Symposien, Tagungen, Konferenzen

 

 

 

Verjüngte Antike trifft The Past for the Present:
Griechisch-römische Mythologie und Historie in Kinder- und Jugendmedien der Gegenwartskultur

Internationale und interdisziplinäre Projektkonferenz und Lehrerfortbildungstagung

 

 

 

 

 

 

 

Termin: 06. und 07. Oktober 2017
Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München, Hörsaal M 110 im ersten Stock des Hauptgebäudes, Geschwister-Scholl-Platz 1, D-80539 München

Am 07. Oktober 2017, 14:30 Uhr hält MMag. Dr. Sonja Schreiner einen Vortrag zum Thema: "„Kindgerechte" Sklaverei? Politisch (un)korrekte Vermittlung von Ungerechtigkeit, Ungleichheit und (Un)rechtsbewusstsein".

Programm
Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier.

 

(Quelle: Homepage, Aussendung Programm)

 

 

 

Termin: 12. Oktober 2017

Ort: PHST Graz

Renate Welsh gehört zu den wichtigsten Stimmen in der österreichischen Kinder- und Jugendliteratur, zu der sie seit 1975 zahlreiche Texte beiträgt. Von Bilderbüchern, Erzählungen für Kinder, fantastischen oder sozialkritischen Romanen bis zu (auto-)biographischen Texten aber auch (historischen) Romanen für Erwachsene reicht die Bandbreite ihres Schaffens.

Mit dem Buch „Das Vamperl“ (1979) und den beiden Fortsetzungen hat sie einen „Klassiker“ des humoristischen Kinderbuches geschaffen, im Bereich des biographischen, realistischen Romans kann das über „Johanna“ (1979) gesagt werden. Der für Welsh typische Realismus findet sich auch in  „Dieda oder Das fremde Kind“ (2002) wieder, in dem autobiographische Anklänge zu finden sind. Sich an der Realität zu orientieren und so aktuelle Diskussionen auch im Kinder- und Jugendbuch zu erzählen, zieht sich durch das Gesamtwerk, z.B. „Ülkü, das fremde Mädchen“ (1970), „Spinat auf Rädern“ (1991), „Gut, dass niemand weiß“ (2006), „…und raus bist du“ (2008). Das Erzählen selbst ist auch immer ein wesentlicher Aspekt ihrer Arbeit, sei es in den literarischen Texten oder in den von ihr geleiteten Schreibwerkstätten.

Mit vielen Preisen bedacht feiert sie heuer ihren 80ten Geburtstag. Anlass genug, hier in Graz mit diesem Symposion Renate Welsh und ihre Texte (auch für den Unterricht) in den Mittelpunkt zu stellen.

Weitere Informationen zum Symposium finden Sie hier.

Programm

 

(Quelle: Homepage PH Graz und Aussendung Programm)

Checkpoint Kinderzimmer
Beziehungen zwischen der deutschen und der russischen Kinderliteratur

Termin: 08. und 09. Oktober 2017

Ort: Internationale Jugendbibliothek, Christa-Spangenberg-Saal, Schloss Blutenburg, Seldweg 15, D-81247 München

Die Beziehungen zwischen der deutschsprachigen und der russischen Kinderliteratur sind lang und vielfältig. Nach der bundesrepublikanisch-sowjetischen Eiszeit gibt es heute wieder Austausch. Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich, Russland und den USA nehmen während einer Tagung erstmals die zahlreichen Verflechtungen der beiden Kinderliteraturen in den Blick und diskutieren deren Wechselbeziehungen vom 18. bis 20. Jahrhundert. Die Tagung findet auf Deutsch und Englisch statt.

Die Tagung wird in Kooperation mit dem Institut für russische Literatur der Russischen Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg (Puschkin-Haus) durchgeführt und steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Wissenschaftsministers Dr. Ludwig Spaenle. Sie wird von der Bayerischen Staatsregierung gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

(Quelle: Homepage und Aussendung Internationale Bibliothek)

 

 

 

Tagung "Lichtspiel - Hörspiel - Schauspiel
Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945

Termin: 04. bis 06. September 2017
Ort: Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF), Methoden 1, 33615 Bielefeld

 

Die wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur weist eine markante Lücke auf, die den Zeitraum 1900-1933 betrifft. Das DFG-Forschungsprojekt Deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900-1945 greift dieses Forschungsdefizit in spezifischer Weise auf, indem es den sog. Medienumbruch jener Jahre berücksichtigt und als Untersuchungsbeginn das Jahr 1900 ansetzt. Das Interesse richtet sich angesichts des Umbruchs bzw. medialer Modernisierungstendenzen nicht nur auf Literatur, die gedruckt erschien, sondern auch auf die damals neuen Medien Stumm- und Tonfilm sowie Hörfunk, die literarische Stoffe medienspezifisch umsetzten.

Auf der Tagung stellen Forscherinnen und Forscher aus dem Bereich der Kinder- und Jugendliteratur erste Ergebnisse zu ausgewählten Medienverbünden vor, die gemeinsam diskutiert werden. Darüber hinaus findet ein Austausch über Methoden statt.

Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 25.08.2017 bei Dorothea Meerkamp (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"> möglich.

Flyer und Programm zur Tagung.

 

Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM)

Termin: 04. November bis 14. November 2017

Ort: Stadtbibliothek Oldenburg

Auf der KIBUM wird die Jahresproduktion an deutschprachiger Kinder- und Jugendliteratur vorgestellt und durch ein Rahmenprogramm mit Lesungen, Workshops, Ausstellungen, Film- und Theatervorstellungen begleitet.

Die Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wird eine Sonderausstellung zur KIBUM ausrichten.

Es besteht nach der Messe die Möglichkeit den Buchbestand der KIBUM in einer Wanderausstellung in der eigenen Institution zu zeigen.
Die Bedingungen für die kostenlose Überlassung der Bücher für einen Zeitraum von ca. 2 Wochen sind wie folgt:
- der Buchbestand eines Ausstellungsjahres wird nur komplett auf die Reise geschickt
- der Transport zwischen den Ausstellungsorten bzw. nach Oldenburg zurück muss eigenständig organisiert werden, Transportkosten und -versicherungen werden nicht übernommen
- die Buchausstellung muss von einem selbstfinanzierten und -organisierten, adäquaten Rahmenprogramm begleitet werden.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei folgender Ansprechpartnerin: Astrid Simon (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Veranstalter der KIBUM sind die Stadt Oldenburg und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Pressemitteilung

Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Oldenburg

(Quelle: EMail-Aussendung, Homepage)

Ein Bericht von Dr. Susanne Blumesberger

30. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF)

vom 25. bis 27. Mai 2017 in Königswinter

„An Schnittstellen. Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung“

Jahrestagung 2017
Thema: "Unendliche Geschichten. Serien und Serialität in Kinder- und Jugendmedien"

Termin: 22. September 2017
Ort: Volkshaus Zürich, Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich

«Die Simpsons», «Sherlock», «Bibi & Tina», «Gregs Tagebuch» oder «Das magische Baumhaus» – Serien sind beliebter denn je, im Fernsehen und Kino, als Comic, Hörspiel oder Buch. Serientitel, die meistens auch Teil eines Medienverbunds sind, führen die Hitlisten der Lektüren von Kindern und Jugendlichen an. Serien machen süchtig. Wie erreichen sie das? Die SIKJM-Jahrestagung setzt sich mit diesem populären Phänomen auseinander und fragt nach seinem Potenzial für die literale Förderung: Auf welche Grundmuster des Erzählens greifen Serien zurück? Welche Werte werden mit ihnen transportiert? Warum überhaupt brauchen wir sie? Was macht den Reiz beim Schreiben von Reihen aus und was begeistert die jungen Leserinnen und Leser an ihnen? Schliessen Sie sich unserer Entdeckungsreise in die Welt der Serien an.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Programm

Anmeldungen zur Tagung sind bis zum 14. August 2017 möglich.

(Quelle: Hompage SIKJM)

 

riesDr. hc. Hans Ries

Heller
Prof. Friedrich C. Heller

heller pohlmann
Prof. Friedrich C. Heller & Dr. Carola Pohlmann

 

Ein Bericht von Dr. Susanne Blumesberger (Vorstand ÖG-KJLF)

11. Troisdorfer Kolloquium zur Geschichte des Kinderbuches im Bilderbuchmuseum der Stadt Troisdorf, Burg Wissem und Vergabe des Brüggemann-Knaben an Carola Pohlmann

Das Kolloquium bietet alljährlich KinderbuchsammlerInnen, -antiquarInnen und -forscherInnen eine Möglichkeit des Austausches. Moderiert von Dr. Sebastian Schmideler, derzeit an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät  im Bereich Grundschuldidaktik Deutsch tätig, wurde zunächst an den am 30. März  verstorbenen Prof. Dr. Otto Brunken gedacht, dem langjährigen Kustos der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI) und außerplanmäßigen Professor am Institut für Deutsche Sprache und Literatur II an der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln.

Die TeilnehmerInnen, unter ihnen Dr. Andreas Bode, langjähriger Leiter der Jugendbibliothek, Prof. Dr. Friedhelm Brusniak , Inhaber des Lehrstuhls für Musikpädagogik an der Universität Würzburg und wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens, Prof. Dr. Hans-Heino Ewers, der Antiquar Winfried Geisenheyner Dr. Pauline Liesen, Leiterin des Bilderbuchmuseums Troisdorf, die Sammlerin Beatrix Mühlberg-Scholtz, Dr. Barbara Murken, Kinderbuchforscherin und -sammlerin, Dr. Carola Pohlmann, Leiterin der Abteilung Kinder- und Jugendbuch der Staatsbibliothek zu Berlin, der Illustrationsexperte Dr. hc. Hans Ries, Bernhard Schmitz, Kurator des Bilderbuchmuseums, sprachen kurz über ihre derzeitigen Tätigkeiten und zukünftigen Projekte. Für Österreich waren Prof. Dr. Friedrich C. Heller, bisheriger Träger des Brüggemann-Knaben, Adelheid Hlwacek, bis zu ihrer Pensionierung Leiterin der Bibliothek „Stiftung Päd. Akademie Burgenland“ in Eisenstadt und unter anderem Struwwelpeter-Sammlerin, PD Dr. Ernst Seibert und Dr. Susanne Blumesberger vertreten.

Carola Pohlmann berichtete vom DFG-Projekt „Digitalisierung von Spielkinderbüchern“, das Modellcharakter haben und sich vor allem der Methoden der Bilderschließung widmen soll. Friedrich C. Heller berichtete vom geplanten Band über Emmy Zweybrück in der Reihe „biografiA“. Ernst Seibert erzählte von der derzeitigen unbefriedigenden Situation der Lehre im Bereich der KJLF in Österreich und von seinen Bemühungen, den Zeitraum 1900 bis 1950 im Bereich österreichische Kinder- und Jugendliteratur weiterzubearbeiten. Hans-Heino Ewers stellte kurz sein Vorhaben vor, über die Geschichte der Kinder- und Jugendbuchtheorie zu arbeiten, Hans Ries berichtete darüber, das Illustratorenlexikon weiterführen zu wollen. Barbara Murken zeigte Neuauflagen der Bücher von Tom Seidmann-Freud.

Etwas längere Präsentationen erlaubten einen tieferen Einblick in die jeweiligen Tätigkeitsbereiche, so sprach Alexander Bode über einen Forschungsaufenthalt in Stockholm, wo er über den Illustrator Einar Nerman arbeitete, Friedhelm Brusniak gab einen Einblick in Musikpädagogik , die anwesenden AntiquarInnen sprachen über ihre derzeitigen Angebote, und Susanne Blumesberger berichtete über die Weiterarbeit am „Handbuch österreichischer Kinder- und Jugendbuchautorinnen“ und an der Datenbank über österreichische Kinder- und Jugendliteratur zwischen 1933 und 1945.

Am Abend erfolgte die Übergabe des Brüggemann-Knaben von Friedrich C. Heller an Carola Pohlmann, die sich in vielfacher Weise um die wissenschaftliche und publizistische Erschließung historischer Kinderbücher verdient gemacht hat. Die von Theodor Brüggemann ins Leben gerufene Auszeichnung wird alle zehn Jahre vergeben.

GKJF

Quelle: GKJF 

An Schnittstellen - Aktuelle Positionen und Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung

Termin: 25. bis 27. Mai 2017

Ort: Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK), Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter

Die Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) feiert dieses Jahr ihr dreißigjähriges Bestehen – eine Erfolgsgeschichte, die zur Retrospektive wie zur Standortbestimmung Anlass gibt. In diesem Sinn soll die Tagung vor allem genutzt werden, um grundsätzliche Fragen der Kinder- und Jugendliteratur- und -medienforschung und ihrer Perspektiven zu diskutieren: sie in der Landschaft der Fächerdisziplinen zu verorten, unterschiedliche Theorieansätze zu erproben und ihre Beiträge zur literaturwissenschaftliche/n Kulturwissenschaft bzw. kulturwissenschaftlichen Literaturwissenschaft zu bestimmen. Grundlegende, theoriegeleitete und methodenreflektierte Vorträge stehen im Mittelpunkt; an ihnen sollen analytische Zugänge durchgespielt werden. Dabei geht es zum einen darum, den Standort von Kinder- und Jugendliteratur bzw. -medien (als Handlungs- und Symbolsystem) im kulturellen Archiv auszuloten; zum anderen bzw. vor diesem Hintergrund sollen Ziele gegenwärtiger Forschung diskutiert, hinterfragt sowie Aufgaben und Perspektiven zukünftiger Forschung entwickelt werden.

Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier

 

Programm

 

Veranstalter: Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF), in Kooperation mit der Goethe-Universität, Frankfurt am Main, Institut für Jugendbuchforschung, der PH Ludwigsburg, Zentrum für Literaturdidaktik Kinder Jugend Medien, und der Universität Zürich, ISEK – Populäre Kulturen, Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien

(Quelle: GKJF, kinderundjugendmedien.de)

DAKJL Logo

Quelle:http://www.akademie-kjl.de/ 

Jahrestagung 2017
Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur e.V.

Thema der Tagung: Visuelles Erzählen

Termin: 27. und 28. April 2017
Ort: Schelfenhaus, Schelfengasse 1, 97332 Volkach 

Die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur widmet ihre Jahrestagung 2017 dem visuellen Erzählen für Kinder und Jugendliche. Sie trägt damit der zunehmenden Transmedialisierung im Bereich der Kinder- und Jugendmedien Rechnung und knüpft thematisch an die Jubiläumstagung zu Kindermedienwelten an. Erzählungen erscheinen nicht mehr nur auf ein Medium beschränkt, sondern sie werden bereits in ihrer Entwicklungsphase auf weitere mediale, und hier sind immer öfters visuelle Medien gemeint, Wanderungsprozesse konzipiert. Der Begriff des Visuellen, den der Tagungstitel anführt, greift dabei argumentativ über das darstellende Bild hinaus und nimmt auch das Performative des Darstellens und Sehens mit in den Fokus. Wie sich Transmedialität und visuelle Kultur in den Kinder- und Jugendmedien der heutigen Zeit darstellen und welche vielfältigen Formen sie annehmen, soll in den Vorträgen, Workshops und einem Künstlergespräch erarbeitet werden. Hierbei kommen Referenten aus Theorie und Praxis zu Wort.

Leitung: Dr. Felix Giesa, Prof. Dr. Gabriele von Glasenapp, Dr. Claudia Maria Pecher

Anmeldung zur Tagung bis zum 21. April 2017 per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Weitere Informationen finden Sie hier.
Pressemitteilung

Flyer zur Tagung.

 

(Quelle: Flyer zur Tagung)

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