Licht wirkt nur, wenn es absorbiert wird...
Wechselwirkung des physikalischen Mediums Licht mit Materie unterliegt bestimmten Gesetzen. Materie kann selektiv einzelne spektrale Bereiche absorbieren, dadurch kann der Eindruck der "Farbe" entstehen. Die atomare Zusammensetzung und die Art der Bindungen der Atome untereinander bestimmen, welchen Spektralbereich ein Molekül absorbieren kann. Oft entsteht ein charakteristisches Absorbtionsspektrum. Durch Spektrographie lassen sich manche Substanzen sowohl qualitativ als auch quantitativ bestimmen.
Abbildung: Absorptionsspektren von Chlorophyll a & b
Lichtabsorption macht Moleküle "energiereich"...
Strahlung ist energiereich. Bei der Lichtabsorption erfolgt eine Übertragung der Energie des absorbierten Lichtquants auf das absorbierende Elektron, das dadurch angeregt wird. Der angeregte Zustand ist energiereich und daher instabil, das Molekül versucht möglichst rasch wieder einen energiearmen Grundzustand zu erreichen.
Daher wird eine Reihe von Folgeprozessen in Gang gesetzt, entweder physikalische wie Fluoreszenz, oder chemische Reaktionen der verschiedensten Art.
"Zeitaufgelöste Spektroskopie" ermöglicht, den zeitlichen Verlauf und die Kinetik chemischer Reaktionen zu verfolgen.
Abbildung: Induktionskurve (Chlorophyll-Fluoreszenz)
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