Institut für Wissenschaft und Kunst

Performativität und Medialität - zwischen Sprachphilosophie und Kulturwissenschaften
Ein Workshop mit Sybille Krämer

Konzept und Organisation:
Mag. Marianne Kubaczek / Univ. Ass. Prof. Dr. Wolfgang Pircher / Mag. Dr. Eva Waniek (IWK-Forschungsgruppe für Sozial- und Kulturwissenschaften)

Bei diesem Workshop soll die Performativität des Zeichengebrauchs im Zentrum der Auseinandersetzung stehen. Über die Analyse des Performativen im Sinne von "Sprechen als Handeln" soll die Handlungsdimension von Sprache (sowie auch des nicht-sprachlichen Zeichengebrauchs) untersucht werden. Geklärt werden sollen hierdurch folgende Fragestellungen: Inwiefern bilden sich unsere Gesellschaft und ihre Institutionen über sprachliche Konventionen? Welche Regeln oder Verfahren (z. B. Namensgebung oder Recht) sind hierbei für die Subjektwerdung des/der einzelnen bestimmend? Wie kommt es hier zu Veränderungen? Und nicht zuletzt: welche Rolle spielen dabei die Medien? Sybille Krämer, die den Workshop leitet, hat sich in ihren Forschungen mit dieser Thematik ausführlich beschäftigt. Ihrem Vortrag folgen Coreferate und Diskussionen, die sich mit verschiedenen Einzelaspekten der Thematik beschäftigen.

Sonntag, 9. Jänner 2005:

9.00 Uhr: Univ. Prof. Dr. Sybille Krämer (Berlin): Performativität und Medialität
10.30 Uhr: Diskussion

10.50 Uhr: Univ. Ass. Prof. Dr. Wolfgang Pircher (Wien): Konstruktion und Befehl
11.10 Uhr: Diskussion

11.30 Uhr: Mag. Marianne Kubaczek (Wien): (Mess-)Instrument und Performativität
11.50 Uhr: Diskussion

Mittagspause

14.00 Uhr: Univ. Doz. Mag. Dr. Arno Böhler / Univ. Prof. Mag. Dr. Susanne Granzer (Wien): Performativität und Zeitlichkeit performativer Sprechakte. Text - Körper - Ereignis
14.20 Uhr: Diskussion

14.40 Uhr: Mag. Dr. Eva Waniek (Wien): Anrufung - oder: zur performativen Konstitution des Subjekts
15.00 Uhr: Diskussion

Kaffeepause

15.30 Uhr: Univ. Ass. Mag. Dr. Markus Arnold (Wien): Selbstverpflichtung - oder: wie sich einem die Welt erschliesst. Zu den konstativen Folgen performativer Aussagen
15.50 Uhr: Diskussion

16.10 Uhr: Dr. Gerald Posselt (Wien): Repräsentation und Performativität
16.30 Uhr: Diskussion