Vor seiner Berufung als Uni.-Prof. für Kommunikationswissenschaft
an der Universität Wien lehrte und forschte Jürgen Grimm
an verschiedenen deutschen Universitäten. Studium der Politischen
Wissenschaft und Literaturwissenschaft in Mannheim. 1985 Promotion
an der Universität Siegen mit einer theoretisch und empirisch
ausgerichteten Arbeit im Bereich der Inhaltsanalyse von Massenmedien.
1983 bis 1988 Mitarbeit beim Zentrum für Umfragen, Methoden
und Analysen (ZUMA). 1989 bis 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter
bei der Forschungsstelle für gesellschaftliche Entwicklung.
1992 bis 1994 leitete Grimm das DFG-Forschungsprojekt Medien:
Simulation und Wirklichkeit. Seit 1994 gehört Grimm dem Kuratorium
der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen an. Überdies ist
er Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Medienforschung.
Habilitation 1998 zum Thema "Wirkungen von Fernsehgewalt".
1998 Dozentur am Institut für Kommunikationswissenschaft
der Universität Münster. Vom November 1999 bis April
2001 Professor für Kommunikationswissenschaft an der Universität
Augsburg. Oktober 2001 bis März 2002 Professur für Kommunikationswissenschaft
an der Universität Düsseldorf. Von April 2002 bis Februar
2004 vertrat Grimm eine Professur für Medienwissenschaft
in Siegen. Grimm ist mit zahlreichen Publikationen unter anderem
zu Gewaltdarstellungen, Medienwirkungen in der Politik, zu Reality
TV und Talkshows sowie zur Nachrichtenvermittlung hervorgetreten.
Derzeitige Arbeitsschwerpunkt: Medienregulierung, Internet, politische
Kommunikation, Medienunterhaltung, Wirkung von Gewaltdarstellungen
und Computerspielen.