Milli Bitterli begann im Alter von vier Jahren mit dem Tanzen. Ihre erste Ausbildung zur klassischen Tänzerin erhielt sie an der Ballettschule der Wiener Staatsoper. Später wechselte sie an das Konservatorium der Stadt Wien. Auf zahlreichen Reisen durch Europa bildete sie sich zur zeitgenössischen Tänzerin weiter. Nach dem Abitur studierte sie zudem Betriebswirtschaftslehre in Wien und Zürich. Währenddessen wurde sie bereits für zahlreiche Compagnien engagiert: Zürich Tanztheater, NKK, Charisma, Ivan Wolfe Cie., Konnex und Pool, später Willi Dorner Cie., Elio Gervasi Cie, DV8 Physical Theatre und Damaged Goods. Dabei arbeitete sie mit Choreografen wie Meg Stuart, Javier de Frutos, Nigel Charnock und Lloyd Newson.

Im Jahr 2000 gründete Milli Bitterli ihre eigene Compagnie „artificial horizon“. Von 2001 bis 2004 war sie Kuratorin für den Bereich Training und Workshop am Tanzquartier Wien.

Milli Bitterli gibt regelmäßig Trainings, Workshops und Meisterklassen

Choreografien

  • „Die Verschleuderung des Ich“ (2006)
  • „Was bleibt von mir? Teil 3 (2005)
  • „Was bleibt von mir? Teil 5 (2004)
  • „Was bleibt von mir? Teil 2 (2004)
  • „silence sucks“ (2003)
  • „Frans tanzt in Wien“ (2002)
  • „und er ein anderer aus untereinander“ (2002)
  • „In bester Gesellschaft“ (2002)
  • „untereinander“ (2001)
  • „sorry“ (2000)
  • „unwesentlich anders“ (1999)
  • „außer mir“ (1998)

Artist in Residence

  • Tanzquartier Wien (2004/2005)
  • dietheater Künstlerhaus Wien (2000-2002)
  • T-Junction Gegenwartstanz (1999)

Residencies

  • Dans In Kortrijk (Winter 2005)
  • Tanzhaus Wasserwerk Rote Fabriktheater (2004)

Internet:

Philosophy On Stage #2

Ort: KosmosTheater Zeit: 17. Juni 2007, 20.00 Uhr

Lecture Performance von Milli Bitterli, Anette Baldauf, Andrea B. Braidt

Titel: „Acts Educate“

Dialog: Anette Baldauf (Sozialwissenschaft) & Milli Bitterli (Tanz) & Andrea B. Braidt (Theaterwissenschaft)

Im Zentrum dieses Researchprozesses steht die These, dass im Zuge der Rezeption und Verarbeitung von Performances konkrete Lernprozesse im Sinne eines „making sense“ stattfinden, die in einer konkreten Erhebung erkennbar und für weitere Überlegungen in Hinblick auf (Aus-)Bildung fruchtbar gemacht werden sollen. Eine empirische Herangehensweise wird favorisiert, der eine theoretische und methodische Beschäftigung über die Möglichkeiten der verschiedenen Variationen von Rezeption vorangehen wird.

Produktion des Tanzquartier Wien im Rahmen von Education Acts.