Tagung 2012
Die Österreichische Gesellschaft für Mittelalterarchäologie veranstaltet gemeinsam mit dem Institut für Archäologien der Universität Innsbruck, dem Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien, dem Institut für Archäologie der Universität Graz, dem Bundesdenkmalamt, Abteilung für Archäologie, der Stadtarchäologie Hall und dem Institut für Realienkunde die Tagung
Mittelalterarchäologie in Österreich – Eine Bilanz
2. bis 6. Oktober 2012
Innsbruck, Atrium, Zentrum für Alte Kulturen und Burg Hasegg, Hall in Tirol.

Erstmals wird in Österreich an vier Tagen mit Überblicksvorträgen und Fallbeispielen ein Querschnitt über den Stand der österreichischen Mittelalterarchäologie geboten, wobei Stärken in der Forschungslandschaft, aber auch Desiderata erhoben werden sollen. Das Programm wird ergänzt durch Poster, wobei insbesondere das Thema „UFO“- Unbekannte Fundobjekte, im Vordergrund stehen soll. Hierfür sind Meldungen mit Abbildungen und Kurztexten an Univ. Prof. Dr. Harald Stadler (
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) bis 30. Juni 2012 erbeten.
Weiters werden eine Führung durch die historische Altstadt von Hall in Tirol sowie am Samstag, den 6. Oktober, eine optionale Exkursion zu archäologisch und historisch bedeutsamen Orten im Umland von Innsbruck angeboten. Nähere Details entnehmen Sie bitte dem beiliegenden vorläufigen Programm.
Als Übernachtungsort wird aus Kostengründen Hall in Tirol empfohlen, das Quartierangebot entnehmen Sie bitte den beiliegenden Unterlagen. Auf Grund der begrenzten Bettenanzahl sowie der befristeten Vorreservierung wird eine rasche Buchung dringend angeraten!
Anmeldefrist ist der 30. Juni 2012. Als Anmeldung gilt das ausgefüllte Anmeldeformular via Post oder email, die Anmeldung auf der Homepage www.univie.ac.at/oegm gemeinsam mit der Einzahlung der Tagungsgebühr in der Höhe von 60.- Euro (StudentInnen bis zum vollendeten 30. Lebensjahr 30.-) auf das Konto der Österreichischen Gesellschaft für Mittelalterarchäologie (Bank Austria, BLZ 12000, Kto. 03210069500. BIC BKAUATWW, IBAN AT88 11000 03210069500).
Auf Ihr Kommen freuen sich im Namen der Veranstalter
Univ.-Prof. Dr. Claudia Theune-Vogt, Mag. Dr. Thomas Kühtreiber, Univ.-Prof. Dr. Harald Stadler (e.h.)
Aktueller Vortrag
Die Vorträge finden jeweils im Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Wien
1190 Wien, Franz-Klein-Gasse, 3. Stock, Hörsaal 7 statt.
Mittwoch, 13. Juni 2012, 18 Uhr c.t.
Dr. Ronald Risy, Wien
Der Domplatz von St. Pölten im Laufe der Jahrhunderte
Der Masterplan der Stadt St. Pölten beinhaltet als einen der Eckpfeiler die Sanierung und Neugestaltung des Domplatzes. Da von den geplanten Baumaßnahmen historisch relevante Schichten betroffen sind, werden seit August 2010 archäologische Grabungen durchgeführt.
Die bisherigen Grabungen haben Befunde von der Römerzeit bis in das 17. und 18. Jahrhundert zu Tage gebracht, die für das Verständnis der historischen Entwicklung des mittelalterlichen St. Pölten von großer Bedeutung sind. Hervorzuheben sind u.a. Reste des mittelalterlichen Klosters, in denen sich eine Latrine mit zum Teil einzigartigen Funden befand. Mehrere Bauphasen von der Romanik bis in die frühe Neuzeit der aus den Quellen bekannten, ehemaligen Pfarrkirche mit zugehörigem Stadtfriedhof, die über einen spektakulären römerzeitlichen Großbau liegen, wurden ebenfalls erfasst.
Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Österreich 27/2011
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Keramik und Technik
Internationale Fachtagung der ÖGM
43. Internationales Symposium Keramikforschung
338 Seiten, VP € 35.-/MP € 30.- Bestellen
Inhalt
Sabine Felgenhauer-Schmiedt, Vorwort
Patricia Stahl, Protokoll der Tagung
Volker Ellwanger, Was ist ein Gefäß?
Irmgard Endres, Die Masse macht’s! Grafische Auswertungen und Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung
Tünde Kaszab-Olschewski, Misslungenes Experiment? Über das Scheitern der Aachener Sigillata-Produktion
Lutz Grunwald, Keramik für den europäischen Markt. Die römischen und mittelalterlichen Töpfereien vonMayen/Eifel
Ofenkeramik und Kachelofen
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Eva ROTH HEEGE
Ofenkeramik und Kachelofen
Typologie, Terminologie und Rekonstruktion
Schweizer Beiträge zur Kulturgeschichte und Archäologie des Mittelalters 39
432 Seiten, 326 farbige Textabbildungen Inhaltsverzeichnis, Bestellmöglichkeit
Seit Langem besteht bei Keramikforschenden aus Archäologie, Kunstgeschichte, Volkskunde, Museen und Universitäten der Wunsch, mit einheitlichen Terminologien arbeiten zu können. Im Gegensatz zur Geschirrkeramik fehlt für die Ofenkeramik bisher jedoch eine überregionale Bearbeitung, ein «Leitfaden», der die Begriffe im deutschsprachigen Raum Mitteleuropas (A, CH, D, FL) strukturieren und systematisieren würde.

