Symposien, Tagungen, Konferenzen

Tagung: „Die Magie des Erzählens“
J.K. Rowlings fabelhafte Welt und der Harry-Potter-Effekt auf die Kinder- und Jugendliteratur um und nach 2000

Termin: 04. Mai bis 06. Mai 2018
Ort: Evangelische Akademie Tutzing, Schlossstraße 2+4, D-82327 Tutzing

Vor zwanzig Jahren erschien „Harry Potter und der Stein der Weisen" in deutscher Übersetzung – mit erstaunlichen Folgen. Die sieben Bände der Harry-Potter-Serie von J.K. Rowling haben die Lesesozialisation einer ganzen Generation entscheidend geprägt und Entwicklungen nicht nur auf dem Feld der Kinder- und Jugendliteratur nachhaltig beeinflusst.

Die Geschichte dieses beispiellosen Erfolgs ist schon vielfach beschrieben worden. Wie aber ist das Erzählen beschaffen, das eine derartige Faszi-nation auszulösen vermag? Die Tagungsbeiträge loten den Erzählkosmos aus ganz unterschiedlichen Perspektiven aus: Fragen der Verankerung in literarischen Traditionen kommen dabei ebenso zur Sprache wie die nach dem Erzählen in aktuellen globalisierten Mediengesellschaften und der Übersetzbarkeit von Text und Bild.

Harry Potter kommt nicht nur als herausragendes literarisches Ereignis, sondern auch als kulturelles Phänomen sowie als Ausgangspunkt für weitere Entwicklungen der Kinder- und Jugendliteratur in den Blick.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Einladungsflyer

Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 20. April 2018 möglich.

In Kooperation mit dem Institut für Jugendbuchforschung an der Goethe-Universität Frankfurt/Main, der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung an der Universität zu Köln und dem Carlsen Verlag

 

(Quelle: Einladungsflyer, Homepage)

 

 

Symposium „Unter Wölfen. Käthe Recheis – Literatur und Politik“

Termin: 01. und 02. März 2018
Ort: Adalbert-Stifter-Institut / StifterHaus, Adalbert-Stifter-Platz 1, 4020 Linz

Am 1. März werden Georg Bydlinski, Claudia Sackl, Andreas Scherney, Georg Huemer und am 02. März werden Kerstin Gittinger, Ernst Seibert, Christian Schacherreiter, Heidi Lexe, Andrea Winkler Vorträge auf dem Symposium halten.

Weitere Informationen zum Symposium finden Sie hier.

(Quelle: Hompage StifterHaus)

 

 

 

 

 

Vom Sprachmeertauchen und Wunschpunkterfinden:
Paul Maars Erzählwelt zwischen Kunst, Poesie und Pop-Kultur

Jahrestagung, Ausstellung und Werkstatteinblicke

Termin: 19. bis 20. April 2018
Ort: Schelfenhaus, Schelfengasse 1, D-97332 Volkach

 

 

 

 

Paul Maar zählt zu den bekanntesten Kinderbuchautoren Deutschlands. Aus Anlass seines 80. Geburtstages veranstaltet die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e. V. ihm zu Ehren eine Tagung, die in Vorträgen, Ausstellung und Werkstatteinblicken seine Bedeutung für die kinder- und jugendliterarische Welt, das weite Gattungsspektrum seines Oeuvres und dessen facettenreiche literarische Darstellungsformen in den Fokus rückt.

Kurzvorträge geben Anregungen, was es in Paul Maars Erzählwelt zu entdecken gilt. Praxisorientierte Workshops bieten die Möglichkeit neue Wege der Vermittlung an junge Leserinnen und Leser kennenzulernen. Neben Litera-turwissenschaftler/-innen und Literaturdidaktiker/-innen kommen auch Paul Maars Verlegerin, Künstlerkolleg/-innen und Wegbegleiter/-innen zu Wort. 

Weitere Informationen finden Sie hier.
Programm

Die Tagung wird unterstützt von der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung ALEKI (Universität zu Köln), der Waldemar-Bonsels-Stiftung, dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, der Bayernwerk AG, dem Bezirk Unterfranken, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Galerie mari·jo, dem Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität Frankfurt a.M., der Raiffeisenbank Volkach-Wiesentheid eG, der Stadt Volkach, der Verlagsgruppe Oetinger sowie von fördernden Mitgliedern.

(Quelle: Homepage Dt. Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V.)

 

 

 

30. Tagung zur Kinder- und Jugendliteratur in der Katholischen Akademie DIE WOLFSBURG

"DU UND ICH UND ICH UND DU" - Freundschaft in der Kinder- und Jugendliteratur; 30. Spurensuche

 

Termin: 16. - 18. Februar 2018

Ort: Die Wolfsburg, Katholische Akademie, Falkenweg 6, D-45478 Mühlheim an der Ruhr

Jeder sucht sie, jeder braucht sie: Freundschaft ist für das Miteinander unverzichtbar. Doch wo beginnt sie, wie kann sie entstehen und wann endet Freundschaft? Das ist der Stoff aus dem Geschichten sind, das fasziniert die Lesenden aller Zeiten. Und doch erlebt Freundschaft in Zeiten von intensiver Mediennutzung, Selbstoptimierung und Social Media einen radikalen Wandel, der auch die Schreibenden herausfordert, genau hinzuschauen, was in der Erlebniswelt der Kinder und Jugendlichen passiert.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Anmeldung zur Tagung spätestens 7 Tage vor der Veranstaltung.

Tagungsleitung: Dr. Mathias Keidel
in Kooperation mit: Medienforum des Bistum Essen, Borromäusverein Bonn, jugendstil: kinder- und jugendliteraturzentrum nrw, STUBE, Johannes-Kessels Akademie Gladbeck

(Quelle: Flyer der Veranstaltung)

 

 

Tagung: 31. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF)

Termin: 31. Mai bis 02. Juni 2018
Ort: Haus auf der Alb / Bad Urach

 

 

 

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Parole(n)
Politische Dimensionen und ideologische Interferenzen von Kinder- und Jugendliteratur/-medien

Kinder- und Jugendliteratur und -medien sind in vielfältiger Weise in politische und ideologische Horizonte eingespannt. Teils dezidiert und explizit, wenn es im Literatursystem um die Vermittlung politisch-ideologischer Positionen oder – in kritischer Auseinandersetzung damit – um politische Aufklärung geht und ging, teils implizit, bezieht man beispielsweise die sich in vielen Texten und Bildern findenden normierenden und stereotypen Einschreibungen ein, teils unterschwellig, wenn man an die Lesarten etwa der parabolischen Literatur bis hin zur Fantasy denkt, deren Bildsprache auf diese Dimensionen politischer Anspielungen hin ausgedeutet werden kann. 

Nicht nur 50 Jahre nach 1968 und angesichts der aktuellen ‚Wiederkehr’ des Ideologischen, sondern insbesondere nach dem kulturwissenschaftlichen Turn in den Geisteswissenschaften stellen sich die Fragen nach politischen und ideologischen Einschreibungen in das kinder- und jugendliterarische System unter neuer Perspektive. Dabei stehen literarästhetische Aspekte ebenso im Mittelpunkt wie pädagogische Diskurse oder interdisziplinäre Vernetzungen. Gefragt wird nach theoretisch fundierten Beiträgen, die sich mit Fragen der Ideologie in historischer wie gegenwärtiger KJL und KJL-Forschung beschäftigen und diese mit kulturwissenschaftlicher Perspektive neu ausrichten.

 

Programm

 

(Quelle: Aussendung GKJF, CfP)

 

 

 

 

 

 

Ein Bericht zur Eröffnung des KiJuLit-Zentrums an der PH Steiermark am 12. Oktober 2017 von Ernst Seibert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der bereits weit gefächerten Szenerie der Forschung und Lehre zum Fachbereich Kinder- und Jugendliteratur in Österreich gibt es eine weitere, sehr ambitionierte Einrichtung: das „KiJuLit –Zentrum für Forschung und Didaktik der Kinder- und Jugendliteratur“ an der Pädagogischen Hochschule Steiermark unter Leitung von Frau HS-Prof. Mag. Dr. Sabine Fuchs. Das Zentrum wurde am 12. Oktober 2017 durch Frau Rektorin Prof. Mag. Dr. Elgrid Messner im Rahmen des Symposions „Renate Welsh und ihre Texte – Literatur für den Unterricht“ eröffnet.

Mit der Eröffnung des Zentrums und dem Symposion das im Hinblick auf den 80. Geburtstag von Renate Welsh ausgerichtet wurde, ist insofern ein sehr entscheidender Schritt zu Forschung und Lehre von Kinder- und Jugendliteratur gesetzt, als damit erstmals in Österreich auf der Ebene der Pädagogischen Hochschulen eine Institutionalisierung des Fachbereiches gegeben ist. Das Zentrum versteht sich als Diskursraum, in dem Fachgespräche mit Kolleginnen und Kollegen, aber auch beratende Gespräche mit Studierenden stattfinden. Es soll ebenso zu kollegialem Austausch animieren.

Seitens der ÖG-KJLF wurde dem KiJuLit-Zentrum bei der Eröffnungsfeier eine Büchergabe überreicht, mit der die Bereitschaft zur fortwährenden Zusammenarbeit mit herzlichen Glückwünschen zum Ausdruck gebracht wurde.

 

 

 

 

 

Verjüngte Antike trifft The Past for the Present:
Griechisch-römische Mythologie und Historie in Kinder- und Jugendmedien der Gegenwartskultur

Internationale und interdisziplinäre Projektkonferenz und Lehrerfortbildungstagung

 

 

 

 

 

 

 

Termin: 06. und 07. Oktober 2017
Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München, Hörsaal M 110 im ersten Stock des Hauptgebäudes, Geschwister-Scholl-Platz 1, D-80539 München

Am 07. Oktober 2017, 14:30 Uhr hält MMag. Dr. Sonja Schreiner einen Vortrag zum Thema: "„Kindgerechte" Sklaverei? Politisch (un)korrekte Vermittlung von Ungerechtigkeit, Ungleichheit und (Un)rechtsbewusstsein".

Programm
Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

 

(Quelle: Homepage, Aussendung Programm)

 

 

 

Herbsttagung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

„…und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ Anfänge in der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur

Termin: 26. September 2017, 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Ort: Universität Wien, Übungsraum 1 Germanistik, Universitätsring 1, 1010 Wien

Jedes Werk, jede Illustration, jede neue Epoche beginnt mit dem ersten Schritt in eine neue Richtung. Die Vorträge beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten des Neubeginns, wie beispielsweise mit dem Start eines neuen Genres, einer neuen Epoche, mit Verlagsgründungen, mit dem Beginn des Schreibens aus biografischer Sicht, mit dem Schreiben eines ersten Romans für Kinder, der Idee zu einer Illustration bzw. einfach mit dem ersten Satz eines Werks.

Programm

Rückblick auf die Tagung.

 

 

 

 

10. Historischer Arbeitskreis der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung

in Kooperation mit der ÖAW und der Gesellschaft für Buchforschung

 

Termin: 25. September 2017, 17:00 Uhr
Ort: Universität Wien, Übungsraum 1 Germanistik, Universitätsring 1, 1010 Wien

Programm

Rückblick auf den historischen Arbeitskreis.

 

 

 

 

Termin: 12. Oktober 2017

Ort: PHST Graz

Renate Welsh gehört zu den wichtigsten Stimmen in der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur, zu der sie seit 1975 zahlreiche Texte beiträgt. Von Bilderbüchern, Erzählungen für Kinder, fantastischen oder sozialkritischen Romanen bis zu (auto-)biographischen Texten aber auch (historischen) Romanen für Erwachsene reicht die Bandbreite ihres Schaffens.

Mit dem Buch „Das Vamperl“ (1979) und den beiden Fortsetzungen hat sie einen „Klassiker“ des humoristischen Kinderbuches geschaffen, im Bereich des biographischen, realistischen Romans kann das über „Johanna“ (1979) gesagt werden. Der für Welsh typische Realismus findet sich auch in  „Dieda oder Das fremde Kind“ (2002) wieder, in dem autobiographische Anklänge zu finden sind. Sich an der Realität zu orientieren und so aktuelle Diskussionen auch im Kinder- und Jugendbuch zu erzählen, zieht sich durch das Gesamtwerk, z.B. „Ülkü, das fremde Mädchen“ (1970), „Spinat auf Rädern“ (1991), „Gut, dass niemand weiß“ (2006), „…und raus bist du“ (2008). Das Erzählen selbst ist auch immer ein wesentlicher Aspekt ihrer Arbeit, sei es in den literarischen Texten oder in den von ihr geleiteten Schreibwerkstätten.

Mit vielen Preisen bedacht feiert sie heuer ihren 80ten Geburtstag. Anlass genug, hier in Graz mit diesem Symposion Renate Welsh und ihre Texte (auch für den Unterricht) in den Mittelpunkt zu stellen.

Weitere Informationen zum Symposium finden Sie hier.

Programm

 

(Quelle: Homepage PH Graz und Aussendung Programm)

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