Schreinpriester

Religion-in-Japan > Alltag > Schreinpriester
< Alltag(Weitergeleitet von Alltag:Schreinpriester)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diese Seite zitieren:
Bernhard Scheid, „Schreinpriester.“ In: Religion-in-Japan: Ein Web-Handbuch. Universität Wien, seit 2001 (Stand: 20.8.2015). URL: http://www.univie.ac.at/rel_jap/an/Alltag/Schreinpriester?oldid=56476X

Im Zu­sam­men­hang mit dem shin­tō­is­tischen Klerus bevorzuge ich die Be­zeich­nung „Priester“, um eine einfache ter­mi­no­lo­gische Unter­scheidung zu bud­dhis­tischen Mönchen zu ermöglichen. Shintō-Priester leben zumeist mit ihrer Familie in­ner­halb einer lokalen Gemein­schaft. Im Unterschied zu christlichen Priestern besteht ihre wichtigste Aufgabe aber nicht im Predigen bzw. in moralischer Erbauung der Gemeinde, sondern im Abhalten von religiösen Zeremonien. Darunter befinden sich natürlich Zeremonien zu be­stimm­ten Festtagen des jeweiligen Schreins, an dem ein Priester tätig ist, in der Mehr­zahl handelt es sich aber um Segnungen (harae) von einzelnen Personen oder Ge­gen­ständen, die individuell in Auftrag gegeben werden (s.u.). Shintō-Priester sind also in erster Linie Ritualisten.

  guji_sugiyamajinja.jpg

Oberpriester (gūji)

Zeremonialgewand
Bild © Sugiyama Jinja. (Letzter Zugriff: 2011/7)
. 1 Oberpriester
  miko_shige_wallpaper.jpg

Schreindienerinnen (miko)

Aso-Schrein, Kyūshū
Bild © Shiges Wallpapers. (Letzter Zugriff: 2011/7)
. 2 Miko Schreindienerinnen

Die all­ge­mei­ne japanische Be­zeich­nung für Shintō- oder Schrein-Priester ist shinshoku shinshoku 神職 kami-Priestersiehe auch→ Geschichte/Staatsshinto/Shinbutsu bunri , ein ge­ne­rischer Terminus für alle, die ein religiöses Amt des kami kami japanische Gottheitsiehe auch Shinto → Grundbegriffe/Buddhismus Lehre→ Bauten/Schreine→ Grundbegriffe/Weltbild→ Ikonographie→ Alltag/Omairi → mehr -Gottes­dienstes innehaben. In der Um­gangs­sprache vertrauter ist jedoch kannushi kannushi 神主 Shintō- bzw. kami-Priester; wtl. „Meister der Götter“ (wtl. kami-Herr). Be­zeich­nungen wie gūji gūji 宮司 kami-Priestersiehe auch→ Geschichte/Staatsshinto/Shinbutsu bunri oder negi negi 禰宜 hochrangiger Schrein-Priester beziehen sich auf leitende Priester­ränge (etwa „Oberpriester“). Eine Be­zeich­nung, die nur auf Frauen an­ge­wandt wird, ist miko miko 巫女 Miko, kami-Priesterin, Schreindienerin; auch: weibliche Shamanin; andere Schreibungen 神子 (Gott-Kind) oder 御子 (erhabenes Kind)siehe auch→ Mythen/Goetter des Himmels/Uzume→ Alltag/Yamabushi/Itako→ Ikonographie/Gluecksgoetter/Ebisu (in etwa „Schreindienerin“).

Priestergewand

Das Ze­re­mo­nial­ge­wand eines Shintō-Priesters geht auf eine Adels­tracht der Heian Heian 平安 alter Name Kyōtos; politisches Zentrum 794–1185 (= Heian-Zeit)siehe auch Heian Zeit → Bauten/Bekannte Tempel→ Ikonographie→ Bauten/Bekannte Tempel/Berg Koya→ Alltag/Opfergaben→ Alltag/Pilgerschaft → mehr -Zeit zurück, das sog. „Jagdgewand“ (kariginu kariginu 狩衣 Priestertracht (ehemals Hoftracht); wtl. „Jagdgewand“siehe auch→ Ikonographie/Gluecksgoetter→ Ikonographie/Gluecksgoetter/Ebisu , für die Jagd allerdings kaum geeignet). Als Kopf­be­deckung dient ein Hut aus Papier, tate-eboshi tate-eboshi 立烏帽子 Hut der Höflings- und Priestertracht, oder bei be­son­ders feierlichen Anlässen die sog. kanmuri kanmuri Kanmuri, wtl. „Krone“; Kopfbedeckung von hochrangigen Shintō-Priestern-Krone (s. Abbildung rechts). Auch die schwarz-lackierten Holzschuhe (asagutsu asagutsu 浅沓 Zeremonielles Schuhwerk der Schreinpriester) trug man bereits am Heian-zeitlichen Hof. Ein weiteres Zeichen des Priester­amtes ist eine Art Zepter (shaku shaku Zeremonielles Zepter der Schreinpriester; trad. Emblem von Herrschern und Götterstatuensiehe auch→ Ikonographie/Shinto-Goetter ), wie es auch auf kami-Statuen zu sehen ist. Es war ur­sprüng­lich ein Emblem der welt­lichen Herrscher des Alter­tums. Die Grund­farbe des Priester­ge­wandes ist weiß, je höher­rangiger der Priester und je wichtiger die Zeremonie, umso mehr prächtig gefärbte Seiden­stoffe kommen zum Einsatz. Die Details variieren je nach Priester­rang, Anlass und Schrein­tradition.

 Fujinomiya_kannushi.jpg

Priester bei ritueller Handlung

Shintō-Ritus, Tsutsugayu no shinji; Fujinomiya Schrein, Kawagoe, Saitama-ken
Bild © Kawagoe Kankō Blog, 2012/1/15. (Letzter Zugriff: 2014/7)

Ein höchst ungewöhnliches Ritual, das im betreffenden Schrein (Fujinomiya Jinja) jährlich am frühen Morgen des sog. „Kleinen Neujahrs“, dem 15. Januar, zur Vorhersage des Ernteglücks im kommenden Jahr durchgeführt wird. Der Priester verbeugt sich vor einem Kessel, in dem ein Reisbrei (kayu) gekocht wird, um danach die vor ihm liegenden Bambusröhrchen in den Brei zu tauchen. Die in den Röhrchen verbleibenden Reiskörner werden anschließend gezählt. Ihre Zahl gibt Auskunft über verschiedene Aspekte der Ernte.

. 3 Beginn eines Rituals (Fujinomiya Schrein, Kawagoe, Saitama-ken)

Auf dem obigen Bild sind die wichtigsten Elemente des Priester­ge­wan­des sehr schön zu erkennen: Mütze (tate-eboshi), Robe (kariginu); Schuhe (asagutsu) und Szepter (shaku).

ema_hachimangu.jpg

Shintō-Priester

Tsurugaoka Hachiman Schrein, Kamakura
Bild © Angus McIntyre, 1998. (Letzter Zugriff: 2011/10)

Junge Priester entfernen ema-Täfelchen nach einem besucherreichen Tag.

. 4 Junge Priester beim Einsammeln von ema
 Kaiserliche_boten.jpg

Abgesandte des Kaiserhofes

Schreinzeremonie; Kashihara Jingū, Nara-ken
Bild © VikingSlav, (flickr) 2009/2/11. (Letzter Zugriff: 2014/6)

Abgesandte des kaiserlichen Hofes beim Besuch des Kashihara Schreins, in dem Jinmu Tennō, der erste (mythologische) Tennō verehrt wird. Die Feiern finden jährlich am 11. Februar, dem angeblichen Gründungstag des japanischen Kaiserreichs statt. Der Schrein selbst wurde erst 1889 nahe des vermuteten Grabes des Jinmu Tennō errichtet und ist damit ein typisches Produkt des modernen Staatsshintō.

. 5 Priester des Kaiserhofes
 Guji_iwashimizu.jpg

Schrein-Priester

Iwashimizu Hachiman-gū, Iwata-shi, Kyōto
Bild © Bernhard Scheid, 2013/10/6. (Letzter Zugriff: 2014/6)

Führender Priester (gūji) des Iwashimizu Hachiman Schreins in priesterlicher Alltagskleidung.

. 6 Priester im Alltagsgewand
meiji_prozession2.jpg

Prozession von Priestern bei Regen

Meiji Schrein, Tōkyō
Bildquelle: Autor und Jahr unbekannt

Im weitläufigen parkartigen Gelände des Meiji Schreins kann man solche Prozessionen relativ häufig erleben. Bei Regen fügen die traditionellen Schirme aus imprägnierten Papier den Roben der Priester einen weiteren pitoresken Aspekt hinzu.

. 7 Priesterprozession im Regen

Priesterinnen im Shintō

In der japanischen Frühgeschichte scheint es eine Art ge­schlechts­spe­zi­fischer Teilung von religiöser und weltlicher Autorität gegeben zu haben: Der Dienst für die Götter lag grundsätzlich eher bei den Frauen, während Männer die weltliche Autorität inne hatten. Im Laufe der Geschichte hat sich dieses Verhältnis jedoch stark zugunsten der Männer verschoben. Zwar ist es in heutigen Schreinen grund­sätzlich nicht aus­ge­schlossen, dass Frauen ähnliche Positionen besetzen wie Männer, doch sind Frauen in füh­ren­den Priester­rollen sehr selten. Dagegen gibt es in jedem größeren Schrein miko, die vor allem für den Verkauf von Glücksbringern und als Assistenten bei diversen Zeremonien ein­ge­setzt werden.

Bis auf das Geschlecht erinnern miko (was ihre Aufgaben, ihr Alter, und sogar die Kleidung betrifft) ein wenig an katholische Ministranten. Eine spe­zi­fische Qualifikation ist grund­sätzlich nicht notwendig, um miko zu werden. In früherer Zeit waren miko hingegen auf kon­krete priesterliche Funk­tionen spezialisiert. Sie dienten vor allem bei verschie­densten Formen von Wahrsage- und Beses­senheits­ritualen als Medien, von denen man sich göttliche Bot­schaften erhoffte. Als mytho­logisches Rollen­vorbild diente ihnen die tanzende Göttin Ame no Uzume Ame no Uzume 天鈿女/ 天宇受賣 mythologische Gottheit, Ahnherrin des Theaterssiehe auch Uzume → Bauten/Ise Izumo/Schreinanlage Ise→ Ikonographie/Gluecksgoetter→ Mythen/Goetter des Himmels→ Mythen/Goetter der Erde → mehr . Miko werden daher auch manchmal als „Shamaninnen“ bezeichnet. Solche shamanis­tischen Funktionen wurden aber im Jahr 1873 per Gesetz verboten,1 was den Status der miko deutlich abwertete.

Zu den sha­ma­nis­tischen Riten, die ehemals in großem Umfang von miko durchgeführt wurden, zählt das Her­bei­rufen von Totenseelen (kuchiyose kuchiyose 口寄せ Geisterbeschwörung, wtl. „Herbeirufung des Mundes“siehe auch Itako → Mythen/Geister→ Alltag/Yamabushi/Itako ), das von den blinden itako itako イタコ blinde Priesterin oder Shamanin; früher auch ichiko 市子siehe auch Itako → Grundbegriffe/Shinto→ Alltag/Yamabushi→ Mythen/Geister -Priesterinnen in Nord-Japan auch heute noch praktiziert wird.

 miko.jpg

Schreindienerinnen (miko)

Dazaifu Tenman-gū, Kyūshū
Bild © Andrew Marston, 2010. (Letzter Zugriff: 2014/6)

Zwei festlich geschmückte Schreindienerinnen des Dazaifu Tenman-gū während einer Hochzeitsfeier.

 miko schnee.jpg

Miko im Schnee

Meiji-Schrein, Tōkyō
Bild © Tom Bodley, (Pbase) 2004/12/31. (Letzter Zugriff: 2014/6)

Schreindienerin (miko) während der Vorbereitungen zu den Neujahrsfeiern im Meiji Schrein.

. 8 . 9 Miko in typischer Tracht

Das Grund­gewand der miko unterscheidet sich eigentlich nur in der Farbe von dem männlicher Priester: es ist durch besonders weite, hellrote Rockhosen (hakama) charakterisiert. Diese Hosen werden wie im Fall der männlichen Priester über einem weißen Unter­gewand getragen. Bei feierlichen Anlässen tragen die miko außerdem meist ein weitärmeliges, weißes Über­gewand (chihaya), das mit für den jeweiligen Schrein spezifischen Mustern versehen sein kann. Zusätzlich können miko mit kranzartigen Kopfzierden aus­ge­stat­tet sein.

Riten

Haraigushi.gif
haraegushi

Zu den ele­men­tarsten rituellen Handlungen eines Shintō-Priesters zählt das harae harae Purifikation, Weihezeremonie, Exorzismussiehe auch→ Grundbegriffe/Shinto→ Bauten/Schreine/Shimenawa→ Alltag/Familie (oder harai), wtl. Fegen oder Reinigen. Es handelt sich also um ein Pu­ri­fikations­ritual. Priester benützen dazu ein Instrument, das man haraegushi haraegushi 祓串 Harae-Wedel (auch haraigushi); rituelles Instrument für Reinigungszeremonien des Shintō nennt. Es besteht aus einem Stab, an den Papier­streifen und Bast- oder Hanf­fäden gebunden sind. Dieses schwingt der Priester über Objekte oder Personen, die rituell gereinigt werden sollen. Die ent­spre­chenden Gebete, die er spricht, nennt man norito norito 祝詞 Shintō-Gebet. Andere typische Schreinriten sind kagura kagura 神楽 rituelle Tänze und Gesängesiehe auch Uzume , Gesänge und Tänze für die Götter, die auch den Charakter von theatralischen Aufführung annehmen können und meist von speziellen Tanzgruppen aufgeführt werden. Heute werden Shintō-Riten zumeist für die Segnung von Kindern, für Hochzeiten, sowie für die Ein­weihung von Gebäuden und Geräten (z.B. Autos) in An­spruch genommen. Bevor ein neues Haus gebaut wird, markiert die Weihe des Bodens durch einen Shintō-Priester ge­wohn­heits­mäßig den Bau­beginn. Niemandem würde einfallen, darauf zu verzichten.

  jichinsai.jpg

Segnung des Baugrundes (jichinsai)

Shintō-Zeremonie
Bildquelle: unbekannt
  753_kannushi.jpg

Shichigosan-Zeremonie

Schreinfest

Segnung (harae) beim Shichigosan-Fest der Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren durch einen Shintō-Priester (kannushi).

  carharai.jpg

Shintō-Purifikation eines Autos

Zeremonie; Jōnan-gū, Kyōto
Bild © Highland, Wikimedia Commons, 2009

Segnung eines Autos durch einen Shintō-Priester.

. 10. 11. 12
Typische Tätigkeiten moderner Shintō-Priester
Wedding_meijijingu.jpg

Shintō-Hochzeit

Schreinzeremonie. 2013; Meiji-Schrein, Tōkyō
Bild © Suitcase and Heels, (Blog) 2013/2/17. (Letzter Zugriff: 2014/6)

Ein häufiges Bild im Meiji-Schrein: Zwei kannushi (Shintō-Priester) und zwei miko (Schreindienerinnen) führen eine Hochzeitsprozession an. Dahinter das Brautpaar in tradionalistischem Outfit. Der Meiji-Schrein ist eine der gefragtesten (und teuersten) Locations, wenn es um eine Hochzeit im Shintō-Stil geht.

. 13 Shintōistische Hochzeit

Verweise

Fußnoten

  1. Miko (Wikipedia[jp]) und „Miko-Gesetz“ (Wikisource)

Bilderläuterungen

  1. Guji sugiyamajinja.jpg

    Oberpriester (gūji)

    Zeremonialgewand
    Bild © Sugiyama Jinja. (Letzter Zugriff: 2011/7)
  2. Miko shige wallpaper.jpg

    Schreindienerinnen (miko)

    Aso-Schrein, Kyūshū
    Bild © Shiges Wallpapers. (Letzter Zugriff: 2011/7)
  3. Fujinomiya kannushi.jpg

    Priester bei ritueller Handlung

    Shintō-Ritus, Tsutsugayu no shinji; Fujinomiya Schrein, Kawagoe, Saitama-ken
    Bild © Kawagoe Kankō Blog, 2012/1/15. (Letzter Zugriff: 2014/7)

    Ein höchst ungewöhnliches Ritual, das im betreffenden Schrein (Fujinomiya Jinja) jährlich am frühen Morgen des sog. „Kleinen Neujahrs“, dem 15. Januar, zur Vorhersage des Ernteglücks im kommenden Jahr durchgeführt wird. Der Priester verbeugt sich vor einem Kessel, in dem ein Reisbrei (kayu) gekocht wird, um danach die vor ihm liegenden Bambusröhrchen in den Brei zu tauchen. Die in den Röhrchen verbleibenden Reiskörner werden anschließend gezählt. Ihre Zahl gibt Auskunft über verschiedene Aspekte der Ernte.

  4. Ema hachimangu.jpg

    Shintō-Priester

    Tsurugaoka Hachiman Schrein, Kamakura
    Bild © Angus McIntyre, 1998. (Letzter Zugriff: 2011/10)

    Junge Priester entfernen ema-Täfelchen nach einem besucherreichen Tag.

  5. Kaiserliche boten.jpg

    Abgesandte des Kaiserhofes

    Schreinzeremonie; Kashihara Jingū, Nara-ken
    Bild © VikingSlav, (flickr) 2009/2/11. (Letzter Zugriff: 2014/6)

    Abgesandte des kaiserlichen Hofes beim Besuch des Kashihara Schreins, in dem Jinmu Tennō, der erste (mythologische) Tennō verehrt wird. Die Feiern finden jährlich am 11. Februar, dem angeblichen Gründungstag des japanischen Kaiserreichs statt. Der Schrein selbst wurde erst 1889 nahe des vermuteten Grabes des Jinmu Tennō errichtet und ist damit ein typisches Produkt des modernen Staatsshintō.

  6. Guji iwashimizu.jpg

    Schrein-Priester

    Iwashimizu Hachiman-gū, Iwata-shi, Kyōto
    Bild © Bernhard Scheid, 2013/10/6. (Letzter Zugriff: 2014/6)

    Führender Priester (gūji) des Iwashimizu Hachiman Schreins in priesterlicher Alltagskleidung.

  7. Meiji prozession2.jpg

    Prozession von Priestern bei Regen

    Meiji Schrein, Tōkyō
    Bildquelle: Autor und Jahr unbekannt

    Im weitläufigen parkartigen Gelände des Meiji Schreins kann man solche Prozessionen relativ häufig erleben. Bei Regen fügen die traditionellen Schirme aus imprägnierten Papier den Roben der Priester einen weiteren pitoresken Aspekt hinzu.

  8. Miko.jpg

    Schreindienerinnen (miko)

    Dazaifu Tenman-gū, Kyūshū
    Bild © Andrew Marston, 2010. (Letzter Zugriff: 2014/6)

    Zwei festlich geschmückte Schreindienerinnen des Dazaifu Tenman-gū während einer Hochzeitsfeier.

  9. Miko schnee.jpg

    Miko im Schnee

    Meiji-Schrein, Tōkyō
    Bild © Tom Bodley, (Pbase) 2004/12/31. (Letzter Zugriff: 2014/6)

    Schreindienerin (miko) während der Vorbereitungen zu den Neujahrsfeiern im Meiji Schrein.

  10. Jichinsai.jpg

    Segnung des Baugrundes (jichinsai)

    Shintō-Zeremonie
    Bildquelle: unbekannt
  11. 753 kannushi.jpg

    Shichigosan-Zeremonie

    Schreinfest

    Segnung (harae) beim Shichigosan-Fest der Kinder im Alter von drei, fünf und sieben Jahren durch einen Shintō-Priester (kannushi).

  12. Carharai.jpg

    Shintō-Purifikation eines Autos

    Zeremonie; Jōnan-gū, Kyōto
    Bild © Highland, Wikimedia Commons, 2009

    Segnung eines Autos durch einen Shintō-Priester.

  13. Wedding meijijingu.jpg

    Shintō-Hochzeit

    Schreinzeremonie. 2013; Meiji-Schrein, Tōkyō
    Bild © Suitcase and Heels, (Blog) 2013/2/17. (Letzter Zugriff: 2014/6)

    Ein häufiges Bild im Meiji-Schrein: Zwei kannushi (Shintō-Priester) und zwei miko (Schreindienerinnen) führen eine Hochzeitsprozession an. Dahinter das Brautpaar in tradionalistischem Outfit. Der Meiji-Schrein ist eine der gefragtesten (und teuersten) Locations, wenn es um eine Hochzeit im Shintō-Stil geht.

Links

Letzte Überprüfung der Linkadressen: Okt. 2011
Weiter zu Alltag/Yamabushi
Ikonographie
Religion-in-Japan > Alltag > Schreinpriester