Arbeitgruppe „Kunst Ozeaniens“

Die Arbeitsgruppe „Kunst Ozeaniens“ der OSPG wurde im Jahr 2004 gegründet. Das Ziel dieser Arbeitsgruppe besteht darin, durch Forschung, Werkstattgespräche, Vorträge und Publikationen ihrer Mitglieder eine breite Informationsbasis für den Themenbereich der ozeanischen Künste zu schaffen, sowie auf ihre Bedeutung aufmerksam zu machen . Sowohl das traditionelle Kunstschaffen, als auch zeitgenössische Strömungen werden hier bearbeitet.
Anfänglich bestand die Arbeitsgruppe nur aus zwei Mitgliedern: Mag. Igor Eberhard, Kulturanthropologe, Künstler und Journalist, welcher sich auf den Bereich des polynesischen Tatoo-Kunstschaffens konzentriert, auf dessen Symbolgehalt, sowie auf indigene Widerstands- und Revitalisierungsbewegungen in diesem Kontext. Dr. Erika Neuber, Sozialanthropologin, Lektorin am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie (KSA) der Universität Wien, sowie Leiterin der KSA-Fachbereichsbibliothek, befasst sich seit nunmehr vier Jahren mit zeitgenössischer Malerei Papua Neuguineas (PNG) sowie mit den politischen und sozio-ökonomischen Problemen, welche die Herausbildung einer modernen, urbanen Kunstszene PNGs seit den 1950er Jahren beeinflussten. Dr. Georg Schifko, Kulturanthropologe, hat sich im Herbst 2005 als drittes Mitglied der Arbeitsgruppe angeschlossen. Er ist forschungsmäßig seit Jahren spezialisiert auf die Problematik der Maori-Rezeption und des Maori-Bildes in Europa und in der westlichen Literatur (Jules Verne) sowie auf den Neuseelandforscher Andreas Reischek.

Aus den bisherigen Aktivitäten der Arbeitsgruppe sind bereits mehrere Referate, sowie wissenschaftliche Beiträge (publiziert, bzw. forthcoming) hervorgegangen (siehe Programm der OSPG).

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