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Sabine Sonnenschein
Abstract | KurzbiografieAbstract
Gesten in Mainstream-Hardcore-Pornofilmen
Thema: Inszenierte Körper, Körperhaltungen, Gesten und Inszenierungen von Geschlechtlichkeit in klassischen Mainstream-Hardcore-Pornofilmen sollen gelesen und quer gelesen werden. Was macht das Geschlechtsspezifische aus?Was bezeichnen die gezeigten Körperhaltungen? Welcher Gestus zeugt von Macht, welcher von Empfinden?
Ziel: Reflexion über die Darstellung von Sex und die damit verbundene Körperlichkeit.
Arbeitsmethoden: Dekonstruktion und Analyse der Bilder, Rollen sowie Darstellung der Körper nach formalen Kriterien (Formen von Körperlichkeit, Aktivität/Passivität, Autonomie/Heteronomie, Verwendung des Kamerablickes,...)
Kurzbiografie
Sabine Sonnenschein (Choreografin, Performerin)*1970 in Klosterneuburg / Österreich.
Studium der Theaterwissenschaft neben Philosophie und Kunstgeschichte in Wien, nicht abgeschlossen.
Tanz- und Performanceausbildung in Wien und NYC (Release Techniques, Klassisches Ballett, Contact Improvisation, Developmental Movement, Stimmarbeit,...).
Zahlreiche eigene Arbeiten als Choreographin und Performerin seit 1992; Performances u.a. in Wien ("Im Puls Tanz", "Tanzsprache", "imagetanz",...), München, London, NYC, Stuttgart, Prag, Pula, Berlin, St.Petersburg.
Sie hat seit 1996 an der basisdemokratisch organisierten "tanztheaterperformance WUK" (ttp WUK), die in Selbstverwaltung über drei Proberäume und einen Büroraum im WUK verfügt, teil.
Als Initiatorin des Labors für Performance and postdramatisches Agieren (2000-2003), das u.a. sowie insbesondere gemeinsam mit Marty Huber (Performancetheoretikerin), Sabina Holzer (Performerin), Stefan Nowotny (Philosoph) und Gerald Raunig (Philosoph) weiterentwickelt werden konnte, hinterfragt sie Rezeptionskonventionen und Produktionsmechanismen.
Seit 2002 gestaltet sie Radiosendungen im Rahmen von WUK Radio auf Radio Orange.
2004/2005 Ausbildung in sinnlicher Ganzkörpermassage bei AnandaWave (Köln), http://www.tantramassagen.de; sie gibt Massagen, die der ganzkörperlichen Sensibilisierung in einer Verbindung von Lustvollem und Heilsamen dienen. Ziel der Massage ist es, die sexuelle Energie nach dem tantrischen Prinzip im ganzen Körper wirksam werden zu lassen.
2005 produzierte sie als Choreographin das philosophisch pornographische Video „heteronom 1“.
2006 Ausbildung in Lomi Lomi Nui.
Näheres siehe http://www.wuk.at/sonnenschein .
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