Mara Mattuschka

Geboren 1959 in Sofia, Bulgarien. Österreichische Filmregisseurin und Performance-Künstlerin. In Bulgarien aufgewachsen, lebt Mara Mattuschka seit 1976 in Wien. Studium der Ethnologie und Sprachwissenschaft sowie ab 1983 Malerei und Animationsfilm bei Maria Lassnig an der Hochschule für angewandte Kunst. Dieses Studium schloss sie mit dem Magister ab.
Die meisten Filme von Mara Mattuschka sind schwarzweiße Kurzfilme, die auf 16-mm-Film gedreht worden sind. Zu ihren bekanntesten Filmen zählen Danke, es hat mich sehr gefreut(1985), S.O.S. Extraterrestria (1994) und Unternehmen Arschmaschine (1997). ID aus dem Jahr 2003 war ihre erste auf Digital Video gedrehte Arbeit.
Sie nahm an zahlreichen Filmfestivals wie der Berlinale, den Kurzfilmtagen Oberhausen und der Diagonale teil. 2006 widmet ihr das Festival Vienna Independent Shorts eine umfassende Retrospektive.
Mara Mattuschka ist künstlerisch vielseitig und tritt auch als Malerin und Sängerin in Erscheinung. Als Performance-Künstlerin verwendet sie oft die Pseudonyme Mimi Minus, Madame Ping Pong, Mahatma Gobi, Ramses II.
Diagonale-Preis für innovatives Kino 2003 (für ID); Dresden Film Festival 1994: Bester Film (für S.O.S. Extraterrestria); Adolf-Schärf-Preis für Wissenschaft und Kunst; Österreichischer Würdigungspreis für Filmkunst 2006
Mitglied der Austria Filmmakers Coop und Vorstandsmitglied der ASIFA Austria.

 

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