Patrick Pulsinger arbeitet seit 15 Jahren international erfolgreich als stilübergreifender Musikproduzent und DJ. Zusammen mit Erdem Tunakan erhielt er 1999 für seine Adaption des klassischen Balletts Schwanensee an der Volksoper Wien den Österreichischen Förderpreis für Musik. Neben seinem Engagement in elektronischer Musik und Kooperationen wie mit den Pet Shop Boys, oder Grace Jones und der Produktion von diversen Filmsoundtracks, liegt sein besonderes Augenmerk auf Jazz und Improvisationsmusik. Mit seinem Avantgarde Projekt dp-S tourte er 2004 durch China. Für das Jubiläumsjahr 2005 entwickelte er mit dem Maler Tobias Pils im Auftrag des Skulpturenpark Graz das kritische Objekt: Leiter. Murmelnde Identität. 2006 kooperierte er mit dem Trompeter Franz Hautzinger für das Projekt Go. Disappearances im Rahmen des Festivals modernist mozart.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Labels: Cheap, Disko B, Mo`wax, M-plant, K7, form and funktion, Kitty-yo, u.a..
  • Remixes für David Holmes, Petshop Boys, lamb, Denki Groove, Antipop Consortium, Grace Jones, Cornershop u.v.m.
  • Monatliche Radioshow auf FM4
  • Aktuelle Projekte: dogmatic series, Disko B; Pulsinger + Glow; Utopia Parkway, Compost; dp-S, Big Beak;
  • Internet
    http://www.feedback-studio.com

    Philosophy On Stage #2

    Ort: KosmosTheater Zeit: 18. Juni 2007, 20.00 Uhr

    Lecture Performance von Patrick Pulsinger, Paul Skrepek, Georg Christoph Tholen

    Titel: „Tanz auf Distanz. Über Differenzen, die dazwischen kommen.“

    Dialog: Georg Christoph Tholen (Philosophie) & Patrick Pulsinger (Musik) & Paul Skrepek (Musik)

    Gegenüber seinen beiden ersten Lecture-Performances im Nov. 2005 hat sich Patrick Pulsinger für diesen Abend mit Paul Skrepek und Georg Christoph Tholen eine neue Besetzung gewählt. Es wird darum gegangen sein, synästhetische Schnitt-Stellen (Tholen, 2005) zwischen live-erzeugten Klängen der Musiker und der Rede des Medienphilosophen Georg Christoph Tholen herzustellen, in der er Metaphern untersucht, die unsere derzeit gängigen Mediendiskurse beherrschen. Medialität – Metaphorizität – Musikalität. Das Verhältnis dieses Themenkomplexes wird an diesem Abend nicht nur analysiert, reflektiert und semantisch aufgearbeitet, sondern on stage auch experimentell vollzogen und exemplarisch aufgeführt worden sein.