Feierlichkeiten zu Neujahr

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Bernhard Scheid, „Feierlichkeiten zu Neujahr.“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 22.7.2014). URL: http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Alltag:Jahr/Shogatsu?oldid=37314

Es heißt zwar, das japanische Neue Jahr sei in religiöser Hinsicht shintoistisch geprägt und stets mit dem Besuch eines Shinto-Schreins (hatsumōde hatsumōde 初詣 Schrein-Neujahrsbesuchsiehe auch Jahr → Bekannte Tempel/Asakusa→ Bekannte Schreine→ Familie→ Totenriten ) verbunden, doch beteiligen sich auch einige buddhistische Tempel intensiv an den japanischen Neujahrsfeierlichkeiten. In Tokyo ist zum Beispiel der Tempel Sensō-ji Sensō-ji 浅草寺 Tempel in Tokyo; auch: Asakusa-derasiehe auch Asakusa → Jahr→ Waechtergoetter→ Waechtergoetter/Wind und Donner in Asakusa nach dem Meiji Schrein Meiji Jingū 明治神宮 Mausoleum des Meiji Tennō in Tokyosiehe auch Bekannte Schreine → Jahr→ Staatsshinto→ Staatsshinto/Kyoiku chokugo der populärste Ort für einen Neujahrsbesuch. Bei diesen Besuchen wird zum einen Geld gespendet, zum anderen werden spezielle religiöse Glücksbringer gekauft.

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Neujahrsbesuch

Meiji-Schrein, Tokyo
Schreinbesuch, Meiji Schrein
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Pfeile (hamaya)

Bild © Vincent Van den Storme, 2004. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Neujahrs-Pfeile
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miko verkaufen Glücksbringer

Bild © Vincent Van den Storme, 2005. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Kaufen und Verkaufen ist eigentlich das Wichtigste.

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Hamaya-Verkauf

Chichibu Jinja, westlich von Tokyo
Bild © Welcome to Chichibu. (Letzter Zugriff: 2011/7)
Verkauf von Glücksbringern zu Neujahr

Markt für hagoita

Die traditionellen Neujahrsbräuche beinhalten auch eine Art Federball-Spiel, das mit massiven Holzschlägern (hagoita hagoita 羽子板 Federball-Schlägersiehe auch Jahr → Familie ) gespielt wird. Heute wird das Spiel selbst kaum noch betrieben, dafür haben sich die Schläger in aufwendig gestaltete Halbreliefs verwandelt, die nur noch dekorativen Zwecken und/oder als Glücksbringer dienen. Diese vor allem für Mädchen gedachten Glücksbringer werden bereits am Jahresende in eigens geschaffenen Märkten verkauft. Asakusa ist diesbezüglich die erste Adresse.

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Jahr-Markt in Asakusa

Nishikie (Blockdruck) von Andō Hiroshige (1797–1858); aus der Serie Rokujūyoshū meisho zue („Sehenswürdigkeiten aus den mehr als 60 Provinzen“), 1853–56
Bild © National Diet Library, Tokyo. (Letzter Zugriff: 2011/7)
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Markt für Federballschläger (Hagoita-ichi)

Sensō-ji, Asakusa, Tokyo
Bild © Satō Satoru, (flickr), 1995. (Letzter Zugriff: 2013/8 -->)

Geschäftiges Gedränge beim Verkauf von Federball-Schlägern und anderen Neujahrsutensilien in Tokyos populärstem Tempel in Asakusa.

Markt für Glücksbringer in Asakusa, Tokyo,
Edo-Zeit und heute.
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Verkauf von traditionellen Federballschlägern (hagoita)

Sensō-ji, Asakusa, Tokyo
Bild © Satō Satoru, 1995 (flickr). (Letzter Zugriff: 2013/7)
Verkaufsstand für hagoita
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Traditionelle Federballschläger (hagoita)

Bild © Anchoco, flickr 2006. (Letzter Zugriff: retrieved, 2011/11/21)

Da diese Federballschläger als Geschenk für Mädchen gedacht sind, herrschen Geisha-Motive vor.

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Traditionelle Federballschläger (hagoita)

Bild © Yewco Kootnikoff, flickr 2007. (Letzter Zugriff: 2011/7)

Neben den traditionellen Motiven finden sich aber auch Ausnahmen...

Aufwendig gestaltete hagoita mit traditionellen und neuartigen Motiven.
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