mit welchen narratologischen Mitteln Rebellion gestaltet wird und inwiefern Rebellion eine Reaktion auf geänderte kulturelle und soziale Rahmenbedingungen ist. Die Tagung soll Figuren der österreichischen KJL verorten, aber auch über die Grenzen blicken, Entwicklungen und Brüche aufzeigen und vergleichen und Längs- und Querschnitte ziehen.

Im Rahmen der Tagung wird auch das neue Buch "Kulturelle Austauschprozesse in der Kinder- und Jugendliteratur [= Kinder- und Jugendliteraturforschung in Österreich. Veröffentlichungen d. Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung, hg. v. Ernst Seibert, Gunda Mairbäurl und Heidi Lexe; 17]" vorgestellt.

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