Gesellschaft für das Recht der Ostkirchen

Art. 14

Die Generalversammlung der Mitglieder ist das legislative Organ der Gesellschaft. Ihr obliegt die Beschlußfassung über die Anträge und Rechenschaftsberichte des Rates, ber Statutenänderungen und die Auflösung der Gesellschaft, sowie die Wahl des Rates und des Sekretariates.
Die Generalversammlung besteht aus den ordentlichen und assoziierten Mitgliedern der Gesellschaft. Sie findet, wenn möglich, alle zwei Jahre, grundsätzlich anläßlich eines wissenschaftlichen Kongresses statt. Die Generalversammlung muß mindestens einmal im Zeitraum von vier Jahren zusammentreten. Außerdem ist die Generalversammlung einzuberufen, wenn ein schriftlicher, beim Rat eingebrachter Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder vorliegt. Die Generalversammlung ist, sofern sie rechtmäßig mindestens vier Wochen vorher einberufen worden war, unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig. Soweit in den Statuten nichts anderes bestimmt ist, entscheidet die Generalversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Tagesordnung der Generalversammlung wird vom Rat bestimmt.
Jedes Mitglied der Gesellschaft verfügt über eine beschließende Stimme in der Generalversammlung.
Ein Mitglied kann sich durch ein anderes Mitglied der Gesellschaft vertreten lassen. Aber ein Mitglied kann nicht mehr als ein anderes Mitglied vertreten.


© Gesellschaft für das Recht der Ostkirchen, Webmaster, letzte Änderung: 10. 08. 2012