Georg Christoph Tholen ist seit 2001 Ordinarius für Medienwissenschaft mit kulturwissenschaftlichem Schwerpunkt an der Universität Basel, Philosophisch-Historische Fakultät. Er ist Mitherausgeber des internationalen E-Journals Zäsuren/Césures/Incisions (Philosophie, Kunst, Medien und Politik). Seine Forschungsschwerpunkte: Theorie und Geschichte der Medien, Zeit- und Raumerfahrung, Erinnern und Vergessen, Aisthesis und Medialität

Publikationen (Auswahl):

  • Schnittstellen Basler Beiträge zur Medienwissenschaft. (Bd. 1), Basel 2005 (mit Sigrid Schade und Thomas Sieber, Hrsg.)
  • HyperKult II. Zur Ortsbestimmung analoger und digitaler Medien, Bielefeld 2005 (mit Wolfgang Coy und Martin Warnke, Hrsg.)
  • Die Zäsur der Medien. Kulturphilosophische Konturen, Frankfurt a. M. 2002
  • Mimetische Differenzen. Der Spielraum der Medien zwischen Nachbildung und Abbildung, Kassel 2002 (mit S.Flach, Hrsg.)
  • Die Zeit im Wandel der Zeit, Kassel 2002 (mit J. Bieber und H. Ottomeyer, Hrsg.)
  • Übertragung - Übersetzung – Überlieferung, Bielefeld 2001 (mit M.Riepe und G. Schmitz, Hrsg.)
  • Konfigurationen. Zwischen Kunst und Medien, München 1999 (mit S. Schade, Hrsg.)
  • Computer als Medium, 1994, 2. Aufl., München 1999 (mit N. Bolz und F.Kittler, Hrsg.)

Internet:

Philosophy On Stage #2

Ort: KosmosTheater Zeit: 18. Juni 2007, 20.00 Uhr

Lecture Performance von Patrick Pulsinger, Paul Skrepek, Georg Christoph Tholen

Titel: „Tanz auf Distanz. Über Differenzen, die dazwischen kommen.“

Dialog: Georg Christoph Tholen (Philosophie) & Patrick Pulsinger (Musik) & Paul Skrepek (Musik)

Gegenüber seinen beiden ersten Lecture-Performances im Nov. 2005 hat sich Patrick Pulsinger für diesen Abend mit Paul Skrepek und Georg Christoph Tholen eine neue Besetzung gewählt. Es wird darum gegangen sein, synästhetische Schnitt-Stellen (Tholen, 2005) zwischen live-erzeugten Klängen der Musiker und der Rede des Medienphilosophen Georg Christoph Tholen herzustellen, in der er Metaphern untersucht, die unsere derzeit gängigen Mediendiskurse beherrschen. Medialität – Metaphorizität – Musikalität. Das Verhältnis dieses Themenkomplexes wird an diesem Abend nicht nur analysiert, reflektiert und semantisch aufgearbeitet, sondern on stage auch experimentell vollzogen und exemplarisch aufgeführt worden sein.