Die Forschung des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft behandelt Prozesse der öffentlichen, (medien-)vermittelten Kommunikation und deren infrastrukturelle Bedingungen. Dazu gehören in komparativer Perspektive Mediensysteme, Medienorganisationen und „Media Governance“ (Akteure, Prozesse und Formen der Interessenvermittlung), Medien- und Kommunikationsgeschichte, informierende und unterhaltende Medieninhalte, deren Nutzung und Wirkung sowie Krisen- und Konfliktkommunikation. Ein besonderer Stellenwert kommt dem Einsatz und der Weiterentwicklung der Methoden der empirischen Medien- und Kommunikationsforschung zu.
Das Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft trägt
mit seiner Forschungsausrichtung zu den Fakultätsschwerpunkten bei: "Europäisierung,
Integration und Rolle der Medien", "Migration and Citizenship", "Governance
in Transition", "Methodenentwicklung", "Wissensgesellschaft
im Wandel", "Transition and Gender" sowie zu den Forschungsfeldern
Interkulturelle Kommunikation bzw. Kommunikatorforschung. Als "Kommunikatoren" werden
dabei nicht nur traditionelle Vermittler wie der Journalismus, sondern auch
andere Akteure (z.B. ökonomische, politische) in anderen Vermittlungsformen
(PR, Beratung, Werbung) bzw. -prozessen untersucht. Im Mittelpunkt unserer
Analysen stehen neue mediale Vermittlungstechniken und die Auswirkungen davon
auf Individuen und Gesellschaft.
Für den Inhalt verantwortlich: Klaus Schönbach