Mission
Im Rahmen der Arbeitsgruppe "Operations
Research im Gesundheitswesen" der österreichischen Gesellschaft
für Operations Research (OEGOR) werden anwendungsorientierte
Probleme behandelt, die mit Hilfe von Systemforschung/Operations
Research, häufig mit EDV-Unterstützung, gelöst werden.
Diese Arbeitsgruppe wurde im Sommer 2003 von Frau ao.Univ.-Prof. Dr.
Marion Rauner, Universität Wien und Frau ao.Univ.-Prof. Dr. Margit
Sommersguter-Reichmann, Universität Graz gegründet.
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Im
einzelnen handelt es sich um Fragen zur Ausgestaltung von
Gesundheitssystemen sowie der regionalen Gesundheitsversorgung, z. B.
Strukturen von Krankenhaussystemen, Effizienz und optimale
Größe von Krankenhäusern, Nutzwert-/Kosten-Analyse
alternativer Krankenhausformen, Informationssysteme für
niedergelassene Ärzte oder optimale Prognosestrategien.
Außerdem werden krankenhausbetriebliche Probleme bearbeitet wie
beispielsweise entscheidungsorientierte Kostenrechnung,
Personalplanung, Arbeitsablaufplanung in medizinischen
Leistungsstellen, Beschaffung und Lagerhaltung krankenhausspezifischer
Güter.
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Foto: Rauner Marion |
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Die Gesundheitstechnologiebewertung ist ebenso ein wichtiges Thema. |
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Foto: Sommersguter- Reichmann Margit |
| Von zentraler Bedeutung sind jeweils quantitative und qualitative Datenerhebungen, deren Ergebnisse in Modelle der folgenden Struktur eingehen: |
- Optimierungsmodelle,
- Kontrolltheoriemodelle,
- Graphenmodelle,
- Forrestermodelle,
- Simulationsmodelle,
- Prognosemodelle sowie
- heuristische Verfahren zur Lösung von komplexen quantitativen Modellen.
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Ein primäres Ziel dieser Arbeitsgruppe stellen die akademische
Vernetzung und Kooperation der österreichischen Wissenschafter im
Bereich der quantitativen Analyse von Problemen im Gesundheitsbereich
gemeinsam mit Entscheidungsträgern aus dem Gesundheitswesen, wie
beispielsweise Vertreter aus Ministerien und regionalen
Gesundheitsbehörden, Sozialversicherungsbehörden,
Krankenhäusern und Pflegeheimen, Rettungsdiensten,
Medizingeräteherstellern sowie Pharmakonzernen und privaten
Versicherungen dar. Daher finden zwei Mal jährlich halbtägige
Arbeitsgruppentreffen statt, wobei jeweils eine Veranstaltung
außerhalb der akademischen Räumlichkeiten bei Praktikern und
die andere Veranstaltung an einer akademischen Einrichtung stattfinden
sollten. Zusätzlich wird die Arbeitsgruppe sehr stark mit der
deutschen und europäischen Schwesterngruppe vernetzt, was sich
etwa in gemeinsamen Veranstaltungen von Tagungen widerspiegeln
könnte. |
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